Niederösterreichs Familienpass: Auch Omas und Opas können ihn haben

Niederösterreich ist kinderfreundlich. Ein Grund dafür ist auch der Niederösterreichische Familienpass. Fast 9.000 Familienpässe sind im Bezirk Wien-Umgebung schon im Umlauf, berichten die Landtagsabgeordneten Lukas Mandl und Willi Eigner. Und es gibt auch ein spezielles Angebot für Großmütter und Großväter.

„In den Sommerferien bietet das Land Niederösterreich zahlreiche Möglichkeiten für Ausflüge und andere Aktivitäten – ganz besonders für Kinder“, so Landtagsabgeordneter Lukas Mandl, selbst Vater dreier Kinder im Alter von neun, sieben und vier Jahren, der den Familienpass gerne nützt. „Mit dem Niederösterreichischen Familienpass können sich Familien viele Vorteile sichern“, ergänzt Landtagsabgeordneter Willi Eigner.

„In unserem Bezirk Wien-Umgebung gibt es derzeit 8.658 Familienpass-Inhaberinnen und -Inhaber“, informieren die beiden Landtagsabgeordneten. Wer den Familienpass noch nicht hat, kann ihn jetzt ganz einfach bestellen: Mütter und Väter in Niederösterreich mit Staatsbürgerschaft eines Staates der Europäischen Union oder des Europäischen Wirtschaftsraums, die für zumindest ein Kind Familienbeihilfe beziehen, können den Familienpass beantragen.

„Großmütter und Großväter können die Familienpass-Oma/Opa-Karte beantragen“, so Mandl. „Somit haben auch Großeltern die Möglichkeit, gemeinsam mit ihren Enkelkindern die Ermäßigungen und Angebote des Familienpasses in Anspruch zu nehmen. Die einzige Voraussetzung dafür ist, dass ein Elternteil einen Familienpass hat“, so Eigner, selbst ein stolzer Großvater.

Familienpass-Inhaberinnen und -Inhaber profitieren zum Beispiel, wenn sie mit der Westbahn fahren. Dort gibt es 10 Prozent Ermäßigung bei Buchung im Internet. Darüber hinaus gibt es die Möglichkeit eines Urlaubszuschusses von 43 Euro pro Person, Ermäßigungen bei vielen Vorteilsgebern von bis zu 50 Prozent und einen speziellen Versicherungsschutz der NÖ Versicherung.

Elisabeth Mayer holt 200.000 Euro nach Purkersdorf

“Kraftvolle Förderung für Purkersdorf vom Land Niederösterreich”

Elisabeth Mayer

“Niederösterreich und Landeshauptmann Erwin Pröll unterstützen unsere Gemeinde mit ganzer Kraft. Jetzt stellt uns das Land NÖ erneut 200.000 Euro an Förderung zur Verfügung. Ohne diese Mittel könnten viele notwendige Maßnahmen nicht umgesetzt werden – wie beispielsweise den Kindergartenneubau in der Bad-Säckingen-Straße und diverse Straßensanierungen wie aktuell in der Mindersiedlung”, informiert ÖVP Stadtparteiobfrau Familienstadträtin Elisabeth Mayer über den Geldsegen des Landes.

Die enge Zusammenarbeit zwischen der Volkspartei Purkersdorf und dem Land NÖ ist Garant für eine gute Partnerschaft, von der Purkersdorf profitiert.

Landeshauptmann Erwin Pröll ist eine gute Zusammenarbeit von Gemeinden und Land ein besonderes Anliegen: „Die Gemeinden haben im Land Niederösterreich einen starken Partner, weil wir wissen, dass auch wir in den Gemeinden starke Partner haben. Und nur im Miteinander können wir das Beste für unser Land erreichen.“

Lukas Mandl verlangt Ende des Stau-Chaos im Westen Wiens

„Häupl und Vassilakou müssen sofort dafür sorgen, dass Bauarbeiten wie jene am Hietzinger Kai von nun an nur noch an arbeitsfreien Tagen gemacht werden. An Werktagen entstehen Wartezeiten von mehr als einer Stunde – im Stau und auch an Bushaltestellen“, so Lukas Mandl, Landtagsabgeordneter für Wien-Umgebung (NÖ).

