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ÖVP-Kirnberger: “City-Maut in Wien ist klar abzulehnen”

“Der Vorschlag der grünen Wiener Vizebürgermeisterin ist ein Anschlag auf die Pendlerinnen und Pendler und daher ganz klar abzulehnen. Dieses Beispiel zeigt, dass sich die Grünen mittlerweile leider schon sehr weit weg von den Menschen bewegt haben. Wir in Purkersdorf forcieren ganz klar den Öffentlichen Verkehr, aber jene, die aufs Auto angewiesen sind, oder einfach auch gerne mit dem Auto fahren wollen, dürfen nicht bestraft und wie die Melkkuh der Nation behandelt werden”, hält der Purkersdorfer ÖVP-Chef, GR Andreas Kirnberger, fest.

Wien habe weit mehr als 70 Millionen Euro Mehreinnahmen alleine aus der Ausweitung der Kurzparkzonen als Körberlgeld für das Stadtbudget lukriert – und das nur auf Kosten der Autofahrer. Gleichzeitig gab es keine Gegenmaßnahmen wie beispielsweise den Ausbau von Wiener Park&Ride Anlagen. “Der Vorschlag einer weiteren Verschärfung – die Einführung einer City-Maut – ist polemisch und entspricht nicht der Lebensrealität der Pendlerinnen und Pendler. Daher ein klares Nein von unserer Seite”, erklärt GR Florian Liehr, Mobilitätsbeauftragter der Stadtgemeinde. “Wer tatsächlich über diesen Schritt nachdenkt, sollte sich bewusst sein, dass eine solche Maßnahme auch umgekehrt geht”, gibt Liehr zu bedenken.

 

Kirnberger: Ab 7. Juli 175 Euro Ersparnis für Purkersdorf

“Was wir bereits vor ein paar Wochen für Purkersdorf bekannt gegeben haben, ist jetzt offiziell! Ab 7. Juli werden die Öffis nach Wien massiv günstiger – die Pendlerinnen und Pendler ersparen sich künftig 175 Euro im Jahr. Damit erfüllt sich eine langjährige Forderung der ÖVP Purkersdorf, die über Jahre hinweg vom Verkehrsverbund eine Abdämpfung des Zonensprungs eingefordert hat. Ich freue mich, dass der VOR mit seiner Tarifreform unserer Forderung nachgekommen ist”, erklärt ÖVP-Chef GR Andreas Kirnberger.

 

Die künftigen Tarife

  • Jahreskarte für Wien und Purkersdorf: 605 EUR (bisher: 780 EUR)
  • Monatskarte für Wien und Purkersdorf: 72,20 EUR (bisher: 89,70 EUR)
  • Einzelticket für Purkersdorf inkl. Wien: 3,90 EUR (bisher: 4,40 EUR)
  • Einzelticket für Purkersdorf: 1,70 EUR (bisher: 2,20 EUR)

 

“Die neuen Tarife mildern den Zonensprung nach Wien stark ab. Damit wird der Umstieg auf die öffentlichen Verkehrsmittel für den Arbeitsweg nach Wien sehr attraktiv. Durch die neuen Tarife können wir ein Riesenstück Forderung, der wir jahrelang nachgelaufen sind abhacken. Der Erfolg zeigt, dass man hartnäckig bleiben muss, wenn man etwas umsetzen will. Mein nächstes Ziel ist es daher, das Abendangebot im öffentlichen Verkehr auszubauen. In den Hauptverkehrszeiten haben wir bereits ein sehr gutes Zugangebot – aber in den Randzeiten, vor allem Abends, wäre eine Nachschärfung notwendig”, stellt ÖVP Klubobmann GR Florian Liehr fest.

 

Kirnberger: “Günstigere S-Bahn nach Wien ist Entlastung für Pendler!”

