Riesenerfolg für JVP: Nachtautobus – 1 Route so gut wie fix

GR Albrecht Oppitz, STR Elisabeth Mayer, Nachtautobus-Initiator Matthias Pilter, STR Heinz Preiß und ÖAAB-Obmann Stv. Florian Liehr beim Nachtautobus-präsentieren am Wienerwaldball

Einen Riesenerfolg konnten Matthias Pilter und sein JVP-Team für sich verbuchen! Die Gemeindevertreter wurden nach langwierigen Verhandlungen überzeugt und die 1. Route des Nachtautobusses startet mit Schulbeginn im September. Eine Forderung der JVP wird umgesetzt!

Dank über 550 Unterschriften und dem Einsatz der JVP´s der Region Purkersdorf konnten die Vertreter der Gemeinden Purkersdorf, Pressbaum, Tullnerbach und Wolfsgraben überzeugt werden.

In einer gemeinsamen Sitzung wurde Einigung erzielt, dass der Nachtautobus in den Probebetrieb geht.

 

„Das Nachtautobus-Konzept sieht derzeit einen Probebetrieb mit 1 Bus vor, der jeden Sonntag früh um 3.00 fährt und bei starker Nachfrage ausgebaut wird.“ erklärt JVP Teilbezirk Purkersdorf Obmann Matthias Pilter und fährt fort: „Bis Ende Juni wird das Nachtautobus-Konzept in den einzelnen Gemeinden durch die zuständigen Ausschüsse und anschließend in den Gemeinderäten beschlossen.“

 

Es ist nicht einfach Anliegen der Jugend umzusetzen, die Gemeindevertreter von den Wünschen der Jugendlichen aus der Region zu überzeugen, doch die über 550 Unterstützungserklärungen, die die JVP´s der Region Purkersdorf gesammelt haben, sind ein deutliches, nicht zu übersehendes Zeichen.“ erläutert GR Pilter die erbrachte Überzeugungsarbeit und setzt nach: „Wir werden nicht locker lassen, dass auch die 2. Route bei der auch Mauerbach und Gablitz angefahren werden bis September umgesetzt werden.“

 

Das Konzept des Probebetriebs sieht vor:

Route 1: Hütteldorf – Purkersdorf – Wolfsgraben – Tullnerbach – Pressbaum

Fahrzeit: 3.00 (So früh)

Kosten: € 2 für den Fahrgast

Start mit Schulbeginn im September

 

 

In Arbeit:

Route 2: Hütteldorf – Mauerbach – Gablitz – Purkersdorf

 

Eine kleine persönliche Anmerkung:

Offenbar scheinen manche Gemeindevertreter vergessen zu haben, wer sich tatsächlich für den Nachtautobus eingesetzt hat. Dabei geht es kaum um Profilierung der JVP, denn es ist ganz klar: dass der Nachtautobus fährt ist grundsätzlich ein riesiger Erfolg. Sich jedoch mit den Federn anderer zu schmücken, während man selbst nichts dafür getan hat, ist unverfroren.

Zöchinger: „WIPUR erfüllt ÖVP-Forderung – Purkersdorf profitiert“

Obwohl Klimabündnisgemeinde: Stadtregierung ist Umweltschutz egal

„Der Kindergarten Neubau wird wie von der ÖVP gefordert umweltfreundlich gebaut. Das ist ein großartiger Erfolg für die ÖVP und vor allem für die Purkersdorferinnen und Purkersdorfer“, freut sich Stadträtin und Obfrau der Volkspartei Purkersdorf Elisabeth Mayer.

Kindergarten wird umweltfreundlich gebaut – bei Bildungszentrum noch alles offen

Wie auch schon die NÖN in ihrer letzten Ausgabe berichtete, schwenkt nun spät aber doch die Wirtschaftsbetriebe der Stadt Purkersdorf GmbH(WIPUR) auf den ÖVP Vorschlag um. Dazu Umweltgemeinderat Leopold Zöchinger (VP): „Unsere Hartnäckigkeit hat sich ausgezahlt. Obwohl dieSPÖ-Gemeinderegierung einen Antrag auf nachhaltiges Bauen für öffentliche Einrichtungen in Purkersdorf mit ihrer 2/3-Mehrheit abgelehnt hat, scheint zumindest WIPUR-Geschäftsführer Prochaska auf unsere Linie aufzuspringen.“

Tatsächlich werden trotz anfänglicher schwerer Versäumnisse der WIPUR und des SP-Bürgermeisters bei der Ausschreibung des Kindergartenneubaus, alle Forderungen der ÖVP Purkersdorf erfüllt. Sowohl eine Luftwärmepumpe, als auch CO2-neutrales Bauen sollen verwirklicht werden.

