Wir Niederösterreicherinnen Purkersdorf besuchen das Parlament

Es ist immer wieder beeindruckend, in den geschichtsträchtigen Räumen der Wiener Hofburg zu spazieren, vor allem auch jetzt wo gerade einige Abteilungen, unter anderem der große Sitzungssaal des Parlaments, dort untergebracht sind. Die  Ortsgruppe der Wir Niederösterreicherinnen in Purkersdorf durfte am Dienstag aber nicht nur dort politische Luft schnuppern.

Eine spannende Führung, organisiert von dem Team rund um Michaela Steinacker, unserer Purkersdorfer Nationalratsabgeordneten, hat 20 Teilnehmerinnen nachhaltig beeindruckt. Die Tour führte von den temporären Parlamentscontainern am Wiener Heldenplatz durch das Heldentor bis hin zum Josefsplatz und danach ins ebenfalls historische Gebäude des Palais Niederösterreichs.

Bei einem sehr persönlichen Gespräch mit NR Michaela Steinacker erfuhren die Teilnehmerinnen hautnah wie sich der politische Alltag unter Bundeskanzler Sebastian Kurz und seinem Team gestaltet, was sich verändert und wie z.B. Gesetze entstehen. Selbstverständlich wurden auch aktuelle Themen, wie z.B. die Arbeitszeitflexibilisierung diskutiert.

„Hintergründe aus 1. Hand zu erfahren und in diesen ehrwürdigen Räumlichkeiten mit Frau Steinacker so persönlich zu plaudern ist sicherlich einzigartig und gibt ein wunderbares Gefühl.“ So Barbara Posch, Leiterin der Wir Niederösterreicherinnen, Ortsgruppe Purkersdorf.

Die stellvertretende Leiterin Birgit Hackenauer, gleichzeitig Geschäftsführerin des Palais Niederösterreichs konnte ebenfalls durch ihr geschichtliches Wissen und die Bedeutung des Palais beeindrucken. Sie führte durch dieses, nicht nur für Niederösterreich sehr bedeutende Gebäude, und lud danach auf Sekt und Brötchen. „Ich freue mich, meinen Kolleginnen von der Ortsgruppe einen Einblick in die Historie geben zu können. Der Tag war sehr gelungen und hat allen sehr gut gefallen“, so das Feedback das Hackenauer auf dieses Event erhielt.

Die Wir Niederösterreicherinnen Ortsgruppe Purkersdorf plant heuer noch 2-3 weitere Veranstaltungen und freut sich über rege Teilnahme.

Purkersdorf: Barbara Posch zur Leiterin der ÖVP Frauen gewählt

Barbara Posch wurde bei der Generalversammlung am 15. Jänner 2018 einstimmig zur neuen Leiterin der ÖVP Frauengruppe „Wir Niederösterreicherinnen“ in Purkersdorf gewählt. Sie übernimmt die Agenden
von der scheidenden Obfrau Silvia Urban. Mit ihrem neuen Team, Birgit Hackenauer als Stellvertreterinnen sowie Elisabeth Mayer und Sandra Kirnberger werden bestehende Aktivitäten fortgeführt und neue Ideen für Frauen in Purkersdorf diskutiert und ausgearbeitet.

Das Team plant Veranstaltungen für Frauen jedes Alters zu organisieren. Es stehen Kulturveranstaltungen, Infotainmentevents und Vorträge zu unterschiedlichen interessanten Themen auf dem Programm. Es werden auch aktuelle Themen wie Sporttrends, Ernährung und Social Media aufgegriffen. Hier laufen bereits Gespräche mit Exptertinnen aus den verschiedensten Gebieten, die durch das Frauen-Netzwerk organisiert werden konnten.
Die bisherige Leiterin, Silvia Urban widmet sich gänzlich ihrer Aufgabe als Seniorenbund Obfrau in Purkerdorf und gibt daher alle Agenden ab. „Ich danke Frau Urban für ihre Arbeit und die Zeit, die sie der Ortsgruppe ‚Wir Niederösterreicherinnen‘ in den letzten Jahren gewidmet hat und freue mich auf meine neue, spannende Aufgabe“, so die neu gewählte Leiterin Barbara Posch abschließend.

