Purkersdorf: Naturgarten mit neuem Kinderspielplatz für den NÖ Landeskindergarten II

Umgang mit Pflanzen und Tieren erlernen und erleben

Der NÖ Landeskindergarten besteht seit mehr als 25 Jahren und auch die Spielgeräte sind in die Jahre gekommen. Familienstadträtin Elisabeth Mayer will sich in Absprache mit der WIPUR (Eigentümerin des Kindergartens) ausreichend Zeit für die Planung nehmen und das Projekt Anfang des kommenden Jahres zügig verwirklichen.

Kinder können Umgang mit Tieren und Umwelt erleben

Das Pädagoginnen-Team wünscht sich eine naturnahe Gartenplanung, bei der auch eine neue Sandmulde, eine Rutsche, eine Schaukel und verschiedene Klettergeräte gut integriert werden können. Außerdem soll die Neugestaltung der Außenanlage mehr freie Wiesenfläche für die Kinder ermöglichen.

 

„Der Garten kann eine kleine friedliche Welt für sich sein, in der sich Mensch, Tier und Pflanzen in gegenseitiger Symbiose unterstützten und wohl tun. Damit wird nicht nur ein naturnaher Erholungsraum für die Kinder geschaffen, sondern auch ein Lebensraum und Heimat für Tiere und Pflanzen. Für die Erziehungs- und Bildungsarbeit im Kindergarten ist die Naturbeobachtung ein wichtiger Aspekt und der respektvolle und achtsame Umgang mit Pflanzen und Tieren kann direkt vor Ort erlernt und erlebt werden“, so die Familienstadträtin.

 

90% Förderung durch das Land NÖ

Mayer weiter: „Die Beratung zur naturnahen Gartengestaltung in Kindergärten wird durch das Land NÖ zu 90% gefördert. Einen Naturgarten anzulegen oder umzugestalten will gelernt sein. Umso hilfreicher ist es, gemeinsam mit Gartenfachleuten Ideen zu entwickeln. In diesem Sinne ist dieses wichtige Projekt auch eine Weiterentwicklung der ‚Natur im Garten’ Initiative von Umweltgemeinderat Leopold Zöchinger, der hier schon Vorbildwirkung hat.“

Die Beratung hat am 4. Mai 2009 in den NÖ Landeskindergärten I durch Frau D.I. Christine Haas stattgefunden. Dabei wurden eine umfassende Skizze und viele Anregungen zur Pflanzung und Planung sowie Aufstellung der Spielgeräte geliefert. Darauf aufbauend wird die Konzeption der gesamten Außenanlage des Kindergartens erfolgen.

 

Die nächsten Schritte

„Für die Planungsphase werden wir uns viel Zeit nehmen und sorgsam das für und wieder der einzelnen Möglichkeiten überlegen. Mir ist wichtig, dass die Kinder in diesem Kindergarten ausreichend Bewegungsmöglichkeiten haben und die Betreuerinnen bei Ihrer Bildungs- und Erziehungsarbeit Unterstützung erfahren. Ziel ist, in der Gemeinderatssitzung im Dezember den erforderlichen Beschluß zu fassen“ erklärt Mayer die nächsten Schritte.