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Wilfing: „Neues Top-Angebot auf innerer Westbahnstrecke“

Montag Vormittag präsentierte Verkehrslandesrat Karl Wilfing in Pressbaum den neuen Taktfahrplan für die innere Westbahnstrecke. „Durch die neue Hochleistungsstrecke im Tullnerfeld haben wir neue Möglichkeiten und Ressourcen für einen dichteren Taktverkehr auf der inneren Westbahnstrecke. Diese nutzen wir natürlich und haben mit Vertretern der Region ein Top-Angebot auf die Beine gestellt. Es wird daher neu mit Fahrplanwechsel 2012/2013 einen Viertelstundentakt der S-Bahn in den Hauptverkehrszeiten bis Rekawinkel sowie einen Halbstundentakt der S-Bahn in den Nebenverkehrszeiten bis Tullnerbach Pressbaum geben“, informiert Wilfing bei der Präsentation mit Pressbaums Bürgermeister Josef Schmidl-Haberleitner sowie dem Bürgermeister von Eichgraben LAbg Martin Michalitsch.

Schnellere Züge für Gemeinden westlich von Pressbaum

„Die Gemeinden an der Westbahn waren seit langem aktiv um die Chance der neuen Westbahn auch für die alte Bestandsstrecke zu nutzen. Dazu gab es viele Kontakte mit dem Land, dem VOR und den ÖBB aber auch viele regelmäßig durchgeführte Pendleraktionen. Der neue Fahrplan bringt uns spürbare Fahrtzeitverkürzungen bei den Regionalzügen, eine Bedienung aller Haltestellen in Maria Anzbach und bessere Intervalle von Wien zurück am Nachmittag. Durch die zusätzlichen Angebote auf der Neubaustrecke sollte sich das Platzangebot in den REX Zügen verbessern und durch den Wegfall der Schnellzüge die Pünktlichkeit steigen. Wir hoffen nun dass auch die Güterzüge zu einem Gutteil auf der Neubaustrecke geführt werden und sich so auch die Lärmbelastung (jedenfalls in der Nacht!) verbessert“, betont Michalitsch.

Öffi fahren und Euro sparen

Vor allem auch Regionalzüge (die nicht in jeder Station halten), können durch die bessere Taktung im Westen Wiens schneller geführt werden, wodurch Fahrtzeitverkürzungen erreicht werden. „Pendler westlich von Pressbaum werden sich künftig rund 20 Minuten am Tag Zeit ersparen. Darüber hinaus gilt: Öffi fahren, Euro sparen. Wer beispielsweise von Pressbaum nach Wien pendelt, erspart sich alleine an Benzinkosten rund 470 Euro im Jahr – und das obwohl die Entfernung nur rund 25 Kilometer beträgt“, stellt Wilfing fest. Weiters sei eine entsprechende Qualität des Angebots sichergestellt. „Wir werden das Zugangebot mit neuen S-Bahn Garnituren – das heißt klimatisiert und barrierefrei – fahren können“, so der Verkehrslandesrat. Dieses neue Top-Angebot im öffentlichen Verkehr habe Wilfing bereits vor rund einem Jahr angekündigt – seit damals sei es mit gewählten Regionsvertretern verfeinert worden. Auch Pressbaums Bürgermeister Schmidl-Haberleitner betonte die gute Partnerschaft mit dem Land: „Die Region Wienerwald profitiert nachhaltig vom neuen Angebot auf der Westbahn. Selbst für kleinere Probleme beim Schülerverkehr in Pressbaum hatte das Land ein offenes Ohr. Wir sind sehr zufrieden und hoffen nun auf eine Verkehrsentlastung in der Region, weil wir davon ausgehen, dass viele auf den öffentlichen Verkehr umsteigen werden.“

 

„Mit dem abgeschlossenen Verkehrsdienstevertrag ist NÖ seiner Vorreiterrolle gerecht geworden. Wir haben alle bestehenden Verbindungen bis 2019 garantiert und auch Pünktlichkeit und Qualität erstmals vertraglich festgeschrieben. Damit ist auch klar, dass die ÖBB Strafzahlungen riskieren, wenn die festgelegten Ziele nicht erreicht werden“, betont Wilfing, der auch darauf hinweist, dass die ÖBB in diesem Jahr pünktlicher sei.

 Schüler- und Lehrlingsfreifahrt NEU

Ein weiterer Meilenstein ist auch die kürzlich präsentierte Schüler- und Lehrlingsfreifahrt Reform. „Künftig können alle Schüler und Lehrlinge im gesamten Osten – Wien, NÖ und dem Burgenland – das gesamte Jahr alle öffentlichen Verkehrsmittel um 60 Euro nutzen. Zugleich wird die Antragstellung und somit der administrative Aufwand für die Eltern massiv vereinfacht“, informiert Wilfing.

