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Kirnberger: “Wer arbeiten geht, darf nicht der Dumme sein!”

Unter dem Motto „Wer arbeiten geht, darf nicht der Dumme sein“ führt die Volkspartei NÖ derzeit eine Informationskampagne zur Mindestsicherung durch. Zentraler Inhalt ist die notwendige Reform der Mindestsicherung, wobei es unter anderem um eine Deckelung der Leistungen auf 1.500 Euro im Monat geht.

„Es kann nicht sein, dass arbeitende Menschen die Dummen sind“, stellt ÖVP-Chef GR Andreas Kirnberger im Rahmen einer Pendleraktion am Purkersdorfer Bahnhof Zentrum fest. “Wir haben deshalb am Bahnhof Infoblätter zur Mindestsicherung verteilt und mit vielen Arbeitnehmern gesprochen, die unsere Meinung teilen. Oftmals erhalten Mindestsicherungs-Bezieher mehr Geld vom Staat, als Menschen, die arbeiten gehen. Das ist eine Schieflage, die beseitigt gehört und in ihrer derzeitigen Form unsozial ist”, so Kirnberger.

Die ÖVP Purkersdorf schließt sich daher der Forderung der ÖVP Niederösterreich an, bei 1.500 Euro pro Haushalt eine Deckelung einzuziehen. Die Kampagne ist ein Zeichen der Unterstützung für alle Leistungswilligen im Land. “Es ist ungerecht und unsozial, leistungswilligen und arbeitenden Menschen zu sagen, dass sich ihre Leistung nicht mehr lohnt. Einerseits muss das Geld, das in den Transferleistungen steckt, erst einmal erarbeitet werden und andererseits kann es nicht so sein, dass einer Familie deren Vater voll berufstätig ist, weniger bleibt, als Transferleistungsbeziehern”, erklärt Klubobmann GR Florian Liehr, der in Purkersdorf auch Chef der Arbeitnehmervertretung, NÖAAB, ist, die Position.

„Bei der Mindestsicherung ist eines wichtig: Wir müssen jene unterstützen, die es brauchen und Hilfe benötigen. Wir müssen aber auch auf die Fleißigen schauen und Gerechtigkeit üben, gegenüber denen, die arbeiten gehen und Steuern zahlen. Nur dann ist das Sozialsystem auch gerecht“, gibt Kirnberger zu bedenken.

 

So viele Personen erhalten Mindestsicherung:

Im Vorjahr gab es 256.000 Bezieher der Mindestsicherung österreichweit. Mehr als die Hälfte davon lebt in Wien, nämlich 141.000 Personen. In NÖ gab es 2015 insgesamt 26.551 Bezieher. Diese Zahl entspricht einer Steigerung zu 2014 in Höhe von 10 Prozent.

Diese Kosten verursacht die Mindestsicherung:

Seit 2013 sind die Kosten für die Mindestsicherung österreichweit um rund 28 Prozent gestiegen. Die Kosten betrugen 2013 noch 679,6 Millionen Euro und stiegen bis im vergangenen Jahr auf mitterlweile 870 Millionen Euro.

In NÖ gab es im gleichen Zeitraum eine Kostensteigerung von 42 auf 56 Millionen Euro. In Wien stiegen die Kosten von 430 auf 544 Millionen Euro.

Das erhalten Mindestsicherungsbezieher in NÖ:

Alleinstehende & Alleinerzieher/innen: 837,76 Euro

(Ehe)Paar: 1256,64 Euro (jeweils 75% des Richtsatzes)

für minderjährige Kinder mit Anspruch auf Familienbeihilfe: 192,68 Euro (23% des Richtsatzes)

für jede weitere erwachsene & unterhaltsberechtige Person im Haushalt: 418,88 Euro

für Personen in einer Wohngemeinschaft ohne gegenseitige Unterhaltsansprüche: 628,32 Euro

Einige Beispiele:

