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ÖVP Purkersdorf präsentiert ihr Team für die Wahl

Elisabeth Mayer, Albrecht Oppitz und Andreas Kirnberger auf den ersten drei Plätzen. Florian Liehr, Leopold Zöchinger, Ilse Fenböck, Philipp Hamann, Bernd Sykora und Christa Toifl vervollständigen das Purkersdorfer ÖVP Team.

Heute Vormittag präsentierte die ÖVP Purkersdorf ihr Team für die Gemeinderatswahlen am 25. Jänner 2015. Familienstadträtin Elisabeth Mayer führt das ÖVP-Team gemeinsam mit Jugendstadtrat Albrecht Oppitz und Wirtschaftsexperten Andreas Kirnberger in die kommende Wahlauseinandersetzung. „Ganz besonders freut mich, dass wir auch bei dieser Wahl junge, einsatzbereite und motivierte Persönlichkeiten für unsere Gemeinschaft gewinnen konnten, denn bei uns sind die Weichen ganz klar auf die Zukunft ausgerichtet“, so Mayer bei der Präsentation.

Alle Themenbereiche abgedeckt

Darüber hinaus seien alle Themenbereiche durch die Kandidatinnen und Kandidaten auf der Liste abgedeckt. Mayer: „Familien mit Kindern, Jugend, Umwelt und Verkehr, Soziales und Wirtschaft sind wichtige Themen, für die wir uns in Purkersdorf mit ganzem Herzen einsetzen. Purkersdorf muss jetzt den Blick in die Zukunft richten, denn es stehen ganz wesentliche Entscheidungen für unsere Stadt an, die wir jetzt anpacken müssen – beispielsweise die Stadtentwicklung in Unter-Purkersdorf und die Verbesserung des Angebots für junge Familien. Mit dem ÖVP-Team zeigen wir, dass wir alle notwendigen Kompetenzen vereinen, die es für die aktive Gestaltung unserer Stadt braucht.”

Kurzer Wahlkampf – dann wieder weiterarbeiten!

Den Wahlkampf lege die ÖVP bewusst kurz an. “Wir waren 5 Jahre lang durchgehend im Einsatz für die Purkersdorferinnen und Purkersdorfer. Daher brauchen wir uns nicht verstecken und müssen unsere Gemeinde nicht schon jetzt mit Plakaten zupflastern. Für uns gilt: „Anfang Jänner starten wir einen kurzen intensiven Wahlkampf, damit wir gleich am 26. Jänner mit ganzer Kraft weiter für unsere Stadt arbeiten können”, betonen Jugendstadtrat Albrecht Oppitz und Wirtschaftsbund-Obmann Andreas Kirnberger, die ab Jänner ihre Rolle als Wahlkampfmanager der Volkspartei übernehmen.

Listenplätze 1 – 15:

  1. Elisabeth Mayer

  2. Albrecht Oppitz

  3. Andreas Kirnberger

  4. Florian Liehr

  5. Leopold Zöchinger

  6. Ilse Fenböck

  7. Philipp Hamann

  8. Bernd Sykora

  9. Christa Toifl

  10. Daniel Hesse

  11. Johann Pauxberger

  12. Rudolf Toifl

  13. Michael Holzer

  14. Raimund Boltz

  15. Silvia Urban

Plastiksackerl sollen bald der Vergangenheit angehören

“Für uns soll Purkersdorf eine lebenswerte Stadt sein, in der Umwelt- und Klimaschutz nicht nur politische Phrasen sind, sondern gelebt werden. Wir liegen direkt im Biosphärenpark Wienerwald – es ist daher an Zeit, dass wir anpacken und auch als Stadt einen Beitrag leisten. Ein konkretes Ziel soll daher sein, Plastiksackerl aus Purkersdorf zu verbannen”, erklären ÖVP-Teamchefin Elisabeth Mayer, Umweltgemeinderat Leopold Zöchinger und GR Florian Liehr.

