Für ein schöneres Purkersdorf

Wunderschöner Blumenschmuck in Pottenbrunn

Endlich wurden die Betonringe in unserer Stadt verschönert und damit so mancher Schandfleck ist verschwunden. An dieser Stelle bedanke ich mich gleich bei den vielen – teils anonymen – Zuschriften zum Projekt „Blühendes Purkersdorf“. Ja, Sie haben recht, wenn Sie der Meinung sind, dass der Blumenschmuck zwar ausgesprochen hübsch ist, aber SP-Fraktionschef Harald Wolkerstorfer offensichtlich unverschämt gegen konstruktive Mitarbeit hetzt, obwohl er ebenfalls in die Auftragsvergabe verstrickt ist.

Engagement der Bürgerinnen und Bürger

Es ist dem tatkräftigen Engagement der Bürgerinnen und Bürger – allen voran den Mitgliedern des Verschönerungsverein – zu verdanken, dass unsere Gemeinde gepflegt und begrünt wird. Ohne diese Bereitschaft, Freizeit zu investieren und Bepflanzungen noch weiter zu verschönern, würde Purkersdorf teilweise doch recht trostlos aussehen. Schade, dass dieses Engagement zu wenig wertgeschätzt wird, denn ich bin der Meinung, dass die Gemeinde gerade jene Menschen vor den Vorhang holen sollte.

 Für ein schöneres Purkersdorf

Eine Blumenschale in Pottenbrunn…

Dennoch könnte Purkersdorf mehr. Ein Blick nach Pottenbrunn bei St. Pölten zeigt, wie viel mehr möglich wäre. Die Bepflanzung im Bild ist üppig und hat bei weitem nicht so viel gekostet, wie das Pendant in Purkersdorf. Vielleicht wäre es doch an der Zeit, einen echten Stadtgärtner zu engagieren, dessen Aufgabe die aktive und liebevolle Pflege der Pflanzen, Bäume und Blumen unserer Stadt ist. Selbstverständlich könnte das auch die Gemeinde selbst erledigen – man muss ja nicht immer Leistungen zukaufen. Wichtig ist nur, dass unser Purkersdorf hübsch bleibt, oder vielleicht in Zukunft noch schöner wird.

 Auftragsvergabe wird jetzt offiziell geprüft

Dass die Auftragsvergabe des Projekts „Blühendes Purkersdorf“ äußerst fragwürdig verlaufen ist, wurde mittlerweile mehrmals durch die Medien berichtet. Es wurden keine vergleichbaren Angebote

.. und im Vergleich: Purkersdorf

eingeholt, die Purkersdorfer Wirtschaft wurde überhaupt nicht gefragt und den Auftrag kassierte schließlich ein guter „Bekannter“ von SP-Fraktionschef Harry Wolkerstorfer. Genauso interessant mutet es an, dass nun gerade Wolkerstorfer unaufhörlich gegen die Opposition hetzt, Zeitungsartikel zu diesem Thema schreibt und die Kontrolle der Auftragsvergabe möglicherweise beeinflussen wird. Anders ist es nicht zu erklären, dass die SPÖ-Purkersdorf zu jenem Zeitpunkt, wo das Projekt „Blühendes Purkersdorf“ kontrolliert werden soll, Wolkerstorfer in den Prüfungsausschuss nominiert. Wenn man bedenkt, dass die SPÖ eine 2/3-Mehrheit hat, erzeugt das mehr als nur eine schiefe Optik.

Ich versichere Ihnen, wir werden uns auch in Zukunft für ein schöneres Purkersdorf einsetzen und das ganz ohne Freunderlwirtschaft.

Liehr: „Unterführung im Sinne der Sicherheit für Fußgänger verbreitern!“

Florian Liehr fordert eine Verbreiterung der Hellbrücke

Im Rahmen der Neugestaltung der Kaiser-Josef-Straße fordert Florian Liehr, Sprecher der Initiative „Besser Unterwegs im Wienerwald“, die Verbreiterung der Bahnunterführung „Hellbrücke“ im Bereich der unteren Kaiser-Josef-Straße.

Liehr: „Die derzeitige Situation ist ein Spießrutenlauf sowohl Füßgänger als auch Autofahrer. Die Unterführung ist nicht breit genug für Busse und der Gehweg für Fußgänger birgt Gefahren. Immer wieder kommt es vor, dass LKW oder Busse teilweise am Gehsteig fahren, Fußgänger haben eine schlechte Sicht und wenn es regnet wird man von vorbeifahrenden Fahrzeugen nassgespritzt.“

Unfälle kämen auch immer wieder vor, da die Stelle einfach zu eng sei und oftmals schneller durch die Unterführung gefahren werde, um noch die grüne Ampel auf der anderen Seite erwischen zu können. „Besonders für Kinder ist dieser Streckenabschnitt ein besonderes und unnötiges Risiko. Wenn die Gemeinde nun schon die Kaiser-Josef-Straße neugestaltet, muss die ‚Hellbrücke‘ sicherer gemacht werden, wie wir dies bereits in unserem Grundsatzpapier gefordert haben. Vorstellbar wäre etwa eine Verbreiterung der Straße, sodass Busse ungehindert durchfahren können sowie die Vergrößerung des Gehsteigs inklusive Sicherungsgeländer für Fußgänger. Selbstverständlich wäre auch ein separater Durchgang für Fußgänger wünschenswert“, betont Liehr.

„Die Aufnahme dieses Projekts in die aktuelle Neugestaltung ist kein Problem und muss im Sinne der Sicherheit von Fußgängern und Kindern auch ein Anliegen der Gemeinde sein“, gibt Liehr das Anliegen vieler Anrainer wieder.