Familienkarte durch SP-Bürgermeister blockiert – Familien werden vernachlässigt

Der SP-Bürgermeister will Familienkarte verhindern

„Die Familienkarte für eine Saison im Wienerwaldbad ist eine großartige Neuerung, die den Familien bares Geld spart und ein Service der Stadt Purkersdorf darstellt. Ich bedauere es umso mehr, dass SPÖ-Bürgermeister Schlögl die Familienkarte nun mutwillig blockiert“, zeigt sich ÖVP-Obfrau Elisabeth Mayer enttäuscht über die Vorgehensweise des SP-Bürgermeisters.

Familienkarte vom Gemeinderat beschlossen

Nachdem sowohl die Einführung der Familienkarte, als auch die genauen Modalitäten durch den „Jugend und Sport“ Ausschuss festgelegt und vom Gemeinderat beschlossen wurden, blockiert der SP-Bürgermeister nun deren Ausgabe. „Einige Familien haben sich schon über diese unverständliche Vorgehensweise beschwert. Wie auch nachweislich der Schriftverkehr zwischen Allgemeiner Verwaltung, WIPUR, dem SP-Bürgermeister und den Stadträten belegt, wissen alle Verantwortlichen über die Familienkarte bescheid“, so Mayer.

 Alle Auflagen erfüllt – dennoch wird blockiert

Auch den Zusatzanträgen des Bürgermeisters wurde zugestimmt – unter anderem die Auflage die Vorgehensweise mit der WIPUR abzustimmen. Dazu Stadtrat Heinz Preiß (ÖVP): „Der WIPUR-Geschäftsführer Prochaska hat dem Projekt seinen Segen gegeben, nachdem er per E-Mail die Bestätigung der Allgemeinen Verwaltung erhalten hat“. Dennoch bekämen Familien die Saisonkarte nicht ausgehändigt. Angeblich sei die Karte erst ab Ende Juni erhältlich. Zu diesem Zeitpunkt ist jedoch ein Teil der Badesaison vorbei und die Purkersdorfer Familien müssen insgesamt auf Grund der Blockade-Politik mehr bezahlen.

 SPÖ bereits im Wahlkampf?

„Offenbar befindet sich die SPÖ bereits im Wahlkampf, da sie es nicht verkraften kann, dass auch die ÖVP gute Ideen hat und fähig ist diese entgegen der 2/3 SPÖ-Mehrheit im Gemeinderat durchzuboxen. Ich fordere den Bürgermeister dazu auf endlich dem Beschluss des Gemeinderats und der mit der Verwaltung vereinbarten Vorgehensweise Folge zu leisten“, so die ÖVP-Obfrau abschließend.

Stadträtin Mayer: „10% mehr Förderung für die Musikschule ist ÖVP-Erfolg für Purkersdorf“

Stadträtin ÖVP-Obfrau Elisabeth Mayer und Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll

Nun ist es fix: die Musikschule Purkersdorf erhält eine kräftige Aufstockung ihrer Landes Förderung. ÖVP-Stadtparteiobfrau Stadträtin Elisabeth Mayer: „Durch meine intensiven Gespräche mit Landeshauptmann Dr. Pröll, konnte ich für die Musikschule rund 23.000 Euro mehr Förderungsmittel herausholen. Diese 10% Aufstockung der Förderung ist ein großartiger ÖVP-Erfolg für Purkersdorf und vor allem für Purkersdorfer Familien.“

Über Jahre hinweg hat die Stadtgemeinde versucht mehr Förderung seitens des Landes zu erhalten – bislang ohne Erfolg.

Mayer ist als Stadträtin seit 2005 für die Purkersdorfer Musikschule zuständig. In Zusammenarbeit mit dem engagierten Leiterteam, Ismedina Kustorica und Johannes Hofmann, hat sie zahlreiche Neuerungen umgesetzt. Durch die Schaffung zusätzlicher Unterrichtsformen, ist der Musikunterricht nun auch in zweier- oder dreier-Gruppen möglich, was zur Nachwuchsförderung unerlässlich ist. „Sowohl die Nachwuchsförderung, als auch die Förderung von Familien waren mir ein besonderes Anliegen. Außerdem wird der Ankauf von Mangelinstrumenten, wie beispielsweise Kontrabass oder Marimbaphon, durch das Land gefördert. Dadurch ist auch der Unterricht von Mangelinstrumenten verstärkt möglich“, so Mayer.

 

„Dürfen Förderungen nicht ‚links‘ liegen lassen – das Purkersdorfer Finanzloch ist ohnehin groß genug“
Stadträtin ÖVP-Obfrau Elisabeth Mayer

 

Vor allem die zusätzlichen geförderten Wochenstunden, aber auch der verstärkte Unterricht in den Mangelinstrumenten und die flexiblen Unterrichtsformen haben dazu beigetragen, dass die Förderung gegenüber dem Vorjahr um 10% höher ist, da die Förderung von diesen Kriterien abhängig ist. „Die VP werde sich dafür einsetzen, dass diese zusätzliche Förderung für weitere Unterrichtsstunden verwendet wird, da es bereits eine Warteliste mit lernbereiten SchülerInnen gibt, die bisher noch keine Aufnahme gefunden haben“, bekräftigt Mayer.

 

 

Förderung auch in anderen Bereich möglich

„Ich bin davon überzeugt, dass Purkersdorf weitaus mehr Mittel aus Landesförderung beziehen könnte, allerdings wird diese Möglichkeit von der SPÖgeführten Stadtregierung nicht ausgeschöpft“, meint Mayer nachdenklich. Diesen Umstand hätte man zuletzt beim neuen Kindergarten beobachten können. Die 100%-Landesförderung für ein Provisorium wurde vom Bürgermeister „links“ liegen gelassen. „So etwas darf nicht mehr passieren. Die Volkspartei Purkersdorf wird sich auch weiterhin für zusätzliche Förderungen einsetzen. Purkersdorfs Finanzen sind auch so schon katastrophal, da wäre es besser auf zusätzliches Geld nicht zu verzichten“, betont Mayer abschließend.