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EU-Wahl: Niederösterreich Kandidaten vorgestellt

Für ein besseres Europa eintreten, statt austreten

„Niederösterreich liegt im Herzen Europas und daher liegt uns als Volkspartei NÖ seit jeher Europa am Herzen. Europa hat uns viele neue Möglichkeiten eröffnet, Möglichkeiten, die wir genutzt haben. Umso wichtiger ist es, dass bei der Europawahl für die Zukunft konstruktive Kräfte  gestärkt werden. Jene Kräfte, die für ein besseres Europa eintreten und nicht jene, die aus Europa austreten wollen. Deshalb stellt die Volkspartei NÖ ein Team, das für NÖ rennt und für Europa brennt. Ein motiviertes Team, in dem sich alle Altersklassen, Berufsgruppen und Regionen wiederfinden und das die Vielfalt unseres Landes widerspiegelt. Lukas Mandl ist in kürzester Zeit zu einem der aktivsten und profiliertesten EU-Politiker geworden. Daher ist es für uns klar, dass er unser NÖ-Spitzenkandidat ist. Othmar Karas ist ein überzeugter Europäer und ein gewissenhafter Vertreter Österreichs und ist daher die richtige Entscheidung als Bundespitzenkandidat“, so Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner.

 

NÖ ist Vorbild, Großbritannien mahnendes Beispiel

„Unser Land ist mit und durch Europa aufgeblüht: Sei es in den Bereichen Wissenschaft und Infrastruktur, oder in den Bereichen Wirtschaft, Kultur und Tourismus – das zeigen auch die Zahlen: Die NÖ-Wirtschaftsleistung hat sich seit dem EU-Beitritt verdoppelt – jeden Euro, den wir an die EU zahlen, bekommen wir dreifach zurück. Im Vorjahr sprechen wir dabei immerhin von rund 500 Millionen Euro an EU-Mitteln, die nach NÖ geflossen sind. Mit dieser Unterstützung konnten wir wichtige Investitionen tätigen, die sich in vielfacher Hinsicht für unser Land und unsere Landsleute ausgezahlt haben. Wir wissen aber auch, dass es aktuell Entwicklungen gibt, die uns keine Freude bereiten. Dabei werden gerade die nächsten Wochen und Monate zeigen, welche Auswirkungen der Brexit für uns alle bringen wird. So gesehen ist die Situation in Großbritannien ein mahnendes Beispiel und die Entwicklung Niederösterreichs ein leuchtendes Vorbild, wenn es um Europa geht“, so die Landeshauptfrau.

 

Othmar Karas: Überzeugter Europäer, gewissenhafter Vertreter Österreichs

„Für mich ist klar, die Wahl und unsere Ziele können wir nur gemeinsam – im Miteinander – erreichen. Daher möchte ich Kandidat, für alle Österreicherinnen und Österreicher sein, der die Idee Europas stärken will. Das beinhaltet auch aufeinander Rücksichtnehmen, füreinander da zu sein und Miteinander die Herausforderungen zu bewältigen. Ich möchten aber auch Kandidat für alle sein, die Zweifel an Europa haben, aber bereit sind, mit uns die EU weiterzuentwickeln. Ohne den Lehrjahren in NÖ könnte ich nicht in Europa erfolgreich sein“, so der Bundesspitzenkandidat Othmar Karas.

 

Lukas Mandl: Teil einer Generation für die Europa die Zukunft ist

„Es geht um sehr viel bei dieser Europa-Wahl und NÖ hat im Zentrum Europas ganz besondere Interessen. Besonders die Themen Sicherheit und Arbeit stehen im Mittelpunkt. Wenn wir Arbeitsplätze in Zukunft wollen, brauchen wir Bildung und Innovationskraft – gerade in einer globalisierten Gesellschaft. Europa braucht mehr Freiheit nach innen – das heißt mehr Deregulierung – und ein starkes Europa nach außen. Die EU muss ihre Stärken stärken und dazu gehört vor allem auch eine qualitative Landwirtschaft“, so NÖ-Spitzenkandidat Lukas Mandl.

