Bessere Verbindungen. Wir packen‘s an.

Im Bereich Umwelt und Verkehr:

Für uns ist klar: Klima- & Umweltschutz dürfen nicht nur leere Phrasen sein – Purkersdorfs Politik muss auch aktiv etwas dafür unternehmen. Gerade für Purkersdorf – eine Gemeinde mitten im Wienerwald – ist die Natur wesentlichster Grund für die hohe Lebensqualität. Wir wollen daher, dass vermehrt auf unsere Umwelt geachtet wird und auch die Gemeinde vorbildlich mit dieser wichtigen Ressource umgeht. Dazu gehört auch, beste öffentliche Verkehrsverbindungen sicherzustellen, damit die Purkersdorferinnen und Purkersdorf die Möglichkeit haben, auf das Auto zu verzichten.

Plastiksackerlfreies Purkersdorf

Mehr als 1 Milliarde Plastiksackerl werden in Österreich in einem Jahr verbraucht. Wir sagen Stopp! In Purkersdorf sollen als erstem Schritt beim Bauernmarkt keine Plastiksackerln mehr verwendet werden. Eine Alternative wären beispielsweise Maisstärkesackerl, die genauso reißfest, aber biologisch abbaubar sind. Danach sollen auch die großen Purkersdorfer Lebensmittelhändler diesem Beispiel folgen.

Energieautarkes Purkersdorf

Mit dem bestehenden Fernwärmekraftwerk können wir kostengünstig und nachhaltig Energie erzeugen. Das soll kein Einzelfall bleiben: wir wollen ein bis zwei weitere Fernwärmekraftwerke, die Wohnhausanlagen und Einfamilienhäuser mit sauberer Energie versorgen. Darüber hinaus wollen wir erreichen, dass Photovoltaik und Solarenergiepanels von Wohnbauträgern  verpflichtend in Purkersdorf verbaut werden müssen.

Wald als Naherholungsgebiet erhalten

Purkersdorf ist von Wald umgeben – das soll auch so bleiben! Wir wollen daher große Kahlschläge wie zuletzt gegenüber dem Wienerwaldbad vermeiden. Das ist nicht nur im Sinne der Umwelt, sondern fördert auch das Ortsbild.

Stadt als Vorbild für umweltfreundliches Bauen

Bei vielen Bauprojekten (Bildungszentrum, Kindergärten, etc) wurde umweltfördernde Maßnahmen – beispielsweise Fernwärmeanschluss und Passivbauweise – erst durch den Einsatz von ÖVP-Umweltgemeinderat Leopod Zöchinger verwirklicht. Wir wollen, dass die Gemeinde bewusst Vorbild für umweltfreundliches Bauen wird und sich selbst bei sämtlichen Neubauten und Sanierungen in diesem Sinne verpflichtet.

Verkehrsknotenpunkt Unter-Purkersdorf

Auf einer riesigen, nicht mehr benötigten, ÖBB-Fläche – dem Stadtentwicklungsgebiet Unter-Purkersdorf – kann die Gemeinde selbst aktiv werden. Neben leistbaren Wohnraum für junge Menschen sowie moderne Bürolösungen für Unternehmen soll hier vor allem ein regionaler Verkehrsknotenpunkt entstehen. Die S-Bahn soll von Unter-Purkersdorf im Viertelstundentakt – verknüpft mit den Regionalbuslinien – abfahren, eine neue große Park&Ride-Anlage soll den Bedarf an PKW-Stellplätzen sicherstellen.

Radwege-Netz und Ausbau von Nextbike

Seitens des Landes NÖ wird derzeit am Radgrundnetz gearbeitet – an dieser Initiative wollen wir uns beteiligen. Wir wollen nicht nur Radweg-Verknüpfungen der Siedlungsgebiete, sondern auch eine durchgängige Radwege-Verbindung der Gemeinden bis Wien hinein. Parallel dazu sollen auch die Nextbike-Stationen ausgebaut und mehr Radabstellmöglichkeiten – vor allem bei den Bahnhöfen – verwirklicht werden. Darüber hinaus sollen sinnvolle Lückenschlüsse durchgeführt werden – wie beispielsweise zwischen Post- und Mindersiedlung. Darüber hinaus fordern wir die generelle Freigabe von Forststraßen für den Radverkehr. Es ist nicht einzusehen, warum Familien und Radfahrer diese bestens ausgebauten Wald-Straßen nicht nutzen können.

