Gegen grüne Wegelagerei!

STR Mayer (Purkersdorf), Dr. Josef Höchtl, Prof. Dr. Fritz Zibuschka; stehend: LAbg. Mag. Lukas Mandl, LAbg. DI Willi Eigner

Eine klare Absage erteilen die VP-Landtagsabgeordneten Eigner und Mandl den Überlegungen der Wiener Grünen, eine PKW-Maut für das ganze Bundesland Wien einzuführen.

„Solange die Stadt Wien sich weigert, hochrangige Verkehrsmittel wie die U-Bahn bis an die Wiener Stadtgrenze oder darüber hinaus zu verlängern, ist es den vielen tausenden niederösterreichischen Pendlern aus dem Wiener Umland nicht zuzumuten, auf öffentliche Verkehrsmittel umzusteigen“, so LAbg. Mandl. „Wir sind vielmehr der Meinung, dass Zuwächse bei den Fahrgastzahlen mit Komfort und umsteigefreie Relationen möglich sind. Fahrgäste von U-Bahn, Straßenbahn und Bus schauen nicht nur auf den Fahrpreis, sondern vor allem auf den angebotenen Komfort. Wenn ich bei meiner täglichen Fahrt zur Arbeit zweimal umsteigen muss, der Sitzplatz nicht gesichert ist und eventuell Wartezeiten beim Bus auftreten, dann ist der PKW sicher bequemer, auch wenn er im Stau steckt“, ergänzt LAbg. Eigner.

 Europäische Vorbilder

Abhilfe könnte die Anschaffung von 2-Systemfahrzeugen sein, die U-Bahn und Straßenbahngleise gleichermaßen benützen könnten. „Überall in Europa gibt es dafür bereits Vorbilder, wie etwa in Athen, Hamburg, Karlsruhe etc. Nur in Wien funktioniert das alles angeblich nicht. Dabei verkehren beispielsweise auf der U6 und auf der Badner Bahn sehr ähnliche Wagentypen, Wien muss nur den Willen zur Umsetzung zeigen“, so Eigner. Auch bei der U4 sei dies möglich, da die Schienenbreite bei U-Bahn und ÖBB die gleiche sei.