 

NÖ Kandidatinnen und Kandidaten zur EU-Wahl

 

  1. Lukas Mandl, aus Gerasdorf im Bezirk Korneuburg, ist seit November 2017 im Europa Parlament vertreten und bei der kommenden Europa-Wahl NÖs Spitzenkandidat. Auf der bundesweiten Liste ist er auf Platz fünf zu finden. Lukas Mandl möchte sich für ein Europa mit mehr Stärke nach außen und mehr Freiheit nach innen einsetzen und das Erbe, das Generationen nach 1945 aufgebaut haben für kommende Generationen weiterentwickeln.
  2. Maria Theresia Eder, Verfahrenstechnikerin aus Klosterneuburg. Die engagierte Stadträtin für Bildung, Familien und Frauen will sich für die Entbürokratisierung und Sicherheit einsetzen.
  3. Mit 26 Jahren ist Alexander Bernhuber jüngster Kandidat. Er ist Landwirt und Angestellter aus Kilb im Bezirk Melk. Als Bundesleiter der Landjugend Österreich will er sich für die Jugend und den ländlichen Raum stark machen.
  4. Anne Blauensteiner ist Unternehmerin aus Zwettl. Sie will sich insbesondere für ein Europa einsetzen, das die Wettbewerbsfähigkeit unserer Betriebe sichert.  
  5. Michael Stellwag, junger EU-Gemeinderat und JVP Landesobmann-Stellvertreter aus Natschbach-Loipersbach wird ebenfalls um Stimmen werben. Er legt seinen Schwerpunkt auf die Stärkung der Regionen und Deregulierung in der EU.
  6. Isabella Zimmermann aus Laxenburg ist Seniorenbund-Obfrau des Bezirkes Mödling und macht sich für die Solidarität zwischen den Generationen stark.
  7. Als begeisterter Europäer kandidiert Gerald Spiess nach 2014 heuer bereits zum zweiten Mal. Er ist Unternehmer aus Sollenau und engagiert sich für ein Europa der Regionen.
  8. Mit Carina Zörnpfenning aus Aderklaa im Bezirk Gänserndorf wirbt eine junge Biolandwirtin um den Einzug ins EU-Parlament. Sie möchte sich insbesondere für die Sicherstellung des Agrarbudgets und eine regionale Landwirtschaft einsetzen.
  9. An Lebenserfahrung reichster Kandidat ist Leopold Steindl (72) aus Harmannsdorf im Bezirk Korneuburg. Der frühere Bürgermeister will die Vorteile des gemeinsamen Europas für unsere Zukunft hervorstreichen.

Hanni Mikl-Leitner triumphiert bei Landtagswahl 2018

„Das Wahlergebnis ist ein überwältigender Vertrauensbeweis und eine hervorragende Ausgangsbasis für unsere Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, um in den nächsten fünf Jahren mit aller Kraft für unser Niederösterreich und die Menschen in unserem Ländlichen Raum weiterarbeiten zu können“, bekräftigen NÖ Bauernbundobmann Hermann Schultes und Direktorin Klaudia Tanner in einer ersten Reaktion: „Der von Hanni Mikl-Leitner eingeschlagene Weg des ‚Miteinanders’ hat den Erfolg gebracht und wir freuen uns darauf gemeinsam mit der Landeshauptfrau an einer guten Zukunft Niederösterreichs arbeiten zu können.“

Zufrieden zeigen sich Schultes und Tanner auch darüber, dass die niederösterreichischen Bäuerinnen und Bauern einmal mehr ihre Schlagkraft und Mobilisierungsstärke innerhalb der VPNÖ sowie den Landesorganisationen eindrucksvoll unter Beweis gestellt und somit das Fundament für den großartigen Wahlerfolg gelegt haben. „Unsere Funktionärinnen und Funktionäre sind vor Ort in den Regionen verankert, sind direkte Ansprechpartner für die Sorgen und Anliegen der Menschen und somit nicht nur in Wahlkampfzeiten sondern an 365 Tagen im Jahr für die Bevölkerung da“, bedanken sich der Obmann und die Direktorin bei allen engagierten Verantwortungsträgern auf Gemeinde-, Bezirks- und Landesebene für ihren unermüdlichen Einsatz für die Menschen im Ländlichen Raum.

