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Neujahrsempfang in Purkersdorf: frisches junges ÖVP-Team stand im Vordergrund

Verkehrslandesrat Karl Wilfing hielt Festrede und betont guten Einsatz für Bevölkerung.

Mehr als 120 Gäste folgten der Einladung des Purkersdorfer ÖVP-Teams zum Neujahrsempfang mit Verkehrslandesrat Karl Wilfing, Bundesminister a.D. Robert Lichal, Landtagsabgeordnetem Willi Eigner und Nationalratsabgeordneter Michaela Steinacker als Ehrengästen.

“Wir haben uns für die kommende Wahl gut aufgestellt und treten mit einem jungen Team und 21 neuen Kandidatinnen und Kandidaten an. Und bei unseren Hausbesuchen merken wir, dass wir auch mit unseren Themen: Erlebnisspielplätze, mehr Kinderbetreuungsplätze und transparente Vergabe derselben sowie bessere Öffis und mehr Umweltbewusstsein goldrichtig liegen. Die Purkersdorferinnen und Purkersdorfer spüren, dass wir uns um ihre Anliegen kümmern”, erklärte Familienstadträtin Elisabeth Mayer.

Verkehrslandesrat Karl Wilfing betonte, dass man gerade für die Region um Purkersdorf viel im Bereich öffentlichen Verkehr verbessert hat: “Euer Einsatz für bessere öffentliche Verbindungen hat dafür gesorgt, dass es wesentliche Verbesserungen im Angebot für Purkersdorf gibt. Bei der ÖVP in Purkersdorf merkt und sieht man, dass ein junges frisches Team am Werk ist, dass sich für die Menschen einsetzt. Ich bin davon überzeugt, dass euer Einsatz von den Wählerinnen und Wählern belohnt werden wird.”

Auch Nationalratsabgeordnete und ÖVP-Justizsprecherin im Parlament, Michaela Steinacker, unterstrich die gute Leistung des ÖVP-Teams für Purkersdorf. “Dass sich Engagement lohnt, hat sich beim Bezirksgericht erneut gezeigt. Gemeinsam mit Elisabeth Mayer und Albrecht Oppitz war ich bei Justizminister Helmut Brandstetter, um ihn davon zu überzeugen, das Bezirksgericht in Purkersdorf zu belassen. Diesen ÖVP-Erfolg kann uns niemand wegnehmen, auch wenn sich nun andere damit zu schmücken versuchen”, stellte Steinacker fest.

Einer von drei Jugendlichen in Wien-Umgebung nützt die NÖ Jugendkarte

„Die NÖ Jugendkarte 1424 ist nicht nur ein von Behörden anerkannter Altersnachweis sondern bietet darüber hinaus mehr als 250 Ermäßigungen bei Partnerbetrieben im gesamten Land. Kein Wunder, dass mittlerweile von den 12732 jungen Menschen im Bezirk Wien-Umgebung 4250 eine solche Karte schon haben oder bereits beantragt haben – eine oder eine von drei Jugendlichen nützt die Vorteile“, informiert Abgeordneter Lukas Mandl.

Abgeordneter Willi Eigner ergänzt: „In unserem Bezirk haben insgesamt zehn Vorteilsgeber interessante Angebote, unter ihnen das Strandbad Klosterneuburg oder die BP Tankstelle in Pressbaum. Viele junge Menschen sind viel unterwegs und machen gerne Sport. Deshalb kann mit der NÖ Jugendkarte für 8,50 Euro pro Jahr auch eine Zusatzversicherung abgeschlossen werden. Damit man die Karte auch wirklich immer dabei hat, gibt es diese auch als App für Smartphones. Karte und App können entweder am Gemeindeamt, online unter www.1424.info oder telefonisch unter 02742 24565 beantragt bzw. aktiviert werden.“

„Auf Initiative von Jugend-Landesrat Karl Wilfing wurde ein spezielles Bäder- und Kinoangebot zusammengestellt. Zehn Kinos und mehr 40 Freibäder bieten Gratiseintritte oder Ermäßigungen. Gleichzeitig geben wir den zahlreichen Freizeit-Anbietern, bei uns zu Hause eine Bühne, um sich vorzustellen“, so Mandl.

