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VOR-Geschäftsführer Wolfgang Schroll, Purkersdorfs ÖVP-Chef Andreas Kirnberger und Verkehrslandesrat Karl Wilfing

Kirnberger: Starke Öffi-Verbesserung ab Dezember für Purkersdorf

Purkersdorfs ÖVP-Chef Andreas Kirnberger traf vergangene Woche mit Verkehrslandesrat Karl Wilfing und VOR-Geschäftsführer Wolfgang Schroll zusammen, um die Zukunft der öffentlichen Verkehrsanbindung Purkersdorfs zu besprechen. “Wir bekommen mit Dezember 2015 eine weitere Verbesserung der Zuganbindung. Konkret bedeutet das eine ganz klare Taktstruktur und schnelle Züge in den Hauptverkehrszeiten. Ganz neu sind zwei schnelle REX und zwei S-Bahnen in Purkersdorf-Zentrum bzw. vier S-Bahnen in Unter-Purkersdorf und Sanatorium pro Stunde. Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass die Züge zukünftig in einem guten Takt zueinander stehen”, so Kirnberger im Anschluss an das Arbeitsgespräch.

Braucht innovative Lösungen der Stadt

“Aber wir müssen auch in die Zukunft schauen: Für mich ist klar, wir brauchen den weiteren Ausbau der S-Bahn! Vor allem auch in den Abendstunden und zwar länger als bis 18.00 Uhr. Die Zeit, wo Menschen Punkt 17.00 Uhr das Büro verlassen, ist vorbei. Auf diese Entwicklungen müssen wir eingehen – hier muss auch die Stadt innovative Lösungen anbieten”, betont Kirnberger.

130 Millionen Euro für den Öffentlichen Verkehr in NÖ

Insgesamt investiert das Land NÖ rund 130 Millionen Euro pro Jahr für den Betrieb der öffentlichen Verkehrsmittel. “Mit dem neuen integrierten Taktfahrplan erreichen wir in ganz Niederösterreich wesentlich bessere Anbindungen an Anschlusszüge und ein leicht merkbares Taktsystem. Damit bringen wir den öffentlichen Verkehr endgültig ins nächste Jahrtausend”, erklärt Verkehrslandesrat Karl Wilfing.

 

Am Foto: VOR-Geschäftsführer Wolfgang Schroll, Purkersdorfs ÖVP-Chef Andreas Kirnberger und Verkehrslandesrat Karl Wilfing

Besserer Fahrplan kommt 2015

Gute Nachrichten für alle Purkersdorfer Pendlerinnen und Pendler: ein neuer, attraktiverer Fahrplan für die Westbahnstrecke kommt mit Dezember 2015. Endlich fahren die Züge in einem echten Taktverkehr – in der Früh mit jeweils 4 Zügen pro Stunde (Purkersdorf Zentrum: 2x REX und 2x S-Bahn; Unter-Purkersdorf & Purkersdorf Sanatorium: 4x S-Bahn).

Hier die Information von Niederösterreichs Verkehrslandesrat Karl Wilfing:

Wilfing: „Westbahnstrecke: große Verbesserung für Pendler“

Mit Fahrplanwechsel im Dezember 2015 werden zahlreiche Verbesserungen auf der alten Westbahnstrecke umgesetzt: 30 Minuten REX Takt mit optimaler S-Bahn-Verknüpfung

„Wir befinden uns im Jahrzehnt des öffentlichen Verkehrs. Daher setzen wir auch massive Verbesserungen im Angebot um. Nach der Attraktivierung der neuen Westbahnstrecke, setzen wir nun auch Maßnahmen auf der Westbahn-Stammstrecke. Ab Dezember kommt es zu einem halbstündigen REX Takt auf der Strecke Wien Westbahnhof – St. Pölten. Zugleich gibt es 7 Tage in der Woche einen stündlichen Takt der S-Bahn zwischen Wien und Neulengbach, der Montag bis Samstag auf einen halbstündlichen Takt bis Tullnerbach-Pressbaum verdichtet wird. Insgesamt erreichen wir für die Pendlerinnen und Pendler ein hervorragendes Angebot, das einen attraktiven öffentlichen Verkehr in der Region sicherstellt“, erklärt Verkehrslandesrat Karl Wilfing.