Ergebnis der Landtagswahl 2018

Klarer Vertrauensbeweis für unsere Landeshauptfrau

„Das Ergebnis ist ein klarer Vertrauensbeweis für unsere Landeshauptfrau. Hanni Mikl-Leitner hat immer das Gemeinsame vor das Trennende gestellt. Die Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher haben sich für eine Fortsetzung dieses bereits erfolgreich eingeschlagenen Weges ausgesprochen. Zusammen werden wir unser Bundesland weiter gestalten. Herzlichen Dank an unsere Landtagswahl-Kandidatinnen und Kandidaten sowie alle Funktionärinnen und Funktionäre des NÖ Wirtschaftsbundes für ihren unermüdlichen Einsatz“, erklärt BR Sonja Zwazl, Obfrau des Wirtschaftsbundes und Präsidentin der Wirtschaftskammer Niederösterreich. Auch der Direktor des Wirtschaftsbundes Harald Servus ergänzt: „Johanna Mikl-Leitner steht für verlässliche und berechenbare Politik, die Grundlage für eine stabile Wirtschaftslage im Land ist. Wir freuen uns auf eine weiterhin gute Zusammenarbeit im Sinne unserer Betriebe.“

NÖAAB-Landesobmann Wolfgang Sobotka und NÖAAB-Landesgeschäftsführerin Sandra Kern: „Wir gratulieren Johanna Mikl-Leitner und ihrem gesamten Team zur erfolgreichen Wahl und dem großartigen Ergebnis, das sie in ihrer Arbeit für unser Land stärkt. Die Wählerinnen und Wähler haben unsere Landeshauptfrau mit einem starken Vertrauensvorschuss ausgestattet. Sie hat auf die richtigen Themen gesetzt, indem sie die Themen Arbeit und Familie in den Mittelpunkt gestellt hat und einen neuen Stil des Miteinanders gelebt hat. Sie hat die Herausforderungen unserer Zeit erkannt und kennt die richtigen Antworten. Wir sind überzeugt: Gemeinsam werden wir Niederösterreich auch in den kommenden Jahren erfolgreich weiterentwickeln. Mit dem Rückenwind aus der heutigen Landtagswahl werden wir uns mit aller Kraft für die Anliegen der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in unserem Land einsetzen.“

„Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner hat uns vor der Wahl versichert, welch große Stücke sie auf die Erfahrung der Seniorinnen und Senioren setzt. In den Wochen vor der Wahl haben wir in fast 250 WIR-Cafes 20.000 Seniorinnen und Senioren unsere Landeshauptfrau und ihre Ziele für das Land vorgestellt. Diese Wertschätzung der älteren Generation haben am Sonntag viele Landesbürgerinnen und Landesbürger unterstützt und Johanna Mikl-Leitner ihre Stimme gegeben. Die Seniorinnen und Senioren Niederösterreichs gratulieren der Landeshauptfrau herzlich zu diesem großartigen Ergebnis und freuen sich auf eine weitere gute Zusammenarbeit“, so Landesobmann Präs. a. D. Herbert Nowohradsky.
„Das Wahlergebnis spricht für sich. Es ist ein Ergebnis der harten Arbeit und des großen Einsatzes von Johanna Mikl-Leitner für unser Niederösterreich. Mit ihr haben auch wir Jungen stets profitiert und sind im persönlichen Gespräch immer auf eine gute Zuhörerin gestoßen. Ich darf mich bei allen Jungen im Land bedanken, die uns ihre Stimme gegeben haben. Jetzt ist es an der Zeit, dass wir ihnen ebenfalls eine Stimme geben – nämlich im niederösterreichischen Landtag“, so Landesobmann Bernhard Heinreichsberger.

Auch die „Wir Niederösterreicherinnen“ freuen sich mit Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner über das sensationelle Wahlergebnis und gratulieren herzlich. „Gerade der Sieg einer Frau, die so erfolgreich an der Spitze dieses Landes steht, macht vielen weiteren engagierten Frauen in den Gemeinden, Städten und Bezirken Mut, ebenfalls die politische Laufbahn einzuschlagen“, ist Landesleiterin und Landesrätin Petra Bohuslav überzeugt. Johanna Mikl-Leitner und das Team der Volkspartei Niederösterreich haben es geschafft, mit dem neuen Miteinander sowie mit den Inhalten zu überzeugen.

