Liehr: „Keine ÖBB-Einsparungen am Rücken der Pendler!“

Einsparungen zu Lasten der Pendler? | Foto: ÖBB, CI & M / Harald Eisenberger

„Momentan sieht es danach aus, dass die Veränderungen des ÖBB-Fahrplans, der ab 14. Dezember 2009 gelten soll, ein Anschlag auf die vielen Pendlerinnen und Pendler ist. Auch Purkersdorf wäre von diesen Änderungen stark betroffen“, warnt VP-Obfrau-Stellvertreter und Sprecher der Initiative Besser-Untwegs im Wienerwald Florian Liehr.

Grundsätzlich verstehe er, wenn die ÖBB Einsparungen vornehmen müssen, jedoch „dürfen Einsparungen niemals auf dem Rücken der zahlenden, hart arbeitenden Bevölkerung ausgetragen werden. Immerhin subventionieren die Steuerzahler die ÖBB durch Milliardenzahlungen aus dem Budget – zusätzlich zu den ohnehin überteuerten Fahrkarten“, so Liehr.

 Massive Verschlechterungen beim Fahrplan

Nach ersten Berichten könnten mehr als 27 Züge auf der Westbahn betroffen sein, die einfach gestrichen werden. Als Ausgleich sollen ein paar Regionalzüge zusätzlich halten, deren Fahrtzeit sich dadurch wiederum erhöhen würde.

 

„Die Pendlerinnen und Pendler als treueste Kunden der ÖBB für Einsparungen heranzuziehen und gleichzeitig abzustrafen – das kann es nicht sein! Ich habe daher auch gleich mit der Landesregierung Kontakt aufgenommen, die diese Vorgehensweise der ÖBB ebenfalls nicht untersützt“, gibt sich Liehr kämpferisch.

 ÖBB soll zuerst in der Verwaltungsparen

Bereits jetzt investiert Niederösterreich fast 60 Millionen Euro jährlich in den Öffentlichen Verkehr und stützt damit wichtige Zugverbindungen oder beispielsweise den Nachtautobus. „Das Land NÖ wird mit den ÖBB verhandeln und Maßnahmen einfordern. Klar ist jedenfalls: die ÖBB soll zuerst in der Verwaltung an ihrer überbordenden Bürokratie sparen und nicht immer gleich die Kunden doppelt zur Kasse zerren“, betont Liehr abschließend.

Aktion Schutzengel: Viele Erfolge, aber auch noch viel zu tun in Purkersdorf

10 Jahre Aktion Schutzengel

Volkspartei konnte einige Sicherheitsrisken auf den Schulwegen aufzeigen und beseitigen – dennoch gibt es noch genug zu tun: Verbreiterung der Hellbrücke, Zebrastreifen in der Alois-Mayer Gasse

10 Jahre Schutzengel

Anlässlich des zehnten Geburtstages der von NÖ Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll ins Leben gerufenen „Aktion Schutzengel“ zieht VP-Obfrau Familienstadträtin Elisabeth Mayer Bilanz: „Die Volkspartei hat in Purkersdorf schon sehr viele Maßnahmen zur Sicherheit der Kinder auf ihrem Schulweg umsetzen können. 10 Jahre Aktion Schutzengel bedeuten 10 Jahre Sicherheit für die Kinder und 10 Jahre Bewusstseinsbildung – sowohl auf Seiten der Eltern als auch der Verkehrsteilnehmer“.

 Haben in Purkersdorf viel erreicht

In Purkersdorf wurden konkret diverse Ampelphasen angepasst, sodass auch kürzere Beine ohne Problem über die Straße kommen. „Daneben haben wir eine Reihe weiterer Verkehrssicherheitsmaßnahmen setzen können. Beispielsweise gibt es nun einen Gehsteig von der Bushaltestelle in Deutschwald bis zur Robert Hohenwartergasse und einen Zaun um den Spielplatz beim Roten Kreuz, sodass die Kinder nicht mehr auf die stark befahrene Deutschwaldstraße rennen können“, erklärt Mayer.

