Stadträtin Mayer: „Gemeinde muss Familien zu viel bezahlten Kartenpreis rückerstatten!“

Die Stadtgemeinde soll den Familien zu viel bezahltes Geld rückerstatten!

„Die Purkersdorfer Familien haben Anrecht auf die vom Gemeinderat beschlossen Familienkarte. Die Stadtgemeinde muss den Familien, die bereits zu viel für ihre Saisonkarten gezahlt haben, den zu viel bezahlten Betrag zurückerstatten. Hier ist die Gemeinde im Sinne der Purkersdorferinnen und Purkersdorfer gefragt“, so Stadträtin ÖVP-Obfrau Elisabeth Mayer.

SP-Bürgermeister darf sich seiner Verwantwortung nicht entziehen

Der Gemeinderatsbeschluss, der Familiensaisonkarten um einen vergünstigten Preis vorsieht, ist vom SP-Bürgermeister auch eine Woche nach dem Bekanntwerden seiner Blockade noch nicht umgesetzt worden. Dieser Umstand wird von ÖAAB-Purkersdorf-Obmann Stellvertreter Florian Liehr scharf kritisiert: „SP-Bürgermeister Schlögl darf sich nicht seiner Verantwortung entziehen. Er soll sich nicht hinter zwei weisungsgebundenen Gemeindevertretern (WIPUR-Geschäftsführer Werner Prochaska und Stadtamtsdirektor Burkhard Humpel, Anm.) verstecken, sondern seiner Verwaltung endlich grünes Licht zur Umsetzung geben! Hier geht es um AlleinerzieherInnen und um Familien, die eine Kostenersparnis angesichts der steigenden Preise auch brauchen.“

 SPÖ-Blockadepolitik beenden!

Für die Umsetzung von Gemeinderatsbeschlüssen ist der Bürgermeister nämlich ganz alleine zuständig. Dass Stadtrat Preiß sowohl mit der WIPUR, als auch der Verwaltung alle nötigen Schritte gesetzt habe, sei anhand eines E-Mails schriftlich belegt. „Der Schriftverkehr zwischen der Allgemeinen Verwaltung und der WIPUR liegt der ÖVP vor. Ich fordere daher den SP-Bürgermeister auf, seine Blockadepolitik endlich zu beenden“, so Liehr weiter.

 Wir fordern: her mit der Familienkarte!

Zwischenzeitlich hat der SP-Bürgermeister Vertreter aller Fraktionen für ein Gespräch geladen, bei dem er seinen Fehler sichtlich noch ausmerzen möchte. Dazu Mayer abschließend: „Gemeinsam mit den betroffenen Familien bin ich es leid, ständig nur Ausreden des SP-Bürgermeisters ausgerichtet zu bekommen, warum die WIPUR nicht schon längst die auf unsere Initiative hin beschlossenen Familienermäßigungen gewährt. Daher: Schluss mit den Eitelkeiten und sofortige Freigabe der Familienkarte. Immerhin warten die Familien auf die kostengünstigere Alternative und die Stadtgemeinde muss ihre Verantwortung gegenüber den Purkersdorfer Familien wahrnehmen. Zusammen mit der Rückerstattung des Mehraufwandes für die Familien, ist das die richtige Vorgehensweise!“.