SP-Purkersdorf will kein familienfreundliches Purkersdorf

SPÖ Purkersdorf will kein familienfreundliches Purkersdorf

Als erste Gemeinde Österreichs hat Purkersdorf die Teilnahme am Audit „Familienfreundliche Gemeinde“ abgelehnt. In der vergangenen Gemeinderatssitzung hat sich die SP-Purkersdorf gegen die Teilnahme Purkersdorfs am Audit „Familienfreundlichste Gemeinde“ ausgesprochen.

Das Audit wird von Familienstaatssekretärin Christine Marek vergeben. In diesem Prozess wird gemeinsam mit den BürgerInnen das bestehende Angebot überprüft und bedarfsgerecht weiter entwickelt.

 Kostenloses Projekt durch SP abgewürgt

„Es ist wirklich beschämend, dass eine Stadt wie Purkersdorf an dem Bewerb nicht teilnimmt. Offenbar ist sich die SPÖ bewusst, dass sie schlichtweg zu wenig für Familien macht. Die Volkspartei Purkersdorf hat hingegen viele Initiativen für Familien gestartet, die Purkersdorf einzigartig machen. Hier zeigt sich einmal mehr, dass die SPÖ nicht für Sachpolitik im Sinne der Bevölkerung zu haben ist“, ist VP-Obfrau-Stellvertreter Florian Liehr zutiefst enttäuscht.

„Ein sinnvolles Projekt, das nichts gekostet und für Wirtschaft und Tourismus einen Mehrwert gebracht hätte. Offenbar dürfte es der SP nicht gefallen, dass in diesem Prozess auch die Bürgerinnen und Bürger eingebunden werden sollen“, so Liehr.

 Gemeinderat kann mit „Familienfreundlichkeit“ nichts anfangen

Besonders befremdlich ist für den VP-Stellvertreter, dass ein Grüner Gemeinderat nichts mit dem Begriff ‚Familienfreundlich‘ anfangen kann. „Tragisch, denn Familien mit Kindern sind die Zukunft unseres Landes und verdienen unsere volle Unterstützung. Ich kann mit einem solchen Gemeinderat nichts anfangen“, betont Liehr.

„Wir haben in Purkersdorf sehr viel für Familien getan. Angefangen von der Familiensaisonkarte im Wienerwaldbad, über eine kostengünstige Variante der tageweisen Betreuung im Hort, bis hin zum Purkersdorfer Familiensommer, der Familien mit Kindern viele großartige Freizeitveranstaltungen bietet“, sagt FamilienstadträtinVP-Obfrau Elisabeth Mayer.

Der Familiensommer startet demnächst wieder mit einem reichhaltigen Programm, das sowohl Eltern als auch Kindern und Jugendlichen etwas bietet. „Mit dem Familiensommer sind wir Vorzeigegemeinde. Es ist wirklich schade, dass wir nun an dem Bewerb nicht teilnehmen“, so Mayer abschließend.