Da ist viel NÖ drin: 100.000 Euro extra von NÖ für Purkersdorf

Familienstadträtin Elisabeth Mayer und Jugendstadtrat Albrecht Oppitz zeigen auf, wo das Land Niederösterreich in Purkersdorf investiert.

“In den vergangenen Wochen haben wir aufgezeigt, wo in Purkersdorf überall Niederösterreich drin ist. Das Land und unser Landeshauptmann Erwin Pröll haben unter anderem den Kindergarten in der Wintergasse, die Wohnhausanlage Wintergasse 48, den Schlosspark sowie zahlreiche Straßen- und Brückensanierungen finanziert. Kurz vor Weihnachten schüttet das Land zusätzliche 100.000 Euro an die Gemeinde aus: 20.000 Euro für Beleuchtungsanlagen und 80.000 Euro für Straßen- und Brückensanierung. Hier zeigt sich einmal mehr, unser Einsatz für Purkersdorf macht sich bezahlt”, freut sich ÖVP-Stadtparteiobfrau Elisabeth Mayer über die weihnachtliche Finanzierungszusage vom Land.

Land NÖ finanziert unsere Gemeinde

Unter anderem hat das Land NÖ den neuen Landeskindergarten bezahlt und…

Niederösterreich finanziert nicht nur die Bauvorhaben der Gemeinde, sondern stellt auch die ausgezeichnete medizinische Versorgung sicher. Neben einem flächendeckenden Ärzte- und Spitalsnetz wird auch vermehrt in die Pflege älterer Mitbürgerinnen und Mitbürger investiert. Mayer: “Niederösterreich ist das Vorzeigeland in Österreich, wenn es um soziale Dienste geht. Zahlreiche Maßnahmen des Landes haben in den vergangenen Jahren dazu beigetragen, Niederösterreich auf den Weg zur sozialen Modellregion Österreichs zu machen. Auch Purkersdorf profitiert maßgeblich davon – beispielsweise mit dem Sozialzentrum SeneCura.”

 Schlechte SPÖ-Finanzpolitik in Purkersdorf

Die nunmehr “ergatterten” 100.000 Euro sieht Mayer vor allem als Unterstützung für die – durch die schlechte Finanzpolitik stark in Seitenlage befindlichen – Stadtfinanzen. Dazu Mayer: “Wir brauchen dieses Geld dringend, immerhin fehlt seitens der SPÖ jeder Einsparwille und sogar die Friedhofswiese wurde trotz 1.000 Bürgereinwendungen verscherbelt.

.. finanziert Straßen & Brückenbau

Ich bin daher sehr froh, dass sich Landeshauptmann Pröll bereit erklärt hat, uns für die Straßensanierung zusätzliches Geld zur Verfügung zu stellen.”

Friedhof-Infos aus dem Gemeinderat: 1.000 Bürgereinwendungen ignoriert

1.000 Bürgereinwendungen wurden von der SPÖ ignoriert

In der vergangenen Gemeinderatssitzung waren der Verkauf der Friedhofwiese und das Budget für 2011 die beiden wichtigsten Tagesordnungspunkte. Beide Punkte wurden mit der 2/3-Mehrheit der SPÖ vom Bürgermeister durchgeboxt. Seitens der ÖVP konnten wir nicht zustimmen, weil 1. sämtliche Bürgereinwendungen gegen den Friedhofswiesen-Verkauf ignoriert wurden und das Budget auch für 2011 ein Minus von 400.000 Euro sowie eine erneute Verschuldung vorsieht.

Jedes Jahr neue Schulden

Beim Budget für das kommende Jahr wurde im Vorfeld unsere Anregung mind. 5% einzusparen zwar aufgenommen, aber in der Endversion nicht umgesetzt. Unser Finanzexperte GR Leopold Zöchinger hat in anschaulicher Weise die Situation erörtert und auf den Punkt gebracht. In den vergangenen Jahren gab es keine Änderungen im Verhalten der SPÖ bei der Erstellung des Voranschlages. Jedes Jahr werden mehr Schulden gemacht, die Rückzahlungen werden geschoben und jedes Jahr wird ein Grundstück oder Objekt der Stadtgemeinde verkauft.