“Lange Zeit hat Purkersdorf darauf warten müssen, günstig nach Wien zu fahren. ÖVP-Lösungsvorschläge für die Zonengrenze im öffentlichen Verkehr wie die Öffi-Card wurden von der Gemeinde nicht umgesetzt. Umso mehr freut es mich, dass nun nach langer Zeit seitens des Verkehrsverbund Ost-Region eine maßgebliche Vergünstigung für die Purkersdorferinnen und Purkersdorfer erreicht werden kann. Künftig soll die Jahreskarte für die Außenzone in Purkersdorf um ganze 180 Euro günstiger sein als bisher. Damit entsteht erstmals ein gemeinsamer Mobilitätsraum für alle”, gibt ÖVP-Chef GR Andreas Kirnberger bekannt.

Durch den lang erwarteten Zusammenschluss von VOR (Verkehrsverbund Ost-Region) und VVNB (Verkehrsverbund Niederösterreich und Burgenland) soll auch das Tarifsystem adaptiert werden. “Für uns in Purkersdorf soll die Jahreskarte von Purkersdorf nach Wien – inklusive Zone 100 – statt 780 Euro künftig nur mehr 605 Euro kosten soll. Das ist eine große Entlastung für die Pendlerinnen und Pendler aus Purkersdorf und wird den öffentlichen Verkehr weiter attraktivieren. Möglich wird das durch die Verkleinerung der bisherigen Zone, die sich künftig an der Gemeindegrenze orientieren soll. Wer schon bisher in Purkersdorf-Sanatorium eingestiegen ist, kann auch weiterhin nur mit der Zone 100 unterwegs sein. Die Umsetzung soll noch im Sommer erfolgen”, ergänzt GR Florian Liehr.

Noch rechtzeitig vor dem Sommer sollen die Jahreskartenbesitzer Informationen zu den günstigeren Tarifen seitens des VOR kontaktiert werden.

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Fahrplan 2016

Fahrplan 2016 steht!

„Mit dem Fahrplanwechsel im Dezember setzen wir im öffentlichen Verkehr in Niederösterreich einen Meilenstein um. Durch den neuen Taktfahrplan – nach Schweizer Vorbild – können an allen Taktknoten hervorragende Umstiegerelationen für die Pendlerinnen und Pendler erreicht werden. Auch für die gesamte innere Westbahnstrecke wird es eine Attraktivierung im Fahrangebot geben“, erklärt Verkehrslandesrat Karl Wilfing.

Das Angebot auf der „inneren Westbahn“ wird mit kommendem Fahrplanwechsel im Dezember 2015 verbessert. Die Verkehrsplaner des VOR haben im Auftrag des Landes Niederösterreich einen Fahrplan entwickelt, der einen optimierten Taktverkehr durch die Kombination aus REX- und S-Bahn bietet. „Mit einem dichten REX-Angebot (halbstündig) ermöglichen wir auf der Strecke Wien Westbahnhof–Neulengbach rasche Verbindungen zwischen den größeren Orten, während die S-Bahn hier die Rolle der Feinverteilung übernimmt. Zwischen Neulengbach und St. Pölten wiederum halten die REX auf allen Stationen. Dadurch werden Angebotslücken geschlossen und ein klarer Halbstundentakt eingeführt“, informiert der Verkehrslandesrat.

Ein wesentlicher Vorteil für die Fahrgäste liegt in der Wahlmöglichkeit, in den stark frequentierten Halten von der S-Bahn auf die rascheren REX-Züge umzusteigen. Fahrgäste, welche das Bahnangebot ab Neulengbach in Richtung Wien nutzen, haben zudem eine erhebliche Verbesserung durch die halbstündlichen REX, die eine rasche Verbindung zur Bundeshauptstadt sowie zu den auf der Strecke liegenden stark frequentierten Halten darstellen.