 Noch viel zu tun – Hellbrücke verbreitern!

Die Verbreiterung der Bahnunterführung Hellbrücke ein wichtiges Thema für die Bürger

Dennoch gibt es in Purkersdorf genügend Sicherheitsschwachstellen im Straßenverkehr, wie Verkehrssprecher VP-Obfrau-Stellvertreter Florian Liehr klar stellt: „Zwar haben wir im Rahmen der Neugestaltung der Kaiser-Josef-Straße einiges erreichen können, allerdings wird die dringend notwendige Verbreiterung der Hellbrücke (Kreuzung B44 / Kaiser-Josef Straße) offenbar auf die lange Bank geschoben. Den beängstigend-engen Gehsteig durch die Unterführung benutzen täglich rund 40 Schulkinder. Das schockierende: die Kleinen müssen sich den Gehsteig mit den Linienbussen teilen, da diese anders nicht durch die enge Unterführung kommen.“

 Fehlende Zebrastreifen am Schulweg: Alois-Mayer Gasse

Darüber hinaus ist die SP-Stadtregierung leider immer noch im Bereich der Pummergasse / Alois-Mayer Gasse untätig geblieben. „Wir fordern hier von der Gemeinde ein, dass endlich ein Zebrastreifen von der Bahnstation über die Pummergasse und anschließend über die Alois-Mayer Gasse geschaffen wird. Im Sinne der Sicherheit unserer Kinder kann das doch nicht zu viel verlangt sein „, zeigt sich Liehr angesichts einem Jahr Untätigkeit seitens der SPÖ verärgert.

Liehr: „Unterführung im Sinne der Sicherheit für Fußgänger verbreitern!“

Florian Liehr fordert eine Verbreiterung der Hellbrücke

Im Rahmen der Neugestaltung der Kaiser-Josef-Straße fordert Florian Liehr, Sprecher der Initiative „Besser Unterwegs im Wienerwald“, die Verbreiterung der Bahnunterführung „Hellbrücke“ im Bereich der unteren Kaiser-Josef-Straße.

Liehr: „Die derzeitige Situation ist ein Spießrutenlauf sowohl Füßgänger als auch Autofahrer. Die Unterführung ist nicht breit genug für Busse und der Gehweg für Fußgänger birgt Gefahren. Immer wieder kommt es vor, dass LKW oder Busse teilweise am Gehsteig fahren, Fußgänger haben eine schlechte Sicht und wenn es regnet wird man von vorbeifahrenden Fahrzeugen nassgespritzt.“

Unfälle kämen auch immer wieder vor, da die Stelle einfach zu eng sei und oftmals schneller durch die Unterführung gefahren werde, um noch die grüne Ampel auf der anderen Seite erwischen zu können. „Besonders für Kinder ist dieser Streckenabschnitt ein besonderes und unnötiges Risiko. Wenn die Gemeinde nun schon die Kaiser-Josef-Straße neugestaltet, muss die ‚Hellbrücke‘ sicherer gemacht werden, wie wir dies bereits in unserem Grundsatzpapier gefordert haben. Vorstellbar wäre etwa eine Verbreiterung der Straße, sodass Busse ungehindert durchfahren können sowie die Vergrößerung des Gehsteigs inklusive Sicherungsgeländer für Fußgänger. Selbstverständlich wäre auch ein separater Durchgang für Fußgänger wünschenswert“, betont Liehr.

„Die Aufnahme dieses Projekts in die aktuelle Neugestaltung ist kein Problem und muss im Sinne der Sicherheit von Fußgängern und Kindern auch ein Anliegen der Gemeinde sein“, gibt Liehr das Anliegen vieler Anrainer wieder.

