Hanni Mikl-Leitner Nachfolgerin von Erwin Pröll

LH-Stellvertreterin Johanna Mikl-Leitner wurde als Spitzenkandidatin der Volkspartei Niederösterreich für den Landesparteitag nominiert. Dafür hat es einen einstimmigen Beschluss des Landesparteivorstandes auf Empfehlung des eingesetzten Wahlkomitees unter dem Vorsitz von Klubobmann Klaus Schneeberger und allen Obleuten der Teilorganisationen gegeben. Darüber hinaus wurde auch ein Termin für den 45. Ordentlichen Landesparteitag festgelegt. Dieser wird am 25. März 2017 in St. Pölten stattfinden.

 

  „Mit der Entscheidung für Johanna Mikl-Leitner hat die Volkspartei Niederösterreich eine exzellente Grundlage gelegt, dass die erfolgreiche Arbeit in der Partei und auch im Bundesland Niederösterreich in Zukunft fortgesetzt werden kann“, betonte Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll im Rahmen einer Pressekonferenz im Anschluss an den Landesparteivorstand.

 

Mikl-Leitner sei laut Pröll eine erfahrene Politikerin, die als Managerin der Landespartei, im Nationalrat, in der Landesregierung und im Innenministerium erfolgreich tätig war.    

 

  Johanna Mikl-Leitner, die designierte Nachfolgerin von Landeshauptmann Pröll, sprach in einer ersten Stellungnahme von einem „großen Vertrauensvorschuss und einer großen Verantwortung, dieses Amt übernehmen zu können.“ Mikl-Leitner wolle nun Schritt für Schritt vorangehen, ihr Ressort bis März weiterführen und sich zugleich auf die neuen Aufgaben vorbereiten. „In die Fußstapfen des Herrn Landeshauptmann zu treten, ist eine große Herausforderung und ich werde diese Aufgabe mit Respekt und Demut gegenüber dem Amt in Angriff nehmen“, so Mikl-Leitner weiter, „ich habe mein politisches Handwerk bei Erwin Pröll gelernt, nationale und internationale Erfahrungen gesammelt und Kontakte aufgebaut – und all das werde ich für Niederösterreich nützen.“

 

   Johanna Mikl-Leitner soll nun beim Landesparteitag am 25. März zur neuen Parteiobfrau der Volkspartei Niederösterreich und im Anschluss zur ersten Landeshauptfrau von Niederösterreich gewählt werden.

 

Wir gratulieren!

Die Volkspartei Purkersdorf gratuliert der designierten Landesparteiobfrau! Liebe Hanni, wir werden dich mit ganzer Kraft unterstützen!

 

 

ÖVP-Neujahrsempfang: Kirnberger zieht Bilanz über 2016

Notarzt gerettet, Ersparnis für Pendler, Gemeinde erhöht Gebühren

Zum ÖVP Neujahrsempfang lud vergangenen Mittwoch ÖVP-Chef GR Andreas Kirnberger. Neben den Ehrengästen Bürgermeisterin Claudia Bock, Gemeinderat Christian Umshaus und Teilbezirksobmann Michael Strotzer konnte Kirnberger mehr als 60 Gäste aus Purkersdorf begrüßen. “Das vergangene Jahr war für uns von harter Arbeit für die Gemeinde geprägt. Zahlreiche Projekte konnten erfolgreich abgeschlossen werden. Ein großes Danke geht dabei an Landeshauptmann Erwin Pröll seine Stellvertreterin Johanna Mikl Leitner und das Land Niederösterreich. Das Land hat für uns den neuen Kindergarten in der Bad-Säckingen Straße, das neue Jugendtreff und den Umbau des Hauptplatzes finanziert. Darüber hinaus konnten wir gemeinsam erreichen, dass der Notarzt-Stützpunkt in unserer Stadt erhalten bleibt”, resümiert Kirnberger.

Auch im öffentlichen Verkehr war das vergangene Jahr ein gutes für die Pendlerinnen und Pendler. “Neben besseren Zugsverbindungen nach Wien, haben wir beschlossen, den Wienerwald Nachtbus später fahren zu lassen – damit werden auch die Abend- und Nachtverbindungen attraktiver. Und im Rahmen der Tarifreform des VOR konnten wir verbuchen, dass die Jahreskarte für Pendlerinnen und Pendler um 175 Euro billiger wird!”, so Kirnberger weiter.

Sorgen bereite Kirnberger vor allem, dass die Gemeinde kaum noch Geld für Projekte über habe. 2017 werden nur mehr 700.000 Euro für Projekte – seien es Förderungen für Schulausflüge oder Straßensanierungen – zur Verfügung stehen. Alles weitere, was die Stadt tun möchte, muss sie per Kredit finanzieren. Das sei eine Entwicklung, die nicht zukunftsfit sei. “Stattdessen wurden die Kinderbetreuungskosten von der Gemeinde massiv erhöht. Gerade Alleinerziehende trifft das in einem Maße, das ich für mich bedenklich ist. Hier muss die Gemeinde noch einmal nachjustieren”, fordert der ÖVP-Chef ein.