Der Vorstand:
Leiterin: Mag. (FH) Barbara Posch
Leiterin-Stv. und Schriftführung: Birgit Hackenauer
Kassierin: Elisabeth Mayer
Stv.-Kassierin und Organisationsreferentin: Sandra Kirnberger

Andreas Kirnberger

Paukenschlag in Region Purkersdorf: Andi Kirnberger tritt zur Landtagswahl an!

“Will Anwalt für die Anliegen der Menschen in der Region im Landtag sein”

 

“Ja, es stimmt. Ich wurde gefragt, ob ich antreten möchte und hab dann nicht lang überlegen müssen. Es gibt sehr viel zu tun für unsere Region Purkersdorf und es braucht auch endlich eine direkte Vertretung im Landtag aus unserem Teilbezirk. Daher habe ich zugesagt anzutreten und freue mich bereits darauf, die Wählerinnen und Wähler von mir zu überzeugen”, bestätigt ÖVP-Purkersdorf Chef GR Andi Kirnberger die Gerüchte.

 

Die Gemeinden Purkersdorf, Gablitz, Tullnerbach, Wolfsgraben, Mauerbach und Pressbaum haben bislang keinen eigenen Mandatar im Landtag. “Andreas Kirnberger bringt viel Energie und Ideen in die Arbeit in unserem Bezirk. Über Gemeindegrenzen arbeiten wir seit Jahren perfekt zusammen und ich bin überzeugt, dass er im Landtag sehr viel einbringen kann. Er hat daher meine volle Unterstützung.”, stellt Gablitz’ Bürgermeister Michael Cech klar.

 

Wesentlich seien jedenfalls die Themen, für die sich Kirnberger einsetzen möchte. “Ein Thema, das die ganze Region vereint: Mobilität für Pendlerinnen und Pendler und unsere älteren Mitmenschen sowie den Ausbau des öffentlichen Verkehr auch wenn der U-Bahn Ausbau konkreter wird. Hier muss sich was bewegen und es braucht auch eine starke Stimme der Region im Landtag. Ein ganz elementares Thema für die Region ist auch die Unterstützung und Förderung der ansässigen Wirtschaft besonders der Klein- und Mittelbetriebe mit Ihren Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern. Leistbares Wohnen und die entsprechenden Förderungen, die wir vom Land holen müssen ist ein weiteres Kernthema. Kurz gesagt: ich will der Anwalt der Bürgerinnen und Bürger sein – und zwar bei den ganz alltäglichen Problemen und Herausforderungen”, erklärt Kirnberger.

 

Zur Person:

Andi Kirnberger hat als Werbefachmann 2004 einen eigenen Betrieb gegründet. Er wurde am 1. März 1976 geboren, ist in Purkersdorf aufgewachsen und hier geblieben. Kirnberger ist verheiratet und Vater von zwei Kindern (14 Jahre alt und 10 Jahre alt). Sein politischer Werdegang beginnt als Bezirksobmann-Stellvertreter der jungen Wirtschaft (2011 – 2016). 2015 wird er zum Purkersdorfer ÖVP Obmann gewählt. Ebenfalls 2015 zieht er für die ÖVP als Vorsitzender des Prüfungsausschusses in den Gemeinderat ein. Seit seiner Kindheit spielt der ehemalige Landesliga und Sen. Staastligaspieler Tennis in Purkersdorf. Weiters zählen Laufen und Mountainbiken zu seinen Hobbies.

Über 11.000 Menschen bei #Auftakt

Beim Nationalratswahl-Auftakt von Sebastian Kurz‘ Neuer Volkspartei fanden sich mehr als 11.000 Menschen ein, die mit der Bewegung gemeinsam den Auftakt für die drei Wochen bis zu Wahl einläuteten.

Starke Ansagen von Kurz für Österreich

In seiner Rede hielt Sebastian Kurz den Weg fest, den er für Österreich gehen will: weniger Steuerbelastung, wieder mehr tun für die Fleißigen im Land, Bekämpfung von Arbeitslosigkeit und der klaren Festlegung, nur so viele Menschen zuwandern zu lassen, wie unser Land auch integrieren kann.