Besser-Unterwegs: „Ticketpreiserhöhung der ÖBB ist unverschämt!“

Vehrkehrsbund Ostregion (VOR) verteuert auch Monats- und Jahreskarten

ÖBB erhöht Preise schon wieder um 5% – Pendler sollen Defizit bezahlen, Schienenersatzverkehr ist zusätzliches Ärgernis

Beispiel an deutscher Bahn nehmen

„Die Preiserhöhung der ÖBB um ganze 5% ist einfach unverschämt“, so Florian Liehr, Sprecher der Intiative Besser-Unterwegs im Wienerwald, anlässlich der kräftigen Ticketpreiserhöhung der Bahn. „Bei den ÖBBherrschen strukturelle Defizite, die jährlich ein Riesenminus verursachen. Preiserhöhungen auf dem Rücken der Arbeitnehmer darf nicht der Weisheit letzter Schluss sein. Ich verstehe nicht, wieso Infrastrukturministerin Bures das zulässt. Viel eher sollte sich die Bahn ein Beispiel an der erfolgreichen und vor allem serviceorientierten Deutschen Bahn nehmen“, bekräft Liehr.

 Schienenersatzverkehr angleichen

Besonders der Umstand, dass die Fahrkarten sowie Monats- und Jahreskarten gerade zu Beginn des Schienenersatzverkehrs verteuert werden, ist ein Ärgernis. „Zusätzliches Service der Bahn? Keine Spur. Verspätungen stehen auf der Tagesordnung! Wenn ein Zug einmal pünktlich kommt, ist das die Ausnahme. Wenn man seine im Zug eine Karte kaufen möchte, muss man hohe Aufpreise zahlen, die durch nichts argumentierbar sind. Und außerdem kommt mit der Verteuerung – quasi als Geschenk – ein wochenlanger Schienenersatzverkehr, der Berufstätigen den letzten Nerv raubt, da auch die U4 zwischen Hütteldorf und Hietzing als Schienenersatz geführt wird“, erklärt Liehr die Verärgerung der Pendlerinnen und Pendler. Das mindeste sei wohl die zeitliche Versetzung der beiden Bauarbeiten, sodass nicht gleichzeitig der Verkehr stillsteht.

 Preiserhöhung rückerstatten!

„Wir fordern Verkehrsministerin Bures auf, die Ticketpreisverteuerung zurückzunehmen. Weiters fordern wir die zeitliche Abstimmung, falls Sanierungsmaßnahmen vorgenommen werden, damit die Arbeitnehmer auf dem Weg zur Arbeit nicht fünf mal von einem Schienenersatzverkehr in den Nächsten umsteigen müssen. Jetzt sind dieÖBB gefragt, den Pendlerinnen und Pendlern zumindest die Preiserhöhung für die Zeit des Schienenersatzverkehres zurückzuerstatten“, so Liehr. Langfristig dürfe es jedenfalls nicht mehr vorkommen, dass die ÖBB Geld zum Fenster hinaus werfe und sich bei den Arbeitnehmern – die ohnehin massiv Steuergeld beischießen – über höhere Preise refinanzieren.

Liehr: „Forderung von Besser-Unterwegs wird Teil der Steuerreform 2010“

Vizekanzler Finanzminister Wilhelm Molterer und Florian Liehr

Besser-Unterwegs Forderung nach einer Anpassung von Pendlerpauschale und Kilometergeld an die Inflation ist möglich

Nach der Übergabe der Forderungen der Initiative „Besser-Unterwegs im Wienerwald“ an Vizekanzler Finanzminister Wilhelm Molterer durch Florian Liehr, Gründer der Initiative, gibt es eine gute Nachricht für die Pendlerinnen und Pendler. Liehr: „Neben den vielen Ideen, die wir für eine Gesamtverbesserung der Verkehrssituation haben, konnten wir schon einiges erreichen, wie beispielsweise den 15-Minuten-Takt zwischen Purkersdorf und Wien sowie den Nachtautobus. Dies fügt sich in das von uns geforderte Gesamtverkehrskonzept bestens ein“.

„Unsere Forderung nach einer Inflationsanpassung von Pendlerpauschale und Kilometergeld wurde von Vizekanzler Wilhelm Molterer sehr positiv aufgenommen. Immerhin geht es dabei um eine weitere Entlastung für jene Menschen, die von den hohen Treibstoffpreisen am meisten betroffen sind“, so Liehr.

