Prüfungsausschuss bestätigt VP-Kritik an SP-Vize Pleischl

„Der Prüfungsausschuss hat die Auftragsvergabe und den Gemeinderatsbeschluss zum Projekt ‚Blühendes Purkersdorf‘ genau unter die Lupe genommen und unsere Kritik inhaltlich voll bestätigt. Dass keine Purkersdorfer Wirtschaftstreibenden bei öffentlichen Auftragsvergaben der Stadtgemeinde gefragt werden ist wirklich skandalös“, bringt VP-Obfrau-Stellvertreter Florian Liehr die öffentliche Meinung auf den Punkt.

Zwar kann der Prüfungsausschuss nur Empfehlungen aussprechen und hat damit leider keinen verbindlichen Charakter, jedoch wurde im Gemeinderat der Prüfungsbericht beschlossen.

 

Zitat aus dem Prüfbericht:

Der Ausschuss ersucht bei künftigen Auftragsvergaben die Vergabe in dem zuständigen Ausschuss zu bearbeiten und empfiehlt weiters eine namentliche Auftragsvergabe des Bestbieters in den Beschluss einzuarbeiten. Grundsätzlich sind die Purkersdorfer Gewerbetreibenden zur Anbotsabgabe auch einzuladen.“

 In Zukunft: auch Purkersdorfer Betriebe fragen!

Dazu Liehr: „Ich hoffe, dass sich auch die machtverwöhnte SPÖ in Zukunft an die einstimmige Empfehlung der Prüfer hält und auch Purkersdorfer Betriebe, die in unserer Stadt Arbeitsplätze schaffen und Steuern bezahlen, zu derartigen Vergaben einlädt. Vor allem für SP-Vize Pleischl sollte das ein starker Hinweis für ihren Umgang mit den Purkersdorfern sein.“ Ausdrücklich hebt Liehr GR Wolkerstorfer hervor, der nicht am entsprechenden Tagesordnungspunkt im Prüfungsausschuss teilgenommen habe, um damit absolut unbefangen zu agieren.

 Kommt VP-Forderung Stadtgärtner?

Darüber hinaus habe sich, so Liehr, aus dieser Thematik heraus ergeben, dass zwei Mitarbeiter des Bauhofes beim Land Nö für eine Schulung zur Blumenpflege angemeldet sind. „Vielleicht wird unsere Forderung nach einem eigenem Stadtgärtner für Purkersdorf endlich von der SP-Stadtregierung gehört werden. Gemeinsam können wir in Purkersdorf vieles bewegen und in Zukunft besser machen. Der Ablauf des Projekts ‚Blühendes Purkersdorf‘ war zwar nicht wünschenswert, allerdings konnten wir – abgesehen von der hübschen Befplanzung – doch noch etwas erreichen: Bewusstseinsbildung, damit die 2/3-Mehrheit der Liste Schlögl und SP-Vize Pleischl künftig nicht mehr über die Purkersdorfer Betriebe drüberfahren“, hofft Liehr im Sinne der Wirtschaftstreibenden.