Niederösterreichs Familienpass: Auch Omas und Opas können ihn haben

Niederösterreich ist kinderfreundlich. Ein Grund dafür ist auch der Niederösterreichische Familienpass. Fast 9.000 Familienpässe sind im Bezirk Wien-Umgebung schon im Umlauf, berichten die Landtagsabgeordneten Lukas Mandl und Willi Eigner. Und es gibt auch ein spezielles Angebot für Großmütter und Großväter.

„In den Sommerferien bietet das Land Niederösterreich zahlreiche Möglichkeiten für Ausflüge und andere Aktivitäten – ganz besonders für Kinder“, so Landtagsabgeordneter Lukas Mandl, selbst Vater dreier Kinder im Alter von neun, sieben und vier Jahren, der den Familienpass gerne nützt. „Mit dem Niederösterreichischen Familienpass können sich Familien viele Vorteile sichern“, ergänzt Landtagsabgeordneter Willi Eigner.

„In unserem Bezirk Wien-Umgebung gibt es derzeit 8.658 Familienpass-Inhaberinnen und -Inhaber“, informieren die beiden Landtagsabgeordneten. Wer den Familienpass noch nicht hat, kann ihn jetzt ganz einfach bestellen: Mütter und Väter in Niederösterreich mit Staatsbürgerschaft eines Staates der Europäischen Union oder des Europäischen Wirtschaftsraums, die für zumindest ein Kind Familienbeihilfe beziehen, können den Familienpass beantragen.

„Großmütter und Großväter können die Familienpass-Oma/Opa-Karte beantragen“, so Mandl. „Somit haben auch Großeltern die Möglichkeit, gemeinsam mit ihren Enkelkindern die Ermäßigungen und Angebote des Familienpasses in Anspruch zu nehmen. Die einzige Voraussetzung dafür ist, dass ein Elternteil einen Familienpass hat“, so Eigner, selbst ein stolzer Großvater.

Familienpass-Inhaberinnen und -Inhaber profitieren zum Beispiel, wenn sie mit der Westbahn fahren. Dort gibt es 10 Prozent Ermäßigung bei Buchung im Internet. Darüber hinaus gibt es die Möglichkeit eines Urlaubszuschusses von 43 Euro pro Person, Ermäßigungen bei vielen Vorteilsgebern von bis zu 50 Prozent und einen speziellen Versicherungsschutz der NÖ Versicherung.

LH Pröll: NÖ schafft 3.730 zusätzliche P&R-Plätze – auch in Purkersdorf

Das Land Niederösterreich wird in den kommenden drei Jahren 3.730 zusätzliche Park- and-Ride-Stellplätze für die niederösterreichischen Pendlerinnen und Pendler schaffen. Dafür werden rund 25 Millionen Euro investiert. Das gaben am heutigen Mittwoch, 24. Oktober, Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll und Landesrat Mag. Karl Wilfing bekannt.

Mit diesem Maßnahmenpaket reagiere man auf die neue Situation auf Grund der geänderten Parkraumbewirtschaftung in Wien, sagte Landeshauptmann Pröll in seiner Stellungnahme. So seien derzeit rund 250.000 Pendler und Schüler zwischen Wien und Niederösterreich unterwegs. Dazu gäbe es in den letzten Wochen auch verstärkt Anfragen von Wiener Unternehmen, weil die neue Parkraumbewirtschaftung in Wien für sie eine Belastung bedeute. „Für uns ist spürbar: Durch diese Art der Parkraumbewirtschaftung leidet der Standort Wien und ergibt sich eine große Chance für den Wirtschaftsstandort Niederösterreich.“

Das heute präsentierte Maßnahmenpaket teilt sich in ein kurzfristiges Paket, im Zuge dessen noch heuer 1.730 zusätzliche Stellplätze entstehen sollen, sowie in ein Ausbaupaket bis zum Jahr 2015, wodurch weitere 2.000 Stellplätze geschaffen werden.