Molterer betonte gegenüber Liehr, dass es bei der Steuerentlastung 2010 darum gehe die Bürgerinnen und Bürger nachhaltig zu entlasten. Molterer: „Daher werde ich die Vorschläge der ‚Initiative Besser-Unterwegs im Wienerwald‘ mit in die Gespräche der Steuerreformkommission nehmen“.

[box type=“demo“ size=“medium“] Mehr Infos auf www.besser-unterwegs.at [/box]

Es ist so weit: die JVP Initiative „N8BUZZ“ fährt ab Samstag Nacht!

LO der JVP Bettina Rausch, Bezirksobmann Stv. Karli Schlagenhaufen, JVP Obmann Marijan Kelava und GPO Elisabeth Mayer

In Rekordzeit hat die JVP Teilbezirk Purkersdorf alle Gemeinden an den Tisch gebeten um die längst überfällige Schließung der Lücke zwischen 00:50 bis 06:00 zu schließen.

Der JVP Nachtautobus N8BUZZ fährt von Wien Hütteldorf ab 3:05 jeden Sonntag Früh in alle Gemeinden des Teilbezirkes Purkersdorf (Gablitz, Mauerbach, Untertullnerbach, Tullnerbach, Wolfsgraben, Pressbaum, Dürrwien und Rekawinkel).

In Rekordzeit hat die JVP Teilbezirk Purkersdorf alle Gemeinden an den Tisch gebeten um die längst überfällige Schließung der Lücke zwischen 00:50 bis 06:00 zu schließen.

 Sicher nach Hause

„Der Nachtautobus fährt und das haben wir JVP-Beizirksobmann Matthias Pilter zu verdanken! Das ist eine direkte Verbesserung für die Verkehrssituation im Teilbezirk Purkersdorf und vor allem auch im Sinne der Jugendlichen, die nun sicher nach Hause kommen“, betont Marijan Kelava, Obmann der JVP Purkersdorf.

Vor etwas weniger als 2 Jahren wurde der Verein „N8BUZZ“ auf Initiative der JVP Niederösterreich gegründet und präsentierte diesen Bus beim Jugendkongress. „Wo wir hinwollen, wollen wir auch hinkommen – und wieder nach Hause. Die Lösung: Nachtbusse, die die Jugendlichen wieder sicher nach Hause bringen“, so Bettina Rausch, Landesobfrau der JVP Niederösterreich anlässlich der Präsentation des ersten Nachbusses, dem „N8BUZZ“.

 Rekord

In der Rekordverdächtigen Zeit von einem halben Jahr wurde ein Konzept samt Haltestellen ausgearbeitet, um den betroffenen Gemeinden die JVP-Initiative auch schmackhaft zu machen. „Schlussendlich überwogen einerseits das zusätzliche Service für Jugendliche und der Sicherheitsaspekt. Ich freue mich, dass die Kommunen nicht schwarz-weiß sehen und die Idee von der JVP übernommen haben“, erklärt Florian Liehr, Sprecher der Initiative Besser-Unterwegs im Wienerwald und Purkersdorfer Kandidat zum Nationalrat.

 Überraschungen

Sichtlich überrascht war auch die Sozialistische Jugend von der Umsetzungskraft der JVP. Seit 2005 hat die SPÖ Purkersdorf eine absolute Mehrheit in Purkersdorf und man hat es bis heute nicht geschafft den von der SJ – nach der Vorstellung des JVP-Nachtbus-Konzepts – „geforderten“ Dicsobus zu realisieren. Heute ist jede N8BUZZ Station mit einem N8BUZZ Taferl ausgestattet und bald kommen auch Fahrpläne mit dem Logo.  Für Bettina Rausch ist der Entscheidende Unterschied:

 

“ Sie haben den Nachtbus am Wahlkampfplan, wir haben schon die Fahrpläne und den Bus, der nächsten Samstag endlich losfährt und die Purkersdorfer, Gablitzer, Mauerbacher, Pressbaumer und weitere Bewohner des Umlands sicher und umweltfreundlich nach Hause fährt“

Bettina Rausch

 