Auch die Verbindungen Richtung Westen werden durch den neuen REX-Takt optimiert, indem die Züge an den Taktknoten St. Pölten angebunden werden. Dadurch ergeben sich kurze Umstiegszeiten zum Fernverkehr etwa nach Linz oder Salzburg. Zusätzlich kommt es zu einer Verbesserung für die Halte auf Wiener Stadtgebiet, da die S50 ab Dezember 2015 auch an Sonntagen im 30-Minuten-Takt bis Unter Purkersdorf verkehrt.

 

Kurzdarstellung des Angebotes mit Fahrplanwechsel im Dezember 2015:

  • REX: 30-Minuten-Takt von St. Pölten nach Wien Westbahnhof (Hauptverkehrszeit, HVZ)

(mit den Halten: Wien Westbahnhof, Hütteldorf, Purkersdorf Zentrum (neu), Tullnerbach-Pressbaum, Pressbaum, Eichgraben-Altlengbach, Maria Anzbach (Neu), Neulengbach-Stadt, Neulengbach, Ollersbach, Kirchstetten, Böheimkirchen, Pottenbrunn und St. Pölten)

 

  • S-Bahn:
    • Stündliche Verbindung von Wien Westbahnhof bis Neulengbach (tagesdurchgängig)
    • Verdichtung auf einen 30-Minuten Takt zwischen Wien Westbahnhof und Tullnerbach-Pressbaum (Mo. bis Sa.)
    • Zusätzliche Verdichtung auf einen ¼ Stunden Takt zwischen Wien Hütteldorf und Unter Purkersdorf (in der Hauptverkehrszeit)
    • Tagesdurchgängiger, exakter 30-Minuten-Takt zwischen Wien Westbahnhof und Unter Purkersdorf auch an Sonntagen

 

 

 

 

Michael Eberl, StR Albrecht Oppitz, NÖÖAB-Obmann GR Florian Liehr, ÖVP-Chef GR Andreas Kirnberger, GR Elisabeth Mayer

NÖAAB-Purkersdorf unterwegs für die Gesundheit

Anlässlich des NÖ-Arbeitnehmertages führte der NÖAAB Purkersdorf am Bahnhof eine Pendleraktion durch, um über Gesundheit am Arbeitsplatz zu informieren.

Der NÖ Arbeitnehmerinnen- und Arbeitnehmerbund nahm den 4. November zum Anlass, um im ganzen Land Betriebsbesuche und Verteilaktionen durch Regierungsmitglieder, Mandatare und Funktionäre zu organisieren. Im Fokus des diesjährigen Arbeitnehmer-Tages stand die „Gesundheit am Arbeitsplatz“. Dabei wurden Infobroschüren mit „10 Tipps für die eigene Gesundheit“ verteilt.

Das Thema „Gesundheit am Arbeitsplatz“ ist wichtiger denn je: „Im Durchschnitt verbrachte jeder Niederösterreicher im Jahr 2013 14,6 Tage im Krankenstand. Besonders psychische Erkrankungen sind leider auf dem Vormarsch. In jedem Freundes- und Bekanntenkreis trifft man irgendwann jemand, der an Burn-Out leidet. Daher ist es gscheiter, gleich auf sich und seine Gesundheit zu achten“, erläutert ÖVP-Purkersdorf Chef Andreas Kirnberger.

Die Volkswirtschaftlichen Gesamtkosten der Krankenstände belaufen sich österreichweit auf rund 8,7 Mrd. Euro. „Da ist es mehr als verständlich, dass man etwas tun muss. Daher haben wir am Bahnhof den neuen NÖAAB-Folder ‘10 Tipps für die eigene Gesundheit’ verteilt, der wertvolle Infos zur Gesundheitsvorsorge am Arbeitsplatz beinhaltet. Denn Eigenverantwortung ist das Um und Auf für einen gesünderes Leben“, erklärt NÖAAB-Obmann GR Florian Liehr.

