Lebensqualität fördern – „Nah sicher“ Aktion gestartet

Monika Nagl, StR Elisabeth Mayer, GR Gabi Wimberger und StR Albrecht Oppitz überreichten Manfred Lendl von der Spezerei Lendl die blau-gelben Einkaufstaschen

Volkspartei Purkersdorf verteilt Gratis Einkaufssackerl an Nahversorger, mit denen man Einkaufsgutscheine mit NÖN und der VP gewinnen kann. Diese Aktion soll dazu beitragen Bewusstseinsbildung dafür zu schaffen, dass die kleinen Nahversorger für die Lebensqualität in Purkersdorf ganz besonders wichtig sind.

Nahversorger erhalten – Lebensqualität sichern

„Die heimischen Nahversorger sind sehr wichtig für die Lebensqualität in unserer Stadt. Gerade in den vergangenen Jahren müssen sie jedoch mit der zunehmenden Konkurrenz großer Konzerne – bei uns wurde ja recht viele gebaut – kämpfen. Wir setzen uns daher bewusst für heimische Produkte und Geschäfte – direkt vor unserer Haustür – ein. Mit der Aktion ‚Nah sicher‘ profitieren die Purkersdorfer Nahversorger und die Kundinnen und Kunden. Wir sind nicht nur stolz auf Purkersdorf – wir machen was, damits in auch Zukunft so bleibt“, erklärt VP-Obfrau Familienstadträtin Elisabeth Mayer, die auch heuer die Aktion ‚Nah sicher‘ in Purkersdorf gemeinsam mit dem Wirtschaftsbund betreut.

 Einkaufsgutscheine gewinnen

Über 10.000 Nahversorger im ganzen Land nehmen jährlich an unserer Aktion „Nah sicher“ teil. Dabei werden eine Million Tragtaschen und ebenso viele Folder unter den Niederösterreicherinnen und Niederösterreichern verteilt. Anfang Jänner können sich Kunden und Nahversorger über unzählige Einkaufsgutscheine im Wert von bis zu 30 Euro freuen „Mit dieser Maßnahme unterstützen wir die Nahversorgergeschäfte in Purkersdorf und fördern die Belebung des Stadtzentrums“, so die Stadtparteiobfrau.

 Wie kann man gewinnen?

Optiker Peter Sperk freute sich über die gratis Einkaufstaschen

Man lässt sich mit einer „nah sicher“ Tragtasche in einem Purkersdorfer Geschäft fotografieren und sendet dieses Foto an die NÖN-Redaktion: Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mailredaktion.purkersdorf(at)noen.at
Wird das Foto in einer NÖN-Ausgabe veröffentlicht, erhält man einen Einkaufsgutschein für den Nahversorger bei dem es aufgenommen wurde.

Auch der örtliche Wirtschaftsbund ist an der Aktion beteiligt. -Obfrau Monika Nagl: „Wir wollen das Bewusstsein der Kunden für die Purkersdorfer-Nahversorger schärfen, denn die gute Beratung, Qualitätsprodukte und eine herzliche Freundlichkeit zeichnet unsere örtlichen Geschäftsleute aus. Deshalb unterstützen wir diese Aktion.“

ÖAAB-Purkersdorf wählt Florian Liehr zum neuen Obmann

Beim Stadtgruppentag am 4. Dezember hat der Österreichische Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmerbund Purkersdorf einen neuen Vorstand gewählt. Der bisherige Obmann Gemeinderat Johann Pauxberger hatte Florian Liehr als neuen Obmann vorgeschlagen, der dann auch mit 95,6 Prozent der gültigen Stimmen zum neuen ÖAAB-Obmann gewählt wurde.

4 Jahre erfolgreiche Obmannschaft

Pauxberger stand dem ÖAAB über vier Jahre als Obmann vor und kann auf eine erfolgreiche Amtsperiode zurückblicken. Beispielsweise konnte das Purkersdorfer Stadtfest auf neue Beine gestellt werden, was im Jahr 2009 einen neuen Besucherrekord brachte. Darüber hinaus hat der ÖAAB als Mitgliederstärkster Bund innerhalb der Volkspartei Purkersdorf dazu beigetragen, ein neues Selbstverständnis nach außen zu tragen. Daher war für Pauxberger „klar, dass jetzt die Zeit gekommen ist, das Heft in jüngere Hände zu legen.“

 Neuer Vorstand

Ein Newcomer ist Liehr im ÖAAB nicht – er fungierte bereits in den vergangenen Jahren als Obmann-Stellvertreter und gehört auch dem ÖAAB-Bezirksvorstand an. Bei seiner Antrittsrede vor dem Ortsgruppentag betonte Liehr, er wolle die erfolgreiche Arbeit der vergangenen Jahre fortsetzen, denn Purkersdorf ist eine schöne und besondere Stadt – im Herzen des Wienerwalds.

 

„Doch leider werden die Bedürfnisse der Menschen von manchen nicht immer so ernst genommen, wie es wünschenswert wäre. Daher soll der Purkersdorfer ÖAAB auch in Zukunft der starke Anwalt der Purkersdorferinnen und Purkersdorfer sein, denn wir wissen, was die Menschen bewegt. Wir kennen ihre Sorgen und wir haben die Lösungen. Wir sorgen dafür, dass in unserer Gemeinde etwas weitergeht. Dafür werde ich mich auch in Zukunft mit voller Kraft und ganzem Herzen einsetzen.“

 Ehrungen

Überraschend für die Geehrten wurde Hannelore Schlintner für 50 Jahre und Gerhard Haider für 60 Jahre ÖAAB-Mitgliedschaft. An dieser Stelle herzlichen Dank für die Treue.

