Aufgedeckt: neuer Ballspielplatz komplett windschief!

Albrecht Oppitz am schiefen Ballspielplatz | Foto: VP Purkersdorf

„Nächster Schildbürgerstreich der SP-Purkersdorf – zwischen höchster und tiefster Stelle des 10x18m großen Platzes liegen 52cm Höhenunterschied – Ballspiel nur schwer vorstellbar“

Schildbürgerstreich der örtlichen SP

Während SP-Baustadtrat Viktor Weinzinger urlaubte und die SP-Sozialstadträtin Mandl das Projekt unbeaufsichtigt ließ, wurde der neue Ballspielplatz völlig windschief gebaut. Florian Liehr, VP-Obfrau Stellvertreter, findet den Umstand, dass der Ballspielplatz schief ist gar nicht witzig: „Auch wenn man nun mutmaßen könnte, es sei ein neuer Schildbürgerstreich der SP-Purkersdorf, haben die Jugendlichen keine Freude mit einem Ballspielplatz, auf dem man nicht ordentlich spielen kann. Das Ergebnis ist wieder mal ein Beweis dafür, dass die 2/3 Mehrheit großen Schaden für Purkersdorf anrichtet. Wie man schon öfters gesehen hat, läßt die SPÖ einfach munter drauf losbauen – egal ob es Mängel gibt, die das Projekt sinnlos machen. Jeder kann im Vorbeigehen sehen, dass der Platz komplett schief ist. Hat niemand die Firma beaufsichtigt?“

 Ballspielplatz ist total windschief

Den wachsamen Augen des Sport- und Jugendstadtrates kam das Gefälle zu groß vor und er veranlasste sofort eine geodätische Vermessung der Anlage. Laut Baufirma sollte der Bodenbelag ein maximales Längsgefälle von 1% aufweisen, damit das Regenwasser abrinnen kann. Doch die Realität sieht anders aus: Fast 3% Längsgefälle und auch in der Querrichtung sind gegenläufige Gefälle von bis zu 1,9% gemessen worden. In absoluten Zahlen sind 3% Gefälle mehr als 52cm Höhenunterschied, was dazu führt, dass ein Ball beispielsweise von selbst wegrollt.

Laut unabhängigen Experten haben Ballspielplätze mit Gummi-Belag in der Regel ein Gefälle von 0,8%, maximal 1% – aber niemals das dreifache: 3%!

 Bürgermeister informiert, bleibt aber untätig

Skizze des windschiefen Ballspielplatz mit Gefälle

Sportstadtrat Albrecht Oppitz hat selbstverständlich sofort den SP-Bürgermeister informiert, um zu retten, was zu retten ist. „Der Bürgermeister hat anschließend zu einem Gespräch mit der Baufirma eingeladen. Ich war daher überzeugt, dass diese Schieflage noch beseitigt wird, da für uns als Gemeindevertreter die Jugendlichen und das verwendete Steuergeld Priorität haben müssen. Zu meinem Erstaunen, sehen das nicht alle so“, berichtet Oppitz. Der Platz soll jedoch windschief bleiben – zumindest wünscht sich das die SPÖ so.

Das stoßt auch auf Unverständnis bei einigen jungen Purkersdorfern, die sich bereits das Video zum schiefen Platz auf der VP Homepage angesehen haben. Oppitz: „Ich werde jedenfalls weiterhin mit ganzer Kraft dafür kämpfen, dass wir in Zukunft weitere Freizeit- und Sportangebote in Purkersdorf bieten – und zwar ohne Schieflage!“

 Steuergeld für windschiefen Platz

Für VP-Obfrau Stellvertreter Liehr ist die derzeitige Situation skurril: „Die Gemeinde weiß über den Fehler bescheid. Die Baufirma müsste auf eigene Kosten ausbessern und dennoch unternimmt die SPÖ nichts! Das ist kein Schildbürgerstreich mehr, sondern eigentlich ein Skandal. Dass der Fußball bei der Mittelauflage nicht ruhig liegen bleibt, sondern in eine Ecke rollt und eine Mannschaft immer bergauf spielen muss, ist nicht zu akzeptieren. Ich hoffe, dass nicht schon die Baubeauftragung so dermaßen mangelhaft war. Wir werden jedenfalls eine entsprechende Anfrage an den Bürgermeister stellen.“