„Ich gratuliere Johanna Mikl-Leitner zu diesem tollen Ergebnis. Hanni Mikl-Leitner ist für mich die perfekte Landeshauptfrau für Niederösterreich: Sie kennt die Sorgen der Menschen, sie hat die passenden Lösungen, sie trifft die richtigen Entscheidungen und vor allem sie nimmt sich Zeit für die Menschen und hört ihnen zu. Ihre Inhalte und nicht zuletzt ihre Persönlichkeit haben die Wähler überzeugt. Ich wünsche Hanni alles Gute für Ihre Tätigkeit als Landeshauptfrau, sie  hat mein Vertrauen und meine Unterstützung für die Verantwortung in unserem Land“, so Gemeindebundpräsident Alfred Riedl.

Ergebnis der Landtagswahl 2018 in Purkersdorf

Andreas Kirnberger

Andi Kirnberger im Interview

Mikl-Leitner ist neue Landeshauptfrau!

Die neue Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner will „Niederösterreich zum schnellsten Bundesland in dieser Republik machen“. Sie kündigte in ihrer Antrittsrede unter anderem eine Stärkung des ländlichen Raums, Entbürokratisierung und einen Masterplan Digitalisierung an. „Ich übernehme das Amt mit Demut und möchte Niederösterreich mit Mut in die Zukunft führen“, erklärte sie.

Glücklich und stolz, für das Land arbeiten zu dürfen

„Die Wahl ist für mich Verpflichtung und Aufgabe“, bedankte sie sich in der Sondersitzung des NÖ Landtags. Die Wahl sei gleichzeitig „Erleichterung und Ermutigung“. Sie blickte zu Beginn ihrer Rede auf ihre Aussage beim Wechsel vom Innenministerium in die Landespolitik im Vorjahr zurück, als sie meinte: „Ich habe den wohl härtesten Job in dieser Republik hinter mir und die schönste Aufgabe Österreichs vor mir“. „Ich spüre umso mehr, wie richtig dieser Gedanke damals war.“

Sie sei glücklich und stolz, in dieser Funktion für das Bundesland arbeiten zu dürfen: „Wir können auf das beste Niederösterreich bauen, das es je gab.“ Ihr Vorgänger Erwin Pröll habe das Land „exzellent geführt“. „Du hast es geschafft, Niederösterreich zu einem starken, selbstbewussten Bundesland zu machen“, bedankte sie sich bei Pröll.

„Neue Herausforderungen neu beantworten & Chancen unserer Zeit nutzen“

Ihre Ziele seien, „neue Herausforderungen neu zu beantworten und die Chancen unserer Zeit zu nutzen, die im Generationswechsel liegen“. Die Zeiten des grenzenlosen Wachstums für die privaten Haushalte und die öffentliche Hand seien vorbei. „Wir müssen in Zeiten von weniger mehr leisten. Ich will, dass Niederösterreich nicht nur das größte Bundesland ist, sondern auch das schnellste Bundesland wird“, nannte Mikl-Leitner u.a. Entscheidungen für Betriebe und Anliegen der Landsleute, neue Arbeitsplätze, Verfahren und Planungen als Beispiele.

„Neue Gerechtigkeit für Land und Leute“

Es gehe um eine „neue Gerechtigkeit für Land und Leute“, betonte die erste Landeshauptfrau Niederösterreichs nach ihrer Angelobung. „Gerechtigkeit beginnt mit Ehrlichkeit im Reden und im Handeln“, sagte die 53-Jährige. Sie plädierte – wie bereits vor kurzem am Landesparteitag – für eine „neue Gerechtigkeit“, die die arbeitenden Menschen entlaste, den Schwachen helfe und jene sanktioniere, die das System ausnützen. Die Politik sollte sich mit den tatsächlichen Problemen beschäftigen und nicht Randthemen wie Ampelpärchen und Binnen-I in den Mittelpunkt rücken, betonte Mikl-Leitner.