VOR-Geschäftsführer Wolfgang Schroll, Purkersdorfs ÖVP-Chef Andreas Kirnberger und Verkehrslandesrat Karl Wilfing

Kirnberger: Starke Öffi-Verbesserung ab Dezember für Purkersdorf

Purkersdorfs ÖVP-Chef Andreas Kirnberger traf vergangene Woche mit Verkehrslandesrat Karl Wilfing und VOR-Geschäftsführer Wolfgang Schroll zusammen, um die Zukunft der öffentlichen Verkehrsanbindung Purkersdorfs zu besprechen. “Wir bekommen mit Dezember 2015 eine weitere Verbesserung der Zuganbindung. Konkret bedeutet das eine ganz klare Taktstruktur und schnelle Züge in den Hauptverkehrszeiten. Ganz neu sind zwei schnelle REX und zwei S-Bahnen in Purkersdorf-Zentrum bzw. vier S-Bahnen in Unter-Purkersdorf und Sanatorium pro Stunde. Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass die Züge zukünftig in einem guten Takt zueinander stehen”, so Kirnberger im Anschluss an das Arbeitsgespräch.

Braucht innovative Lösungen der Stadt

“Aber wir müssen auch in die Zukunft schauen: Für mich ist klar, wir brauchen den weiteren Ausbau der S-Bahn! Vor allem auch in den Abendstunden und zwar länger als bis 18.00 Uhr. Die Zeit, wo Menschen Punkt 17.00 Uhr das Büro verlassen, ist vorbei. Auf diese Entwicklungen müssen wir eingehen – hier muss auch die Stadt innovative Lösungen anbieten”, betont Kirnberger.

130 Millionen Euro für den Öffentlichen Verkehr in NÖ

Insgesamt investiert das Land NÖ rund 130 Millionen Euro pro Jahr für den Betrieb der öffentlichen Verkehrsmittel. “Mit dem neuen integrierten Taktfahrplan erreichen wir in ganz Niederösterreich wesentlich bessere Anbindungen an Anschlusszüge und ein leicht merkbares Taktsystem. Damit bringen wir den öffentlichen Verkehr endgültig ins nächste Jahrtausend”, erklärt Verkehrslandesrat Karl Wilfing.

 

Am Foto: VOR-Geschäftsführer Wolfgang Schroll, Purkersdorfs ÖVP-Chef Andreas Kirnberger und Verkehrslandesrat Karl Wilfing

Besserer Fahrplan kommt 2015

Gute Nachrichten für alle Purkersdorfer Pendlerinnen und Pendler: ein neuer, attraktiverer Fahrplan für die Westbahnstrecke kommt mit Dezember 2015. Endlich fahren die Züge in einem echten Taktverkehr – in der Früh mit jeweils 4 Zügen pro Stunde (Purkersdorf Zentrum: 2x REX und 2x S-Bahn; Unter-Purkersdorf & Purkersdorf Sanatorium: 4x S-Bahn).

Hier die Information von Niederösterreichs Verkehrslandesrat Karl Wilfing:

Wilfing: „Westbahnstrecke: große Verbesserung für Pendler“

Mit Fahrplanwechsel im Dezember 2015 werden zahlreiche Verbesserungen auf der alten Westbahnstrecke umgesetzt: 30 Minuten REX Takt mit optimaler S-Bahn-Verknüpfung

„Wir befinden uns im Jahrzehnt des öffentlichen Verkehrs. Daher setzen wir auch massive Verbesserungen im Angebot um. Nach der Attraktivierung der neuen Westbahnstrecke, setzen wir nun auch Maßnahmen auf der Westbahn-Stammstrecke. Ab Dezember kommt es zu einem halbstündigen REX Takt auf der Strecke Wien Westbahnhof – St. Pölten. Zugleich gibt es 7 Tage in der Woche einen stündlichen Takt der S-Bahn zwischen Wien und Neulengbach, der Montag bis Samstag auf einen halbstündlichen Takt bis Tullnerbach-Pressbaum verdichtet wird. Insgesamt erreichen wir für die Pendlerinnen und Pendler ein hervorragendes Angebot, das einen attraktiven öffentlichen Verkehr in der Region sicherstellt“, erklärt Verkehrslandesrat Karl Wilfing.

