Für Sie erreicht: die Familienkarte kommt samt Rückerstattung!

Endlich nicht mehr blockiert: die Familienkarte ist da!

SP-Bürgermeister Schlögl hat seine Blockade der Familiensaisonkarte aufgegeben. Die ÖVP konnte ihn in einem Gespräch davon überzeugen, seiner Verwaltung endlich grünes Licht für die Umsetzung zu geben. Selbst die von der ÖVP geforderte Rückerstattung kommt!

Per Brief teilte der SPÖ-Bürgermeister mit, dass die ÖVP-Initiative Familienkarte endlich kommt. Selbst der ÖVP-Forderung nach einer Geld-Rückerstattung an die Familien, die sich bereits Karten höherpreisig gekauft hatten, kam der SPÖ-Bürgermeister nach. Somit können alle Purkersdorfer Familien profitieren.

Damit steht den Familien endlich der vergünstigte Familientarif zur Verfügung, der eigentlich bereits am 11. März beschlossen wurde. Das Wienerwaldbad hatte auf seiner Homepage die Familienkarte bereits in die Preisliste aufgenommen, nur die Stadtverwaltung konnte die Berechtigungskarten nicht ausgeben, da – unverständlicherweise – eine entsprechende Weisung des Bürgermeisters fehlte.

 

Stadträtin Mayer: „ÖVP Purkersdorf fordert Pendlerzuschuss!“

Purkersdorf fährt öffentlich

„Angesichts der hohen Treibstoffpreise und der Inflationsentwicklung fordern wir einen Pendlerzuschuss in der Höhe der Hälfte einer Monatsmarke für die Purkersdorfer Außenzone. Gerade jetzt ist ein Zuschuss die perfekte Möglichkeit, um die Bewohner zu entlasten und gleichzeitig zum Bahn fahren zu animieren“, so Stadträtin ÖVP-Obfrau Elisabeth Mayer zur neuen ÖVP-Initiative „Purkersdorf fährt öffentlich“.

Die Idee dabei ist, den Purkersdorferinnen und Purkersdorfern, die im Besitz einer Jahres- oder Monatskarte für die Zone 240B sind, rund die Hälfte der Kosten zu erstatten. Dazu Mayer: „Das wäre ein nachhaltiger Beitrag – ganz im Sinne unserer Verpflichtung als Klimaschutzgemeinde. Zusätzlich wäre dieser Zuschuss eine große Entlastung für die Einwohnerinnen und Einwohner und würde viele Pendler dazu bewegen auf die Öffentlichen Verkehrsmittel umzusteigen.“

Die dafür benötigten Mittel, könne die Purkersdorfer Stadtregierung an anderer Stelle leicht einsparen, so ÖAAB-Obmann Stellvertreter Florian Liehr. „Die SPÖ-Stadtregierung hat ein großes Öffentlichkeitsarbeitsbudget, das kann anders richtiger verwendet werden. Diese Gelder sind zur Unterstützung der Purkersdorferinnen und Purkersdorfer besser eingesetzt“, betonte Liehr.

Mir ist wichtig, die Zeichen der Zeit zu nutzen und gleichzeitig die Bevölkerung zu entlasten. Mit dem Fahrtkostenzuschuss erreichen wir beides. Auf der einen Seite die finanzielle Hilfe und auf der anderen Seite setzen wir ein wichtiges Signal im Sinne der Umwelt“, so Mayer abschließend.

Stadträtin Mayer: „Gemeinde muss Familien zu viel bezahlten Kartenpreis rückerstatten!“

Die Stadtgemeinde soll den Familien zu viel bezahltes Geld rückerstatten!

„Die Purkersdorfer Familien haben Anrecht auf die vom Gemeinderat beschlossen Familienkarte. Die Stadtgemeinde muss den Familien, die bereits zu viel für ihre Saisonkarten gezahlt haben, den zu viel bezahlten Betrag zurückerstatten. Hier ist die Gemeinde im Sinne der Purkersdorferinnen und Purkersdorfer gefragt“, so Stadträtin ÖVP-Obfrau Elisabeth Mayer.

SP-Bürgermeister darf sich seiner Verwantwortung nicht entziehen

Der Gemeinderatsbeschluss, der Familiensaisonkarten um einen vergünstigten Preis vorsieht, ist vom SP-Bürgermeister auch eine Woche nach dem Bekanntwerden seiner Blockade noch nicht umgesetzt worden. Dieser Umstand wird von ÖAAB-Purkersdorf-Obmann Stellvertreter Florian Liehr scharf kritisiert: „SP-Bürgermeister Schlögl darf sich nicht seiner Verantwortung entziehen. Er soll sich nicht hinter zwei weisungsgebundenen Gemeindevertretern (WIPUR-Geschäftsführer Werner Prochaska und Stadtamtsdirektor Burkhard Humpel, Anm.) verstecken, sondern seiner Verwaltung endlich grünes Licht zur Umsetzung geben! Hier geht es um AlleinerzieherInnen und um Familien, die eine Kostenersparnis angesichts der steigenden Preise auch brauchen.“

 SPÖ-Blockadepolitik beenden!

Für die Umsetzung von Gemeinderatsbeschlüssen ist der Bürgermeister nämlich ganz alleine zuständig. Dass Stadtrat Preiß sowohl mit der WIPUR, als auch der Verwaltung alle nötigen Schritte gesetzt habe, sei anhand eines E-Mails schriftlich belegt. „Der Schriftverkehr zwischen der Allgemeinen Verwaltung und der WIPUR liegt der ÖVP vor. Ich fordere daher den SP-Bürgermeister auf, seine Blockadepolitik endlich zu beenden“, so Liehr weiter.

 Wir fordern: her mit der Familienkarte!

Zwischenzeitlich hat der SP-Bürgermeister Vertreter aller Fraktionen für ein Gespräch geladen, bei dem er seinen Fehler sichtlich noch ausmerzen möchte. Dazu Mayer abschließend: „Gemeinsam mit den betroffenen Familien bin ich es leid, ständig nur Ausreden des SP-Bürgermeisters ausgerichtet zu bekommen, warum die WIPUR nicht schon längst die auf unsere Initiative hin beschlossenen Familienermäßigungen gewährt. Daher: Schluss mit den Eitelkeiten und sofortige Freigabe der Familienkarte. Immerhin warten die Familien auf die kostengünstigere Alternative und die Stadtgemeinde muss ihre Verantwortung gegenüber den Purkersdorfer Familien wahrnehmen. Zusammen mit der Rückerstattung des Mehraufwandes für die Familien, ist das die richtige Vorgehensweise!“.