„Sind das größte, wollen aber auch schnellstes Bundesland der Republik sein“

Als Schwerpunkte führte Mikl-Leitner die Bereiche Arbeit und Wirtschaft, Mobilität, Wissenschaft und Forschung, den ländlichen Raum und Kultur an. Als Ziel nannte die Landeshauptfrau, Niederösterreich zur „schnellsten Wirtschaftsregion in der Republik machen“, um Wohlstand zu sichern, sichere Arbeitsplätze zu schaffen und das Bundesland als innovatives Hightech-Land zu etablieren – u.a. mit der Vernetzung von Wissenschaft und Wirtschaft. Die Digitalisierung soll als Chance für mehr Arbeitsplätze genutzt werden: Mikl-Leitner kündigte einen „Masterplan Digitalisierung für Niederösterreich“ an, mit dem alle Bereiche des Landes auf die zukünftigen Entwicklungen intensiv vorbereitet werden sollen.

Gemeinsam vor Ort, statt einsam im Landhaus

„Wir werden die regionale Wirtschaft durch eine intelligente Standortpolitik und Betriebsansiedlung im ländlichen Raum stärken“, erklärte Mikl-Leitner, die sich dafür aussprach, den Sitz einzelner bestehender Behörden von Wien nach Niederösterreich zu verlagern und damit mehr Arbeitsplätze in die Regionen zu bekommen. Die neue Landeshauptfrau kündigte auch eine beschleunigte Breitbandoffensive, einen Ausbau des Forschungsstandortes Niederösterreich und ein Vorantreiben der Entbürokratisierung an. Es brauche weniger Strafen und mehr Beratungen, weniger Sachverständige und mehr Hausverstand.

„Es geht darum, Räume neu zu denken“ – für eine Stärkung der regionalen Strukturen

Die 53-Jährige nannte als Grundprinzipien, Räume neu zu denken und ein neues Miteinander zu schaffen. Sie plädierte dafür, nicht in Landesgrenzen, sondern in Lebensräumen zu denken – etwa in Sachen Kinderbetreuung, Verkehrsanbindung und gesundheitliche Versorgung. Die Stärken der Länder – etwa die Nähe zu den Menschen – sollte man laut Mikl-Leitner stärker nutzen. „Jedem von uns sollte klar sein, nichts ist anfälliger für autoritäre Politik als ein Zentralstaat und nichts schützt besser davor als Machtverteilung“, sprach sie sich für eine Stärkung des Föderalismus aus.

„Familien ein Leben ermöglichen, wo sie aufgewachsen sind“

Ein niederösterreichisches Mobilitätskonzept sieht laut Mikl-Leitner Taktverdichtung im ländlichen Raum sowie den Ausbau von Bahnhöfen und Park-and-Ride-Anlagen vor. „Wir wollen den Familien ein Leben dort ermöglichen, wo sie aufgewachsen sind“, betonte sie. In Sachen Kultur versprach sie: „Wir werden den Weg des Kulturlandes Niederösterreich fortsetzen.“

Johanna Mikl-Leitner mit starken 98,5 Prozent zur Landesparteiobfrau gewählt

Mit 98,5 Prozent der Delegiertenstimmen und einem starken Vertrauensbeweis ist Johanna Mikl-Leitner zur Landesparteiobfrau der Volkspartei Niederösterreich gewählt worden. Sie folgt dem nunmehrigen Ehrenparteiobmann LH Dr. Erwin Pröll, der sich insgesamt sechs Mal dieser Wahl stellte. Beim ersten Mal, am 4. April 1992, wurde Pröll mit 94,5 Prozent der Stimmen gewählt.

Gerhard Karner, Vorsitzender der Wahlkommission, verkündete auch das Ergebnis für das neue Stellvertreter-Team von Mikl-Leitner. Magdalena Eichinger erhielt 98,5 Prozent der Delegierten-Stimmen, Kurt Hackl 99,8 Prozent, Andrea Kö 99 Prozent, Klaudia Tanner 96,9 Prozent und Michael Wurmetzberger 98,3 Prozent.

Starke Ansage der neuen Landesparteiobfrau in ihrer Rede am Parteitag

„Ich will, dass wir die Partei für die Fleißigen sind. Ich will, dass Niederösterreich das Land der Tüchtigen ist. Denn Gerechtigkeit heißt, den Fleißigen zu helfen und nicht den Faulen unter die Arme zu greifen“, betonte die designierte Landesparteiobfrau und zukünftige Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner am 45. Ordentlichen Landesparteitag der Volkspartei Niederösterreich. „Fleiß mag heute bei manchen als altmodisch gelten. Aber Fleiß, Einsatz und Leistungsbereitschaft sind aktueller denn je. Wir brauchen diesen Fleiß und wir brauchen diese Leistungsbereitschaft. Deshalb will ich ein neues Bekenntnis zu den Leistungsträgern im Land. Sie verdienen mehr Anerkennung durch uns. Sie verdienen weniger Belastung durch den Staat. So verstehe ich die Partei für die Fleißigen. Und bei unserem Einsatz für die Fleißigen vergessen wir in Niederösterreich nie, dass wir jenen die Hand reichen, die unsere Hilfe brauchen“, betont Mikl-Leitner.