Seit dem Beginn der zweiten Juni-Woche herrscht Stau-Chaos im Westen Wiens. Aber der Westautobahn-Abfahrt Auhof gibt es  aufgrund von Bauarbeiten in Wien-Hietzing extreme Verzögerungen – und auch Verspätungen von Bussen. Mindestens eine Dreiviertelstunde Verzögerung gibt es auf der Ausweichroute über die Linzer Straße, und mehr als eine Viertelstunde über die Breitenfurter Straße.

Mandl an Rot-Grün: Menschen benützen Auto nicht aus Jux und Tollerei

„Es ist wirklich nicht mehr akzeptabel, was die Stadt Wien den Autolenkerinnen und -lenkern aus unserem Bezirk Wien-Umgebung zumutet. Durch den aktuellen Schildbürger-Streich der Wiener Stadtregierung sind aber auch viele Benutzerinnen und Benutzer öffentlicher Verkehrsmittel betroffen. Vielleicht hilft diese Tatsache dabei, dass es endlich zu einem Umdenken bei Häupl, Vassilakou und ihren Leuten kommt. Klar verursachen Autos Schadstoffe. Das ist nicht auf die leichte Schulter zu nehmen. Da gehört viel getan. Aber ebenso klar ist, dass die allermeisten Autofahrerinnen und -fahrer nicht aus Jux und Tollerei den Individualverkehr wählen, sondern weil sie das aufgrund des Berufs, der Fahrzeiten, der Flexibilität, des Transports von Kindern und älterer Menschen oder aus anderen Gründen so machen müssen“, erklärt Lukas Mandl, Landtagsabgeordneter für Wien-Umgebung.

Lange Wartezeiten auf Linien-Busse, Ruhezeiten-Probleme für Buslenker

„Von der missglückten Baustellen-Planung im Westen Wiens sind aber nun nicht nur Autofahrerinnen und -fahrer betroffen, sondern auch viele Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer, die den Bus brauchen. So gibt es Menschen, die länger als eine Stunde auf den Bus warten mussten, weil dieser im Stau gesteckt ist. Dazu kommt, dass die Buslenkerinnen und -lenker aufgrund der Tatsache, dass der Zeitplan aus den Fugen gerät, ihre Ruhezeiten nicht einhalten können. Auch Autolenkerinnen und -lenker verlieren mehr als eine Stunde in der Westeinfahrt – nur weil die Stadt Wien nicht fähig ist, ihre Baustellen so zu planen, dass sie nacheinander abgearbeitet werden und die gröbsten Brocken an arbeitsfreien Tagen oder schlimmstenfalls in den Sommerferien erledigt werden. Dann gibt es nämlich deutlich weniger Berufsverkehr“, so Mandl.

Verfehlte Baustellen-Planung stiehlt Menschen wertvolle Lebenszeit

Mandl: „Die Belastung durch die Parkpickerl wurde unverschämt ausgeweitet. Hier hat Niederösterreich durch eine Park-and-Ride Offensive Abhilfe geschaffen. Die Absurditäten um die Mariahilferstraße machen speziell den niederösterreichischen Autofahrerinnen und -fahrern, die in dieser Gegend zu tun haben, zu schaffen. Das sind nur zwei Beispiele aus der jüngeren Vergangenheit. Die aktuelle Aktion, durch eine völlig verfehlte Baustellen-Planung Menschen wertvolle Lebenszeit zu stehlen, schlägt dem Fass den Boden aus. Der Wiener Bürgermeister soll der Vizebürgermeisterin endlich die Grenzen dessen, was vernünftig und akzeptabel ist, aufzeigen. Oder ist Rot auf derselben Anti-Autofahrer-Welle wie Grün? Und hat man auch bei der SPÖ nicht bedacht, dass durch diese Baustellen-Planung auch Benutzerinnen und Benutzer öffentlicher Verkehrsmittel zum sprichwörtlichen Handkuss kommen?“