Als Obmann-Stellvertreter wurden Familienstadträtin Elisabeth Mayer und Heinz Preiß gewählt. Die weiteren Vorstandsmitglieder: Patricia Ascher, Michaela Dabsch, Ilse Fenböck, Annemarie Kulier, Albrecht Oppitz, Josef Prinz, Inge Preiß, Christian Röschl, Peter Scheichl, Martin Schlerka und Rudolf Toifl. Als Kassaprüfern amtieren in Zukunft: Wolfgang Luf und Johann Pauxberger.

Trotz Schuldenhöchststand: SPÖ-Finanzstadtrat Orthofer nimmt weitere Kredite auf

Budget der Stadtgemeinde wird immer knapper

Nach einem gründlichen Studium des Budget-Voranschlags, der von SP-Finanzstadtrat Rudolf Orthofer erstellt wurde, ist klar, dass die SPÖ-Purkersdorf die angespannte finanzielle Lage nicht ernst nimmt und weitere Kredite aufnehmen will.

SPÖ verspielt Zukunft Purkersdorfs

„Es ist weder im ordentlichen noch im außerordentlichen Haushalt ein Spargedanke erkennbar. Obwohl die Einnahmen aufgrund der Wirtschaftslage schrumpfen, werden die Ausgaben wie in der Vergangenheit fortgeschrieben und deshalb müssen wichtige Projekte mit Krediten finanziert werden. Damit wird der geringe Handlungsspielraum noch kleiner. Die SPÖ verspielt die Zukunft Purkersdorfs“, so Prüfungsausschussvorsitzender Leopold Zöchinger nach eingehendem Studium des Budget-Voranschlags für 2010.

 Rasches Handeln nötig

Die VP-Purkersdorf hat wiederholt schon vor Jahren auf die bedrohliche Finanzgebarung hingewiesen, die zu Lasten der kommenden Generationen prestigeträchtige Erfolge erzielen will. Es kann nicht sein, dass Kredite aufgenommen werden, deren Laufzeit länger als die Lebensdauer der Investition ist. „Die SPÖ-Stadtregierung manövriert unsere Gemeinde finanziell an die Wand. Orthofer muss endlich vernünftig handeln und kann doch angesichts der katastrophalen Finanzen nicht weitere Kredite aufnehmen“, betont Zöchinger entsetzt und stellt klar: „Investitionen in die Infrastruktur auf Kredit sind vertretbar, allerdings werdenmittlerweile viele Basisaufgaben der Gemeindetätigkeit per Kredit finanziert, wie auch der Landesprüfungsbericht aufzeigt. Das ist eine enkelfeindliche Finanzpolitik, die ihresgleichen sucht. Die Orthofer-Schuldenpolitik finanziert sich auf Kosten der Jugend und unserer Kinder – schon in ein paar Jahren haben wir kein Geld mehr für Zukunftsinvestitionen.“

 

„Das ist eine enkelfeindliche Finanzpolitik, die ihresgleichen sucht. Die Orthofer-Schuldenpolitik finanziert sich auf Kosten der Jugend und unserer Kinder – schon in ein paar Jahren haben wir kein Geld mehr für Zukunftsinvestitionen.“

Leopold Zöchinger, Prüfungsausschussvorsitzender

 Landesprüfbericht zeigt Schuldenberg auf

 Auch der Prüfungsbericht des Landes Niederösterreich zeigt, dass Purkersdorf im Jahr 2015 rund 3,5 Millionen Euro Schuldendienst leisten muss – das sind 25% des gesamten Budgets. Durch den Finanzausgleich erhält die Stadt nun mehr Geld vom Bund – aber selbst mit diesem Plus kann der SP-Finanzstadtrat nicht wirtschaften.

 Brauchen Kassasturz

 Auf Grund der neuerlichen Verschuldung ist nun rasches Handeln angesagt, erklärt Familienstadträtin VP-Purkersdorf Obfrau Elisabeth Mayer: „Aus unserer Verantwortung gegenüber den Menschen konnten wir diesen Voranschlag nicht mittragen – das wäre gewissenlos. Ich habe mich bereits an Bürgermeister Schlögl und den Finanzstadtrat Orthofer gewandt, denn Purkersdorf braucht jetzt dringend einen echten Kassasturz. Wir müssen reinen Tisch machen und überlegen, wie wir von diesen Schulden wieder runterkommen. Wenn ein Kredit aufgenommen wird, müssen wir wissen, wie wir diesen zurückzahlen. Auf gut Glück wie im Casino das Geld zu verzocken kommt für mich nicht in Frage!“

Purkersdorfer Echo Ausgabe 240, Dezember 2009

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Die Themen:

  • Gemeinderatswahl 2010: ehemalige SPÖ-GR Sandra Stangl tritt für ÖVP an
  • Wahlversprechen der SPÖ: Schall und Rauch
  • Neue Beachvolleyballplätze für Purkersdorf
  • Abschlussbericht „Schiefer Ballspielplatz“
  • Ortsbild: der Elefant im Porzellanladen
  • Ministerin Bandion-Ortner zu Gast bei ÖVP Purkersdorf

Im Web ansehen:
https://issuu.com/vppurkersdorf/docs/echo240

Auf dem Smartphone ansehen:
echo240
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