Antrittsbesuch des künftigen ÖVP-Bezirkschefs in Purkersdorf

St. Pöltens Bezirksparteiobmann LAbg Martin Michalitsch wurde gemeinsam mit seinem Bezirksgeschäftsführer Matthias Adl von der Purkersdorfer ÖVP-Spitze empfangen

Mit Jahresbeginn 2017 ist der Bezirk Wien-Umgebung Geschichte und die Region Purkersdorf wird in den Bezirk St.Pölten aufgenommen. Auf allen Ebene laufen dafür die Vorbereitungen und so war es für den ÖVP-Bezirksparteiobmann von St. Pölten, LAbg Martin Michalitsch, selbstverständlich, Purkersdorf einen Besuch abzustatten. Gemeinsam mit dem Bezirksgeschäftsführer Matthias Adl traf er sich zum Austausch und zur Vernetzung mit dem Purkersdorfer ÖVP-Obmann GR Andreas Kirnberger und dessen Stellvertreter StR Albrecht Oppitz.

Die St.Pöltner ÖVP-Delegation beim gemeinsamen Betriebsbesuch im Frisörsalon von Sigrid Wächter-Rydl

Die St.Pöltner ÖVP-Delegation beim gemeinsamen Betriebsbesuch im Frisörsalon von Sigrid Wächter-Rydl

Nach einem regen Austausch von Ideen, Strategien und Plänen für die Zukunft nutzte man die Gelegenheit um eine kleine Stadtführung zu machen. Beim Friseursalon von Sigrid Wächter-Rydl, der Obfrau der Aktiven Wirtschaft kehrte man zu einem Betriebsbesuch ein und erörterte aktuelle Themen der  Wirtschaftstreibenden wie die akute Parkplatznot rund um den Hauptplatz.

“Für uns als Politikerinnen und Politiker sind einige Vorarbeiten notwendig, um die Bezirksverschmelzung über die Bühne zu bringen. Aber die Purkersdorferinnen und Purkersdorfer werden vom neuen Bezirk profitieren, da die Verkehrsanbindungen in die neue Bezirkshauptstadt wesentlich besser sind. Aber wir bleiben dabei: auch die AMS Zuständigkeit muss wandern, damit nicht länger Tulln für uns zuständig ist!”, betont ÖVP-Chef GR Andreas Kirnberger.

 

Notarztversorgung Region Purkersdorf

Die Gemeinden des Bezirkes Purkersdorf ziehen an einem Strang. Purkersdorf, Pressbaum, Gablitz, Mauerbach, Tullnerbach und Wolfsgraben / Neuausschreibung der NÖ Notarztversorgung sichert aus Überzeugung der Gemeindechefs den Standort Purkersdorf.
 
„Wir sind uns in allen Gemeinden einig und ziehen an einem Strang. Purkersdorf, Pressbaum, Gablitz, Wolfsgraben, Tullnerbach und Mauerbach fordern, dass die notärztliche Versorgung in allen Gemeinden des Bezirkes Purkersdorf  auch nach der Neuausschreibung in der bisherigen Qualität gewährleistet bleibt.  Aufgrund der Ausschreibungskriterien sehen wir auch, dass nur der bestehende Standort in Purkersdorf, diese Anforderung für die gesamte Region und alle Gemeinden erfüllt. “  so VP-Regionssprecher Michael Strozer nach einer gemeinsamen Besprechung mit den Bürgermeistern Michael Cech aus Gablitz, Peter Buchner aus Mauerbach, Johann  Novomestsky aus Tullnerbach, Josef  Schmidl-Haberleitner aus Pressbaum, Claudia Bock aus Wolfsgraben und VP Chef Andi Kirnberger aus Purkersdorf.
 
„Die Gesundheit und Sicherheit der Bevölkerung hat oberste Priorität, Gemeinde- und parteiübergreifend gibt es da keinen Zweifel und absoluten Zusammenhalt!“ so der gemeinsame Tenor aller Gemeindevertreter. 
Niederösterreich hat sich heuer entschlossen, die Notarztversorgung, die ausschließlich vom Land finanziert wird, neu auszuschreiben. In einem Pilotprojekt wird zudem Christophorus 2, stationiert in Zukunft auch in der Nacht in Betrieb sein. Mit einer transparenten Ausschreibung will man, dass auch in Zukunft den Niederösterreicherinnen und Niederösterreichern die beste Versorgung zur Verfügung gestellt wird.  Im Gegensatz zum Sanitäter führe ein Notarzt weiterführende Behandlungen durch, wie das Verabreichen von Notfallmedikamenten, notfallchirurgische Eingriffe, Schmerztherapie, Narkosen oder Atemwegsmanagement. 95 Prozent der Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher sollen wie bisher in längstens 20 Minuten im Notfall versorgt werden. In Ballungsräumen kann diese Zeit auch weiterhin unterschritten werden. Dieser Parameter soll auch in Zukunft gewährleistet sein und sie sind Ausschreibungskriterium. Ergänzt wird diese Struktur ab 2017 durch ein neues Pilotprojekt für Niederösterreich. Christophorus 2 werde in Zukunft rund um die Uhr in Betrieb sein. Möglich würden die Nachtflüge durch den Einsatz von Spezial-Brillen für Piloten.