 

Das neue Angebot im Überblick:

  • REX: 30-Minuten-Takt von St. Pölten nach Wien Westbahnhof (Hauptverkehrszeit)

(mit den Halten: Wien Westbahnhof, Hütteldorf, Purkersdorf Zentrum (neu), Tullnerbach-Pressbaum, Pressbaum, Eichgraben-Altlengbach, Maria Anzbach (Neu), Neulengbach-Stadt, Neulengbach, Ollersbach, Kirchstetten, Böheimkirchen, Pottenbrunn und St. Pölten)

 

  • S-Bahn:
    • Stündliche Verbindung von Wien Westbahnhof bis Neulengbach (7 Tage in der Woche)
    • Verdichtung auf einen 30-Minuten Takt zwischen Wien Westbahnhof und Tullnerbach-Pressbaum (Mo. bis Sa.)
    • Zusätzliche Verdichtung auf einen ¼ Stunden Takt zwischen Wien Hütteldorf und Unter Purkersdorf (in der Hauptverkehrszeit)
    • Tagesdurchgängiger, exakter 30-Minuten-Takt zwischen Wien Westbahnhof und Unter Purkersdorf auch an Sonntagen

Bessere Verbindungen für Pendler auch abends

“Das Thema öffentlicher Verkehr wird in Purkersdorf leider derzeit noch stiefmütterlich behandelt. Um die Pendlerströme zu bewältigen, brauchen wir aber eine echte Öffi-Offensive und eine attraktives Angebot im öffentlichen Verkehr. Da reicht es nicht, irgendwo einen neuen Fahrradabstellplatz zu installieren.”, stellt ÖVP-Gemeinderat Florian Liehr fest.

ÖVP ist starke Lobby der Pendler

Das Team der ÖVP Purkersdorf ist bereits seit vielen Jahren die starke Lobby der Pendlerinnen und Pendler aus der Gemeinde. “Wir konnten unter anderem mehr Züge in der Früh und am Nachmittag sowie einen Halbstundentakt der S-Bahn untertags erreichen. Das sind Maßnahmen, die den Pendlern helfen”, erklärt Liehr, der nun einen Verhandlungstermin bei Wolfgang Schroll, dem Geschäftsführer des Verkehrsverbundes Ost-Region (VOR) hatte.

Brauchen gutes Taktgefüge

“Wie seitens des Landes NÖ bekannt gegeben wurde, stellen sich diverse Verbesserungen mit dem Fahrplanwechsel 2015/2016 ein. Unter anderem ist geplant, für die Station Purkersdorf-Zentrum jeweils 2 schnelle REX Züge sowie 2 S-Bahnen pro Stunde in den pendlerrelevanten Zeiten nach Wien zu führen. Ab Unter-Purkersdorf sollen künftig wie bisher 4 S-Bahnen pro Stunde geführt werden. Jetzt geht es aber darum, dass diese Züge auch entsprechend getaktet sein müssen. Es macht keinen Sinn, wenn REX und S-Bahn im Abstand von 5 Minuten fahren”, so Liehr weiter. Man müsse daher schon jetzt aktiv werden und mit dem Verkehrsverbund entsprechend verhandeln, um die beste Lösung für Purkersdorf herauszuholen.

Fordern Abend-Züge nach Purkersdorf

Beim dem Treffen in der VOR-Zentrale übergab Liehr an Schroll auch die Forderung, für mehr Abendverkehrszüge zu sorgen. Dazu der Gemeinderat: “Viele Pendler fahren derzeit mit dem Auto nach Wien, weil sie einfach länger arbeiten und Abends die Verbindungen nach Purkersdorf nicht mehr so dicht sind. Hier braucht es ebenfalls ein gutes Angebot, um unser Ziel, den Umstieg auf Öffis, zu erreichen.” Damit könnten gleich zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen werden: mehr Komfort und Angebot für die Pendler sowie zugleich als umweltrelevante Maßnahme die Reduktion von CO2-Emissionen.