 

 

 

VPNÖ startet in Nationalratswahl

„Die Volkspartei Niederösterreich startet am 23. September in einen traditionell kurzen dreiwöchigen Nationalratswahlkampf. Wir wollen Niederösterreich zum schnellsten Bundesland machen, das heißt für uns auch kurz wahlkämpfen und rasch weiterarbeiten. Andere Parteien haben im Juli mit Hausbesuchen begonnen oder bereits im August Inserate geschalten. Eine Partei hat überhaupt schon im Jänner ihr Wahlprogramm vorgestellt. Das heißt auf den längsten Bundespräsidentenwahlkampf folgt der längste Nationalratswahlkampf. In rund 20.000 Schaukästen bzw. Plakatständern werden drei Wochen lang Themen und Kandidatinnen und Kandidaten zur Nationalratswahl präsentiert. Alle 12 Kandidatinnen und Kandidaten des jeweiligen Wahlkreises auf einem Plakat – denn nur in der Volkspartei Niederösterreich gilt: 1 Stimme ist 1 Wahlpunkt. Bei uns haben alle dieselben Chancen, bei uns ist jede Stimme gleich viel wert“, betont Landesgeschäftsführer Bernhard Ebner. „Ebenfalls startet die Volkspartei Niederösterreich am 23. September mit den Hausbesuchen – unsere 20.000 Funktionärinnen und Funktionäre werden von 7 Freiwilligenbüros mit rund 150 Helferinnen und Helfern unterstützt. Zudem haben rund 5.000 Nichtparteimitglieder ihre Unterstützung für Sebastian Kurz und die Neue Volkspartei zugesagt. Besonders wichtig sind in der heutigen Zeit die sozialen Medien und diese Woche haben wir auch auf Facebook mit dem 30.000 Fan einen neuen Meilenstein erreicht.“

 

„Unser Wahlkampf wird traditionell kurz. Unser Wahlkampf wird traditionell intensiv. Aber: Unser Wahlkampf wird – ebenso traditionell – innovativ, wie wir diesmal mit den Public Viewings der TV-Duelle von Sebastian Kurz zeigen. Angriffe und Falschmeldungen halten uns nicht auf. Untergriffe und Beleidigungen lenken uns nicht ab. Wenn es um die Arbeit in der Landesregierung geht, erwarten wir uns eine ehrliche Partnerschaft, um das umzusetzen, was vereinbart ist und um das gemeinsam auf den Weg zu bringen, was Niederösterreich gut tut. Wir werden niemanden anpatzen und wir werden niemanden schlecht machen. Nur wer sich vor und während einer Wahl fair verhält, kann nach einer Wahl anständig zusammen arbeiten“, unterstreicht Bernhard Ebner den fairen Wahlkampfstil der Volkspartei Niederösterreich. „Mit einer Kampagne werden wir nach der Nationalratswahl die Arbeit unserer Landeshauptfrau begleiten und gleichzeitig mit 570 Kampagnen die Halbzeitbilanzen in unseren Gemeinden ziehen.“

 

„Sie kennen unseren neuen Stil im Land, sie wissen unsere Landeshauptfrau steht für ein neues Miteinander für unser Land. Wir kommunizieren hart in der Sache, klar in der Debatte und fair im Ton – denn in der Arbeit für unser Land und die Landsleute zählen Fakten. Franz Schnabl wurde im April 2017 als SPÖ-NÖ Vorsitzender vorgestellt. Seit damals hat er sich mehrfach für eine Zusammenarbeit ausgesprochen, allerdings mussten wir auch einige Meldungen und Aussagen richtigstellen wie beispielsweise die zum Thema Sicherheit und Wohnbau. Jetzt wechselt Franz Schnabl in die Landesregierung. Er hat das Arbeitsübereinkommen unterschrieben. Wenn es um die Arbeit in der Landesregierung geht, erwarten wir uns eine ehrliche Partnerschaft. Da unser Klubobmann derzeit unsere Landeshauptfrau auf ihrer Israel-Reise begleitet, darf ich sie darüber informieren, dass wir diese Unterschrift als Versprechen werten, dass Franz Schnabl tatsächlich auf Zusammenarbeit setzen wird. Deshalb werden die Mandatarinnen und Mandatare der Volkspartei Niederösterreich ihn auch wählen“, verkündet Bernhard Ebner.