  • Ein Haushalt mit zwei Kindern (größter Anteil der BMS-Bezieher, wenn es um Familien geht) bekommt 1.642 Euro netto in der Mindestsicherung. Zusätzlich gibt es zahlreiche Begünstigungen,wie zum Beispiel bei Rundfunkgebühren, Rezeptgebühren, Serviceentgelt für e-card, Kostenbeitrag für Spitalsbehandlung, Kostenbeteiligung für Heilsbehelfe und Hilfsmittel, Ökostrompauschale, Fernsprechentgelten. Darüber hinaus erhält die Familie 389 Euro an Familienbeihilfe und kommt der Kinderabsetzbetrag dazu.
  • Im Extrembeispiel des Haushalts mit 9 Kindern gibt es Leistungen aus der Mindestsicherung in Höhe von 2.990,76 Euro netto. Zusätzlich gibt es zahlreiche Begünstigungen, wie zum Beispiel bei Rundfunkgebühren, Rezeptgebühren, Serviceentgelt für e-card, Kostenbeitrag für Spitalsbehandlung, Kostenbeteiligung für Heilsbehelfe und Hilfsmittel, Ökostrompauschale oder Fernsprechentgelten. Darüber hinaus erhält die Familie 2.149,20 Euro an Familienbeihilfe und kommt der Kinderabsetzbetrag dazu.
  • Ein Tischler-Geselle mit 30 Jahren und seiner Familie mit zwei Kindern geht arbeiten und verdient rund 2.200 Euro brutto, was 1.589 Euro netto entspricht. Er erhält keine zusätzlichen Begünstigungen. Auch diese Familie erhält 389 Euro an Familienbeihilfe und profitiert vom Kinderabsetzbetrag.

 

 

Michael Eberl, StR Albrecht Oppitz, NÖÖAB-Obmann GR Florian Liehr, ÖVP-Chef GR Andreas Kirnberger, GR Elisabeth Mayer

NÖAAB-Purkersdorf unterwegs für die Gesundheit

Anlässlich des NÖ-Arbeitnehmertages führte der NÖAAB Purkersdorf am Bahnhof eine Pendleraktion durch, um über Gesundheit am Arbeitsplatz zu informieren.

Der NÖ Arbeitnehmerinnen- und Arbeitnehmerbund nahm den 4. November zum Anlass, um im ganzen Land Betriebsbesuche und Verteilaktionen durch Regierungsmitglieder, Mandatare und Funktionäre zu organisieren. Im Fokus des diesjährigen Arbeitnehmer-Tages stand die „Gesundheit am Arbeitsplatz“. Dabei wurden Infobroschüren mit „10 Tipps für die eigene Gesundheit“ verteilt.

Das Thema „Gesundheit am Arbeitsplatz“ ist wichtiger denn je: „Im Durchschnitt verbrachte jeder Niederösterreicher im Jahr 2013 14,6 Tage im Krankenstand. Besonders psychische Erkrankungen sind leider auf dem Vormarsch. In jedem Freundes- und Bekanntenkreis trifft man irgendwann jemand, der an Burn-Out leidet. Daher ist es gscheiter, gleich auf sich und seine Gesundheit zu achten“, erläutert ÖVP-Purkersdorf Chef Andreas Kirnberger.

Die Volkswirtschaftlichen Gesamtkosten der Krankenstände belaufen sich österreichweit auf rund 8,7 Mrd. Euro. „Da ist es mehr als verständlich, dass man etwas tun muss. Daher haben wir am Bahnhof den neuen NÖAAB-Folder ‘10 Tipps für die eigene Gesundheit’ verteilt, der wertvolle Infos zur Gesundheitsvorsorge am Arbeitsplatz beinhaltet. Denn Eigenverantwortung ist das Um und Auf für einen gesünderes Leben“, erklärt NÖAAB-Obmann GR Florian Liehr.

GR Florian Liehr, RA Nina Ollinger, ÖVP-Chef GR Andreas Kirnberger, StR Albrecht Oppitz

Änderungen bei Erben und Schenken

ÖVP und NÖAAB Purkersdorf luden zum Erb- und Schenkungsrechtsvortrag von Rechtsanwältin Nina Ollinger

Sowohl das Schenkungs- als auch Erbrecht sind laufend Änderungen unterzogen. Durch die Steuerreform gibt es beispielsweise besonders bei Immobilienweitergabe ab 1.1.2016 Änderungen – aber auch viele Anpassungen in der Tiefe des Erbrechts ab 1. Jänner 2017. Nina Ollinger, erfolgreiche Rechtsanwältin mit Kanzlei am Purkersdorfer Hauptplatz, gestaltete einen Vortrag mit allen notwendigen Basics im Erb- und Schenkungsrecht für ca 80 interessierte Purkersdorferinnen und Purkersdorfer, die der Einladung von ÖVP und NÖAAB Purkersdorf gefolgt sind.