 

[box type=“download“ size=“medium“] Download Fahrplan Haltemuster 2013 (PDF) [/box]

NÖAAB-Liehr: „Der Viertelstundentakt kommt nach Purkersdorf“

Purkersdorfer ÖAAB informiert Pendlerinnen und Pendler bei seiner jährlichen Pendleraktion über den 15-Minuten-Takt bis Purkersdorf-Zentrum ab Dezember 2012

Am Mittwoch, den 16. November, fand der niederösterreichische Arbeitnehmertag statt. Der ÖAAB Purkersdorf verteilt an diesem Tag traditionell Frühstückskipferl an die Pendlerinnen und Pendler. „Dieses Jahr konnten wir vor allem eine erfreuliche Nachricht mit auf den Weg in die Arbeit geben“, erklärt ÖAAB-Obmann GR Florian Liehr: „Der NÖ-Verkehrslandesrat Karl Wilfing hat bereits im Juli angekündigt, dass der Viertelstundentakt mit Dezember 2012 in Purkersdorf Halt machen wird. Das wird eine massive Verbesserung für die Purkersdorferinnen und Purkersdorfer bringen.

 Fahrplanwechsel bringt 15-Minuten-Takt

“Mit Fahrplanwechsel 2012/2013 wird zu den Hauptverkehrszeiten morgens und abends ein Viertelstundentakt bis Tullnerbach-Pressbaum gefahren werden sowie ein Halbstundentakt bis Rekawinkel. Ermöglicht wird das „einerseits durch neue Kapazitäten, die sich durch die neue Westbahnstrecke ergeben und andererseits dadurch, dass Niederösterreich deutlich mehr Geld in die Hand nimmt“, informiert Liehr die Pendler. Künftig zahle das Land NÖ rund 28 Millionen Euro jährlich, um niederösterreichische Verbindungen der ÖBB sicherzustellen.

 Park&Ride-Anlage ausbauen

„Wir haben lange dafür gekämpft! Schlussendlich haben sich unsere Anstrengungen gelohnt. Gemeinsam mit Gablitz und Tullnerbach sowie Pressbaum haben wir den Viertelstundentakt erreicht. Ich bin mir sicher, dass wir nun auch eine Förderung für die längst überfällige Ausweitung der Park&Ride-Anlage erwirken können“, so Liehr.

Erfolg für Purkersdorfer Volkspartei: 15-Minuten-Takt kommt

Die öffentlichen Verkehrsmittel nutzen bedeutet sein Ziel zu erreichen ohne die Konzentration auf die Straße legen zu müssen. Darüber hinaus bietet es Unabhängigkeit von Treibstoffpreisen und ist umweltfreundlich. So weit, so gut. Die Gemeinden im Teilbezirk Purkersdorf sind jedoch nur ungenügend an das öffentliche Netz angebunden und die Intervalle sind teilweise einfach ein Affront denen gegenüber, die sich eine teure Jahres- oder Monatskarte kaufen.

Florian Liehr, Kandidat zum Nationalrat: „Verbesserungen wurden bislang zwar immer wieder von diversen Politikerinnen und Politikern gelobt, doch die Taten blieben aus. So kann es nicht weitergehen!“ Diese Woche hat Florian Liehr sich daher mit Herrn Landeshauptmannstellvertreter Ernest Gabmann, welcher in der Landesregierung für den öffentlichen Verkehr verantwortlich zeichnet, zusammengesetzt, um mit ihm die rasche Realisierung der bisher an die Initiative „Besser-unterwegs im Wienerwald“ (www.besser-unterwegs.at) herangetragenen Forderungen der Wienerwaldbewohnerinnen und –bewohner zu besprechen.

Auf dem Rückweg nach Purkersdorf hat Florian Liehr eine erste frohe Botschaft im Gepäck: der 15-Minuten-Takt der Schnellbahn S50 zwischen Purkersdorf und Wien wird endlich Realität, einer Vertragsunterzeichnung steht seitens des Landes Niederösterreich nichts mehr im Wege und kann, sofern auch die SPÖ in der Person des Herrn Verkehrsminister und des Bürgermeisters von Wien ein Herz für Umwelt und Menschen zeigen, noch diese Woche erfolgen. LH-Stv. Ernest Gabmann: „Im konkreten Fall ist geplant, auf dem S50 Abschnitt zwischen Hütteldorf und Unter-Purkersdorf, den Taktverkehr während der Hauptverkehrszeit (6.00-8.30; 15.00-18.30) von 30 auf 15 Minuten zu verkürzen.“ Start wäre dann noch heuer im Dezember.

Volkspartei Purkersdorf-Obfrau Stadträtin Elisabeth Mayer bestätigt: „Die Forderung der Volkspartei Purkersdorf nach dem 15-Minuten-Takt geht auf den berechtigten Wunsch vieler Pendlerinnen und Pendler zurück. Daher haben wir uns in den vergangenen Monaten verstärkt für den Viertelstundentakt eingesetzt – wie man sieht: mit Erfolg“.

 

„An diesem Beispiel kann man einmal mehr sehen, dass sich echter Einsatz für die Anliegen der Bevölkerung bezahlt macht. Bald schon müssen wir Pendlerinnen und Pendler unsere Tagesplanung nicht sklavengleich am undurchschaubaren Fahrplan ausrichten.“

Florian Liehr

 

Abschließend versichert der Kandidat zum Nationalrat, auch hinsichtlich der weiteren Verbesserungschancen nicht locker zu lassen.