Kirnberger: “Sebastian Kurz ist Politiker einer neuen Generation”

Heute Nachmittag wurde der 30jährige Sebastian Kurz als neuer Bundesparteiobmann der ÖVP einstimmig vom Bundesparteivorstand gewählt.

“Zur Zusammenarbeit gehören immer zwei. Die SPÖ hat in der Bundesregierung in den vergangenen Wochen viele Vorhaben blockiert und bewusst provoziert. Zugleich befindet sich Bundeskanzler Kern seit Monaten im Wahlkampfmodus – wie er auch mit seinem Pizza-Kanzler Video gezeigt hat. Sein Angebot zur Reformpartnerschaft ist eines, das er selbst gar nicht liefern will. Daher ist der Vorschlag von Sebastian Kurz diesem Schauspiel und diese SPÖ-Inszenierung rasch durch Wahlen zu beenden, damit wieder gearbeitet werden kann, richtig”, stellt ÖVP-Chef GR Andreas Kirnberger zu den aktuellen Entwicklungen fest.

Darüber hinaus sei Sebastian Kurz ein kompetenter Politiker mit jahrelanger Erfahrung auf nationaler und internationaler Ebene. “Ich bin davon überzeugt, dass die ÖVP mit Kurz den richtigen Weg einschlägt und sich selbst erneuern kann – auch das ist unbedingt notwendig. Er ist ein Politiker einer neuen Generation, der deutlich anspricht, was getan werden muss. Aus diesem Grund unterstütze ich mit meinem Team aus Purkersdorf Sebastian Kurz mit ganzer Kraft”, so Kirnberger.

Mikl-Leitner ist neue Landeshauptfrau!

Die neue Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner will „Niederösterreich zum schnellsten Bundesland in dieser Republik machen“. Sie kündigte in ihrer Antrittsrede unter anderem eine Stärkung des ländlichen Raums, Entbürokratisierung und einen Masterplan Digitalisierung an. „Ich übernehme das Amt mit Demut und möchte Niederösterreich mit Mut in die Zukunft führen“, erklärte sie.

Glücklich und stolz, für das Land arbeiten zu dürfen

„Die Wahl ist für mich Verpflichtung und Aufgabe“, bedankte sie sich in der Sondersitzung des NÖ Landtags. Die Wahl sei gleichzeitig „Erleichterung und Ermutigung“. Sie blickte zu Beginn ihrer Rede auf ihre Aussage beim Wechsel vom Innenministerium in die Landespolitik im Vorjahr zurück, als sie meinte: „Ich habe den wohl härtesten Job in dieser Republik hinter mir und die schönste Aufgabe Österreichs vor mir“. „Ich spüre umso mehr, wie richtig dieser Gedanke damals war.“

Sie sei glücklich und stolz, in dieser Funktion für das Bundesland arbeiten zu dürfen: „Wir können auf das beste Niederösterreich bauen, das es je gab.“ Ihr Vorgänger Erwin Pröll habe das Land „exzellent geführt“. „Du hast es geschafft, Niederösterreich zu einem starken, selbstbewussten Bundesland zu machen“, bedankte sie sich bei Pröll.

„Neue Herausforderungen neu beantworten & Chancen unserer Zeit nutzen“

Ihre Ziele seien, „neue Herausforderungen neu zu beantworten und die Chancen unserer Zeit zu nutzen, die im Generationswechsel liegen“. Die Zeiten des grenzenlosen Wachstums für die privaten Haushalte und die öffentliche Hand seien vorbei. „Wir müssen in Zeiten von weniger mehr leisten. Ich will, dass Niederösterreich nicht nur das größte Bundesland ist, sondern auch das schnellste Bundesland wird“, nannte Mikl-Leitner u.a. Entscheidungen für Betriebe und Anliegen der Landsleute, neue Arbeitsplätze, Verfahren und Planungen als Beispiele.

