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Notarztversorgung Region Purkersdorf

Die Gemeinden des Bezirkes Purkersdorf ziehen an einem Strang. Purkersdorf, Pressbaum, Gablitz, Mauerbach, Tullnerbach und Wolfsgraben / Neuausschreibung der NÖ Notarztversorgung sichert aus Überzeugung der Gemeindechefs den Standort Purkersdorf.
 
„Wir sind uns in allen Gemeinden einig und ziehen an einem Strang. Purkersdorf, Pressbaum, Gablitz, Wolfsgraben, Tullnerbach und Mauerbach fordern, dass die notärztliche Versorgung in allen Gemeinden des Bezirkes Purkersdorf  auch nach der Neuausschreibung in der bisherigen Qualität gewährleistet bleibt.  Aufgrund der Ausschreibungskriterien sehen wir auch, dass nur der bestehende Standort in Purkersdorf, diese Anforderung für die gesamte Region und alle Gemeinden erfüllt. “  so VP-Regionssprecher Michael Strozer nach einer gemeinsamen Besprechung mit den Bürgermeistern Michael Cech aus Gablitz, Peter Buchner aus Mauerbach, Johann  Novomestsky aus Tullnerbach, Josef  Schmidl-Haberleitner aus Pressbaum, Claudia Bock aus Wolfsgraben und VP Chef Andi Kirnberger aus Purkersdorf.
 
„Die Gesundheit und Sicherheit der Bevölkerung hat oberste Priorität, Gemeinde- und parteiübergreifend gibt es da keinen Zweifel und absoluten Zusammenhalt!“ so der gemeinsame Tenor aller Gemeindevertreter. 
Niederösterreich hat sich heuer entschlossen, die Notarztversorgung, die ausschließlich vom Land finanziert wird, neu auszuschreiben. In einem Pilotprojekt wird zudem Christophorus 2, stationiert in Zukunft auch in der Nacht in Betrieb sein. Mit einer transparenten Ausschreibung will man, dass auch in Zukunft den Niederösterreicherinnen und Niederösterreichern die beste Versorgung zur Verfügung gestellt wird.  Im Gegensatz zum Sanitäter führe ein Notarzt weiterführende Behandlungen durch, wie das Verabreichen von Notfallmedikamenten, notfallchirurgische Eingriffe, Schmerztherapie, Narkosen oder Atemwegsmanagement. 95 Prozent der Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher sollen wie bisher in längstens 20 Minuten im Notfall versorgt werden. In Ballungsräumen kann diese Zeit auch weiterhin unterschritten werden. Dieser Parameter soll auch in Zukunft gewährleistet sein und sie sind Ausschreibungskriterium. Ergänzt wird diese Struktur ab 2017 durch ein neues Pilotprojekt für Niederösterreich. Christophorus 2 werde in Zukunft rund um die Uhr in Betrieb sein. Möglich würden die Nachtflüge durch den Einsatz von Spezial-Brillen für Piloten. 

Zwei Drittel der Rettungseinsätze betreffen akute Gesundheits-Verschlechterungen

„Im Bezirk Wien-Umgebung hat es im ersten Halbjahr 2015 insgesamt 7784 Notfall-Rettungs-Einsätze gegeben – davon waren 5957 Rettungs- und 1827 Notarzteinsätze. Rund 66 Prozent der Einsätze betreffen akute Gesundheitsverschlechterungen, 17 Prozent Stürze und Verletzungen sowie etwa sechs Prozent Verkehrsunfälle.

 

Im Schnitt ist ein Rettungswagen in 10 Minuten und 42 Sekunden vor Ort – international üblich sind etwa 15 Minuten“, würdigt Lukas Mandl, Abgeordneter für Wien-Umgebung, die Arbeit der Rettungskräfte.

 

144 Notruf NÖ ist als einzige Leitstelle im deutschsprachigen Raum als „Center Of Excellence“ in der Notrufbearbeitung zertifiziert. Das Besondere an Niederösterreichs Rettungsleitstelle ist, dass noch während des Telefonats ein weiterer Mitarbeiter die Einsatzkräfte alarmiert. So kann die Notrufmelderin oder der Notrufmelder am Telefon weiterhin optimal betreut werden, bis hin zur Unterstütz bei der ersten Hilfe.