ÖVP gegen ORF-Gebührenerhöhung

ORF erhöht Gebühren

Für ÖVP-Mediensprecher Franz Morak ist nach Ankündigung einer Gebührenerhöhung das neue Motto des ORF klar: Weniger Seher, dafür höhere Gebühren.

Schlechteres Programm; Höhere Gebühren

Der ORF 1 hat den öffentlich-rechtlichen Auftrag hinter sich gelassen, der ORF 2 hat die Programmreform fast zur Gänze zurück genommen. Dafür werden jetzt die treuen Gebührenzahler unter dem Motto „Wir machen die Fehler, und Ihr zahlt sie uns“ zur Kasse gebeten. Für die zuständige Medienministerin Bures ist eine zehn prozentige Erhöhung durchaus vertretbar. Sie plädierte nach einer Nationalratssitzung sogar für eine ständige Gebührenanpassung – also für eine Erhöhung in Permanenz.

 

Halbwertszeit von SPÖ-Ankündigungen und Meinungen immer kürzer

Noch im Sommer dieses Jahres hat Bundeskanzler Gusenbauer keinen Anlass für eine Gebührenerhöhung gesehen. Gusenbauer meinte außerdem, dass man viel eher schauen muss, dass das Produkt stimmt. Morak betont, dass die Halbwertszeit vonSPÖ-Ankündigungen und Meinungen immer kürzer wird: Das ist inakzeptabel.

 

Morak zum ORFZu der ganzen Situation passt auch gut, dass der Leiter des SPÖ-Freundeskreises im ORF-Stiftungsrat eine Gebührenerhöhung nicht ausgeschlossen hat. Schließlich ist vom Sparen keine Rede mehr. Wozu auch? Die SPÖ-Stiftungsratsmitglieder bekennen sich schließlich zu einerGebührenerhöhung. Offenbar soll der Gebührenzahler wissen, warum er so heißt: er muss zahlen – für das schlechte ORF-Programm, die misslungenen Reformen. Dass damit gerade die Senioren, die die treuesten Zuseher sind und die Mehrheit des ORF-Publikums stellen, zur Kasse gebeten werden, ist unglaublich.