„Neue Gerechtigkeit für Land und Leute“

Es gehe um eine „neue Gerechtigkeit für Land und Leute“, betonte die erste Landeshauptfrau Niederösterreichs nach ihrer Angelobung. „Gerechtigkeit beginnt mit Ehrlichkeit im Reden und im Handeln“, sagte die 53-Jährige. Sie plädierte – wie bereits vor kurzem am Landesparteitag – für eine „neue Gerechtigkeit“, die die arbeitenden Menschen entlaste, den Schwachen helfe und jene sanktioniere, die das System ausnützen. Die Politik sollte sich mit den tatsächlichen Problemen beschäftigen und nicht Randthemen wie Ampelpärchen und Binnen-I in den Mittelpunkt rücken, betonte Mikl-Leitner.

„Sind das größte, wollen aber auch schnellstes Bundesland der Republik sein“

Als Schwerpunkte führte Mikl-Leitner die Bereiche Arbeit und Wirtschaft, Mobilität, Wissenschaft und Forschung, den ländlichen Raum und Kultur an. Als Ziel nannte die Landeshauptfrau, Niederösterreich zur „schnellsten Wirtschaftsregion in der Republik machen“, um Wohlstand zu sichern, sichere Arbeitsplätze zu schaffen und das Bundesland als innovatives Hightech-Land zu etablieren – u.a. mit der Vernetzung von Wissenschaft und Wirtschaft. Die Digitalisierung soll als Chance für mehr Arbeitsplätze genutzt werden: Mikl-Leitner kündigte einen „Masterplan Digitalisierung für Niederösterreich“ an, mit dem alle Bereiche des Landes auf die zukünftigen Entwicklungen intensiv vorbereitet werden sollen.

Gemeinsam vor Ort, statt einsam im Landhaus

„Wir werden die regionale Wirtschaft durch eine intelligente Standortpolitik und Betriebsansiedlung im ländlichen Raum stärken“, erklärte Mikl-Leitner, die sich dafür aussprach, den Sitz einzelner bestehender Behörden von Wien nach Niederösterreich zu verlagern und damit mehr Arbeitsplätze in die Regionen zu bekommen. Die neue Landeshauptfrau kündigte auch eine beschleunigte Breitbandoffensive, einen Ausbau des Forschungsstandortes Niederösterreich und ein Vorantreiben der Entbürokratisierung an. Es brauche weniger Strafen und mehr Beratungen, weniger Sachverständige und mehr Hausverstand.

„Es geht darum, Räume neu zu denken“ – für eine Stärkung der regionalen Strukturen

Die 53-Jährige nannte als Grundprinzipien, Räume neu zu denken und ein neues Miteinander zu schaffen. Sie plädierte dafür, nicht in Landesgrenzen, sondern in Lebensräumen zu denken – etwa in Sachen Kinderbetreuung, Verkehrsanbindung und gesundheitliche Versorgung. Die Stärken der Länder – etwa die Nähe zu den Menschen – sollte man laut Mikl-Leitner stärker nutzen. „Jedem von uns sollte klar sein, nichts ist anfälliger für autoritäre Politik als ein Zentralstaat und nichts schützt besser davor als Machtverteilung“, sprach sie sich für eine Stärkung des Föderalismus aus.

„Familien ein Leben ermöglichen, wo sie aufgewachsen sind“

Ein niederösterreichisches Mobilitätskonzept sieht laut Mikl-Leitner Taktverdichtung im ländlichen Raum sowie den Ausbau von Bahnhöfen und Park-and-Ride-Anlagen vor. „Wir wollen den Familien ein Leben dort ermöglichen, wo sie aufgewachsen sind“, betonte sie. In Sachen Kultur versprach sie: „Wir werden den Weg des Kulturlandes Niederösterreich fortsetzen.“

Johanna Mikl-Leitner mit starken 98,5 Prozent zur Landesparteiobfrau gewählt

Mit 98,5 Prozent der Delegiertenstimmen und einem starken Vertrauensbeweis ist Johanna Mikl-Leitner zur Landesparteiobfrau der Volkspartei Niederösterreich gewählt worden. Sie folgt dem nunmehrigen Ehrenparteiobmann LH Dr. Erwin Pröll, der sich insgesamt sechs Mal dieser Wahl stellte. Beim ersten Mal, am 4. April 1992, wurde Pröll mit 94,5 Prozent der Stimmen gewählt.