 

Das neue Angebot im Überblick:

  • REX: 30-Minuten-Takt von St. Pölten nach Wien Westbahnhof (Hauptverkehrszeit)

(mit den Halten: Wien Westbahnhof, Hütteldorf, Purkersdorf Zentrum (neu), Tullnerbach-Pressbaum, Pressbaum, Eichgraben-Altlengbach, Maria Anzbach (Neu), Neulengbach-Stadt, Neulengbach, Ollersbach, Kirchstetten, Böheimkirchen, Pottenbrunn und St. Pölten)

 

  • S-Bahn:
    • Stündliche Verbindung von Wien Westbahnhof bis Neulengbach (7 Tage in der Woche)
    • Verdichtung auf einen 30-Minuten Takt zwischen Wien Westbahnhof und Tullnerbach-Pressbaum (Mo. bis Sa.)
    • Zusätzliche Verdichtung auf einen ¼ Stunden Takt zwischen Wien Hütteldorf und Unter Purkersdorf (in der Hauptverkehrszeit)
    • Tagesdurchgängiger, exakter 30-Minuten-Takt zwischen Wien Westbahnhof und Unter Purkersdorf auch an Sonntagen

Liehr: „Unterführung im Sinne der Sicherheit für Fußgänger verbreitern!“

Florian Liehr fordert eine Verbreiterung der Hellbrücke

Im Rahmen der Neugestaltung der Kaiser-Josef-Straße fordert Florian Liehr, Sprecher der Initiative „Besser Unterwegs im Wienerwald“, die Verbreiterung der Bahnunterführung „Hellbrücke“ im Bereich der unteren Kaiser-Josef-Straße.

Liehr: „Die derzeitige Situation ist ein Spießrutenlauf sowohl Füßgänger als auch Autofahrer. Die Unterführung ist nicht breit genug für Busse und der Gehweg für Fußgänger birgt Gefahren. Immer wieder kommt es vor, dass LKW oder Busse teilweise am Gehsteig fahren, Fußgänger haben eine schlechte Sicht und wenn es regnet wird man von vorbeifahrenden Fahrzeugen nassgespritzt.“

Unfälle kämen auch immer wieder vor, da die Stelle einfach zu eng sei und oftmals schneller durch die Unterführung gefahren werde, um noch die grüne Ampel auf der anderen Seite erwischen zu können. „Besonders für Kinder ist dieser Streckenabschnitt ein besonderes und unnötiges Risiko. Wenn die Gemeinde nun schon die Kaiser-Josef-Straße neugestaltet, muss die ‚Hellbrücke‘ sicherer gemacht werden, wie wir dies bereits in unserem Grundsatzpapier gefordert haben. Vorstellbar wäre etwa eine Verbreiterung der Straße, sodass Busse ungehindert durchfahren können sowie die Vergrößerung des Gehsteigs inklusive Sicherungsgeländer für Fußgänger. Selbstverständlich wäre auch ein separater Durchgang für Fußgänger wünschenswert“, betont Liehr.

„Die Aufnahme dieses Projekts in die aktuelle Neugestaltung ist kein Problem und muss im Sinne der Sicherheit von Fußgängern und Kindern auch ein Anliegen der Gemeinde sein“, gibt Liehr das Anliegen vieler Anrainer wieder.

Besser-Unterwegs: „Ticketpreiserhöhung der ÖBB ist unverschämt!“

Vehrkehrsbund Ostregion (VOR) verteuert auch Monats- und Jahreskarten

ÖBB erhöht Preise schon wieder um 5% – Pendler sollen Defizit bezahlen, Schienenersatzverkehr ist zusätzliches Ärgernis

Beispiel an deutscher Bahn nehmen

„Die Preiserhöhung der ÖBB um ganze 5% ist einfach unverschämt“, so Florian Liehr, Sprecher der Intiative Besser-Unterwegs im Wienerwald, anlässlich der kräftigen Ticketpreiserhöhung der Bahn. „Bei den ÖBBherrschen strukturelle Defizite, die jährlich ein Riesenminus verursachen. Preiserhöhungen auf dem Rücken der Arbeitnehmer darf nicht der Weisheit letzter Schluss sein. Ich verstehe nicht, wieso Infrastrukturministerin Bures das zulässt. Viel eher sollte sich die Bahn ein Beispiel an der erfolgreichen und vor allem serviceorientierten Deutschen Bahn nehmen“, bekräft Liehr.