Sozialsystem muss für die Schwächsten da sein

Für die designierte Landesparteiobfrau steht fest: „Bis vor wenigen Jahren haben wir Jahrzehnte erlebt, mit sicherem Wachstum und steigendem Wohlstand. Aber jetzt leben wir in Zeiten, in denen die ‚soziale Frage‘ wieder so aktuell ist, wie schon lange nicht mehr. Wir leben jetzt in einer Zeit, in der es nicht mehr allein um die Frage gehen kann: Wer bekommt wieviel? Diese Zeiten sind vorbei. Die soziale Frage muss heute heißen: Wer bekommt wieviel – wofür? Und das gilt für die gesamte Gesellschaft – am oberen und am unteren Ende. Denn die arbeitenden Menschen ärgern sich zu Recht über diejenigen, die nicht wirklich Hilfe brauchen, die das Sozialsystem nur ausnützen, die nicht schwach sind, sondern nur unverschämt. Mich ärgert das auch. Denn so kommen jene Menschen in Misskredit – die unsere Hilfe wirklich brauchen. Bringen wir’s auf den Punkt: Das Sozialsystem muss für die Schwächsten da sein. Nicht für die Frechsten“, betont Mikl-Leitner.

Bürokratie, Bevormundung, Überregulierung, das alles gibt es im Übermaß. Was es zu wenig gibt, ist Augenmaß.

Für die designierte Landesparteiobfrau beginnt Gerechtigkeit mit Ehrlichkeit: „Sagen, was ist. Tun, was zu tun ist! Daher ist es mein Anspruch, dass wir offen darüber reden, wenn es Probleme gibt und auch dann darüber reden, wenn es Gegenwind gibt. Denn egal wo ich hinkomme – sei es bei unseren landwirtschaftlichen Betrieben oder bei unseren Unternehmerinnen und Unternehmern. Fast überall steht ein Problem an erster Stelle: Die maßlose Überregulierung und die Kontrollwut. Wir dürfen aber keine Politik betreiben, die sich immer weiter von den echten Sorgen der Menschen entfernt. Wir brauchen auch keine Politik, die den Kopf einzieht, bei den echten Problemen wie bei der Migration oder bei der Arbeitslosigkeit. Aber dann einen Übereifer entwickelt, wenn es um das Regulieren der Wirtschaft, der Landwirtschaft und des täglichen Lebens geht. Bürokratie, Bevormundung, Überregulierung, das alles gibt es im Übermaß. Was es zu wenig gibt, ist Augenmaß. Es werden diejenigen gebremst, die die Arbeitsplätze in unserem Land schaffen sollen, das ist weder gerecht noch vernünftig. Wir müssen wieder zu einem neuen Maß zurückfinden. Es braucht in Zukunft weniger Sachverständige und wieder mehr Hausverstand“, so Mikl-Leitner.

Politiker müssen sich wieder um Alltagssorgen der Menschen kümmern

„Mich ärgert zum Beispiel auch, wenn sich die Politik mehr mit Randthemen beschäftigt, als mit den echten Problemen. Schauen wir uns um, was wir heute täglich erleben müssen: Die Menschen machen sich Sorgen, wie sie über die Runden kommen. Und die Politik beschäftigt sich mit Gender Mainstreaming. Die Betriebe machen sich Gedanken, wie sie mit dem immer höheren Verwaltungsaufwand zurechtkommen. Und manche Politiker diskutieren, ob der Heldenplatz umbenannt werden soll. Die Gastwirte kämpfen mit immer mehr Bürokratie. Und die Politik erfindet die Allergenverordnung. Die Familien stellen sich die Frage, was aus ihren Kindern wird. Und die Politik in Wien beschäftigt sich mit den Ampelpärchen“, betont Mikl-Leitner und weiter: „Wenn Gender Mainstreaming, wenn Heldenplatz, wenn Ampelpärchen oder Allergenverordnungen die politischen Debatten bestimmen, dann ist es offensichtlich, dass sich die Politik immer weiter von den Menschen wegbewegt. Mehr noch: Dann fragen sich immer mehr Menschen: Was soll ich mit dieser Politik? Wie sollen mich Politiker verstehen, wenn sie nicht wissen, was mich beschäftigt? Wie sollen mir Politiker helfen, wenn sie nicht mehr spüren, was unsere Alltagssorgen sind?“