Gerhard Karner, Vorsitzender der Wahlkommission, verkündete auch das Ergebnis für das neue Stellvertreter-Team von Mikl-Leitner. Magdalena Eichinger erhielt 98,5 Prozent der Delegierten-Stimmen, Kurt Hackl 99,8 Prozent, Andrea Kö 99 Prozent, Klaudia Tanner 96,9 Prozent und Michael Wurmetzberger 98,3 Prozent.

Starke Ansage der neuen Landesparteiobfrau in ihrer Rede am Parteitag

„Ich will, dass wir die Partei für die Fleißigen sind. Ich will, dass Niederösterreich das Land der Tüchtigen ist. Denn Gerechtigkeit heißt, den Fleißigen zu helfen und nicht den Faulen unter die Arme zu greifen“, betonte die designierte Landesparteiobfrau und zukünftige Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner am 45. Ordentlichen Landesparteitag der Volkspartei Niederösterreich. „Fleiß mag heute bei manchen als altmodisch gelten. Aber Fleiß, Einsatz und Leistungsbereitschaft sind aktueller denn je. Wir brauchen diesen Fleiß und wir brauchen diese Leistungsbereitschaft. Deshalb will ich ein neues Bekenntnis zu den Leistungsträgern im Land. Sie verdienen mehr Anerkennung durch uns. Sie verdienen weniger Belastung durch den Staat. So verstehe ich die Partei für die Fleißigen. Und bei unserem Einsatz für die Fleißigen vergessen wir in Niederösterreich nie, dass wir jenen die Hand reichen, die unsere Hilfe brauchen“, betont Mikl-Leitner.

Sozialsystem muss für die Schwächsten da sein

Für die designierte Landesparteiobfrau steht fest: „Bis vor wenigen Jahren haben wir Jahrzehnte erlebt, mit sicherem Wachstum und steigendem Wohlstand. Aber jetzt leben wir in Zeiten, in denen die ‚soziale Frage‘ wieder so aktuell ist, wie schon lange nicht mehr. Wir leben jetzt in einer Zeit, in der es nicht mehr allein um die Frage gehen kann: Wer bekommt wieviel? Diese Zeiten sind vorbei. Die soziale Frage muss heute heißen: Wer bekommt wieviel – wofür? Und das gilt für die gesamte Gesellschaft – am oberen und am unteren Ende. Denn die arbeitenden Menschen ärgern sich zu Recht über diejenigen, die nicht wirklich Hilfe brauchen, die das Sozialsystem nur ausnützen, die nicht schwach sind, sondern nur unverschämt. Mich ärgert das auch. Denn so kommen jene Menschen in Misskredit – die unsere Hilfe wirklich brauchen. Bringen wir’s auf den Punkt: Das Sozialsystem muss für die Schwächsten da sein. Nicht für die Frechsten“, betont Mikl-Leitner.

Bürokratie, Bevormundung, Überregulierung, das alles gibt es im Übermaß. Was es zu wenig gibt, ist Augenmaß.

