Themenschwerpunkt „Freiwillige“

Zumindest gefühlt werden die beruflichen Anforderungen an uns von Jahr zu Jahr anspruchsvoller. Überstunden zählen mittlerweile zum Tagesgeschäft und ein Projekt jagt das nächste. – Umso wichtiger ist es daher geworden, sich zu diesem intensiven Berufsleben einen sinnvollen Ausgleich zu schaffen. Das Purkersdorfer Vereinsleben bietet dafür ein vielfältiges Angebot!

Zumindest gefühlt werden die beruflichen Anforderungen an uns von Jahr zu Jahr anspruchsvoller. Überstunden zählen mittlerweile zum Tagesgeschäft und ein Projekt jagt das nächste. – Umso wichtiger ist es daher geworden, sich zu diesem intensiven Berufsleben einen sinnvollen Ausgleich zu schaffen. Das Purkersdorfer Vereinsleben bietet dafür ein vielfältiges Angebot!
Begonnen bei den Angeboten in den Bereichen Sport, Soziales und Gesundheit, bis hin zu den Schwerpunkten Kunst, Musik, kultureller Austausch, sowie Natur und das Tierwohl: Für jede Purkersdorferin und jeden Purkersdorfer ist mit Garantie etwas dabei. Eine der größten Initiativen geht in diesem Zusammenhang natürlich von den Blaulicht-Organisationen aus, die sogar rund um die Uhr für die Purkersdorfer Bevölkerung im Einsatz sind. Letztendlich geht es doch darum, sich mit „Gleichgesinnten“ in der Freizeit gemeinsam zu bewegen, zu engagieren oder einfach nur auszutauschen.

Neben den ideellen Werten und einer starken Gruppendynamik ist jedoch auch das „liebe Geld“ ein Thema, das die Vereinsvorstände täglich beschäftigt und teilweise sogar intensiv fordert: Betriebsstätten müssen erhalten, Veranstaltungen finanziert und die Jugend gefördert werden. Das vielfältige Angebot bringt natürlich auch sehr unterschiedliche Anforderungen an das Vereinsbudget mit sich. Obwohl diese finanziellen Herausforderungen zu einem sehr großen Teil bzw. sogar zu Gänze von den Vereinen selbst gestemmt werden, kann oft nicht jedes Thema kostendeckend abgewickelt werden. Hinzu kommt, dass insbesondere außerordentliche Ausgaben nicht einfach an die Mitglieder durchgereicht werden können.
Die ÖVP Purkersdorf und die Stadtgemeinde unterstützen die Vereine seit vielen Jahren – und das ist gut so! Albrecht Oppitz war in den letzten 10 Jahren zB ein sehr starker Partner für die Sportvereine und hat ihre Interessen in den einzelnen Gremien tatkräftig vertreten. Dadurch konnte eine Vielzahl von Projekten und die Teilnahme von Jugendlichen an überregionalen Turnieren realisiert werden.

Bei der Verteilung der Subventionen gibt es mit Sicherheit aber unterschiedliche Wahrnehmungen. Ein Grund dafür kann sein, dass wir – in Anbetracht der Vielfältigkeit – oft viel zu wenig über den eigentlichen Vereinsgegenstand wissen. Eine andere Begründung ist die fehlende Transparenz bei der Vergabe von Subventionen. Unseres Erachtens gilt es daher, die Kriterien für Förderung grundsätzlich neu zu überdenken und einheitlich zu strukturieren. Dabei können die Anzahl der registrierten Mitglieder, die tatsächliche Höhe der laufenden Fix- und Betriebskosten, aber auch die gezielte Förderung von Einzelveranstaltungen schon einmal gute Ansatzpunkte sein. Selbstverständlich ist, dass die Purkersdorfer Vereine ein wesentlicher Bestandteil unseres Gesellschaftslebens sind. Das muss gefördert werden – beim „wie“ haben wir jedoch noch Luft nach oben.

Daniel Hesse

Steht die Stadt bald unter Kuratel? Schulden nehmen Überhand

Was der Stadtgemeinde jetzt droht, ist nichts weniger als der Verlust der Entscheidungsautonomie.

Kürzlich wurde von der SPÖ-Stadtregierung das Budget für 2020 präsentiert. Es offenbart eine klaffende Lücke von mehr als 500.000 Euro, die laut SPÖ-Übergangsbürgermeister „schon irgendwie finanziert werden können“. Er sei überzeugt, das werde „sich irgendwie ausgehen“. Die Aufsichtsbehörde sieht das nicht so locker. Wenn Purkersdorf nicht bald gegensteuert, dann entsendet die Aufsichtsbehörde einen Aufseher, der entscheidet, wofür die Stadt Geld ausgeben darf und wofür nicht.