So werden etwa zusätzliche Stellplätze in Purkersdorf, Unterpurkersdorf, Tullnerbach-Pressbaum, Rekawinkel, Deutsch-Wagram, Gänserndorf, Gerasdorf, St. Andrä-Wördern, Korneuburg, Mödling, Ebreichsdorf, Gumpoldskirchen und Baden geschaffen, dazu kommen 600 Stellplätze beim Bahnhof Tullnerfeld und 300 in Straßhof. „Diese Stellflächen können noch heuer benutzt werden“, so Pröll.

Dazu kommt das Ausbauprogramm bis 2015. Dieses umfasst etwa den weiteren Ausbau beim Bahnhof Tullnerfeld um weitere 150 Plätze, die Vorbereitungen für die Errichtung von weiteren 500 schnell errichtbaren Stellplätzen (Standorte noch offen) sowie den Ausbau der Park- and-Ride-Anlagen in St. Pölten, Mödling, Bad Vöslau, Baden, Felixdorf, Korneuburg, Deutsch-Wagram und Untersiebenbrunn um insgesamt 1.350 Plätze.

Derzeit verfügt das Land Niederösterreich über insgesamt 33.000 Pkw-Stellplätze sowie 22.000 Plätze für Zweiradfahrzeuge. „Damit ist die Anzahl der Stellplätze in Niederösterreich größer als in allen anderen acht Bundesländern zusammen“, betonte Landeshauptmann Pröll.

Niederösterreich habe in den vergangenen Jahren einen großen Schwerpunkt auf den öffentlichen Verkehr gesetzt, sagte Landesrat Wilfing. Er verwies auch auf den Abschluss des Verkehrsdienstevertrages, der den Personennahverkehr in Niederösterreich bis zum 31. Dezember 2019 regle. Wilfing: „Allein in den letzten zehn Jahren sind die Budgetmittel für den öffentlichen Verkehr in Niederösterreich verdoppelt worden.“

 

[box type=“info“ size=“medium“] In Purkersdorf entstehen als Sofortmaßnahme weitere 45 P&R Stellplätze, die das Land NÖ baut.[/box]

Gegen grüne Wegelagerei!

STR Mayer (Purkersdorf), Dr. Josef Höchtl, Prof. Dr. Fritz Zibuschka; stehend: LAbg. Mag. Lukas Mandl, LAbg. DI Willi Eigner

Eine klare Absage erteilen die VP-Landtagsabgeordneten Eigner und Mandl den Überlegungen der Wiener Grünen, eine PKW-Maut für das ganze Bundesland Wien einzuführen.

„Solange die Stadt Wien sich weigert, hochrangige Verkehrsmittel wie die U-Bahn bis an die Wiener Stadtgrenze oder darüber hinaus zu verlängern, ist es den vielen tausenden niederösterreichischen Pendlern aus dem Wiener Umland nicht zuzumuten, auf öffentliche Verkehrsmittel umzusteigen“, so LAbg. Mandl. „Wir sind vielmehr der Meinung, dass Zuwächse bei den Fahrgastzahlen mit Komfort und umsteigefreie Relationen möglich sind. Fahrgäste von U-Bahn, Straßenbahn und Bus schauen nicht nur auf den Fahrpreis, sondern vor allem auf den angebotenen Komfort. Wenn ich bei meiner täglichen Fahrt zur Arbeit zweimal umsteigen muss, der Sitzplatz nicht gesichert ist und eventuell Wartezeiten beim Bus auftreten, dann ist der PKW sicher bequemer, auch wenn er im Stau steckt“, ergänzt LAbg. Eigner.

 Europäische Vorbilder

Abhilfe könnte die Anschaffung von 2-Systemfahrzeugen sein, die U-Bahn und Straßenbahngleise gleichermaßen benützen könnten. „Überall in Europa gibt es dafür bereits Vorbilder, wie etwa in Athen, Hamburg, Karlsruhe etc. Nur in Wien funktioniert das alles angeblich nicht. Dabei verkehren beispielsweise auf der U6 und auf der Badner Bahn sehr ähnliche Wagentypen, Wien muss nur den Willen zur Umsetzung zeigen“, so Eigner. Auch bei der U4 sei dies möglich, da die Schienenbreite bei U-Bahn und ÖBB die gleiche sei.