Kindertreff Schmetterling bleibt: SPÖ-Bürgermeister gibt Druck der ÖVP nach

Kindertreff Schmetterling bleibt doch!

„Die ÖVP-Purkersdorf nimmt mit Freude zur Kenntnis, dass Karl Schlögl in seiner Funktion als Bürgermeister eine komplette Kehrtwendung vollzogen hat.“, so Gemeinderat Albrecht Oppitz. In einem Gespräch mit dem Hilfswerk, als auch in einem Brief an die ÖVP versichert er unerwarteter weise eine Weiterführung der hochqualitativen Kinderbetreuung durch das NÖ Hilfswerk.

Die notwendige Unterstützung durch die Gemeinde soll auch weiterhin gewährt und für die gekündigten Räumlichkeiten ein Ersatz gesucht werden. Oppitz: „Ich freue mich, dass sich der Bürgermeister nun doch einsichtig zeigt und die Kinder nicht vor die Tür setzt. Fraglich ist nur, was passiert wäre, wenn sich die ÖVPin den letzten Wochen nicht so stark für den Kindertreff eingesetzt hätte.“

 Bürgermeister rudert zurück – Widersprüche bleiben

Viele Eltern hätten nicht verunsichert sein müssen, wenn der Bürgermeister alle Beteiligten rechtzeitig informiert hätte. Wenn nun doch Räumlichkeiten gesucht werden, wieso hat der SP-Bürgermeister dann den Vertrag überhaupt gekündigt? „Die Begründung, dass diese auf Grund der neuen Gesetzeslage erforderlich sei, ist nicht nachvollziehbar“, so Oppitz.

 

Anscheinend ist dem SP-Bürgermeister der mediale wie auch der parteiinterne Druck, angesichts des laufenden Wahlkampfes in Niederösterreich, zu groß geworden und deshalb musste er gezwungenermaßen auf die Forderungen der ÖVP eingehen. Die Purkersdorferinnen und Purkersdorfer werden die Situation genau verfolgen und darauf achten, ob der SP-Bürgermeister seine Versprechen tatsächlich einlöst. Wir werden als Opposition auch weiterhin auf Fehlentwicklungen in der Gemeinde hinweisen und Alternativen aufzeigen. Purkersdorf braucht eine starke Opposition.

 

„Wir werden Dafür sorgen, dass die Eltern ausreichend Unterstützung bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf erhalten und fordern die Erhaltung verschiedenster Betreuungsformen als Wahlmöglichkeit. Die Gemeinde darf sich hier nicht aus der Verantwortung stehlen!“, so Oppitz abschließend.

 

Purkersdorfer Volkspartei für alle Purkersdorfer Familien.