“Der Input aus den Gemeinden ist uns wichtig. Wir werden daher die Forderungen prüfen und auch Berechnungen anstellen, um die geforderten Abendverbindungen nach Möglichkeit zu realisieren. Ich habe daher einen entsprechenden Auftrag an die Planungs-Experten weitergegeben”, sagt VOR-Geschäftsführer Schroll die Prüfung der Anliegen zu.

Wilfing: „Neues Top-Angebot auf innerer Westbahnstrecke“

Montag Vormittag präsentierte Verkehrslandesrat Karl Wilfing in Pressbaum den neuen Taktfahrplan für die innere Westbahnstrecke. „Durch die neue Hochleistungsstrecke im Tullnerfeld haben wir neue Möglichkeiten und Ressourcen für einen dichteren Taktverkehr auf der inneren Westbahnstrecke. Diese nutzen wir natürlich und haben mit Vertretern der Region ein Top-Angebot auf die Beine gestellt. Es wird daher neu mit Fahrplanwechsel 2012/2013 einen Viertelstundentakt der S-Bahn in den Hauptverkehrszeiten bis Rekawinkel sowie einen Halbstundentakt der S-Bahn in den Nebenverkehrszeiten bis Tullnerbach Pressbaum geben“, informiert Wilfing bei der Präsentation mit Pressbaums Bürgermeister Josef Schmidl-Haberleitner sowie dem Bürgermeister von Eichgraben LAbg Martin Michalitsch.

Schnellere Züge für Gemeinden westlich von Pressbaum

„Die Gemeinden an der Westbahn waren seit langem aktiv um die Chance der neuen Westbahn auch für die alte Bestandsstrecke zu nutzen. Dazu gab es viele Kontakte mit dem Land, dem VOR und den ÖBB aber auch viele regelmäßig durchgeführte Pendleraktionen. Der neue Fahrplan bringt uns spürbare Fahrtzeitverkürzungen bei den Regionalzügen, eine Bedienung aller Haltestellen in Maria Anzbach und bessere Intervalle von Wien zurück am Nachmittag. Durch die zusätzlichen Angebote auf der Neubaustrecke sollte sich das Platzangebot in den REX Zügen verbessern und durch den Wegfall der Schnellzüge die Pünktlichkeit steigen. Wir hoffen nun dass auch die Güterzüge zu einem Gutteil auf der Neubaustrecke geführt werden und sich so auch die Lärmbelastung (jedenfalls in der Nacht!) verbessert“, betont Michalitsch.

Öffi fahren und Euro sparen

Vor allem auch Regionalzüge (die nicht in jeder Station halten), können durch die bessere Taktung im Westen Wiens schneller geführt werden, wodurch Fahrtzeitverkürzungen erreicht werden. „Pendler westlich von Pressbaum werden sich künftig rund 20 Minuten am Tag Zeit ersparen. Darüber hinaus gilt: Öffi fahren, Euro sparen. Wer beispielsweise von Pressbaum nach Wien pendelt, erspart sich alleine an Benzinkosten rund 470 Euro im Jahr – und das obwohl die Entfernung nur rund 25 Kilometer beträgt“, stellt Wilfing fest. Weiters sei eine entsprechende Qualität des Angebots sichergestellt. „Wir werden das Zugangebot mit neuen S-Bahn Garnituren – das heißt klimatisiert und barrierefrei – fahren können“, so der Verkehrslandesrat. Dieses neue Top-Angebot im öffentlichen Verkehr habe Wilfing bereits vor rund einem Jahr angekündigt – seit damals sei es mit gewählten Regionsvertretern verfeinert worden. Auch Pressbaums Bürgermeister Schmidl-Haberleitner betonte die gute Partnerschaft mit dem Land: „Die Region Wienerwald profitiert nachhaltig vom neuen Angebot auf der Westbahn. Selbst für kleinere Probleme beim Schülerverkehr in Pressbaum hatte das Land ein offenes Ohr. Wir sind sehr zufrieden und hoffen nun auf eine Verkehrsentlastung in der Region, weil wir davon ausgehen, dass viele auf den öffentlichen Verkehr umsteigen werden.“