Als ersten Schritt will das ÖVP-Team daher erreichen, dass künftig beim Bauernmarkt keine Sackerln aus Plastik verwendet werden. “Gerade unser Purkersdorfer Bauermarkt ist der Inbegriff für Bio, für Umwelt und den ökologischen Fußabdruck. Die Produkte, die am Bauernmarkt verkauft werden, haben kurze Transportwege und verursachen dadurch kaum CO2 Ausstoß. Da ist es nur logisch, wenn am Bauernmarkt umweltfreundliche Verpackungsmethoden verwendet werden”, erklärt Liehr den Hintergrund der ÖVP-Initiative.

Leopold Zöchinger, Florian Liehr und Elisabeth Mayer verteilen umweltfreundliche Sackerl aus Maisstärke am Purkersdorfer Bauernmarkt

Leopold Zöchinger, Florian Liehr und Elisabeth Mayer verteilen umweltfreundliche Sackerl aus Maisstärke am Purkersdorfer Bauernmarkt

Gerade aber bei schlechtem Wetter ist Papier ebenfalls keine Alternative. Die ÖVP Purkersdorf hat daher im Rahmen ihrer Aktion Eigeninitiative ergriffen und an die Standbetreiber kostenlos Sackerl aus Maisstärke verteilt. Diese sind so reißfest wie normales Plastik, allerdings biologisch abbaubar und halten Gemüse frisch.

“Hauptproblem ist, dass Maisstärkesackerl ein wenig teurer als Plastik sind. Dass ein Umstieg auf umweltfreundliche Alternativen zum Plastiksackerl allerdings sinnvoll ist, steht wohl außer Streit. Wir schlagen daher vor, dass sich hier die Gemeinde einschaltet und die Nutzung von umweltfreundlicher Verpackung fördert. Konkret schlagen wir vor, dass all jene Standbetreiber, die keine Plastiksackerln mehr verwenden, als Ausgleich weniger Standplatzmiete bezahlen müssen. Aus unseren Gesprächen mit den Standbetreibern wissen wir, dass diese eine solche Vorgangsweise goutieren würden”, stellt Zöchinger fest, der einen entsprechenden Antrag in den Gemeinderat einbringen will.

ÖVP-Mitgliederausflug nach Salzburg

Die Delegation überreichte zum 30 jährigen Jubiläums von ÖVP Bürgermeister Ludwig Bieringer, einen Wienerwaldkorb.

Stadtparteiobfrau Elisabeth Mayer und Organisator Raimund Boltz luden zum Ausflug der Volkspartei Purkersdorf in das größte Dorf Österreichs. Rund 40 Mitglieder und Freunde machten sich auf den Weg nach Wals-Siezenheim bei Salzburg – dort wurde die Delegation von VP-Bürgermeister Ludwig Bieringer herzlich begrüßt.

Der traditionelle Ausflug der Volkspartei Purkersdorf führte dieses Jahr nach Wals-Siezenheim bei Salzburg – die größte Dorfgemeinde Österreichs mit rund 12.000 Einwohnern liegt in einer sehr reizvollen Gegend, in unmittelbarer Nähe zur Stadt Salzburg, zum romantischen Salzkammergut und zur deutschen Grenze. Hier gibt es noch Tradition und lebendiges Brauchtum und viele landwirtschaftliche Betriebe. Gleichzeitig eine hohe Anzahl an Wirtschaftsbetrieben, die den Reichtum der Region begründen und ausreichend Arbeitsplätze schaffen.