Für die designierte Landesparteiobfrau beginnt Gerechtigkeit mit Ehrlichkeit: „Sagen, was ist. Tun, was zu tun ist! Daher ist es mein Anspruch, dass wir offen darüber reden, wenn es Probleme gibt und auch dann darüber reden, wenn es Gegenwind gibt. Denn egal wo ich hinkomme – sei es bei unseren landwirtschaftlichen Betrieben oder bei unseren Unternehmerinnen und Unternehmern. Fast überall steht ein Problem an erster Stelle: Die maßlose Überregulierung und die Kontrollwut. Wir dürfen aber keine Politik betreiben, die sich immer weiter von den echten Sorgen der Menschen entfernt. Wir brauchen auch keine Politik, die den Kopf einzieht, bei den echten Problemen wie bei der Migration oder bei der Arbeitslosigkeit. Aber dann einen Übereifer entwickelt, wenn es um das Regulieren der Wirtschaft, der Landwirtschaft und des täglichen Lebens geht. Bürokratie, Bevormundung, Überregulierung, das alles gibt es im Übermaß. Was es zu wenig gibt, ist Augenmaß. Es werden diejenigen gebremst, die die Arbeitsplätze in unserem Land schaffen sollen, das ist weder gerecht noch vernünftig. Wir müssen wieder zu einem neuen Maß zurückfinden. Es braucht in Zukunft weniger Sachverständige und wieder mehr Hausverstand“, so Mikl-Leitner.

Politiker müssen sich wieder um Alltagssorgen der Menschen kümmern

„Mich ärgert zum Beispiel auch, wenn sich die Politik mehr mit Randthemen beschäftigt, als mit den echten Problemen. Schauen wir uns um, was wir heute täglich erleben müssen: Die Menschen machen sich Sorgen, wie sie über die Runden kommen. Und die Politik beschäftigt sich mit Gender Mainstreaming. Die Betriebe machen sich Gedanken, wie sie mit dem immer höheren Verwaltungsaufwand zurechtkommen. Und manche Politiker diskutieren, ob der Heldenplatz umbenannt werden soll. Die Gastwirte kämpfen mit immer mehr Bürokratie. Und die Politik erfindet die Allergenverordnung. Die Familien stellen sich die Frage, was aus ihren Kindern wird. Und die Politik in Wien beschäftigt sich mit den Ampelpärchen“, betont Mikl-Leitner und weiter: „Wenn Gender Mainstreaming, wenn Heldenplatz, wenn Ampelpärchen oder Allergenverordnungen die politischen Debatten bestimmen, dann ist es offensichtlich, dass sich die Politik immer weiter von den Menschen wegbewegt. Mehr noch: Dann fragen sich immer mehr Menschen: Was soll ich mit dieser Politik? Wie sollen mich Politiker verstehen, wenn sie nicht wissen, was mich beschäftigt? Wie sollen mir Politiker helfen, wenn sie nicht mehr spüren, was unsere Alltagssorgen sind?“

 

„Wir leben jedenfalls in einer Zeit mit neuen Aufgaben und neuen Herausforderungen. In dieser Zeit dürfen wir uns nicht mit Zuständen abfinden, in dieser Zeit müssen wir unseren Platz finden. Denn unsere Generation ist besonders gefordert, weil die Welt unruhiger und unsicherer geworden ist. Weil Europa brüchiger und uneiniger geworden ist. Weil die Wirtschaft schneller und internationaler geworden ist. Weil die Arbeitswelt neue Herausforderungen wie die Digitalisierung bewältigen muss. Weil die Einkommen oft nicht mehr werden, aber mehr Einsatz gefordert wird. Weil den Menschen mehr abverlangt wird, als in den Jahren davor“, skizziert Mikl-Leitner ein Bild für die Zukunft.

Danke an Erwin Pröll

„Das Gute für die Zukunft ist, dass wir auf das beste Niederösterreich bauen können, dass es je gab“, bedankte sich die designierte Landesparteiobfrau bei Ehrenparteiobmann Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll: „Die Arbeit in den letzten Jahrzehnten hätte keiner besser machen können als du, lieber Erwin. Und so wie du dich vor 25 Jahren zu neuen Wegen aufgemacht hast, neue Themen und neue Perspektiven aufgezeigt hast, so sind wir jetzt in einer Zeit, in der wir uns zu neuen Wegen aufmachen müssen.“