 

„Wir leben jedenfalls in einer Zeit mit neuen Aufgaben und neuen Herausforderungen. In dieser Zeit dürfen wir uns nicht mit Zuständen abfinden, in dieser Zeit müssen wir unseren Platz finden. Denn unsere Generation ist besonders gefordert, weil die Welt unruhiger und unsicherer geworden ist. Weil Europa brüchiger und uneiniger geworden ist. Weil die Wirtschaft schneller und internationaler geworden ist. Weil die Arbeitswelt neue Herausforderungen wie die Digitalisierung bewältigen muss. Weil die Einkommen oft nicht mehr werden, aber mehr Einsatz gefordert wird. Weil den Menschen mehr abverlangt wird, als in den Jahren davor“, skizziert Mikl-Leitner ein Bild für die Zukunft.

Danke an Erwin Pröll

„Das Gute für die Zukunft ist, dass wir auf das beste Niederösterreich bauen können, dass es je gab“, bedankte sich die designierte Landesparteiobfrau bei Ehrenparteiobmann Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll: „Die Arbeit in den letzten Jahrzehnten hätte keiner besser machen können als du, lieber Erwin. Und so wie du dich vor 25 Jahren zu neuen Wegen aufgemacht hast, neue Themen und neue Perspektiven aufgezeigt hast, so sind wir jetzt in einer Zeit, in der wir uns zu neuen Wegen aufmachen müssen.“

Land jetzt in die Zukunft führen

Dass der erfolgreiche Weg in Niederösterreich fortgesetzt wird, ist Mikl-Leitner überzeugt: „Wir treffen heute auf unserem Landesparteitag wichtige Weichenstellungen und in einem Jahr steht Niederösterreich vor der Wahl. In einem Jahr geht es um die Frage: Wer soll unser Land in dieser Zeit und durch diese Zeit, in die Zukunft führen. Wer, wenn nicht wir, soll den Zusammenhalt stärken, zwischen Land und Gemeinden. Wer, wenn nicht wir, soll die Brücken bauen, zwischen jung und alt. Wer, wenn nicht wir, soll den Schulterschluss herstellen, zwischen Wirtschaft und Arbeit. Dafür braucht es uns. Dafür braucht es die Volkspartei Niederösterreich.“

 

Den heutigen Landesparteitag verglich Mikl-Leitner mit der Jahreshauptversammlung der größten ehrenamtlichen Bewegung in Niederösterreich. „Die Volkspartei Niederösterreich ist mit ihren Teilorganisationen, den ehrenamtlichen Funktionärinnen und Funktionären und ihren Mitgliedern die größte Freiwilligen-Organisation unseres Landes. Wir alle wollen mehr erreichen. Das macht uns anders und das macht uns stark.“

Hanni Mikl-Leitner Nachfolgerin von Erwin Pröll

LH-Stellvertreterin Johanna Mikl-Leitner wurde als Spitzenkandidatin der Volkspartei Niederösterreich für den Landesparteitag nominiert. Dafür hat es einen einstimmigen Beschluss des Landesparteivorstandes auf Empfehlung des eingesetzten Wahlkomitees unter dem Vorsitz von Klubobmann Klaus Schneeberger und allen Obleuten der Teilorganisationen gegeben. Darüber hinaus wurde auch ein Termin für den 45. Ordentlichen Landesparteitag festgelegt. Dieser wird am 25. März 2017 in St. Pölten stattfinden.