Die Gruppe reiste mit Österreichs privater Bahn, der WESTbahn, an und wurde von Bgm. Ludwig Bieringer und seiner Ehefrau Rosa in allen Ehren empfangen. Bei einer Präsentation und anschließenden Stadtrundfahrt konnten sich die Gäste einen ersten Eindruck vom Aufschwung und wirtschaftlichen Erfolg dieser Gemeinde machen. Beim Sektempfang erzählte Ludwig Bieringer sehr eindrucksvoll über seine Arbeit als Bürgermeister und welche Schwerpunkte er für seine Gemeinde in den vergangenen drei Jahrzehnten gesetzt hat. „Der Empfang in dieser wunderschönen Gemeinde im Salzburger Land war berauschend“, zeigt sich Elisabeth Mayer begeistert.

Herzlich willkommen im grössten Dorf Österreichs, Wals Siezenheim, Bürgermeister Ludwig Bieringer und VP-Obfrau Elisabeth Mayer

Nach einem köstlichen Mittagessen ging es weiter mit einer Stadtrundfahrt in die nahe gelegene Stadt Salzburg. Auch der berühmte Salzburger Schnürrlregen konnte der Stimmung keinen Abbruch tun. Mit dabei waren untern anderem Ehrenbürger Dr. Kurt Schlintner und seine Johanna, Vizebgm.a.D. Dr. Rudolf Toifl, Angela und Willi Luger, Sigrid und Karl Fenböck, Dir. Maria und Dr. Walter Grafendorfer, Edeltraud Hesse – Leiterin der Stadtbibliothek und Dir.a.D. Burkhard Hesse, Ilse Fenböck – Obfrau des Elternvereins, Franz Forthofer sen. und viele liebe Freundinnen und Freunde aus Purkersdorf. Einen stimmungsvollen Ausklang fand dieser wunderschöne Tag im bekannten „Müllner Bräu“. Elisabeth Mayer dankt Organisator Raimund Boltz, ihn verbindet eine langjährige Freundschaft mit Familie Bieringer, sehr herzlich für die Planung und Umsetzung dieses wunderschönen Ausflugs.

VP-Bürgermeister Bieringer feiert dieses Jahr sein 30jähriges Bürgermeisterjubiläum – VP-Obfrau Elisabeth Mayer, die beiden Obfrau-Stellvertreter Albrecht Oppitz und Florian Liehr und Fraktionsobmann Leopold Zöchinger gratulierten sehr herzlich zu diesem Jubiläum. „Bürgermeister Ludwig Bieringer hat bewiesen, dass eine kleine Gemeinde in unmittelbarer Nähe zur Großstadt ihren Platz finden kann. Am Beispiel von Wals-Siezenheim zeigt sich, wie wichtig die Förderung der Wirtschaft ist. Nur so kann sich eine Gemeinde die notwendigen Sozialleistungen für alle Generationen leisten. Wir haben viele Anregungen und Ideen mitgenommen, die auch in Purkersdorf umsetzbar sind“, bekräftigt Stadträtin Elisabeth Mayer.

ÖVP-Stadtparteitag im Zeichen der Kontinuität

Der neu gewählte ÖVP-Vorstand

“Kontinuität im Team versteht sich für die ÖVP Purkersdorf von selbst”, so die frisch gebackene neue und alte Stadtparteiobfrau, Familienstadträtin Elisabeth Mayer nach dem ÖVP-Stadtparteitag am 1. Juni 2011. Rund ein Jahr nach der Gemeinderatswahl 2011 organisierte die ÖVP Purkersdorf eine Parteiversammlung, um den gesamten Vorstand im Amt bestätigen zu lassen.

“In den vergangenen Jahren haben wir in der Gemeinde die Themen vorgegeben und waren konstruktive Ideenbringer. Diese Arbeit haben wir erfolgreich gemacht und werden das auch weiterhin so fortführen. Unser Ziel ist, Purkersdorf weiterzuentwickeln. Wir müssen den Stillstand, den die SPÖ-Stadtregierung bei einigen wichtigen Projekten verursacht, endlich überwinden. Die ÖVP wird alles tun, um hier etwas weiterzubringen”, informiert Mayer.

