Finanzminister Pröll im Gespräch mit Familien – Thema: Steuerentlastung 2009

Familienstadträtin Elisabeth Mayer und Finanzminister Josef Pröll | Foto (c) Volkspartei Purkersdorf/Raimund Boltz

Am Mittwoch, 18. März 2009, hat Finanzminister Josef Pröll im Gablitzerhof mit zahlreichen Familien und Kindern zum Thema Steuerentlastung 2009 diskutiert und die Eckpunkte des Familienpakets näher vorgestellt. Am Gespräch haben auch Familienstadträtin VP-Purkersdorf Obfrau Elisabeth Mayer sowie Landesrätin Johanna Mikl-Leitner, Landtagsabgeordneter Lukas Mandl und Nationalratsabgeordneter Johannes Schmuckenschlager.

In der Diskussionsrunde erklärte Finanzminister Pröll welche Vorteile Familien aus der Steuerreform ziehen können – wie beispielsweise Anhebung des Kinderabsetzbetrages, die Anpassung des Unterhaltabsetzbetrages und die Einführung der Absetzbarkeit von Kinderbetreuungskosten. „Mit dem Familienpaket in der Höhe von rund 500 Millionen Euro entlasten wir bewusst Familien mit Kindern, denn das „Ja“ zu Kindern darf nicht zu einem „Nein“ aus finanziellen Gründen werden“, so Pröll.

Familienstadträtin Elisabeth Mayer nutzte die Gelegenheit, um Josef Pröll für seine großartige Arbeit im Sinne der Familien zu danken. „Gleichzeitig ist jedoch wichtig, dass auch in Zukunft an Familien gedacht wird, denn Familien sind das Rückgrat unserer Gesellschaft“, betonte Mayer.

„Die Familienangebote der Niederösterreichischen Landesregierung komplettieren diese familienfreundliche Politik“, so Landesrätin Mikl-Leitner, die über die Niederösterreichische Initiativen zur Stärkung der Familien referierte.

 Die Eckpunkte der Steuerreform im Überblick:

  • Rückwirkende Wirkung ab 1. Jänner 2009
  • Eingangssteuersatz von 38,33% auf 36,35% und der zweite Grenzsteuersatz von 43,6% auf 43,2% gesenkt
  • Spitzensteuersatz erst ab 60.000 Euro Jahreseinkommen
  • Einkommen bis 16.870 Euro künftig steuerfrei
  • Familienpaket in der Höhe von 500 Millionen Euro (Kinderabsetzbetrag auf 58,40 Euro monatlich – 90 Euro mehr im Jahr – pro Kind erhöht, der Unterhaltsabsetzbetrag wird für das erste Kind von 25,50 Euro auf 29,20 Euro monatlich, für das zweite Kind von 38,20 Euro auf 43,80 Euro monatlich und für jedes weitere Kind von 50,90 Euro auf 58,40 Euro angehoben, neuer Kinderfreibetrag von 220 Euro jährlich und steuerliche Absetzbarkeit von Kinderbetreuungskosten)
  • Kirchenbeitrag in der Höhe von 200 Euro steuerlich absetzbar
  • Spenden an karitative Organisationen in der Höhe von höchstens 10% ihres Vorjahreseinkommens steuerlich absetzbar
  • Freibetrag für investierte Gewinne wird von Einnahmen-Ausgaben-Rechnern auf Bilanzierer ausgedehnt und von 10% auf 13% deutlich erhöht
  • Investitionserfordernis für die ersten 30.000 Euro abgeschafft und Gebäude in den Kreis der möglichen Investitionsgüter aufgenommen