 Bessere Verbindungen nach Wien

Der Ausbau der öffentlichen Verkehrsanbindnung steht auf unserer Agenda ganz oben. Neben einem guten Takt in den Hauptverkehrszeiten wollen wir auch das Angebot von Zug und Bus am Abend sowie am Wochenende stärken, damit die Purkersdorferinnen und Purkersdorfer auf das Auto nach Wien verzichten können. Dieses Ziel ist für die künftige Entwicklung Purkersdorfs von immenser Bedeutung. Wir wollen erreichen, dass es auch in den Abendstunden bis Mitternacht einen Halbstündigen Takt der S-Bahn bis Purkersdorf-Zentrum gibt.

Mehr P&R-Stellplätze

Neben einem neuen Parkdeck im Stadtentwicklungsgebiet Unter-Purkersdorf brauchen wir jedoch auch an den bestehenden Bahnstationen mehr P&R-Flächen. Im Zentrum muss die völlig überlastete P&R-Anlage ausgebaut werden und auch an der Zonengrenze (Purkersdorf-Sanatorium) braucht es zumindest 50 bis 100 zusätzliche PKW-Stellplätze. Diese könnten durch die Anmietung von Flächen seitens der Gemeinde problemlos geschaffen werden.

Mehr Verkehrssicherheit für Fußgänger

Fußgänger haben es oft schwer in Purkersdorf. Erst kürzlich konnten wir für die Schulwege unserer Kleinsten ein Schulwegsicherungspaket durchsetzen. Wir wollen, dass generell auf Fußgänger als schwächste Verkehrsteilnehmer besser geachtet wird. Deshalb wollen wir die Verbreiterung von Gehwegen umsetzen – beispielsweise beim Bahnhof Purkersdorf-Zentrum neben dem Libro und beim Nadelöhr Hellbrücke (Kreuzung beim Roten Kreuz). Darüber hinaus wollen wir unter Einbindung der Bevölkerung prüfen, wo neue Zebrastreifen Sinn machen – wie beispielsweise beim Kindergarten in der Wintergasse.

Bessere Anbindung von Siedlungsgebieten

Zahlreiche Purkersdorfer Siedlungsgebiete (Baunzen, Deutschwald, Post- und Mindersiedlung, Sagberg, Teile des Rechenfelds, Wintergasse) haben defakto keine öffentliche Verkehrsanbindung. Damit muss Schluss sein – gerade auch für ältere Menschen braucht es eine vertretbare Anbindung, die gut mit dem bestehenden Bus- und Bahnnetz koordiniert ist.

Nein zur Ausweitung der Wiener Parkpickerlzonen

Die Stadtregierung hat die Ausweitung der Wiener Kurzparkzonen kommentarlos hingenommen. Das darf sich nicht wiederholen! Purkersdorfer sind keine Arbeitnehmer zweiter Wahl – die Stadt muss sich entsprechend gegen solche Pläne einsetzen.

Bereits für Sie erreicht.

  • Taktverdichtung der Westbahn in den Morgen und Nachmittagssstunden (vor allem für Purkersdorf-Zentrum)
  • Halbstundentakt von und nach Wien auch untertags
  • Schaffung provisorischer P&R-Stellplätze als Antwort auf Parkpickerl-Abzocke in Wien
  • Umweltfreundliche Bauweise bei Bildungszentrum und Kindergarten
  • Schulweg-Sicherungspaket für Volksschule und NÖ Mittelschule durchgesetzt
  • Verlängerung des Wienerwald-Nachtbusses
  • Effizienzsteigerung und Neuordnung der Umwelt- und Alternativenergieförderungen der Gemeinde
  • Attraktiverer Bahnfahrplan ab Dezember 2015 – inklsuive mehr schnellen Zügen Richtung Wien ab Purkersdorf-Zentrum