“Mit 1. Jänner 2016 tritt die Steuerreform in Kraft, die Leistungsträger und Familien maßgeblich entlasten wird. Allerdings kommen dann auch Neuerungen beim Erben und Schenken auf uns zu. Viele haben sich in Purkersdorf ein eigenes Heim erwirtschaftet, das sie einmal ihren Kindern weitergeben wollen. Daher ist wichtig zu wissen, dass künftig nicht mehr der günstigere Einheitswert zur Berechnung der Grunderwerbssteuer herangezogen wird, sondern der tatsächliche Grundstückswert. Wer also seinen Kindern ein Grundstück günstiger überschreiben will, muss das noch vor Anfang nächsten Jahres machen. Danke an Nina Ollinger, die das hervorragend erklärt hat”, so ÖVP-Chef Andreas Kirnberger im Anschluss an die Veranstaltung.

Weiters ging Ollinger auf positive Änderungen im Erbrecht ein – beispielsweise die künftig geltende Einrechnung der Pflege eines Angehörigen: “Die Pflege eines Angehörigen wird künftig im Erbrecht berücksichtigt – eine bereits langjährige Forderung. Auch Lebensgefährten werden künftig berücksichtigt”, informiert Ollinger.

AKNÖ-Wahl: Solides Ergebnis für die Volkspartei

Allen voran stellen NÖAAB-Obmann LH-Stv. Wolfgang Sobotka und Spitzenkandidat AKNÖ-Vizepräsident Franz ein großes Danke an alle KandidatInnen, FunktionärInnen und HelferInnen.

„Wir als Volkspartei NÖ AAB-FCG konnten dank der hervorragenden Arbeit unserer Kandidatinnen und Kandidaten aus allen Fachgewerkschaften und Teilorganisationen ein solides Ergebnis erzielen. Wir konnten unseren Mandatsstand halten,  trotz einer Werbeübermacht im Verhältnis 1:10, trotz vieler Hürden im Wahlrecht und beim Wahlablauf und trotz einer schwierigen politischen Großwetterlage, während die FSG unter Markus Wieser zwei Mandate verloren hat. Während sich für unser Ergebnis 220 Kandidaten mit Franz Hemm an der Spitze und hunderte Funktionäre, Mitglieder und Helfer verantwortlich zeigen und damit im Reigen der Bundesländer hervor stechen, waren es bei der FSG Millionen an Werbegeldern, die zum überwiegenden Teil aus den Arbeiterkammer-Mitgliedsbeiträgen der ArbeitnehmerInnen aufgebracht wurden. Angesichts der niedrigen Wahlbeteiligung von 39,6% müssen Fragen nach der Verankerung der AKNÖ und nach einer Reform des Wahlrechts dringen beantwortet werden. Wir werden jedenfalls dafür Sorge tragen, dass die Arbeiterkammer in Zukunft konstruktive Interessensvertretung betreibt und keinen Klassenkampf – für eine blau-gelbe Sozialpartnerschaft in Niederösterreich“, so Sobotka.

„Klar ist, dass unser 69-Punkte Arbeitsprogramm, das von unseren 220 Kandidatinnen und Kandidaten erarbeitet wurde, von uns in den kommenden Jahren in die Vollversammlung der Arbeiterkammer NÖ eingebracht wird. Dem sündteuren Wahlkampf der SPÖ/FSG, der zum überwiegenden Teil durch die Mitgliedsbeiträge bezahlt wurde, muss durch anständige Transparenzregeln, die es auf Bundes- und Landesebene bereits gibt, ein Riegel vorgeschoben werden. Beim Mitberber gab es einen Themen-Mangel und Marketing-Überhang, was letztlich zu einem Minus von 1,4% geführt hat. Nicht zuletzt auf Grund der Wahlbeteiligung muss dringend ein neues und modernes Wahlrecht, wie von uns bereits mehrfach gefordert, beschlossen werden.“, so der Spitzenkandidat der Volkspartei NÖ AAB-FCG AKNÖ-Vizepräsident Franz Hemm.

Stadtfest Purkersdorf 2013

Am 22. September ist es wieder soweit! Das traditionelle Purkersdorfer Stadtfest – inklusive Stadtlauf, Kinderprogramm und Grillstationen – findet statt!

