Schlögls Bauwut geht munter weiter: Jetzt ist Unter Purkersdorf an der Reihe

Bahnhof Unter-Purkersdorf

Wenn der Rückbau der Westbahn und damit auch die Rückführung auf nur mehr 2 Gleise mit der Inbetriebnahme der HLA nach 2012 zu erwarten ist, tritt die ÖVP Purkersdorf für eine sinnvolle Nutzung der frei werdenden Fläche des Unter-Purkersdorfer Bahngeländes ein.

Gefordert wird eine direkte Beteiligung der BürgerInnen an der Stadtplanung

Sinnvoll heißt, dass zu aller erst die Bürgerinnen und Bürger zu Wort kommen müssen und ihre Vorstellungen im Sinne der Stadtplanung einbringen können. Es sollen nur die besten, vor allem ökologisch verträglichen Ideen, die unsere Stadtgemeinde zusätzlich sowohl in gesellschaftlichen, als auch ökonomischen Belangen prosperieren lassen,akzeptiert und umgesetzt werden.

 

Eigensinnige Geheimverhandlungen des SP-Bürgermeisters werden entschieden abgelehnt

So gesehen stimmt das Verhalten des SP-Bürgermeisters äußerst bedenklich, dass er – wie schon aus dem NÖN-Artikel (Woche 45/2007) hervorgeht – seinen eigenen Angaben zufolge bereits eigensinnige Geheimverhandlungen mit Banken und Immobilienfirmen geführt hat, ohne den Gemeinderat hierüber, wie gesetzlich vorgesehen, zu informieren und nun große Töne in Richtung Medien von sich gibt.

 

Was man von derartigen unbedachten und wohl auch unausgegorenen Ankündigungen halten kann, weiß man doch spätestens seit der vom SP-Bürgermeister vor der letzten Gemeinderatswahl groß hinausposaunten Verlegung des Bahnhofes Purkersdorf-Gablitz. Bekanntlich steht dieser noch immer am selben Fleck. Aber so kann man auch Wahlen gewinnen.

 

Husch-Pfusch-Aktion des Bürgermeisters könnte Projekt scheitern lassen

Außerdem lässt der Bürgermeister total außer acht, dass seitens des Bundes die Verlängerung der U4 im nächsten Jahrzehnt, vermutlich bis Neulengbach, angedacht wird und seine im Alleingang durchgeführte Husch-Pfusch-Aktion eine Schräglage zum Nachteil der Purkersdorfer Bewohner erfahren wird.

 

Die Purkersdorfer Volkspartei tritt daher für eine Befragung aller Purkersdorfer über die zukünftige Nutzung dieses Geländes ein.

 

Sagen Sie uns doch Ihre Meinung zu dem Thema – oder vielleicht haben Sie Ideen. Schreiben Sie uns doch!

ÖVP fordert weiterhin beste Standortlösung für Purkersdorfer Kindergarten

Stau in der Wintergasse garantiert

In der letzten Gemeinderatssitzung brachte die ÖVPals Alternativvorschlag zum SP – forcierten Standort Wintergasse den zentraler gelegenenHolzverladeplatz am Rande der Kellerwiese ein und beantragte eine Standortprüfung.

 

Diese wurde vom Bürgermeister mit den Worten, das Areal wäre nicht geeignet, schlichtweg verweigert. Hier drängt sich förmlich die Frage auf: „Warum hat der Bürgermeister eine  objektive Standortprüfung des Grundstücks am Rande der Kellerwiese ohne Diskussion abgelehnt? Warum sucht der Bürgermeister eigentlich die schlechteste Lösung zum Nachteil aller Bewohner im Stadtviertel um die Herren- und Wintergasse?“

 

Die Entscheidung des SP-Bürgermeisters hat für die betroffenen Anwohner Folgen katastrophalen Ausmaßes:

Der Autoverkehr wird im gesamten Stadtviertel auf ein unerträgliches Maß ansteigen und ein Verkehrschaos der Superlative auslösen!

 

Dies um so mehr, weil der SP-Bürgermeister plant, die untere Wintergasse wegen weiterer großvolumiger Wohnbauten an die Wiener Straße anzubinden, sodass die Anrainer unwillkürlich Gefahr laufen, künftig an einer Durchzugsstraße Richtung Gablitz zu wohnen.

 

Darüber hinaus muss auch mit einem rasanten Anstieg an Lärmbelästigung und einer enormen Schadstoffbelastung gerechnet werden.

 

Hinzu kommt, dass ein Kindergarten in der unteren Wintergasse sehr weit vom Zentrum, mit seinen Ämtern, den Geschäften und dem Gesundheitszentrum entfernt wäre und zu Fuß kaum erreichbar ist.

 

Daher strebt die ÖVP weiterhin eine optimale Lösung für die betroffenen Kleinkinder, deren Eltern, aber auch für die Anrainer im Stadtviertel um die Wintergasse an und hält nach wie vor an einer Standortprüfung an der Tullnerbachstraße fest. Eine Umwidmung des Areals ist unter Einhaltung aller Auflagen durchaus möglich.