 

„Mit dem abgeschlossenen Verkehrsdienstevertrag ist NÖ seiner Vorreiterrolle gerecht geworden. Wir haben alle bestehenden Verbindungen bis 2019 garantiert und auch Pünktlichkeit und Qualität erstmals vertraglich festgeschrieben. Damit ist auch klar, dass die ÖBB Strafzahlungen riskieren, wenn die festgelegten Ziele nicht erreicht werden“, betont Wilfing, der auch darauf hinweist, dass die ÖBB in diesem Jahr pünktlicher sei.

 Schüler- und Lehrlingsfreifahrt NEU

Ein weiterer Meilenstein ist auch die kürzlich präsentierte Schüler- und Lehrlingsfreifahrt Reform. „Künftig können alle Schüler und Lehrlinge im gesamten Osten – Wien, NÖ und dem Burgenland – das gesamte Jahr alle öffentlichen Verkehrsmittel um 60 Euro nutzen. Zugleich wird die Antragstellung und somit der administrative Aufwand für die Eltern massiv vereinfacht“, informiert Wilfing.

 

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NÖAAB-Liehr: „Der Viertelstundentakt kommt nach Purkersdorf“

Purkersdorfer ÖAAB informiert Pendlerinnen und Pendler bei seiner jährlichen Pendleraktion über den 15-Minuten-Takt bis Purkersdorf-Zentrum ab Dezember 2012

Am Mittwoch, den 16. November, fand der niederösterreichische Arbeitnehmertag statt. Der ÖAAB Purkersdorf verteilt an diesem Tag traditionell Frühstückskipferl an die Pendlerinnen und Pendler. „Dieses Jahr konnten wir vor allem eine erfreuliche Nachricht mit auf den Weg in die Arbeit geben“, erklärt ÖAAB-Obmann GR Florian Liehr: „Der NÖ-Verkehrslandesrat Karl Wilfing hat bereits im Juli angekündigt, dass der Viertelstundentakt mit Dezember 2012 in Purkersdorf Halt machen wird. Das wird eine massive Verbesserung für die Purkersdorferinnen und Purkersdorfer bringen.

 Fahrplanwechsel bringt 15-Minuten-Takt

“Mit Fahrplanwechsel 2012/2013 wird zu den Hauptverkehrszeiten morgens und abends ein Viertelstundentakt bis Tullnerbach-Pressbaum gefahren werden sowie ein Halbstundentakt bis Rekawinkel. Ermöglicht wird das „einerseits durch neue Kapazitäten, die sich durch die neue Westbahnstrecke ergeben und andererseits dadurch, dass Niederösterreich deutlich mehr Geld in die Hand nimmt“, informiert Liehr die Pendler. Künftig zahle das Land NÖ rund 28 Millionen Euro jährlich, um niederösterreichische Verbindungen der ÖBB sicherzustellen.

 Park&Ride-Anlage ausbauen

„Wir haben lange dafür gekämpft! Schlussendlich haben sich unsere Anstrengungen gelohnt. Gemeinsam mit Gablitz und Tullnerbach sowie Pressbaum haben wir den Viertelstundentakt erreicht. Ich bin mir sicher, dass wir nun auch eine Förderung für die längst überfällige Ausweitung der Park&Ride-Anlage erwirken können“, so Liehr.