Zu den Stellvertretern Mayers wurden erneut Jugendstadtrat Albrecht Oppitz und Gemeinderat Florian Liehr gewählt. Oppitz berichtete, er habe erst kürzlich das Projekt Beachvolleyballplatz gemeinsam mit dem Land NÖ für Purkersdorf durchgesetzt: “noch diesen Sommer gehts los! Die Förderung des Landes ist auch schon fix.”

Liehr erklärte zu den kürzlichen Medienberichten der U-Bahn-Verlängerung: “Die Signale Niederösterreichs sind klar: Langfristig ist eine U-Bahn-Verlängerung absolut vorstellbar. Wichtiger ist jetzt aber, dass wir ab 2013 wieder einen 15-Minuten-Takt nach Purkersdorf bekommen und die bestehende Park&Ride Anlage ausbauen. Das hat oberste Priorität – ich werde mich mit ganzer Kraft zur Verwirklichung dieser Ziele einsetzen.”

 

Der gesamte Vorstand wurde mit großer Mehrheit gewählt. Die Vorstandsmitglieder sind:

Obfrau:

Elisabeth Mayer

Stellvertreter:

Albrecht Oppitz

Florian Liehr

Kassier:

Gerhard Tomann

Weitere Vorstandsmitglieder:

Raimund Boltz

Wolfgang Maurer

Johann Pauxberger

Julia Pauxberger

Heinz Preiß

Inge Preiß

Josef Prinz

Helmut Schertler

Rudolf Toifl

Leopold Zöchinger

 

Kraft Funktion im Vorstand

Philipp Hamann (Obmann, JVP)

Florian Liehr (Obmann, ÖAAB)

Herbert Michelitsch (LGF, SB)

Monika Nagl (Obfrau, WB)

Fritz Pöchleitner (Bezirksobmann, SB)

Silvia Urban (Obfrau, SB + FB)

ÖVP Purkersdorf verhindert Verkauf des Friedhofes

Plant die SPÖ Friedhofverkauf für den Herbst?

Bei der vergangenen Gemeinderatssitzung am 29. Juni in Purkersdorf konnte eine Initiative der Volkspartei erfolgreich die Umwidmung als ersten Schritts zum Verkauf einer riesigen Fläche des Friedhofs verhindern.

Will SPÖ über Bevölkerung „drüberfahren“?

„Die SPÖ-geführte Gemeinde will ein über 3000 m² großes Grundstück des Friedhofes verkaufen. Durch die Einladung von ÖVP-Fraktionsobmann Leopold Zöchinger an die Opositionsparteien zu einem gemeinsamen Auszug aus dem Gemeinderat konnten wir den ersten Schritt – eine erforderliche Umwidmung von Grün- in Bauland verhindern, da der Gemeinderat nicht mehr beschlussfähig war. Sonst wäre die SPÖ einfach über kritische Stimmen und die Bevölkerung ‚drübergefahren‘. Ich freue mich, dass auch die restliche Opposition unserem Aufruf gefolgt ist und mitgemacht hat“, sagt Familienstadträtin ÖVP-Stadtparteiobfrau Elisabeth Mayer.

 Mitten in kleine Siedlung: Genossenschaft-Wohnklotz

Die Umwidmung und der weitere Plan des Verkaufs des Grundstückes soll für das arg angespannte Stadtbudget rund eine Million Euro bringen. „Im Endeffekt ist das auch als Eingeständnis dafür zu sehen, dass in den vergangenen Jahren so schlecht gewirtschaftet wurde, dass nun auch das letzte Familiensilber verkauft wird. Der Preis wird allerdings nur zu erzielen sein, wenn das Grundstück von einer Genossenschaft gekauft wird. Und dann ist auf Grund jüngster Erfahrungen (siehe Wintergasse) zu befürchten, dass in eine Siedlung mit lauter Einfamilienhäusern ein Wohnklotz gesetzt wird. Ob die nötige Infrastruktur (Kanal, Wasser, Kindergarten, usw. ausreichend wäre, wurde auch noch nicht beantwortet.  Dafür sind wir sicher nicht zu haben! Abgesehen davon wird Purkersdorf den Platz am Friedhof – die Bevölkerungszahl ist in den vergangenen zehn Jahren rasant gestiegen – noch brauchen“, betont ÖVP-Fraktionsobmann Leopold Zöchinger nach der Gemeinderatssitzung.