NÖAAB-Liehr: „Der Viertelstundentakt kommt nach Purkersdorf“

Purkersdorfer ÖAAB informiert Pendlerinnen und Pendler bei seiner jährlichen Pendleraktion über den 15-Minuten-Takt bis Purkersdorf-Zentrum ab Dezember 2012

Am Mittwoch, den 16. November, fand der niederösterreichische Arbeitnehmertag statt. Der ÖAAB Purkersdorf verteilt an diesem Tag traditionell Frühstückskipferl an die Pendlerinnen und Pendler. „Dieses Jahr konnten wir vor allem eine erfreuliche Nachricht mit auf den Weg in die Arbeit geben“, erklärt ÖAAB-Obmann GR Florian Liehr: „Der NÖ-Verkehrslandesrat Karl Wilfing hat bereits im Juli angekündigt, dass der Viertelstundentakt mit Dezember 2012 in Purkersdorf Halt machen wird. Das wird eine massive Verbesserung für die Purkersdorferinnen und Purkersdorfer bringen.

 Fahrplanwechsel bringt 15-Minuten-Takt

“Mit Fahrplanwechsel 2012/2013 wird zu den Hauptverkehrszeiten morgens und abends ein Viertelstundentakt bis Tullnerbach-Pressbaum gefahren werden sowie ein Halbstundentakt bis Rekawinkel. Ermöglicht wird das „einerseits durch neue Kapazitäten, die sich durch die neue Westbahnstrecke ergeben und andererseits dadurch, dass Niederösterreich deutlich mehr Geld in die Hand nimmt“, informiert Liehr die Pendler. Künftig zahle das Land NÖ rund 28 Millionen Euro jährlich, um niederösterreichische Verbindungen der ÖBB sicherzustellen.

 Park&Ride-Anlage ausbauen

„Wir haben lange dafür gekämpft! Schlussendlich haben sich unsere Anstrengungen gelohnt. Gemeinsam mit Gablitz und Tullnerbach sowie Pressbaum haben wir den Viertelstundentakt erreicht. Ich bin mir sicher, dass wir nun auch eine Förderung für die längst überfällige Ausweitung der Park&Ride-Anlage erwirken können“, so Liehr.

NÖAAB ehrte Gründergeneration

Wolfgang Sobotka, Ingeborg Haushofer, Robert Lichal, Eduard Nowotny, Kurt Schlintner

NÖAAB-Obmann LH-Stv. Wolfgang Sobotka gratulierte insgesamt drei NÖAAB-Mitgliedern der Gründergeneration aus dem Bezirk Wien Umgebung, die zur Ehrungsfeier ins Haus 2.1 nach St. Pölten gekommen waren, für ihre langjährige Mitgliedschaft und ihren Einsatz für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer.

Sobotka betonte in seiner Festrede: „Wir im NÖAAB sind dieser Generation sehr dankbar, weil sie über alle Maßen hart für unser Niederösterreich gearbeitet haben. Es ist ihre Vor- und Basisarbeit, die Niederösterreich zu dem gemacht hat, was es heute ist“.

Dem ehemaligen NÖAAB- und ÖAAB-Obmann Verteidigungsminister a. D. Dr. Robert Lichal wurde zudem die Liese-Prokop Ehrenmedaille verliehen.
Nach Verleihungen dieser Auszeichnung an LH a.D. Siegfried Ludwig und Außenminister Michael Spindelegger ist sie nun zum erst dritten Mal vergeben worden

Bundesminister a.D. Dr. Robert Lichal betonte in seiner Dankesrede, dass besondere Zeiten besondere Menschen hervorbringen. „Das Eintreten für eine gemeinsame Idee, für eine anständige Arbeitnehmervertretung hat mich 60 Jahre lang geprägt – man sieht mir zwar die Jahresringe an, aber genau so die Lebensfreude, die mir diese Arbeit bereitet“, so Lichal. Wolfgang Sobotka hob dazu hervor: „Robert Lichal ist in einer Zeit geboren, die nicht von Glück und Wohlergehen geprägt war. Er hat sich aber niemals entmutigen lassen und ist schließlich in die Geschichte eingegangen, als geradliniger Verteidigungsminister und als Politiker, der den NÖAAB zu einem wesentlichen Gestalter des Landes gemacht hat.“

Liehr: “Familien sind Rückgrat der Gesellschaft”

Am Mittwoch, den 17. November 2010 verteilte der NÖAAB-Purkersdorf anlässlich des “Arbeitnehmertages” am Bahnhof Purkersdorf-Gablitz ein kleines Frühstück an die Pendlerinnen und Pendler.

Land NÖ unterstützt Pendlerinnen und Pendler

NÖAAB-Purkersdorf Obmann GR Florian Liehr zog dabei eine Bilanz über die Unterstützung für Niederösterreichs Pendler: “Das Land NÖ hat in den vergangenen Jahren große Anstrengungen unternommen, um die Verkehrsanbindung zu verbessern. Erst kürzlich wurden der ÖBB Nebenstrecken abgekauft, die sonst gefährdet gewesen wären. Darüber hinaus gibt es auch finanzielle Unterstützung wie beispielsweise die NÖ-Pendlerhilfe oder das Semesterticket für Studierende.”