 

  „Mit der Entscheidung für Johanna Mikl-Leitner hat die Volkspartei Niederösterreich eine exzellente Grundlage gelegt, dass die erfolgreiche Arbeit in der Partei und auch im Bundesland Niederösterreich in Zukunft fortgesetzt werden kann“, betonte Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll im Rahmen einer Pressekonferenz im Anschluss an den Landesparteivorstand.

 

Mikl-Leitner sei laut Pröll eine erfahrene Politikerin, die als Managerin der Landespartei, im Nationalrat, in der Landesregierung und im Innenministerium erfolgreich tätig war.    

 

  Johanna Mikl-Leitner, die designierte Nachfolgerin von Landeshauptmann Pröll, sprach in einer ersten Stellungnahme von einem „großen Vertrauensvorschuss und einer großen Verantwortung, dieses Amt übernehmen zu können.“ Mikl-Leitner wolle nun Schritt für Schritt vorangehen, ihr Ressort bis März weiterführen und sich zugleich auf die neuen Aufgaben vorbereiten. „In die Fußstapfen des Herrn Landeshauptmann zu treten, ist eine große Herausforderung und ich werde diese Aufgabe mit Respekt und Demut gegenüber dem Amt in Angriff nehmen“, so Mikl-Leitner weiter, „ich habe mein politisches Handwerk bei Erwin Pröll gelernt, nationale und internationale Erfahrungen gesammelt und Kontakte aufgebaut – und all das werde ich für Niederösterreich nützen.“

 

   Johanna Mikl-Leitner soll nun beim Landesparteitag am 25. März zur neuen Parteiobfrau der Volkspartei Niederösterreich und im Anschluss zur ersten Landeshauptfrau von Niederösterreich gewählt werden.

 

Wir gratulieren!

Die Volkspartei Purkersdorf gratuliert der designierten Landesparteiobfrau! Liebe Hanni, wir werden dich mit ganzer Kraft unterstützen!

 

 

Neuer von oben diktierter Stil der SP-NÖ ist beschämend

Johanna Mikl-Leitner

„Der neue Stil der Roten in Niederösterreich ist beschämend. So schrecken sie jetzt nicht einmal mehr davor zurück, blanken Unsinn ’schwarz auf weiß‘ in Inseraten abzudrucken und die Familien zu verunsichern. So ist es eine glatte Unwahrheit, dass jede zweite Familie mit der Kinderbetreuung unzufrieden ist. Das mag vielleicht für das Bundesland Wien stimmen, wo die Kinderbetreuung über 300 Euro kostet und die Qualität in den Kinderbetreuungseinrichtungen mehr als zu wünschen übrig lässt“, erklärt Landesrätin Mag. Johanna Mikl-Leitner.

Kinderfreundliches Land

Von Niederösterreich behaupten 87 Prozent der Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher, dass es ein kinderfreundliches Land ist.  Sogar 97 Prozent sind mit der Qualität in den NÖ Kindergärten zufrieden. „Was die Roten inserieren – dass die Familien mit der Kinderbetreuung unzufrieden sind – ist also nicht nur die Unwahrheit, sondern auch eine Beleidigung für unsere Kindergartenpädagoginnen und alle anderen Kinderbetreuerinnen und Kinderbetreuer. Offensichtlich können die Roten noch immer nicht zur Kenntnis nehmen, dass die von ihnen geforderte Kinderbetreuung nach dem Vorbild der alten DDR für Niederösterreich nicht in Frage kommt. Bei uns wird es sicherlich keine vom Staat verordnete Kinderbetreuung rund um die Uhr geben“, stellt Mikl-Leitner zu den in Form von Inseraten kolportierten Unwahrheiten klar.

Enttäuschung Über Onodi

Enttäuscht zeigt sich die Familienlandesrätin über SP-Chefin Onodi, die bisher immer die Zusammenarbeit in Niederösterreich gelobt hat und jetzt plötzlich –  offensichtlich von Amerika diktiert und von SP-Kranzl schikaniert  – diesen Weg verlässt.  „SP-Onodi dürfte so schwer unter Druck stehen, dass sie jetzt sogar auf dem Rücken der Familien parteipolitisches Kleingeld schlagen muss, um ihre Position zu verteidigen.  Die VP  wird sich von diesen Querschüssen aber sicherlich nicht von ihrer Arbeit für das Land und die Familien in diesem Land abhalten lassen“, betont Mikl-Leitner.