Land jetzt in die Zukunft führen

Dass der erfolgreiche Weg in Niederösterreich fortgesetzt wird, ist Mikl-Leitner überzeugt: „Wir treffen heute auf unserem Landesparteitag wichtige Weichenstellungen und in einem Jahr steht Niederösterreich vor der Wahl. In einem Jahr geht es um die Frage: Wer soll unser Land in dieser Zeit und durch diese Zeit, in die Zukunft führen. Wer, wenn nicht wir, soll den Zusammenhalt stärken, zwischen Land und Gemeinden. Wer, wenn nicht wir, soll die Brücken bauen, zwischen jung und alt. Wer, wenn nicht wir, soll den Schulterschluss herstellen, zwischen Wirtschaft und Arbeit. Dafür braucht es uns. Dafür braucht es die Volkspartei Niederösterreich.“

 

Den heutigen Landesparteitag verglich Mikl-Leitner mit der Jahreshauptversammlung der größten ehrenamtlichen Bewegung in Niederösterreich. „Die Volkspartei Niederösterreich ist mit ihren Teilorganisationen, den ehrenamtlichen Funktionärinnen und Funktionären und ihren Mitgliedern die größte Freiwilligen-Organisation unseres Landes. Wir alle wollen mehr erreichen. Das macht uns anders und das macht uns stark.“

Purkersdorfer Echo – Februar 2017

Die Themen:

– Danke an Erwin Pröll
– Mikl-Leitner übernimmt Staffel von Erwin Pröll
– SPÖ erhöht Gebühren für alle Haushalte
– Kirnberger zieht Bilanz über 2016
– Wien-Umgebung gibt es nicht mehr

Download:

Purkersdorfer Echo, Ausgabe 265 – Februar 2017 (PDF)

Als eBook ansehen:
https://issuu.com/vppurkersdorf/docs/echo_263_web

Hanni Mikl-Leitner Nachfolgerin von Erwin Pröll

LH-Stellvertreterin Johanna Mikl-Leitner wurde als Spitzenkandidatin der Volkspartei Niederösterreich für den Landesparteitag nominiert. Dafür hat es einen einstimmigen Beschluss des Landesparteivorstandes auf Empfehlung des eingesetzten Wahlkomitees unter dem Vorsitz von Klubobmann Klaus Schneeberger und allen Obleuten der Teilorganisationen gegeben. Darüber hinaus wurde auch ein Termin für den 45. Ordentlichen Landesparteitag festgelegt. Dieser wird am 25. März 2017 in St. Pölten stattfinden.

 

  „Mit der Entscheidung für Johanna Mikl-Leitner hat die Volkspartei Niederösterreich eine exzellente Grundlage gelegt, dass die erfolgreiche Arbeit in der Partei und auch im Bundesland Niederösterreich in Zukunft fortgesetzt werden kann“, betonte Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll im Rahmen einer Pressekonferenz im Anschluss an den Landesparteivorstand.

 

Mikl-Leitner sei laut Pröll eine erfahrene Politikerin, die als Managerin der Landespartei, im Nationalrat, in der Landesregierung und im Innenministerium erfolgreich tätig war.    

 

  Johanna Mikl-Leitner, die designierte Nachfolgerin von Landeshauptmann Pröll, sprach in einer ersten Stellungnahme von einem „großen Vertrauensvorschuss und einer großen Verantwortung, dieses Amt übernehmen zu können.“ Mikl-Leitner wolle nun Schritt für Schritt vorangehen, ihr Ressort bis März weiterführen und sich zugleich auf die neuen Aufgaben vorbereiten. „In die Fußstapfen des Herrn Landeshauptmann zu treten, ist eine große Herausforderung und ich werde diese Aufgabe mit Respekt und Demut gegenüber dem Amt in Angriff nehmen“, so Mikl-Leitner weiter, „ich habe mein politisches Handwerk bei Erwin Pröll gelernt, nationale und internationale Erfahrungen gesammelt und Kontakte aufgebaut – und all das werde ich für Niederösterreich nützen.“

 

   Johanna Mikl-Leitner soll nun beim Landesparteitag am 25. März zur neuen Parteiobfrau der Volkspartei Niederösterreich und im Anschluss zur ersten Landeshauptfrau von Niederösterreich gewählt werden.

 

Wir gratulieren!

Die Volkspartei Purkersdorf gratuliert der designierten Landesparteiobfrau! Liebe Hanni, wir werden dich mit ganzer Kraft unterstützen!