Trittbrettfahrer

„Bemerkenswert an der ganzen Situation ist, dass die SPÖ in Purkersdorf seit rund 15 Jahren den Bürgermeister stellt, heute obendrein eine absolute Mehrheit hat  und es trotzdem nicht geschafft hat einen Bus zwischen 01:00 und 06:00 in der Früh umzusetzen. Offensichtlich braucht es hier einer starken Jugendvertretung wie der JVP, bevor sich etwas tut. Wir haben Flyer verteilt, Unterschriften gesammelt und Konzepte fix und fertig auf den Tisch gelegt. Jetzt haben wir September und der Bus fährt“, so Marijan Kelava, Obmann der JVP Purkersdorf.

„ Wir sind bei Minus Graden draußen gestanden, haben bei jedem Wind und Wetter Flyer verteilt, Unterschriften gesammelt und haben mit dem Land Niederösterreich mit einem Konzept (Kosten, Dauer, etc) um Förderungen gerungen. Dass sich dann die SJ mit fremden Federn schmücken will ist zwar beschämend für deren Vorsitzenden, aber auch eine Bestätigung für uns.  Die SJ weiß ja nicht einmal wieviel der Nachtautobus kostet“, so Kelava belustigt.

 Dankesehr!!

Die JVP möchte sich auch bei allen Unterstützerinnen und Unterschützern bedanken. Mit der Unterschrift eines jeden Jugendlichen sind wir dem Bus näher gekommen. Das ist eine gemeinsame Sache. Hier hat die JVP einmal mehr bewiesen, dass man nur gemeinsam etwas erreichen kann.

Danke an alle Unterschützer und Mitarbeiter!!!!

Erfolg für Purkersdorfer Volkspartei: 15-Minuten-Takt kommt

Die öffentlichen Verkehrsmittel nutzen bedeutet sein Ziel zu erreichen ohne die Konzentration auf die Straße legen zu müssen. Darüber hinaus bietet es Unabhängigkeit von Treibstoffpreisen und ist umweltfreundlich. So weit, so gut. Die Gemeinden im Teilbezirk Purkersdorf sind jedoch nur ungenügend an das öffentliche Netz angebunden und die Intervalle sind teilweise einfach ein Affront denen gegenüber, die sich eine teure Jahres- oder Monatskarte kaufen.

Florian Liehr, Kandidat zum Nationalrat: „Verbesserungen wurden bislang zwar immer wieder von diversen Politikerinnen und Politikern gelobt, doch die Taten blieben aus. So kann es nicht weitergehen!“ Diese Woche hat Florian Liehr sich daher mit Herrn Landeshauptmannstellvertreter Ernest Gabmann, welcher in der Landesregierung für den öffentlichen Verkehr verantwortlich zeichnet, zusammengesetzt, um mit ihm die rasche Realisierung der bisher an die Initiative „Besser-unterwegs im Wienerwald“ (www.besser-unterwegs.at) herangetragenen Forderungen der Wienerwaldbewohnerinnen und –bewohner zu besprechen.

Auf dem Rückweg nach Purkersdorf hat Florian Liehr eine erste frohe Botschaft im Gepäck: der 15-Minuten-Takt der Schnellbahn S50 zwischen Purkersdorf und Wien wird endlich Realität, einer Vertragsunterzeichnung steht seitens des Landes Niederösterreich nichts mehr im Wege und kann, sofern auch die SPÖ in der Person des Herrn Verkehrsminister und des Bürgermeisters von Wien ein Herz für Umwelt und Menschen zeigen, noch diese Woche erfolgen. LH-Stv. Ernest Gabmann: „Im konkreten Fall ist geplant, auf dem S50 Abschnitt zwischen Hütteldorf und Unter-Purkersdorf, den Taktverkehr während der Hauptverkehrszeit (6.00-8.30; 15.00-18.30) von 30 auf 15 Minuten zu verkürzen.“ Start wäre dann noch heuer im Dezember.