 Entschärfungen beim Budget

NÖAAB-Obmann GR Florian Liehr übergibt gut gelaunt ein Kipferl an eine Pendlerin

Jedoch müsse gerade jetzt auch vermehrt den Familien unter die Arme gegriffen werden. Im Rahmen der Budgetkonsolidierung müsse es daher noch Abmilderungen geben. Dazu Liehr: “Familien mit Kindern sind das Rückgrat unserer Gesellschaft. Der Sparkurs ist richtig, denn es geht darum, dass die Kinder überhaupt eine Zukunft haben – und zwar ohne Schulden. Jedoch muss es eine Entschärfung geben – beispielsweise beim Mehrkindzuschlag, dessen Streichung besonders große Familien besonders hart trifft.” Allerdings müsse die Förderung von Familien nicht zwangsweise über Transferleistungen stattfinden. “Die Wahlfreiheit muss bleiben. Eltern müssen entscheiden können, was für ihre Kinder am besten ist”, so Liehr abschließend.

Kräftige Stimme für die Mitte

LH-Stv. NÖAAB-Obmann Wolfgang Sobotka, LH Erwin Pröll und BM Michael Spindelegger

LH-Stv. Mag. Wolfgang Sobotka mit 97,2% Prozent zum neuen NÖAAB Obmann gewählt.

Beim 24. Landesparteitag des Niederösterreichischen Arbeitnehmerinnen- und Arbeitnehmerbundes, in der Firma Egger Holzwerke in Unterradlberg, ist LH-Stv. Mag. Wolfgang Sobotka mit 97,2% Prozent eindrucksvoll zum neuen Obmann gewählt worden.

Zu seinen Stellvertretern wurden LR Hanni Mikl-Leitner, Hans Freiler, Josef Hager, KO Klaus Schneeberger und Karl Wilfing gewählt. Vor rund 700 Delegierten, 250 Gästen sowie den Spitzen der VPNÖ, allen voran Landesparteiobmann LH Dr. Erwin Pröll, gab Sobotka die zukünftige Linie des NÖAAB vor: „Die Mitte braucht eine Stimme. Laut, stark und wenn es sein muss, auch lautstark“. Der neue Obmann hob die Arbeit seines Vorgängers Außenminister Dr. Michael Spindelegger hervor, der diese Funktion 12 Jahre lang inne hatte und vor einem Jahr zum Bundesobmann des Arbeitnehmerinnen- und Arbeitnehmerbundes gewählt wurde: „Mit Ruhe und Diplomatie hast du unseren NÖAAB geführt und viel dazu beigetragen, dass die Interessen der Arbeitnehmer in Niederösterreich stets im Mittelpunkt der Partei gestanden sind“.

 Keine weitere steuerliche Belastung des Mittelstandes

Die zukünftige Marschrichtung des NÖAAB ist für Sobotka klar: „Je breiter die Mitte ist, die wir vertreten, um so spitzer müssen die Positionen sein, die wir artikulieren“. Deshalb sei es besonders wichtig, sich in der aktuellen Budget-Diskussion klar zu Wort zu melden. Die Vorschläge, die derzeit am Tisch liegen bezeichnete Sobotka als „inakzeptabel”.  Konkret fordert der neue NÖAAB-Obmann: „Keine weitere steuerliche Belastung des Mittelstandes und keine Pensionserhöhungen, die unsere junge Generation schwer verkraften kann. Keine weiteren Belastungen für die Familien.” Aber auch abseits der aktuellen Diskussionen legt Wolfgang Sobotka die wesentlichen Punkte des NÖAAB fest. Dazu gehören flexible Arbeitszeitmodelle und gezielte Prävention für ältere Mitarbeiter, eine aktive Diskussion um neue Lohnkurven, Vorbeugemaßnahmen gegen persönliche Überlastung und die Einhaltung der Verträge in Bezug auf die Hacklerregelung. Konkret fordert Sobotka eine Altersteilzeit für Großeltern die die Enkelkinder betreuen. Aber auch nach innen will Sobotka den NÖAAB erneuern. Zum einen soll mehr Service für Bürger geboten werden, zum anderen der Kontakt vor Ort intensiviert werden. Dazu wurde bereits für den 17. November ein Arbeitnehmertag angekündigt. „So rasant wie die Arbeitswelt sich ändert, so dynamisch müssen wir uns verändern. Nicht in den Grundsätzen, aber in den Ansätzen. Nicht in den Werten, aber in den Wegen. Nicht  in den Zielen, aber in den Strukturen“, unterstreicht der neue Obmann.

