JVP fordert ein „Radwegnetz Wiental“!

v.l.n.r.: Katharina Jelinek (Obfrau JVP Gablitz), Landesrat Dr. Stephan Pernkopf, Klemens Heuböck (Obmann-Stv. JVP Wien-Umgebung), GR Matthias Pilter (JVP-Bezirksobmann), StR Albrecht Oppitz, LAbg. Mag. Lukas Mandl

Die Junge ÖVP macht sich für ein „Radwegnetz Wiental“ stark. Dieses soll die Gemeinden im Wiental verbinden. Für Landesrat Dr. Stephan Pernkopf passt die Vision der JVP optimal in das „Radland Niederösterreich“-Konzept. Auch LAbg. Mag. Lukas Mandl und JVP-Landesobfrau BR Bettina Rausch helfen mit.

Lückenhafte Radwege

„Derzeit herrscht ein lückenhaftes, nicht-zusammenhängendes Stückwerk an Radwegen, die ihrer Funktion oft gar nicht gerecht werden. Ein Beispiel dafür ist der Mehrzweckstreifen Pressbaum“, erklären Klemens Heuböck, Bezirksobmann-Stv. der JVP Wien-Umgebung, und Ilse Jahn, Obfrau der JVP Pressbaum-Tullnerbach.

 Radrouten werden vernachlässigt

„Die Radverkehrsanlagen sind oft abschreckend. Sie werden gemieden, weil die Routen holprig und unterbrochen sind. Rad- und Fußwege sind oft nur breitere Gehsteige. Häufig geben Radfahrerinnen und Radfahrer sogar der gefährlichen Bundesstraße den Vorzug“, ergänzt JVP-Bezirksobmann GR Matthias Pilter.

 Mobilität mit Umwelt in Einklang bringen

„Das Rad soll für den Weg zu Schule, Arbeitsplatz, Bahnhof usw. gestärkt werden. Der Alltags-Radverkehr verbindet Mobilität mit einer Entlastung der Umwelt und der Straßen, ist gesundheitsfördernd und günstiger“, betonen der Purkersdorfer Stadtrat Albrecht Oppitz und Mag. (FH) Christoph Dirnbacher, Obmann der JVP Wolfsgraben.

 Gemeinsames, gemeindeübergreifendes Radwegenetz

„Wir streben ein ‚Radwegnetz Wiental‘ an. Dieses soll das Wiental von Hütteldorf über Purkersdorf und Pressbaum bis Rekawinkel sowie die Seitentäler nach Mauerbach, Gablitz, Wolfsgraben und ins Irenental durchziehen. Wir freuen uns über die Unterstützung durch den Landesrat“, so Katharina Jelinek, Obfrau der JVP Gablitz.

Als zuständiges Regierungsmitglied hat Landesrat Dr. Stephan Pernkopf bei Realisierung des Konzepts auch eine Mitfinanzierung seitens des Landes Niederösterreich zugesagt. Die Vision der Jungen ÖVP passe voll und ganz in das „Radlandkonzept“ für Niederösterreich, so Landesrat Dr. Stephan Pernkopf.

 LAbg. Lukas Mandl und BR Bettina Rausch unterstützen

Auch Landtagsabgeordneter Mag. Lukas Mandl und JVP-Landesobfrau Bundesrätin Mag. Bettina Rausch helfen mit. „Wir holen für unsere Region so viel wie möglich heraus“, so Mandl. Rausch findet es „beispielgebend, wie JVPler aus Wien und Niederösterreich gemeinsam über Landesgrenzen hinweg etwas zu bewegen.“

Liehr: „Kernzone 100 für alle! Purkersdorf braucht eine Öffi-Card.“

So könnte die Purkersdorfer Öffi-Card aussehen

„Die Schwechater Öffi-Card ist eine großartige Idee, die auch für Purkersdorf umgesetzt werden soll. Auf Antrag bekommen dann die Purkersdorfer Pendler einen Ausweis im Scheckkartenformat inklusive Lichtbild, der als ‚Fahrausweis‘ in der Purkersdorfer Außenzone dient. Solange die Zone 100 nicht auf Purkersdorf erweitert werden kann, wäre das eine hilfreiche und relativ Kostengünstige Variante für Purkersdorf. Somit würde die Gemeinde die Kosten der Außenzone für alle Antragsteller übernehmen. Wenn die rote Stadtregierung in Schwechat das schafft, müssten wir in Purkersdorf das doch lange hinbekommen können“, so VP-Obfrau Stellvertreter und GR-Kandidat Florian Liehr.

Kosten für Gemeinde sind gering

Die Unterschiede zwischen Schwechat und Purkersdorf sind in dieser Hinsicht nicht besonders groß. Auch in Schwechat gab es innerhalb der Stadt einen geförderten Tarif von 80 Cent – Purkersdorf fördert ebenfalls den regionalen Busverkehr. Während sich in Schwechat die Kosten auf rund 50.000 Euro jährlich belaufen, rechnet Liehr mit weniger in Purkersdorf.

Einwohner direkt fördern

„Unsere Heimatstadt hat weniger Einwohner, wodurch auch weniger zu zahlen ist. Darüber hinaus wäre jeder Cent richtig angelegt, weil er direkt den Bürgerinnen und Bürgern zugute kommt und auch dem Umweltschutz Rechnung trägt“, betont Liehr.

Neu-Purkersdorf an öffentliches Verkehrsnetz anschließen

Eine solche Maßnahme dürfe jedoch nicht darüber hinweg täuschen, dass ganze Siedlungen in Neu-Purkersdorf defakto gar nicht an den öffentlichen Verkehr angeschlossen sind. Liehr: „Hier herrscht Nachholbedarf, zumal die SPÖ ja auch schon mehrmals eine eigene Bahnstation Sagberg als Wahlversprechen abgegeben hat. Solange die Bahnstation nicht errichtet ist, müssen dementsprechend Busse diese Aufgabe übernehmen.“

Purkersdorfer Echo Ausgabe 242, März 2010

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Die Themen:

  • Gemeinderatswahl 2010: Unser Programm
  • Unsere Kandidatinnen und Kandidaten
  • Mehr Fahrt mit der Öffi-Card
  • Mehr Teamgeist.

Im Web ansehen:
https://issuu.com/vppurkersdorf/docs/echo242

Auf dem Smartphone ansehen:
echo242
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