ÖVP bringt Lösung für Verkehrsprobleme im Schulbezirk

“Wir fordern schon seit Jahren eine Gesamtlösung für den Schulbezirk ein. Bisher wurden jedoch nur punktuelle Maßnahmen umgesetzt. Seitdem nun direkt vor der Hauptschule eine Kurzparkzone eingeführt wurde, fallen Pendler-Parkplätze weg und es kommt für Schüler zu einer zusätzlichen Gefahrensituation, da Autos rückwärts ausparken, genau dort wo Kinder über die Straße gehen. Wir haben daher eine umfassende Lösung erarbeitet, die Volksschule und Hauptschule einbezieht”, erklären ÖVP-Obfrau Familienstadträtin Elisabeth Mayer und Gemeinderat Florian Liehr.

Kiss&Ride Zone garantiert mehr Sicherheit

Konkret sollen in der Pummergasse bei der Bushaltestelle “Volksschule” sogenannte “Kiss&Ride” Plätze entstehen. Unter “Kiss&Ride” versteht man eine Verkehrsfläche, die zum kurzen Aussteigen und Weiterfahren gedacht ist. “Dadurch können bis zu sieben Eltern ihre Kinder parallel aussteigen lassen, während Bus und Durchfahrer nach wie vor vorbei können. Zugleich soll durch Blinklichter und Straßenkennzeichnungen für weitere Sicherheit gesorgt werden. Vor der Hauptschule schlagen wir ebenfalls eine ‘Kiss&Ride’ Zone vor, wodurch die Kinder auch die Straße nicht mehr queren müssten”, so Liehr.

Arbeiten über Sommer in schulfreier Zeit

Klar ist, dass an beiden Stellen bauliche Maßnahmen notwendig sind, die aber beispielsweise im Sommer ohne Störung des Schulbetriebes durchgeführt werden könnten. “Die Sicherheit im Schulbezirk für die rund 500 Schülerinnen und Schüler muss uns etwas wert sein. Die Investitionen für die angedachten Maßnahmen halten sich allerdings absolut im Rahmen. Wir haben daher bereits auch Gespräche mit dem Bürgermeister aufgenommen und unsere Lösungsvorschläge präsentiert. Im Sinne der Sicherheit gerade der Jüngsten, müssen wir jetzt rasch in die Detailplanung gehen”, stellt Liehr abschließend fest.

[box type=“download“ ]Planung Pummergasse (Volksschule)[/box]

[box type=“download“ ]Planung Alois Mayer Gasse (NÖ Mittelschule)[/box]

Mayer / Liehr: “Stopp dem Verkehrschaos rund um die Schule”

Seit Jahren fordert die Volkspartei Purkersdorf ein Gesamtverkehrskonzept beim Schulviertel ein. “An dieser Stelle herzlichen Dank vorweg an die vielen ÖVP Mitglieder, die sich gemeinsam mit Schülern der Hauptschule als Schülerlotsen für mehr Verkehrssicherheit einsetzen! Dennoch braucht es jetzt eine sinnvolle Gesamtlösung für den Schulbezirk. Das tägliche Verkehrschaos muss ein Ende haben, weil es unsicher für die Schülerinnen und Schüler sowie frustrierend für die Autofahrer ist”, betonen Familienstadträtin Elisabeth Mayer und Gemeinderat Florian Liehr.

 

Jeden Tag spielt sich rund um die Volksschule sowie die Hauptschule das gleiche Bild ab: Schülerinnen und Schüler gehen zu Fuß in die Schule, müssen diverse Straßen queren, während Eltern ihre Kinder mit dem Auto zur Schule bringen, stehen bleiben, andere Eltern ausparken wollen und wieder Dritte vorbeifahren wollen. “Das ist für die Kinder ein Spießrutenlauf, bei dem jederzeit etwas passieren könnte. Immerhin sind täglich mehr als 500 Schülerinnen und Schüler direkt betroffen. Wir sind froh, dass es bisher noch keine schlimmen Unfälle gab, aber es ist Zeit zu handeln”, stellt Liehr fest.