 

Nun wird auch das letzte Familiensilber verkauft.
ÖVP-Fraktionsobmann Leopold Zöchinger

 Verkauf bzw. Umwidmung vorerst verhindert

Durch den Auszug der ÖVP wurde der Punkt „Umwidmung des Friedhofareals“ von der Tagesordnung gesetzt. Zöchinger: „Wir vermuten, dass dieser Tagesordnungspunkt bei der nächsten Gemeinderatssitzung im September wieder aufgenommen wird. Der Verkauf des Areals kann dann möglicherweise sehr bald erfolgen.“ Mayer ergänzt: „Wir werden mit den betroffenen Anrainerinnen und Anrainern Gespräche führen, weil uns nicht egal ist, wenn in deren persönliche Umwelt so stark eingegriffen wird.“

SPÖ verweigert weiterhin gemeinsamen Kassasturz

Für das Budget ist es bereits 5 vor 12.

„Eigentlich hatten wir durchaus damit gerechnet, dass die SPÖ-Purkersdorf einlenkt und der Finanzstadtrat zu einem gemeinsamen Kassasturz einlädt. Immerhin ist die finanzielle Situation Purkersdorfs seit Dezember nicht gerade besser geworden“, so Prüfungsausschussvorsitzender Leopold Zöchinger.

Während die Gemeinde wieder neue Schulden aufnimmt, wurde bisher noch immer kein innovativer mittelfristiger Finanzplan vorgelegt. Zöchinger: „Mir ist das Wegschieben dieser Probleme ein Rätsel, weil uns das sehr bald auf den Kopf fallen wird – und zwar allen Purkersdorferinnen und Purkersdorfern. Selbst Bürgermeister Schlögl hat angekündigt künftig eine rollende Finanzprüfung zu etablieren. Ganz offensichtlich wird er dabei allerdings von der SPÖ-Mehrheit blockiert.“

 250% mehr Schulden, als Jahresbudget

Derselben Meinung ist auch VP-Obfrau Stellvertreter Florian Liehr: „Die SPÖ-Purkersdorf verschuldet unsere schöne Stadt immer mehr. Woher soll denn bitte das Geld kommen, wenn wir schon jetzt nicht mehr genug haben, um die Infrastruktur an das Bevölkerungswachstum anzupassen – beispielsweise beim öffentlichen Verkehr oder dem Kanalnetz? Purkersdorf steht schon jetzt mit 250% seines Jahresbudgets in der Kreide.“ Auch vom Prüfbericht des Landes scheint sich der SP-Finanzstadtrat nicht beirren zu lassen. Seine Devise ist offenbar, weiter Kredite aufzunehmen, bis eben nichts mehr geht. „Hier ist rasch ein Umdenken erforderlich, weil wir sonst kein Geld mehr für Zukunftsinvestitionen haben. Alle SPÖ-Gemeinderäte sind gefragt, endlich den Weg frei zu machen, damit der Kassasturz wie gefordert stattfinden kann. Auch die SPÖ-Wähler werden es zu schätzen wissen, wenn die Lebensqualität auch in Zukunft bestehen bleibt“, appelliert Liehr in Richtung SPÖ.