Das Hauptproblem der Stadt: Bei Einnahmen von 25 Millionen Euro bleiben nach Abzug der „Fixkosten“ nur 250.000 Euro für neue Projekte übrig. Und das, obwohl die Stadt die Gebühren so hochgeschraubt hat, dass rund 2 Millionen Euro mehr eingenommen werden, als zur Deckung der Ausgaben nötig wäre (bei Müll-, Wasser- und Abwasserinfrastruktur). Weil eben seit Jahren so schlecht gewirtschaftet wird, müssen für jegliche Investitionen neue Kredite aufgenommen werden. Und die kosten ja bekanntlich wieder Geld in Form von Zinsen. Mittlerweile wird die Stadt von ihrer Schuldenlast regelrecht erdrückt: rund 35 Millionen Euro – also deutlich mehr als jährliches Budget zur Verfügung steht.

Natürlich ist die Gemeinde kein Sparverein, aber wenn man die Ausgaben vernünftig durchforstet, dann könnte man schon erhebliche Aufwendungen einsparen und so dafür sorgen, dass zB dringend anstehende Reparaturen bei den Straßen und Gehsteigen rascher umgesetzt werden können. Ein Beispiel ist das öffentliche WC in Purkersdorf. Eine sinnvolle Maßnahme, auf die die ÖVP jahrelang gedrängt hat. Aber um die 170.000 Euro, die dieses WC gekostet hat, hätte man locker 3 WC-Anlagen errichten können.

Wir fordern daher eine komplette Durchforstung der Ausgaben. Was Purkersdorf braucht, sind solide Finanzen, um alle anstehenden Probleme – Stichwort: kein Platz im Hort, zu wenig Kindergartenplätze, Straßen mit Schlaglöchern – zu lösen. Dafür wollen wir uns einsetzen!

Ich freue mich daher auf Ihre Meinungen und Anregungen per E-Mail unter:

Michael Holzer

ÖVP sichert Bürgerbeteiligung bei Purkersdorfer Stadtplanung

Nach dem Baustopp ist vor der Planung. ÖVP-Obmann Andi Kirnberger entsendet zwei Experten in die Stadtplanungs-Kommission: Thomas Kasper und Jakob Dumfarth werden sich für die Zukunft Purkersdorfs einbringen. 

Bereits im Mai 2019 setzte die ÖVP Purkersdorf eine eigene Stadtplanungs-Kommission unter starker Bürgerbeteiligung durch. Während die Experten in der Kommission den politischen Vorstellungen fundierte Planungen folgen lassen, soll die Bürgerbeteiligung nach Vorstellung der ÖVP durch zahlreiche Bürgerabende und aktive Beteiligung am Prozess sichergestellt sein. “Wir haben uns von Anfang an für eine Nachdenkpause – einen Baustopp – und Bürgerbeteiligung eingesetzt. Es geht um nicht weniger als die Zukunft unserer Stadt – das können wir nur zusammen mit den Bürgerinnen und Bürgern entscheiden und nicht in verschlossenen Amtszimmern”, stellt ÖVP-Chef GR Andi Kirnberger fest.

Mit Thomas Kasper und Jakob Dumfarth entsendet die ÖVP unter Andi Kirnberger zwei Purkersdorfer, die sich für die Zukunft ihrer Heimatstadt verantwortungsbewusst einbringen wollen. Thomas Kasper ist Baumeister, hat Kulturtechnik und Wasserwirtschaft auf der BOKU und Jus in Linz studiert. Er ist in Purkersdorf aufgewachsen und ist als Umweltexperte und Planer in Purkersdorf tätig. Jakob Dumfarth ist auch Experte und zwar für die Zukunft unserer Stadt. Mit seinen 17 Jahren wird er in der Stadtplanungskomission der Jüngste sein “und das ist gut so”, stellt Andi Kirnberger klar. “Wir setzen ganz bewusst ein Zeichen, indem wir neben den Architekten und Parteigängern der anderen Fraktionen auch jemand genau jener Generation entsenden, die von der aktuellen Stadtplanung am meisten betroffen sein wird”, so Kirnberger.

“Mit Kasper und Dumfarth ist sichergestellt, dass auch seitens der Politik die Bedürfnisse der Purkersdorfer generationenübergreifend eingebracht werden”, betont Kirnberger. Thomas Kasper erklärt: “Es wird ein spannender Prozess, den wir möglichst schnell beginnen sollen. Immerhin gilt es jetzt rasch die Versäumnisse der vergangenen Jahre aufzuarbeiten und die richtigen Weichen für eine sinnvolle, in die Zukunft gerichtete Stadtplanung zu sorgen. Das sind wir Purkersdorf schuldig”.