Volkspartei Purkersdorf-Obfrau Stadträtin Elisabeth Mayer bestätigt: „Die Forderung der Volkspartei Purkersdorf nach dem 15-Minuten-Takt geht auf den berechtigten Wunsch vieler Pendlerinnen und Pendler zurück. Daher haben wir uns in den vergangenen Monaten verstärkt für den Viertelstundentakt eingesetzt – wie man sieht: mit Erfolg“.

 

„An diesem Beispiel kann man einmal mehr sehen, dass sich echter Einsatz für die Anliegen der Bevölkerung bezahlt macht. Bald schon müssen wir Pendlerinnen und Pendler unsere Tagesplanung nicht sklavengleich am undurchschaubaren Fahrplan ausrichten.“

Florian Liehr

 

Abschließend versichert der Kandidat zum Nationalrat, auch hinsichtlich der weiteren Verbesserungschancen nicht locker zu lassen.

Stadträtin Mayer: „ÖVP Purkersdorf fordert Pendlerzuschuss!“

Purkersdorf fährt öffentlich

„Angesichts der hohen Treibstoffpreise und der Inflationsentwicklung fordern wir einen Pendlerzuschuss in der Höhe der Hälfte einer Monatsmarke für die Purkersdorfer Außenzone. Gerade jetzt ist ein Zuschuss die perfekte Möglichkeit, um die Bewohner zu entlasten und gleichzeitig zum Bahn fahren zu animieren“, so Stadträtin ÖVP-Obfrau Elisabeth Mayer zur neuen ÖVP-Initiative „Purkersdorf fährt öffentlich“.

Die Idee dabei ist, den Purkersdorferinnen und Purkersdorfern, die im Besitz einer Jahres- oder Monatskarte für die Zone 240B sind, rund die Hälfte der Kosten zu erstatten. Dazu Mayer: „Das wäre ein nachhaltiger Beitrag – ganz im Sinne unserer Verpflichtung als Klimaschutzgemeinde. Zusätzlich wäre dieser Zuschuss eine große Entlastung für die Einwohnerinnen und Einwohner und würde viele Pendler dazu bewegen auf die Öffentlichen Verkehrsmittel umzusteigen.“

Die dafür benötigten Mittel, könne die Purkersdorfer Stadtregierung an anderer Stelle leicht einsparen, so ÖAAB-Obmann Stellvertreter Florian Liehr. „Die SPÖ-Stadtregierung hat ein großes Öffentlichkeitsarbeitsbudget, das kann anders richtiger verwendet werden. Diese Gelder sind zur Unterstützung der Purkersdorferinnen und Purkersdorfer besser eingesetzt“, betonte Liehr.

Mir ist wichtig, die Zeichen der Zeit zu nutzen und gleichzeitig die Bevölkerung zu entlasten. Mit dem Fahrtkostenzuschuss erreichen wir beides. Auf der einen Seite die finanzielle Hilfe und auf der anderen Seite setzen wir ein wichtiges Signal im Sinne der Umwelt“, so Mayer abschließend.

Riesenerfolg für JVP: Nachtautobus – 1 Route so gut wie fix

GR Albrecht Oppitz, STR Elisabeth Mayer, Nachtautobus-Initiator Matthias Pilter, STR Heinz Preiß und ÖAAB-Obmann Stv. Florian Liehr beim Nachtautobus-präsentieren am Wienerwaldball

Einen Riesenerfolg konnten Matthias Pilter und sein JVP-Team für sich verbuchen! Die Gemeindevertreter wurden nach langwierigen Verhandlungen überzeugt und die 1. Route des Nachtautobusses startet mit Schulbeginn im September. Eine Forderung der JVP wird umgesetzt!

Dank über 550 Unterschriften und dem Einsatz der JVP´s der Region Purkersdorf konnten die Vertreter der Gemeinden Purkersdorf, Pressbaum, Tullnerbach und Wolfsgraben überzeugt werden.

In einer gemeinsamen Sitzung wurde Einigung erzielt, dass der Nachtautobus in den Probebetrieb geht.