Trotz Schuldenhöchststand: SPÖ-Finanzstadtrat Orthofer nimmt weitere Kredite auf

Budget der Stadtgemeinde wird immer knapper

Nach einem gründlichen Studium des Budget-Voranschlags, der von SP-Finanzstadtrat Rudolf Orthofer erstellt wurde, ist klar, dass die SPÖ-Purkersdorf die angespannte finanzielle Lage nicht ernst nimmt und weitere Kredite aufnehmen will.

SPÖ verspielt Zukunft Purkersdorfs

„Es ist weder im ordentlichen noch im außerordentlichen Haushalt ein Spargedanke erkennbar. Obwohl die Einnahmen aufgrund der Wirtschaftslage schrumpfen, werden die Ausgaben wie in der Vergangenheit fortgeschrieben und deshalb müssen wichtige Projekte mit Krediten finanziert werden. Damit wird der geringe Handlungsspielraum noch kleiner. Die SPÖ verspielt die Zukunft Purkersdorfs“, so Prüfungsausschussvorsitzender Leopold Zöchinger nach eingehendem Studium des Budget-Voranschlags für 2010.

 Rasches Handeln nötig

Die VP-Purkersdorf hat wiederholt schon vor Jahren auf die bedrohliche Finanzgebarung hingewiesen, die zu Lasten der kommenden Generationen prestigeträchtige Erfolge erzielen will. Es kann nicht sein, dass Kredite aufgenommen werden, deren Laufzeit länger als die Lebensdauer der Investition ist. „Die SPÖ-Stadtregierung manövriert unsere Gemeinde finanziell an die Wand. Orthofer muss endlich vernünftig handeln und kann doch angesichts der katastrophalen Finanzen nicht weitere Kredite aufnehmen“, betont Zöchinger entsetzt und stellt klar: „Investitionen in die Infrastruktur auf Kredit sind vertretbar, allerdings werdenmittlerweile viele Basisaufgaben der Gemeindetätigkeit per Kredit finanziert, wie auch der Landesprüfungsbericht aufzeigt. Das ist eine enkelfeindliche Finanzpolitik, die ihresgleichen sucht. Die Orthofer-Schuldenpolitik finanziert sich auf Kosten der Jugend und unserer Kinder – schon in ein paar Jahren haben wir kein Geld mehr für Zukunftsinvestitionen.“

 

„Das ist eine enkelfeindliche Finanzpolitik, die ihresgleichen sucht. Die Orthofer-Schuldenpolitik finanziert sich auf Kosten der Jugend und unserer Kinder – schon in ein paar Jahren haben wir kein Geld mehr für Zukunftsinvestitionen.“

Leopold Zöchinger, Prüfungsausschussvorsitzender

 Landesprüfbericht zeigt Schuldenberg auf

 Auch der Prüfungsbericht des Landes Niederösterreich zeigt, dass Purkersdorf im Jahr 2015 rund 3,5 Millionen Euro Schuldendienst leisten muss – das sind 25% des gesamten Budgets. Durch den Finanzausgleich erhält die Stadt nun mehr Geld vom Bund – aber selbst mit diesem Plus kann der SP-Finanzstadtrat nicht wirtschaften.

 Brauchen Kassasturz

 Auf Grund der neuerlichen Verschuldung ist nun rasches Handeln angesagt, erklärt Familienstadträtin VP-Purkersdorf Obfrau Elisabeth Mayer: „Aus unserer Verantwortung gegenüber den Menschen konnten wir diesen Voranschlag nicht mittragen – das wäre gewissenlos. Ich habe mich bereits an Bürgermeister Schlögl und den Finanzstadtrat Orthofer gewandt, denn Purkersdorf braucht jetzt dringend einen echten Kassasturz. Wir müssen reinen Tisch machen und überlegen, wie wir von diesen Schulden wieder runterkommen. Wenn ein Kredit aufgenommen wird, müssen wir wissen, wie wir diesen zurückzahlen. Auf gut Glück wie im Casino das Geld zu verzocken kommt für mich nicht in Frage!“

Natur im Garten – Ich mach mit!

