Elisabeth Mayer: „Schulische Nachmittagsbetreuung soll nach Purkersdorf!“

Stadträtin Elisabeth Mayer verhandelt mit Landesrätin Barbara Schwarz

„Wir setzen in unseren Ressorts konkrete Sparmaßnahmen um, die unsere verschuldete Gemeinde massiv braucht. Konkret konnte für das Modell der schulischen Nachmittagsbetreuung eine Förderung lukriert werden und durch die Einführung könnten Verwaltungskosten gesenkt werden. Gleichzeitig haben auch Eltern und Kinder einen Mehrwert“, erklärt Familienstadträtin ÖVP-Obfrau Elisabeth Mayer.

Modell Schulische Nachmittagsbetreuung

Die Schulische Nachmittagsbetreuung an Schulen ist eine neue Form der Betreuung für unsere Schulkinder, die durch das Land Niederösterreich gefördert wird. Die Betreuung findet im Schulgebäude statt und umfasst Lern- und Freizeit. Der Vorteil für die Kinder ist die vertraute Umgebung und die Betreuung durch einen Lehrer während der Lernstunde und durch eine qualifizierte Pädagogin während der Freizeit.

 Derzeitige Situation unbefriedigend

Die räumliche Situation für die Volksschulkinder in Purkersdorf in der Nachmittagsbetreuung ist derzeit alles andere als ideal. Insgesamt werden rund 180 Kinder in acht Gruppen betreut. Da im Hortgebäude selber nur vier Gruppen Platz haben, müssen die anderen in Gruppenräume der Volks- und Hauptschule ausgelagert werden.

 Mayer nutzt gute Kontakte zum Land NÖ

Mayer nutzte daher ihre guten Kontakte zum Land und traf sich zu einem Arbeitsgespräch mit der zuständigen Landesrätin Mag. Barbara Schwarz. „Wir haben über die Fördermöglichkeiten und die konkrete Umsetzung in Purkersdorf gesprochen. Ich freue mich über die zugesagte Unterstützung durch das Land“, so Mayer. Mit der versprochenen einmaligen Infrastrukturförderung von Land und Bund können die großzügig angelegten Pausenräume und die Außenanlagen der Volksschule Purkersdorf pädagogisch wertvoll ausgestattet werden. Somit profitieren die Kinder am Vormittag und am Nachmittag von dieser Verbesserung. Die Eltern erhalten eine kostengünstigere Betreuung für Ihre Kinder und diese gibt es auch weiterhin mit professionellen Betreuerinnen.

 „Gehens jetzt an“

„Es muss jetzt etwas geschehen. In den nächsten Jahren erwarten wir auf Grund der Zahlen und Fakten einen vermehrten Bedarf an Betreuungsplätzen für die Volkschulkinder. Unsere Kinder brauchen ein gut durchdachtes räumliches Umfeld in dem sie ihre Bedürfnisse nach Bewegung und kreativem Schaffen ausleben können. Auch entsprechende Rückzugsmöglichkeiten zur Entspannung müssen geschaffen werden. Einen ganzen Tag in einer Großgruppe zu verbringen bedeutet Stress, nicht nur für Erwachsene. Auch der Bürgermeister hat angekündigt, mich bei diesem Anliegen zu unterstützen“ erklärt die Familienstadträtin.