Die kürzlich eingerichtete Kurzparkzone vor der Hauptschule bringe dahingehend wenig. Dazu Liehr: “An dieser Stelle haben wir das Problem, dass manche vorbeifahren, andere rückwärts ausparken und Kinder über die Straße laufen müssen. Dass diese Situation gefährlich ist, braucht man nicht weiter zu illustrieren. Dazu kommt,  dass diese Parkplätze den Pendlerinnen und Pendlern fehlen, da die P&R-Anlage jeden Tag heillos überfüllt ist.”

Mandl Oebb

Familien-Tarife: „Den ÖBB ist ein grober Schnitzer passiert“

„Entschieden abzulehnen ist die Schlechterstellung von Familien mit mehr als zwei Kindern!“ Eine auf Initiative des Landtagsabgeordneten Lukas Mandl beschlossene Resolution der ÖVP Niederösterreich lässt an Deutlichkeit nichts zu wünschen übrig. Die ÖBB fahren seit Jahresbeginn mit Tarifen, die Mehrkindfamilien benachteiligen.

Die Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) hatten mit Jahresbeginn neue Tarife in Kraft gesetzt. Diese neuen Tarife benachteiligen Familien mit drei oder mehr Kindern. Denn mit der kostenpflichtigen ÖBB-Familienkarte war es in der Vergangenheit möglich, dass die Eltern zum Halbpreis unterwegs sind und die Kinder kostenlos mitfahren. Nun ist trotz ÖBB-Familienkarte bei zwei Kindern Schluss. Mehr Kinder dürfen nicht kostenlos mitfahren.

„Ich behaupte nicht, dass die ÖBB bewusst Mehrkindfamilien benachteiligen wollten. Aber den ÖBB ist hier ein grober Schnitzer passiert. Dieser muss schleunigst korrigiert werden“, erklärt Landtagsabgeordneter Lukas Mandl. Auf seine Initiative hat die Klausur aller Abgeordneten der ÖVP Niederösterreich in Land und Bund eine Resolution an die ÖBB-Führung beschlossen, in der deutlich um Korrektur der Regelung ersucht wird.

„Jedes Kind ist förderungswürdig“

Konkret heißt es in der Resolution des ÖVP-Landtagsklubs: „Dass die mitreisende erwachsene Person nicht mehr unbedingt ein Elternteil sein muss, ist zu begrüßen. Aber dass die Familienkarte nun nicht mehr ermöglicht, dass beide Eltern zum Halbpreis mitreisen, ist abzulehnen. Es widerspricht auch dem anerkannten Ziel, dass sowohl Mütter als auch Väter die Verantwortung für ihre Kinder leben.

Besonders entschieden abzulehnen ist aber die Schlechterstellung von Familien mit mehr als zwei Kindern. Es ist nicht einzusehen, dass ein drittes Kind und jedes weitere Kind weniger förderungswürdig sein sollten als die beiden ersten Kinder. Genau diese Haltung wird von den ÖBB aber praktiziert. Das kann nicht gewollt sein. Und es bringt bedeutende Nachteile für Mehrkindfamilien mit sich. Jedes Kind ist förderungswürdig. Alle Kinder sollten mit der Familienkarte mitreisen dürfen.“

 „Der Fehler kann und muss korrigiert werden“

„Ich danke unserem Klubobmann Klaus Schneeberger, der sofort bereit war, hier offensiv zu werden. Ich freue mich über den einstimmigen Beschluss der Resolution. Jetzt sind die ÖBB am Zug. Ich bin sicher, der Fehler ist passiert, weil man die Familienkarte auch für andere Erwachsene als die Eltern öffnen wollte. Das ist ja auch gut so. Aber eine Obergrenze bei den eigenen Kindern ist Unsinn. Der Fehler kann und muss korrigiert werden“, so Mandl.