 1 Million Euro Gewinn aus zu hoher Gebührenbelastung

Gleichzeitig macht die Gemeinde jedoch einen Überschuss von rund einer Million Euro aus Gebühren im Jahr. Wenn Purkersdorf keine Schulden hätte, würde dieses Geld nicht zur Bezahlung von Zinsen benutzt werden müssen. Allein kommendes Jahr bezahlt Purkersdorf rund 400.000 Euro nur an Zinsen für Kredite. Im Übrigen bräuchte jeder einzelne Purkersdorfer 144 Euro weniger im Jahr an die Gemeinde abliefern, wenn es keine Schulden gäbe.

 Kahlschlag bei Jugend: Budget um 66% gekürzt

Im Bereich von Stadtrat Oppitz (Ressort für Jugend und Sport) wurden – ohne Rücksprache – 66 Prozent des Budgets gestrichen. Das entspricht einem massiven Kahlschlag in der Jugendpolitik, den wir nicht mittragen konnten. Stadtrat Oppitz muss jetzt im kommenden Jahr mit einem Projektbudget von 5000 Euro auskommen. Dafür wurde in keinem anderen Bereich gespart.
Diese Vorgangsweise ist enkelfeindlich und wir können diesem verantwortungslosen Treiben nicht zustimmen. Hier zeigt sich einmal mehr:Schulden fressen Zukunft auf. Die SPÖ hat unsere Stadt finanziell an die Wand gefahren.

 1000 Bürgereinwendungen gegen Friedhofswiesen-Verkauf ignoriert

Insgesamt sind rund 1.000 Einwendungen (Unterschriften) gegen die Umwidmung, den Verkauf und die Bebauung der Friedhofwiese bei der Stadtgemeinde Purkersdorf eingelangt. Die Umwidmung und letztendlich der Verkauf der Friedhofwiese (3.250m²) wurde mit der 2/3-Mehrheit der SPÖ beschlossen und die Willensäußerung der BürgerInnen (10% der Wahlberechtigten) in keinster Weise berücksichtigt. Im Protokoll zur Gemeinderatssitzung ist zu den Einwendungen nur nachzulesen, diese seinen „irrelevant“. Die Anträge der Oppositionsparteien auf Absetzung des Tagesordnungspunktes und auf Beibehaltung der derzeitigen Widmung wurden ohne Kommentar niedergestimmt.

 Wo steckt Geld aus Friedhofsverkauf drin?

Wo steckt nun das Geld aus dem Friedhofsverkauf drin? Das ist ganz einfach im Budget ablesbar. Erlöse aus dem Friedhofswiesenverkauf finden sich nun unter anderem in:
Öffentlichkeitsarbeit, Open Air Sommer und dem Eislaufplatz (aber nur für 2011 – danach ist das Geld aus dem Verkauf verbraucht).

Wir – die Gemeinderäte der ÖVP Purkersdorf – sprechen uns ganz klar gegen diese Art der Politik aus. Purkersdorf braucht mehr Weitsicht!

Purkersdorfer Echo Ausgabe 246, Dezember 2010

[box type=“download“ align=“alignleft“ ]

Die Themen:

  • SPÖ verscherbelt Friedhofswiese
  • Skandalbau in Herrengasse wird Schlögls Parteizentrale
  • Hier ist viel NÖ drin
  • Mehr Sicherheit am Schulweg
  • Fanclub: Niederösterreicher für Rapid

Im Web ansehen:
https://issuu.com/vppurkersdorf/docs/echo246

Auf dem Smartphone ansehen:
echo246
[/box]