Die ÖVP hat bereits die ersten Initiativen zur Bürgerbeteiligung gestartet. An zwei Terminen, konnten Ideen und Wünsche eingebracht und deponiert werden – und zwar von jedermann.

„Die Entwicklung des Areals um den Bahnhof Unter-Purkersdorf und das Thema Schul- und Kinderbetreuungsplätze wurden vielfach angesprochen und gehören zu den Schlüsselthemen“, so Kasper.

ÖVP-Purkersdorf lud zur Ideenschmiede

An zwei Abenden Ende November wurde auf Initiative der Purkersdorfer Volkspartei gemeinsam mit interessierten Bürgerinnen und Bürgern Ideen für die Zukunft von Purkersdorf erarbeitet, reflektiert und diskutiert.

„Wir haben super Inputs von engagierten PurkersdorferInnen erhalten, die mithelfen wollen ihre Heimatstadt noch lebenswerter zu machen“, zeigt sich ÖVP-Obmann Andi Kirnberger begeistert.

Die Bevölkerung beschäftigt aktuell vor allem drei Themenbereiche: Der Baustopp und die damit verbundene Möglichkeit einer neuen Stadtplanung, das Thema Verkehr in allen Facetten, von Parkplätzen im Zentrum bis hin zu den Zug- und Busfahrplänen, aber auch den Anbindungen der dezentralen Ortsteile. Drittes Thema waren der Ausbau und die Verbesserung der Freizeit-Angebote sowie der Infrastruktur für Kinder, Jugendliche, Familien, Vereine und Menschen mit besonderen Bedürfnissen.

„Jeder Input ist an dieser Stelle wertvoll, weil die Entscheidungen, die wir in der auf Initiative der Purkersdorfer ÖVP eingesetzten Stadtplanungskommission treffen, noch viele Jahrzehnte wirken werden“, freut sich Thomas Kasper – ÖVP Delegierter in der Stadtplanungskommission.

Zeichen setzen – JVP pflanzt Bäume für Klima- und Umweltschutz

Derzeit werden in ganz Niederösterreich Bäume gepflanzt: mit der Initiative „Bäume pflanzen, Zeichen setzen“ will die JVP Niederösterreich Bewusstsein für mehr Klima- und Umweltschutz schaffen. Auch Purkersdorf ist natürlich dabei. “Das ist eine Initiative, die nicht nur Bewusstsein schafft, sondern ein konkretes Zeichen setzt und informiert, wie wir unser Klima schützen können. Ohne den Wienerwald in Niederösterreich wäre es in Wien um 2 Grad wärmer. Und gerade wir in Purkersdorf wissen, welche Bedeutung der Wienerwald für unsere Stadt hat – als grüne Lunge der Region und als Naherholungsgebiet für die Bevölkerung”, erklärt Jakob Dumfarth, Obmann der JVP Purkersdorf zur Baumpflanzaktion.

Christoph Ritter, Elternvertreter des Landeskindergarten I, ist über die Aktion begeistert: “Ich bin über die sozialen Medien auf die Aktion aufmerksam geworden. Ich freue mich, dass wir mit den gesetzten Bäumen gleich auch für Naturschatten im Landeskindergarten sorgen können, sobald die Bäume ausgewachsen sind. Das ist auch für die Kinder großartig, die so spielerisch auch den richtigen Umgang mit den Ressourcen lernen.”

Insgesamt wurden von der JVP Purkersdorf zehn Bäume im Stadtgebiet gepflanzt – mindestens 5.730 sollen es in ganz Niederösterreich werden.

Kirnberger: “Stadtplanungskommission mit Bürgerbeteiligung kommt”

„Lebensqualität statt Wachstum ist eine zentrale Forderung der ÖVP, daher freue ich mich, dass wir in der Gemeinde unseren Vorschlag einer Stadtplanungskommission mit Bürgerbeteiligung  gemeinsam mit allen Fraktionen umsetzen werden. Eine begleitende Kommission soll unter Mitwirkung der Bevölkerung, mit Experten und politischen Vertretern die Infrastruktur wieder an den aktuellen Bedarf anpassen. 

Aktuelle Probleme wie z.B. fehlende Hortplätze, ein stark sanierungsbedürftiges Straßennetz und laufende Probleme im Kanal und Wassersystem müssen gestoppt werden und zukünftige Projekte wie die Nutzung der ÖBB Flächen in Unter Purkersdorf gemeinsam ausgearbeitet werden!“ stellt ÖVP-Chef Gemeinderat Andreas Kirnberger klar.

