SPÖ verhindert schulische Nachmittagsbetreuung in Purkersdorf

Elisabeth Mayer konnte bereits eine Förderzusage vom Land erwirken

Trotz einem besseren pädagogischem Konzept (die Kinder werden in ihren Lerneinheiten von den Lehrerinnen und Lehrern betreut) und kraftvoller Förderungen, lehnt die SPÖ die schulische Nachmittagsbetreuung ab.

“Das Ergebnis der vergangenen Gemeinderatssitzung ist sehr ernüchternd. Trotz gegenteiliger Beteuerungen will der Bürgermeister und seine SPÖ keine schulische Nachmittagsbetreuung in Purkersdorf. Hätten wir diese Ende März 2012 beim Land beantragt, hätten wir auch zusätzliche bis zu 400.000 Euro an Infrastrukturförderung bekommen”, so Familienstadträtin Elisabeth Mayer in einer ersten Stellungnahme.

 Budgetloch könnte massiv reduziert werden

Der Purkersdorfer Schülerhort verursacht trotz Erhöhung der Elternbeiträge ein Minus von mehr als 300.000 Euro im Stadtbudget. Bei der schulischen Nachmittagsbetreuung hätte durch geringere Kosten und vor allem Förderungen durch das Land NÖ der Abgang massiv reduziert werden können. Pro Jahr wären Einsparungen von rund 200.000 Euro möglich.

“Die Sachlage ist eindeutig: Stadträtin Mayer wird der politische Erfolg nicht vergönnt, die pädagogisch hochwertige und kostengünstigere schulische Nachmittagsbetreuung einzuführen. Mayer hätte damit in ihrem Budget bis zu 200.000 Euro jährlich eingespart. Das will man offensichtlich in der SPÖ nicht”, stellt NÖAAB Purkersdorf Obmann Florian Liehr nach der GR-Sitzung fest. Stattdessen nehme man lieber weiter jedes Jahr ein dickes Minus im Budget in Kauf.

 Besseres pädagogisches Konzept für Kinder

Mayer wolle jedoch weiter für die pädagogisch hochwertige und flexible Nachmittagsbetreuung kämpfen – “Zwar ist es nun durch die Blockade der SPÖ zu spät für die Infrastrukturförderung – die 400.000 Euro müssen wir uns leider abschminken. Der große Vorteil bei der Schulischen Nachmittagsbetreuung liegt darin, dass Lehrkräfte, Pädagogen, Freizeitbetreuer, Elternvertreter und Schulerhalter gemeinsam ein optimales Konzept bestehend aus Lernzeit, Aufgabenbetreuung und Freizeit zum Wohle der Kinder finden. Die bewährten Pädagoginnen und Betreuerinnen, des Schülerhorts, die ausgezeichnete Arbeit leisten, könnten die Kinder weiterhin in der Freizeit betreuen. Leistbare Elternbeiträge und Einsparungen für die Gemeinde – in 5 Jahren bis zu 1 Million Euro – wurden von der SPÖ im Gemeinderat abgelehnt.”