„Die ÖVP Purkersdorf fordert CO2-neutrales Bauen bei allen öffentlichen Bauvorhaben und Restaurierungen der Stadt Purkersdorf“, so Zöchinger. Diese Forderung wurde auch per Antrag in den Gemeinderat eingebracht, jedoch von derSPÖ mit ihrer 2/3-Mehrheit abgeschmettert. Zöchinger: „Die Stadtgemeinde soll hier Vorbildwirkung für ihre Bürgerinnen und Bürger, sowie auch für Nachbargemeinden haben. Bei der Masse an Bauvorhaben in Purkersdorf ist dringend ein Umdenken bei Klima- und Umweltschutz notwendig.“

Mayer zeigt sich jedoch bezüglich zukünftiger Gemeindebauten besorgt: „Auch beim neuen Bildungszentrum könnte Purkersdorf durch ein umweltfreundliches nachhaltiges Baukonzept profitieren. Obwohl die SPÖ unseren dementsprechenden Umwelt-Antrag schon einmal abgelehnt hat, habe ich große Hoffnung, dass der Bürgermeister und seine SPÖ zu Besinnung kommen und ein Herz für Umwelt- und Klimaschutz zeigen.“

Gegen grüne Wegelagerei!

STR Mayer (Purkersdorf), Dr. Josef Höchtl, Prof. Dr. Fritz Zibuschka; stehend: LAbg. Mag. Lukas Mandl, LAbg. DI Willi Eigner

Eine klare Absage erteilen die VP-Landtagsabgeordneten Eigner und Mandl den Überlegungen der Wiener Grünen, eine PKW-Maut für das ganze Bundesland Wien einzuführen.

„Solange die Stadt Wien sich weigert, hochrangige Verkehrsmittel wie die U-Bahn bis an die Wiener Stadtgrenze oder darüber hinaus zu verlängern, ist es den vielen tausenden niederösterreichischen Pendlern aus dem Wiener Umland nicht zuzumuten, auf öffentliche Verkehrsmittel umzusteigen“, so LAbg. Mandl. „Wir sind vielmehr der Meinung, dass Zuwächse bei den Fahrgastzahlen mit Komfort und umsteigefreie Relationen möglich sind. Fahrgäste von U-Bahn, Straßenbahn und Bus schauen nicht nur auf den Fahrpreis, sondern vor allem auf den angebotenen Komfort. Wenn ich bei meiner täglichen Fahrt zur Arbeit zweimal umsteigen muss, der Sitzplatz nicht gesichert ist und eventuell Wartezeiten beim Bus auftreten, dann ist der PKW sicher bequemer, auch wenn er im Stau steckt“, ergänzt LAbg. Eigner.

 Europäische Vorbilder

Abhilfe könnte die Anschaffung von 2-Systemfahrzeugen sein, die U-Bahn und Straßenbahngleise gleichermaßen benützen könnten. „Überall in Europa gibt es dafür bereits Vorbilder, wie etwa in Athen, Hamburg, Karlsruhe etc. Nur in Wien funktioniert das alles angeblich nicht. Dabei verkehren beispielsweise auf der U6 und auf der Badner Bahn sehr ähnliche Wagentypen, Wien muss nur den Willen zur Umsetzung zeigen“, so Eigner. Auch bei der U4 sei dies möglich, da die Schienenbreite bei U-Bahn und ÖBB die gleiche sei.

Purkersdorfer Echo Ausgabe 232, April 2008

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Die Themen:

  • Landtagswahl 08: So hat Purkersdorf gewählt
  • Für Sie umgesetzt: Erstmals Familienkarte im Wienerwaldbad
  • Kübelsaufen – Was ist los im JUZ?
  • SPÖ stellt Klimabündnis in Frage
  • Für Sie erreicht: Kindertreff Schmetterling bleibt!
  • Purkersdorfer Erinnerung: Die Tage um die Iden des März 1938
  • Stadtbibliothek wird zur Mediathek
  • Mit offenen Augen durch Purkersdorf

Im Web ansehen:
https://issuu.com/vppurkersdorf/docs/echo232

Auf dem Smartphone ansehen:
echo232
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