Der entsprechende Antrag wurde am Dienstag, den 25. Juni, im Gemeinderat beschlossen – der Baustopp wurde bereits kundgemacht.

Nachdem in den vergangenen 20 Jahren Purkersdorf stetig gewachsen ist – von rund 5.000 Einwohnern 1981 auf mittlerweile fast 10.000 Einwohnern, ist jetzt Zeit für eine Nachdenkpause. “Auf unsere Initiative hin wird die Neufassung der Flächenwidmung – das direkte Instrument, das die Verbauung regelt – nur mit starker Bürgerbeteiligung stattfinden. Ich will, dass unsere Bürger aktiv die Zukunft unserer Stadt mitgestalten können. Das darf nicht hinter verschlossenen Türen im Amtszimmer diskutiert werden”, gibt Kirnberger die Devise vor.

Jahrelang wurde die Infrastruktur unter SPÖ-Führung vernachlässigt. “Die Probleme wurden beiseite geschoben, die SPÖ hat nicht an Morgen und die nächste Generation gedacht. Stattdessen war die oberste Maxime der Bevölkerungszuzug. Das Ergebnis bekommen die Menschen jetzt jeden Tag zu spüren: kein Platz in Kindergarten, Hort und Schule – inklusive Staus von und in die Arbeit und eine überfüllte P&R-Anlage. Die Stadtkassa ist darüber hinaus so ausgereizt, dass wir defakto auch keinen Spielraum haben, um die Situation zu ändern. Da müsste ein massives Umdenken Platz greifen – etwas, zu dem die SPÖ bisher nicht bereit war”, betont ÖVP-Klubobmann Gemeinderat Florian Liehr.

“Die Lebensqualität in Purkersdorf muss geschützt und ausgebaut werden! Die von uns geforderte Planungskommission unter starker Bürgerbeteiligung wird eine langfristige Planung von Infrastruktur und Bebauung vornehmen können. Nur so bekommen wir den Bevölkerungszuwachs und die Infastrukturprobleme in den Griff”, erklärt Kirnberger abschließend.

VP verdoppelt Stimmen in Purkersdorf

Bei der vergangenen Europa-Wahl konnte die Purkersdorfer Volkspartei ihr Stimmenergebnis in Purkersdorf von 542 auf 1.000 Stimmen beinahe verdoppeln. Damit machten die Purkersdorferinnen und Purkersdorfer die ÖVP Purkersdorf zur stärksten Kraft.

Dazu ÖVP-Chef Gemeinderat Andreas Kirnberger: „Vielen Dank an alle Wählerinnen und Wähler, die zu diesem für Europa so großartigem Ergebnis beigetragen haben. Ganz besonders freut mich, dass wir in unserer Heimatstadt von den Purkersdorferinnen und Purkersdorfern zur stärksten Kraft gewählt wurden. Das gibt uns auch Mut und bestärkt unseren Kurs im Bezug auf die kommende Gemeinderatswahl.“

Bauboom: ÖVP fordert Nachdenkpause und Stadtplanungskommission mit Bürgerbeteiligung

Babara Posch und Waltraud Frotz im Gemeinderat

Wir freuen uns sehr darüber, dass wir durch das Vertrauen, das Sie uns bei der Wahl geschenkt haben in den Gemeinderat einziehen konnten.

Wir möchten Frauen für politische Anliegen sensibilisieren und unser Netzwerk erweitern. Gerne nehmen wir neue Mitglieder in unsere Gemeinschaft auf. Frauen, tauscht euch mit uns aus! Wenn das Leben Herausforderungen bringt, wo wir als Gemeinderätinnen helfen können, dann tun wir dies gerne.  Die Lebensqualität in Purkersdorf zu sichern und uns für die Anliegen von Frauen, Familien, Jugend, Gesundheit, Umwelt und Nachhaltigkeit einzusetzten sehen wir als unsere Aufgabe.  

Schreibt Eure Anregungen, Wünsche einfach per Mail an:  

Purkersdorfer Echo – März 2019

Die Themen:

  • Interview mit ÖVP Chef Andreas Kirnberger
  • SPÖ stellt bis zur Wahl den Übergangs-Bürgermeister
  • Purkersdorfs Gebührenproblem: Abhängigkeit von Wien
  • Um- und Ausbau des Schülerhorts wird endlich gestartet
  • Mehr Sicherheit am Schulweg
  • Jürgen Sykora übergibt Staffel an Michael Holzer

Download:

Purkersdorfer Echo, Ausgabe 268 – März 2019 (PDF)

Als eBook ansehen:
https://issuu.com/vppurkersdorf/docs/echo_268_web