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Hilfswerk: Mit neuem Namen in die Zukunft

Die Sozialorganisation heißt ab sofort „Hilfswerk Niederösterreich“. Die Organisation stellt sich zukünftigen gesellschaftlichen Herausforderungen mit breiter Angebotspalette.

 

Hilfswerk Niederösterreich. Mit diesem Namen wird die Sozialorganisation ab sofort in die Zukunft starten. Bei der Generalversammlung am 2. Juni in St. Pölten wurde die Namensänderung von „NÖ Hilfswerk“ in „Hilfswerk Niederösterreich“ offiziell beschlossen. „Wir beraten, wir pflegen und wir begleiten auch weiterhin die Menschen in Niederösterreich in gewohnt hoher Qualität. Lediglich der Name des Unternehmens hat sich geändert“, bekräftigt LAbg. Bgm. Michaela Hinterholzer, Präsidentin des Hilfswerks Niederösterreich.

 

DER soziale Nahversorger des Landes will nun mit neuem Namen die zukünftigen Herausforderungen meistern. Und davon gibt es genug. Menschen werden immer älter, altersbedingte Erkrankungen – auch psychische – nehmen zu. Familienstrukturen verändern sich, die Alterspyramide kehrt sich langsam um. Das Berufsleben wird intensiver und verlangt Familien mehr ab als früher. „Diese Herausforderungen sehen wir als unseren Auftrag. Nämlich den Familien Niederösterreichs bei der Bewältigung ihres Alltags zur Seite zu stehen“, so Präsidentin Michaela Hinterholzer und Geschäftsführer Christoph Gleirscher unisono.

 

Neuwahlen.

Michaela Hinterholzer wurde bei den Neuwahlen als Präsidentin bestätigt. Hubert Schultes bleibt Finanzreferent, Albrecht Oppitz ist Schriftführer. Ebenso bestätigt wurden die Vizepräsidenten und Vizepräsidentinnen. Martina Diesner-Wais (Waldviertel), Paul Deiser (Weinviertel), Elisabeth Kellnreiter (Mostviertel), Karl Bader (Zentralraum) und Michael Lebinger (Industrieviertel Nord). Hermann Hauer folgt als Vizepräsidentin für die Region Industrieviertel Süd Erika Adensamer nach. Auch die Mitglieder der Landesleitung wurden bei der Generalversammlung bestätigt: Hedda Buchinger (Waldviertel), Franz Engl (Mostviertel), Susanne Gattermayer (Zentralraum), Thomas Grießl (Weinviertel), Jutta Polzer (Industrieviertel Nord) und Johann Postl (Industrieviertel Süd).

 

Ehrungen.

1978 hat Erich Fidesser das Sozialunternehmen gegründet. Nur durch sein Engagement konnte sich das Hilfswerk zu diesem Unternehmen entwickeln: heute werden über 25.000 Kundinnen und Kunden von 3.600 Mitarbeiter/innen betreut. Bei der Generalversammlung wurde der Gründervater nun geehrt: Erich Fidesser ist nun Ehrenmitglied des Hilfswerks Niederösterreich.

Mit dem eigenen NÖ Pflegemodell sind wir Vorbild für ganz Österreich

In NÖ herrscht soziale Wärme

Bekanntlich geht Niederösterreich bei der 24-Stunden-Betreuung Pflegebedürftiger einen eigenen Weg, damit „die Pflege weiterhin leistbar ist und nicht bestraft wird“, erklärt NÖAAB Landesobmann Dr. Michael Spindelegger aus aktuellem Anlass. Wir haben bereits ein funktionierendes und für Österreich beispielhaftes Modell“, sagt Spindelegger. In schwierigen Verhandlungen sei schließlich auch die Verlängerung der Pflegeamnestie bis Juni 2008 durchgesetzt worden, so der Zweite Nationalratspräsident weiter.

DAS  MODELL unterscheidet sich in vier Punkten von der Bundesregelung:

1. Doppelte Förderhöhe bei Selbstständigen bis zu 500 Euro, bei Unselbstständigen bis zu 1.000 Euro im Monat.

2. Es gibt keine Vermögensgrenze.

3. Gefördert wird bereits ab Pflegestufe 1 und 2 bei nachgewiesener Demenz.

4. Und es ist kein zusätzlicher Nachweis der Betreuungsnotwendigkeit ab Stufe 3 gefordert.

 

Die Abwicklung erfolgt zentral über die Pflegehotline oder durch mobile Beratung vor Ort.

 

DIE FÜNF SCHRITTE zur legalen, geförderten Betreuung:

1. Informationen bei der  Pflegehotline (02742/9005-9095) einholen.

2. Voraussetzung für ein Betreuungsverhältnis nach dem Hausbetreuungsgesetz ist Pflegegeld-Bezug zumindest der Pflegestufe 3 oder höher. Für die Stufen 1 und 2 ein (fach)ärztlicher Nachweis einer Demenzerkrankung.

3. Bei selbstständiger Tätigkeit: Abschluss eines Betreuungsvertrages, Anmeldung des Gewerbes bei der zuständigen Bezirkshauptmannschaft bzw. Magistrat. Die Anmeldung bei der Sozialversicherung und die Anzeige beim Finanzamt ist im Zuge der Gewerbeanmeldung möglich.

4. Bei unselbstständiger Tätigkeit: Abschluss eines Arbeitsvertrages, Anmeldung der Betreuungspersonen bei der Gebietskrankenkasse, Einzahlung in eine frei wählbare Mitarbeitervorsorgekasse.

5. Förderungsantrag an das Amt der  Landesregierung, Abteilung Sozialhilfe, stellen: 3109 St. Pölten, Landhausplatz 1 oder online unter www.noe.gv.at. Die Einkommensgrenze beträgt 2.500 Euro netto.

 

 Pflegehotline: 02742/9005-9095

Abschaffung des Regresses bei Heimpflege

In Würde altern

Die VP Niederösterreich ist DIE Sozialpartei: Ab dem 1.1.2008 tritt die neue Regress- Regelung in Kraft!

Der Sozialausschuss des  Landtages hat in seiner Sitzung heute Vormittag beschlossen, dass ab 1. 1. 2008 für die stationäre Pflege nicht mehr auf das Einkommen von Kindern und Ehepartnern zurückgegriffen werden soll (Regress-Regelung fällt). Die VP  hat im Ausschuss bereits zugestimmt, der entsprechende Landtagsbeschluss wird in der heutigen Sitzung erfolgen.

Ein weiterer sozialpolitischer Meilenstein, der Familien und Angehörige entlastet

  • Wir in Niederösterreich wollen den Menschen Sicherheit geben. Daher eine klare Absage an die sozial kalte und herzlose Politik von SP-Minister Buchinger!

 

Drohung der Krankenkassen, Rückforderungen zu erheben

In  wird niemand in der Übergangsphase von 3 Monaten gestraft

  • Wenn es in  heißt, während des Übergangs wird niemand gestraft, dann ist das auch so
  • Wenn die  GKK einen so unsozialen, harten Akt setzen, werden wir eine Lösung bieten

 

Der SPÖ ist Parteipolitik wichtiger als der Mensch
=> SP-Politik in Pflege ist sozial unwürdig
=> bester Beweis für Herzlosigkeit und soziale Kälte