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Für Sie erreicht: die Familienkarte kommt samt Rückerstattung!

Endlich nicht mehr blockiert: die Familienkarte ist da!

SP-Bürgermeister Schlögl hat seine Blockade der Familiensaisonkarte aufgegeben. Die ÖVP konnte ihn in einem Gespräch davon überzeugen, seiner Verwaltung endlich grünes Licht für die Umsetzung zu geben. Selbst die von der ÖVP geforderte Rückerstattung kommt!

Per Brief teilte der SPÖ-Bürgermeister mit, dass die ÖVP-Initiative Familienkarte endlich kommt. Selbst der ÖVP-Forderung nach einer Geld-Rückerstattung an die Familien, die sich bereits Karten höherpreisig gekauft hatten, kam der SPÖ-Bürgermeister nach. Somit können alle Purkersdorfer Familien profitieren.

Damit steht den Familien endlich der vergünstigte Familientarif zur Verfügung, der eigentlich bereits am 11. März beschlossen wurde. Das Wienerwaldbad hatte auf seiner Homepage die Familienkarte bereits in die Preisliste aufgenommen, nur die Stadtverwaltung konnte die Berechtigungskarten nicht ausgeben, da – unverständlicherweise – eine entsprechende Weisung des Bürgermeisters fehlte.

 

Stadträtin Mayer: „Gemeinde muss Familien zu viel bezahlten Kartenpreis rückerstatten!“

Die Stadtgemeinde soll den Familien zu viel bezahltes Geld rückerstatten!

„Die Purkersdorfer Familien haben Anrecht auf die vom Gemeinderat beschlossen Familienkarte. Die Stadtgemeinde muss den Familien, die bereits zu viel für ihre Saisonkarten gezahlt haben, den zu viel bezahlten Betrag zurückerstatten. Hier ist die Gemeinde im Sinne der Purkersdorferinnen und Purkersdorfer gefragt“, so Stadträtin ÖVP-Obfrau Elisabeth Mayer.

SP-Bürgermeister darf sich seiner Verwantwortung nicht entziehen

Der Gemeinderatsbeschluss, der Familiensaisonkarten um einen vergünstigten Preis vorsieht, ist vom SP-Bürgermeister auch eine Woche nach dem Bekanntwerden seiner Blockade noch nicht umgesetzt worden. Dieser Umstand wird von ÖAAB-Purkersdorf-Obmann Stellvertreter Florian Liehr scharf kritisiert: „SP-Bürgermeister Schlögl darf sich nicht seiner Verantwortung entziehen. Er soll sich nicht hinter zwei weisungsgebundenen Gemeindevertretern (WIPUR-Geschäftsführer Werner Prochaska und Stadtamtsdirektor Burkhard Humpel, Anm.) verstecken, sondern seiner Verwaltung endlich grünes Licht zur Umsetzung geben! Hier geht es um AlleinerzieherInnen und um Familien, die eine Kostenersparnis angesichts der steigenden Preise auch brauchen.“

 SPÖ-Blockadepolitik beenden!

Für die Umsetzung von Gemeinderatsbeschlüssen ist der Bürgermeister nämlich ganz alleine zuständig. Dass Stadtrat Preiß sowohl mit der WIPUR, als auch der Verwaltung alle nötigen Schritte gesetzt habe, sei anhand eines E-Mails schriftlich belegt. „Der Schriftverkehr zwischen der Allgemeinen Verwaltung und der WIPUR liegt der ÖVP vor. Ich fordere daher den SP-Bürgermeister auf, seine Blockadepolitik endlich zu beenden“, so Liehr weiter.

 Wir fordern: her mit der Familienkarte!

Zwischenzeitlich hat der SP-Bürgermeister Vertreter aller Fraktionen für ein Gespräch geladen, bei dem er seinen Fehler sichtlich noch ausmerzen möchte. Dazu Mayer abschließend: „Gemeinsam mit den betroffenen Familien bin ich es leid, ständig nur Ausreden des SP-Bürgermeisters ausgerichtet zu bekommen, warum die WIPUR nicht schon längst die auf unsere Initiative hin beschlossenen Familienermäßigungen gewährt. Daher: Schluss mit den Eitelkeiten und sofortige Freigabe der Familienkarte. Immerhin warten die Familien auf die kostengünstigere Alternative und die Stadtgemeinde muss ihre Verantwortung gegenüber den Purkersdorfer Familien wahrnehmen. Zusammen mit der Rückerstattung des Mehraufwandes für die Familien, ist das die richtige Vorgehensweise!“.

Familienkarte durch SP-Bürgermeister blockiert – Familien werden vernachlässigt

Der SP-Bürgermeister will Familienkarte verhindern

„Die Familienkarte für eine Saison im Wienerwaldbad ist eine großartige Neuerung, die den Familien bares Geld spart und ein Service der Stadt Purkersdorf darstellt. Ich bedauere es umso mehr, dass SPÖ-Bürgermeister Schlögl die Familienkarte nun mutwillig blockiert“, zeigt sich ÖVP-Obfrau Elisabeth Mayer enttäuscht über die Vorgehensweise des SP-Bürgermeisters.

Familienkarte vom Gemeinderat beschlossen

Nachdem sowohl die Einführung der Familienkarte, als auch die genauen Modalitäten durch den „Jugend und Sport“ Ausschuss festgelegt und vom Gemeinderat beschlossen wurden, blockiert der SP-Bürgermeister nun deren Ausgabe. „Einige Familien haben sich schon über diese unverständliche Vorgehensweise beschwert. Wie auch nachweislich der Schriftverkehr zwischen Allgemeiner Verwaltung, WIPUR, dem SP-Bürgermeister und den Stadträten belegt, wissen alle Verantwortlichen über die Familienkarte bescheid“, so Mayer.

 Alle Auflagen erfüllt – dennoch wird blockiert

Auch den Zusatzanträgen des Bürgermeisters wurde zugestimmt – unter anderem die Auflage die Vorgehensweise mit der WIPUR abzustimmen. Dazu Stadtrat Heinz Preiß (ÖVP): „Der WIPUR-Geschäftsführer Prochaska hat dem Projekt seinen Segen gegeben, nachdem er per E-Mail die Bestätigung der Allgemeinen Verwaltung erhalten hat“. Dennoch bekämen Familien die Saisonkarte nicht ausgehändigt. Angeblich sei die Karte erst ab Ende Juni erhältlich. Zu diesem Zeitpunkt ist jedoch ein Teil der Badesaison vorbei und die Purkersdorfer Familien müssen insgesamt auf Grund der Blockade-Politik mehr bezahlen.

 SPÖ bereits im Wahlkampf?

„Offenbar befindet sich die SPÖ bereits im Wahlkampf, da sie es nicht verkraften kann, dass auch die ÖVP gute Ideen hat und fähig ist diese entgegen der 2/3 SPÖ-Mehrheit im Gemeinderat durchzuboxen. Ich fordere den Bürgermeister dazu auf endlich dem Beschluss des Gemeinderats und der mit der Verwaltung vereinbarten Vorgehensweise Folge zu leisten“, so die ÖVP-Obfrau abschließend.