 

„Das Nachtautobus-Konzept sieht derzeit einen Probebetrieb mit 1 Bus vor, der jeden Sonntag früh um 3.00 fährt und bei starker Nachfrage ausgebaut wird.“ erklärt JVP Teilbezirk Purkersdorf Obmann Matthias Pilter und fährt fort: „Bis Ende Juni wird das Nachtautobus-Konzept in den einzelnen Gemeinden durch die zuständigen Ausschüsse und anschließend in den Gemeinderäten beschlossen.“

 

Es ist nicht einfach Anliegen der Jugend umzusetzen, die Gemeindevertreter von den Wünschen der Jugendlichen aus der Region zu überzeugen, doch die über 550 Unterstützungserklärungen, die die JVP´s der Region Purkersdorf gesammelt haben, sind ein deutliches, nicht zu übersehendes Zeichen.“ erläutert GR Pilter die erbrachte Überzeugungsarbeit und setzt nach: „Wir werden nicht locker lassen, dass auch die 2. Route bei der auch Mauerbach und Gablitz angefahren werden bis September umgesetzt werden.“

 

Das Konzept des Probebetriebs sieht vor:

Route 1: Hütteldorf – Purkersdorf – Wolfsgraben – Tullnerbach – Pressbaum

Fahrzeit: 3.00 (So früh)

Kosten: € 2 für den Fahrgast

Start mit Schulbeginn im September

 

 

In Arbeit:

Route 2: Hütteldorf – Mauerbach – Gablitz – Purkersdorf

 

Eine kleine persönliche Anmerkung:

Offenbar scheinen manche Gemeindevertreter vergessen zu haben, wer sich tatsächlich für den Nachtautobus eingesetzt hat. Dabei geht es kaum um Profilierung der JVP, denn es ist ganz klar: dass der Nachtautobus fährt ist grundsätzlich ein riesiger Erfolg. Sich jedoch mit den Federn anderer zu schmücken, während man selbst nichts dafür getan hat, ist unverfroren.

Gegen grüne Wegelagerei!

STR Mayer (Purkersdorf), Dr. Josef Höchtl, Prof. Dr. Fritz Zibuschka; stehend: LAbg. Mag. Lukas Mandl, LAbg. DI Willi Eigner

Eine klare Absage erteilen die VP-Landtagsabgeordneten Eigner und Mandl den Überlegungen der Wiener Grünen, eine PKW-Maut für das ganze Bundesland Wien einzuführen.

„Solange die Stadt Wien sich weigert, hochrangige Verkehrsmittel wie die U-Bahn bis an die Wiener Stadtgrenze oder darüber hinaus zu verlängern, ist es den vielen tausenden niederösterreichischen Pendlern aus dem Wiener Umland nicht zuzumuten, auf öffentliche Verkehrsmittel umzusteigen“, so LAbg. Mandl. „Wir sind vielmehr der Meinung, dass Zuwächse bei den Fahrgastzahlen mit Komfort und umsteigefreie Relationen möglich sind. Fahrgäste von U-Bahn, Straßenbahn und Bus schauen nicht nur auf den Fahrpreis, sondern vor allem auf den angebotenen Komfort. Wenn ich bei meiner täglichen Fahrt zur Arbeit zweimal umsteigen muss, der Sitzplatz nicht gesichert ist und eventuell Wartezeiten beim Bus auftreten, dann ist der PKW sicher bequemer, auch wenn er im Stau steckt“, ergänzt LAbg. Eigner.

 Europäische Vorbilder

Abhilfe könnte die Anschaffung von 2-Systemfahrzeugen sein, die U-Bahn und Straßenbahngleise gleichermaßen benützen könnten. „Überall in Europa gibt es dafür bereits Vorbilder, wie etwa in Athen, Hamburg, Karlsruhe etc. Nur in Wien funktioniert das alles angeblich nicht. Dabei verkehren beispielsweise auf der U6 und auf der Badner Bahn sehr ähnliche Wagentypen, Wien muss nur den Willen zur Umsetzung zeigen“, so Eigner. Auch bei der U4 sei dies möglich, da die Schienenbreite bei U-Bahn und ÖBB die gleiche sei.