 Glühender Kämpfer für Niederösterreich

Für LH Pröll ist Wolfgang Sobotka ein „glühender Kämpfer für Niederösterreich“. Er habe sich als Finanz- und Wohnbaureferent sowie als Experte im Gesundheitswesen bewährt, vor allem wenn es um Angriffe der Zentralisten geht. Gleichzeitig dankte der Landesparteiobmann Michael Spindelegger für 12 Jahre an Spitze des NÖAAB, und seinen Einsatz als Außenminister für das Land Niederösterreich. Zu den aktuellen bundespolitischen Entwicklungen hob Erwin Pröll jene Bilanz hervor, die man im Gegensatz dazu auf Landesebene vorweisen könne. „Nur durch die Klarheit der Wahl, können wir mit aller Kraft für Niederösterreich arbeiten“, so Pröll. Ein höheres Wirtschaftswachstum als im Bundesschnitt, ein Arbeitslosenrückgang – sieben Monate in Folge – sowie der Ausbau von Infrastruktur und Forschung würden zeigen wie wichtig klare Verhältnisse sind. Niederösterreich werde den sozialen Aspekt der Familien im aktuellen Bundesbudget genau prüfen und gegen Schul- und Krankenhausschließungen, wie sie seitens des Bundes gefordert werden, vorgehen. „Das unwürdige Spiel `haut die Länder` bedeutet in Wahrheit, ´haut die Bürger`. Das werden wir nicht zulassen“, betont der Landeshauptmann.

„Wir sind als ÖAAB der Zukunftsbund der für die leistungsorientierten Arbeitnehmer steht. Mit unseren Initiativen können wir dafür sorgen, dass Österreich seine besten Jahre noch vor sich hat“, unterstreicht Bundesobmann Michael Spindelegger.

„Der Landestag ist der Startschuss für die Arbeit für unsere Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Bereits in den nächsten Tagen werden wir mit ihnen beim Arbeitnehmertag in Diskussion treten und ihnen unser Serviceangebot und unsere Ideen und Ziele näherbringen. Der NÖAAB wird eine laute Stimme für den Mittelstand sein!“ so Sobotka abschließend.

Hauptversammlung des ÖAAB Teilbezirk Purkersdorf

Der neue NÖAAB-TB Purkersdorf Vorstand

Der NÖ Arbeitnehmerinnen- und Arbeitnehmerbund für den Teilbezirk Purkersdorf hat seine Hauptversammlung abgehalten. Landtagsabgeordneter Mag. Lukas Mandl (6.v.r.) betonte in seiner Festrede die Bedeutung aller Schulen in Niederösterreich, auch der kleinen Schulen in Wohnortnähe. Durch die Politik der Unterrichtsministerin seien kleine Schulen in Gefahr, geschlossen zu werden. “Wir in Niederösterreich werden das nicht zulassen. Dass Kinder kurze Schulwege haben, ist für Lernerfolg, Lebensqualität und für die Sicherheit am Schulweg sehr wichtig“, so Mandl.

Als Teilbezirks-Obmann im Amt bestätigt wurde Vbgm. a.D. Ing. Karl Huber (Mitte). Zu Obmann-Stellvertreterinnen wurden Bgm. Claudia Bock (3.v.r.) und GGR Christine Rieger (3.v.l.) gewählt. Ing. Kurt Heuböck wurde zum Obmann-Stellvertreter gewählt. Dem Vorstand gehören auch Johannes Aschauer, Patricia Ascher (5.v.l.), Manfred Barta (6.v.l.), Michaela Dabsch (7.v.l.), Romanus Dolezal, Josef Donner (4.v.l.), GR Maria Donner (7.v.r.), GR Mag. Klaus Frischmann, Ing. Karl Groher, Dr. Hans Jedliczka, Ing. Fritz Jursik, GR Florian Liehr (2.v.l.), Christoph Mandl, Heinz Preiß, BR a.D. Alfred Schöls, GGR Martin Söldner (2.v.r.), Dr. Rudolf Toifl (4.v.r.), GR Christian Umshaus (li.), GGR Irene Wallner-Hofhansl (5.v.r.) und GGR Dipl.-Ing. Josef Wiesböck (re.) an.