 Schienenersatzverkehr angleichen

Besonders der Umstand, dass die Fahrkarten sowie Monats- und Jahreskarten gerade zu Beginn des Schienenersatzverkehrs verteuert werden, ist ein Ärgernis. „Zusätzliches Service der Bahn? Keine Spur. Verspätungen stehen auf der Tagesordnung! Wenn ein Zug einmal pünktlich kommt, ist das die Ausnahme. Wenn man seine im Zug eine Karte kaufen möchte, muss man hohe Aufpreise zahlen, die durch nichts argumentierbar sind. Und außerdem kommt mit der Verteuerung – quasi als Geschenk – ein wochenlanger Schienenersatzverkehr, der Berufstätigen den letzten Nerv raubt, da auch die U4 zwischen Hütteldorf und Hietzing als Schienenersatz geführt wird“, erklärt Liehr die Verärgerung der Pendlerinnen und Pendler. Das mindeste sei wohl die zeitliche Versetzung der beiden Bauarbeiten, sodass nicht gleichzeitig der Verkehr stillsteht.

 Preiserhöhung rückerstatten!

„Wir fordern Verkehrsministerin Bures auf, die Ticketpreisverteuerung zurückzunehmen. Weiters fordern wir die zeitliche Abstimmung, falls Sanierungsmaßnahmen vorgenommen werden, damit die Arbeitnehmer auf dem Weg zur Arbeit nicht fünf mal von einem Schienenersatzverkehr in den Nächsten umsteigen müssen. Jetzt sind dieÖBB gefragt, den Pendlerinnen und Pendlern zumindest die Preiserhöhung für die Zeit des Schienenersatzverkehres zurückzuerstatten“, so Liehr. Langfristig dürfe es jedenfalls nicht mehr vorkommen, dass die ÖBB Geld zum Fenster hinaus werfe und sich bei den Arbeitnehmern – die ohnehin massiv Steuergeld beischießen – über höhere Preise refinanzieren.

Liehr: „Forderung von Besser-Unterwegs wird Teil der Steuerreform 2010“

Vizekanzler Finanzminister Wilhelm Molterer und Florian Liehr

Besser-Unterwegs Forderung nach einer Anpassung von Pendlerpauschale und Kilometergeld an die Inflation ist möglich

Nach der Übergabe der Forderungen der Initiative „Besser-Unterwegs im Wienerwald“ an Vizekanzler Finanzminister Wilhelm Molterer durch Florian Liehr, Gründer der Initiative, gibt es eine gute Nachricht für die Pendlerinnen und Pendler. Liehr: „Neben den vielen Ideen, die wir für eine Gesamtverbesserung der Verkehrssituation haben, konnten wir schon einiges erreichen, wie beispielsweise den 15-Minuten-Takt zwischen Purkersdorf und Wien sowie den Nachtautobus. Dies fügt sich in das von uns geforderte Gesamtverkehrskonzept bestens ein“.

„Unsere Forderung nach einer Inflationsanpassung von Pendlerpauschale und Kilometergeld wurde von Vizekanzler Wilhelm Molterer sehr positiv aufgenommen. Immerhin geht es dabei um eine weitere Entlastung für jene Menschen, die von den hohen Treibstoffpreisen am meisten betroffen sind“, so Liehr.

Molterer betonte gegenüber Liehr, dass es bei der Steuerentlastung 2010 darum gehe die Bürgerinnen und Bürger nachhaltig zu entlasten. Molterer: „Daher werde ich die Vorschläge der ‚Initiative Besser-Unterwegs im Wienerwald‘ mit in die Gespräche der Steuerreformkommission nehmen“.

[box type=“demo“ size=“medium“] Mehr Infos auf www.besser-unterwegs.at [/box]