Im Mai wurde durch Umweltgemeinderat Leopold Zöchinger (ÖVP) eine Initiative gestartet, um weitere Naturgärten in Purkersdorf sichtbar zu machen.

Ziel war die für Purkersdorf nötige Grenze von 30 Naturgärten zu überschreiten, um als Naturgartengemeinde in  anerkannt zu werden. Mit großer Freude konnte am 29. Mai neun NaturgartenbesitzerInnen die Gartenplakette überreicht werden, die sich zu den 3 Kernkriterien – keine Pestizide, keine leicht löslichen Mineraldünger und kein Torf zur Bodenverbesserung bekannte haben.

Landeshauptmann-Stv Wolfgang Sobotka verleiht die Naturgartenauszeichnung an Elisabeth Mayer und Leopold Zöchinger

Weiters sind noch mindestens 10 weitere Elemente (von 15 möglichen) zu erfüllen um dieses Zeichen für nachhaltige Bewirtschaftung und ökologische Gestaltung zu erhalten. Auf Grund der großen Zahl neuer Naturgärten konnte das angestrebte Ziel erreicht werden!

Purkersdorf erhält am 20.6.2009 beim Naturgartenfest auf der Schallaburg durch LHStV Mag. Wolfgang Sobotka die Auszeichnung „Naturgarten – bei uns im Ort“ verliehen.

Infos zum Weg zur Gartenplakette erhalten Sie über das  Gartentelefon 02742/74333, unter www.naturimgarten.at oder bei Umweltgemeinderat Leopold Zöchinger.

Gemeinderat Albrecht Oppitz wird neuer Stadtrat für Jugend und Sport

Albrecht Oppitz

„Jetzt ist es fix. Es gibt nur einen Grund für mein Aufhören, und das ist der schönste, den man sich vorstellen kann: ich ziehe in die Wachau zu meiner Verlobten“, erklärt Stadtrat Hans-Jürgen Gaugl zu dem Grund seines Aufhörens. Gaugl: „Es war eine schöne Zeit, die ich in Purkersdorf verbringen durfte. Ich habe sehr rasch gemerkt, dass man auch als ‚Zuagroasta’ sehr rasch und zum Teil sogar liebevoll aufgenommen wird und es erfüllt mich mit Stolz, dass ich gemeinsam mit der Purkersdorfer Volkspartei vieles umsetzen konnte, das auch nachhaltig eine Verbesserung der Lebensqualität bringt.“

Seine Nachfolge als Stadtrat für Jugend und Sporttritt der bisherige Jugendsprecher der Volkspartei Purkersdorf Gemeinderat Albrecht Oppitz an. Dazu Oppitz: „Ich freue mich schon sehr auf diese neue Herausforderung. Hans-Jürgen übergibt mir ein solid aufgestelltes Ressort, dass auch große Verantwortung in sich birgt.“ Immerhin sei das Jugendressort auch ein Zukunftsressort, das man ernst nehme müsse. „Die Purkersdorfer Jugendlichen haben es sich verdient, dass man sie in die Gestaltung ihres Lebensraumes einbindet. Ich werde die aktive Jugendbeteiligung weiterhin forcieren – so wie es bereits Hans-Jürgen getan hat. Als erstes Projekt werde ich mich den Ballspielplätzen widmen, für die ich eine Förderung des Landes Niederösterreich erreichen möchte“, betont Oppitz.