Aktion Schutzengel im Dienst der Sicherheit unserer Schulkinder

„Die Aktion Schutzengel zeigt jedes Jahr die gefährlichen Stellen im Straßenverkehr für Schulkinder auf. Wir schaffen damit Bewusstseinsbildung, aber auch konkrete Verbesserungen. Fakt ist, gäbe es die ÖVP Purkersdorf nicht, gäbe es auch keine Schülerlotsen und keine verkehrsberuhigte Zone vor der Volkschule“, informiert Bildungsstadträtin ÖVP Obfrau Elisabeth Mayer.

Bereits in den vergangenen Jahren habe man stets Maßnahmen in der Schwarzhubergasse eingefordert. „Während der Bauarbeiten beim Bildungszentrum hat man gesehen, dass ein Durchfahrtsverbot kein Problem darstellt. Jetzt ist der Bereich um die Volksschule wesentlich sicherer geworden. In Verbindung mit den von uns organisierten Schülerlotsen ist diese wichtige Schulkinderroute sicher geworden“, sagt Mayer.

 

Eine starke Gefahrenstelle, an der es immer wieder zu ungünstigen Situationen kommt, ist allerdings immer noch nicht entschärft worden. Dazu ÖVP-Verkehrssprecher Gemeinderat Florian Liehr: „Alois-Mayer Gasse Ecke Pummergasse ist eine echte Gefahrenstelle, da hier schlechte Sicht herrscht und der Verkehr zu Haupt- und Volksschule vor allem in der Früh besonders stark ist. Bereits 2009 haben wir auf diese Problematik aufmerksam gemacht – passiert ist noch immer nichts. Wir wollen, dass diese Kreuzung durch eine Rampe erhöht wird, wodurch die Autofahrer an dieser Stelle bewusst abbremsen müssen. Durch diese Maßnahme könnte die Sicherheit an diesem Schulweg-Knotenpunkt massiv erhöht und diese Stelle entschärft werden. Die Sicherheit der Schulkinder muss dabei an oberster Stelle stehen!”

Mayer lädt Schülerlotsen zum Frühstück ein

Die Purkersdorfer Schülerlotsen sorgen bei jedem Wetter für die Sicherheit unserer Kindergarten- und Schulkinder. Familienstadträtin Elisabeth Mayer hat als kleines „Dankeschön“ zum Frühstück geladen.

„Es ist nicht selbstverständlich und ich bin sehr dankbar dafür, dass sich unsere Schülerlotsen für diese verantwortungsvolle Tätigkeit zur Verfügung stellen. Neben den drei Mädchen aus der Neuen Mittelschule sind Berger Peter, Boltz Raimund, Jablonski Josefine, Prinz Josef und Rienessel Heinz das ganze Jahr im Einsatz gewesen“, freut sich Elisabeth Mayer.
Und weiter:“ Ich danke allen sehr herzlich für ihr Engagement und freue mich sehr, dass die Runde auch im nächsten Schuljahr wieder aktiv sein wird.
Weitere engagierte HelferInnen sind herzlich willkommen.“

LH Pröll: NÖ schafft 3.730 zusätzliche P&R-Plätze – auch in Purkersdorf

Das Land Niederösterreich wird in den kommenden drei Jahren 3.730 zusätzliche Park- and-Ride-Stellplätze für die niederösterreichischen Pendlerinnen und Pendler schaffen. Dafür werden rund 25 Millionen Euro investiert. Das gaben am heutigen Mittwoch, 24. Oktober, Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll und Landesrat Mag. Karl Wilfing bekannt.

Mit diesem Maßnahmenpaket reagiere man auf die neue Situation auf Grund der geänderten Parkraumbewirtschaftung in Wien, sagte Landeshauptmann Pröll in seiner Stellungnahme. So seien derzeit rund 250.000 Pendler und Schüler zwischen Wien und Niederösterreich unterwegs. Dazu gäbe es in den letzten Wochen auch verstärkt Anfragen von Wiener Unternehmen, weil die neue Parkraumbewirtschaftung in Wien für sie eine Belastung bedeute. „Für uns ist spürbar: Durch diese Art der Parkraumbewirtschaftung leidet der Standort Wien und ergibt sich eine große Chance für den Wirtschaftsstandort Niederösterreich.“

Das heute präsentierte Maßnahmenpaket teilt sich in ein kurzfristiges Paket, im Zuge dessen noch heuer 1.730 zusätzliche Stellplätze entstehen sollen, sowie in ein Ausbaupaket bis zum Jahr 2015, wodurch weitere 2.000 Stellplätze geschaffen werden.