Die Nachfolge als Fraktionsobmann wird Umweltgemeinderat Leopold Zöchinger antreten. Dazu Familienstadträtin VP-Obfrau Elisabeth Mayer: „Mit Ihm haben wir einen sehr kompetenten und langjährigen Gemeinderat in unserem Team, der von allen Stadt- und Gemeinderäten sehr geschätzt wird und bereits bisher Fraktionsobmann-Stellvertreter war.“

Das freiwerdende Gemeinderatsmandat der Volkspartei werde selbstverständlich frühest möglich nachbesetzt, so Mayer und weiter: „Für das Mandat kommen mehrere Persönlichkeiten der Volkspartei Purkersdorf in Frage. Allerdings entscheidet der Vorstand demokratisch, wer das Mandat übernimmt. Sobald fix ist, wer nachfolgt, werden wir die Purkersdorferinnen und Purkersdorfer informieren. Ich freue mich, dass wir mit Albrecht Oppitz nun den jüngsten Stadtrat stellen, der als Jugendsprecher der VP Purkersdorf auch sehr viel Erfahrung mitbringt. Das Team der Volkspartei Purkersdorf ist ausgezeichnet aufgestellt und wir werden weiterhin mit voller Kraft und ganzem Herzen für die Purkersdorferinnen und Purkersdorfer arbeiten. Für Hans-Jürgen freue ich mich persönlich sehr und wünsche den beiden Verlobten viel Glück und Erfolg“

Zöchinger: „WIPUR erfüllt ÖVP-Forderung – Purkersdorf profitiert“

Obwohl Klimabündnisgemeinde: Stadtregierung ist Umweltschutz egal

„Der Kindergarten Neubau wird wie von der ÖVP gefordert umweltfreundlich gebaut. Das ist ein großartiger Erfolg für die ÖVP und vor allem für die Purkersdorferinnen und Purkersdorfer“, freut sich Stadträtin und Obfrau der Volkspartei Purkersdorf Elisabeth Mayer.

Kindergarten wird umweltfreundlich gebaut – bei Bildungszentrum noch alles offen

Wie auch schon die NÖN in ihrer letzten Ausgabe berichtete, schwenkt nun spät aber doch die Wirtschaftsbetriebe der Stadt Purkersdorf GmbH(WIPUR) auf den ÖVP Vorschlag um. Dazu Umweltgemeinderat Leopold Zöchinger (VP): „Unsere Hartnäckigkeit hat sich ausgezahlt. Obwohl dieSPÖ-Gemeinderegierung einen Antrag auf nachhaltiges Bauen für öffentliche Einrichtungen in Purkersdorf mit ihrer 2/3-Mehrheit abgelehnt hat, scheint zumindest WIPUR-Geschäftsführer Prochaska auf unsere Linie aufzuspringen.“

Tatsächlich werden trotz anfänglicher schwerer Versäumnisse der WIPUR und des SP-Bürgermeisters bei der Ausschreibung des Kindergartenneubaus, alle Forderungen der ÖVP Purkersdorf erfüllt. Sowohl eine Luftwärmepumpe, als auch CO2-neutrales Bauen sollen verwirklicht werden.

„Die ÖVP Purkersdorf fordert CO2-neutrales Bauen bei allen öffentlichen Bauvorhaben und Restaurierungen der Stadt Purkersdorf“, so Zöchinger. Diese Forderung wurde auch per Antrag in den Gemeinderat eingebracht, jedoch von derSPÖ mit ihrer 2/3-Mehrheit abgeschmettert. Zöchinger: „Die Stadtgemeinde soll hier Vorbildwirkung für ihre Bürgerinnen und Bürger, sowie auch für Nachbargemeinden haben. Bei der Masse an Bauvorhaben in Purkersdorf ist dringend ein Umdenken bei Klima- und Umweltschutz notwendig.“

Mayer zeigt sich jedoch bezüglich zukünftiger Gemeindebauten besorgt: „Auch beim neuen Bildungszentrum könnte Purkersdorf durch ein umweltfreundliches nachhaltiges Baukonzept profitieren. Obwohl die SPÖ unseren dementsprechenden Umwelt-Antrag schon einmal abgelehnt hat, habe ich große Hoffnung, dass der Bürgermeister und seine SPÖ zu Besinnung kommen und ein Herz für Umwelt- und Klimaschutz zeigen.“