So werden etwa zusätzliche Stellplätze in Purkersdorf, Unterpurkersdorf, Tullnerbach-Pressbaum, Rekawinkel, Deutsch-Wagram, Gänserndorf, Gerasdorf, St. Andrä-Wördern, Korneuburg, Mödling, Ebreichsdorf, Gumpoldskirchen und Baden geschaffen, dazu kommen 600 Stellplätze beim Bahnhof Tullnerfeld und 300 in Straßhof. „Diese Stellflächen können noch heuer benutzt werden“, so Pröll.

Dazu kommt das Ausbauprogramm bis 2015. Dieses umfasst etwa den weiteren Ausbau beim Bahnhof Tullnerfeld um weitere 150 Plätze, die Vorbereitungen für die Errichtung von weiteren 500 schnell errichtbaren Stellplätzen (Standorte noch offen) sowie den Ausbau der Park- and-Ride-Anlagen in St. Pölten, Mödling, Bad Vöslau, Baden, Felixdorf, Korneuburg, Deutsch-Wagram und Untersiebenbrunn um insgesamt 1.350 Plätze.

Derzeit verfügt das Land Niederösterreich über insgesamt 33.000 Pkw-Stellplätze sowie 22.000 Plätze für Zweiradfahrzeuge. „Damit ist die Anzahl der Stellplätze in Niederösterreich größer als in allen anderen acht Bundesländern zusammen“, betonte Landeshauptmann Pröll.

Niederösterreich habe in den vergangenen Jahren einen großen Schwerpunkt auf den öffentlichen Verkehr gesetzt, sagte Landesrat Wilfing. Er verwies auch auf den Abschluss des Verkehrsdienstevertrages, der den Personennahverkehr in Niederösterreich bis zum 31. Dezember 2019 regle. Wilfing: „Allein in den letzten zehn Jahren sind die Budgetmittel für den öffentlichen Verkehr in Niederösterreich verdoppelt worden.“

 

[box type=“info“ size=“medium“] In Purkersdorf entstehen als Sofortmaßnahme weitere 45 P&R Stellplätze, die das Land NÖ baut.[/box]

ÖVP-Mayer: „Aktion Schutzengel: Für Schulkinder-Sicherheit sorgen!“

„Im vergangenen Jahr haben wir darauf aufmerksam gemacht, dass trotz Straßensperre auf Grund der Baustelle vor der Volksschule keine Beeinträchtigungen im Straßenverkehr merkbar waren. Wir haben deshalb eine Verkehrsberuhigung eingefordert – erste positive Signale auf unsere Forderung aus dem Rathaus waren ja bereits zu vernehmen. Demnach wurde unser Vorschlag vom Bürgermeister aufgenommen – in der Schwarzhubergasse sollen Boller die Durchfahrt verhindern. Dadurch wäre für die Anrainer eine Zufahrt weiter möglich “, erklärt ÖVP Stadtparteiobfrau Elisabeth Mayer. Dieser verkehrsberuhigte Bereich würde für entsprechend mehr Sicherheit für die Volksschulkinder sorgen.

NÖAAB-Purkersdorf Obmann Florian Liehr pflichtet bei: „Hier braucht es eine gemeinsame Lösung für das Schulviertel. In erster Linie ist die Verkehrsstadträtin gefragt, denn Purkersdorf besteht nicht allein aus Fahrradabstellanlagen. Neben der Lösung für die Schwarzhubergasse wollen wir daher die bauliche Erhöhung des Kreuzungsbereichs Pummergasse / Alois-Mayer Gasse erreichen – inklusive Zebrastreifen vom Bahnhof Purkersdorf Zentrum.“