Kirnberger: “Sicherheit am Schulweg: weitere Verbesserungen notwendig”

“Mehr Sicherheit am Schulweg und eine Verkehrsberuhigte Zone rund um die Schulen sind unsere wichtigsten Anliegen im Rahmen der ‘Aktion Schutzengel’. Mit dem von uns eingebrachten Verkehrskonzept konnten wir schon viel erreichen – beispielsweise das Durchfahrtsverbot in der Schwarzhubergasse, die Kreuzungserhöhung zwischen Bahnhof und Alois-Mayer Gasse und eine verbesserte Busroute. Unsere Schülerlotsen sorgen für mehr Sicherheit bei den Zebrastreifen”, resümiert GR Andreas Kirnberger über die “Aktion Schutzengel” in den vergangenen Jahren.

Trotzdem, so Kirnberger, seien noch nicht alle Aufgaben erledigt. “Ursprünglich haben wir ein Fahrverbot in der Schwarzhubergasse gefordert. Heute sehen wir, dass es stellenweise zu Problemen kommt, wenn zu viele Leute gleichzeitig wenden wollen. Die Verkehrsberuhigte Zone vor der Volksschule ist goldrichtig, aber bezüglich der Wendemöglichkeiten muss noch einmal nachgeschärft werden”, kündigt Kirnberger an.

Eine weitere Herausforderung stellt für Kirnberger die Ausfahrt aus der Alois-Mayer Gasse dar. “In der Einmündung in die Kaiser Josef-Straße haben wir zwar die Polizei, die für einen sicheren Übergang für die Kinder sorgt, aber PKWs können dort auf Grund der Verkehrslage nur sehr schwierig herausfahren. Ein erster Schritt wäre, den Verkehrsspiegel so zu adaptieren, dass man auch auf der linken Fahrspur sieht, wohin man fährt. Weiters wäre auch ein Schutzweg über die Alois-Mayer Gasse selbst eine positive Veränderung für die vielen Kinder, die vom Bus in die Schule gehen”, fordert Kirnberger ein.

DANKESCHÖN an unsere Schülerlotsen

Bei jedem Wetter sichern die Schülerlotsen in der Früh den Zebrastreifen bei der Volksschule und sorgen so für die Sicherheit unserer Kinder. Nun gehen auch sie in die wohlverdienten Ferien.
 
VP-Obmann Andreas Kirnberger und VP-GR Elisabeth Mayer danken den ÖVP-Senioren sehr herzlich für diese wertvolle Tätigkeit und luden zum Danke-Frühstück. „Unsere Schülerlotsen sind seit vielen Jahren verlässlich für unsere Kinder im Einsatz und haben viel Freude bei dieser verantwortungsvollen Tätigkeit,“ so ÖVP-Obmann Andreas Kirnberger.
Peter Berger, Raimund Boltz, Josefine Jablonski, Josef PrinzHeinz Rienessel  und Erich Wieland sind mit viel Freude bei diesem Ehrenamt im Einsatz.
Ab Herbst 2018 wird Verstärkung gesucht. Bitte bei GR Andreas Kirnberger melden!

ÖVP-Kirnberger: “City-Maut in Wien ist klar abzulehnen”

“Der Vorschlag der grünen Wiener Vizebürgermeisterin ist ein Anschlag auf die Pendlerinnen und Pendler und daher ganz klar abzulehnen. Dieses Beispiel zeigt, dass sich die Grünen mittlerweile leider schon sehr weit weg von den Menschen bewegt haben. Wir in Purkersdorf forcieren ganz klar den Öffentlichen Verkehr, aber jene, die aufs Auto angewiesen sind, oder einfach auch gerne mit dem Auto fahren wollen, dürfen nicht bestraft und wie die Melkkuh der Nation behandelt werden”, hält der Purkersdorfer ÖVP-Chef, GR Andreas Kirnberger, fest.

Wien habe weit mehr als 70 Millionen Euro Mehreinnahmen alleine aus der Ausweitung der Kurzparkzonen als Körberlgeld für das Stadtbudget lukriert – und das nur auf Kosten der Autofahrer. Gleichzeitig gab es keine Gegenmaßnahmen wie beispielsweise den Ausbau von Wiener Park&Ride Anlagen. “Der Vorschlag einer weiteren Verschärfung – die Einführung einer City-Maut – ist polemisch und entspricht nicht der Lebensrealität der Pendlerinnen und Pendler. Daher ein klares Nein von unserer Seite”, erklärt GR Florian Liehr, Mobilitätsbeauftragter der Stadtgemeinde. “Wer tatsächlich über diesen Schritt nachdenkt, sollte sich bewusst sein, dass eine solche Maßnahme auch umgekehrt geht”, gibt Liehr zu bedenken.

 

Landes-Mobilitätspaket bringt Öffi-Ausbau für Purkersdorf

“Unser Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner hat mit ihrem Regierungsteam das neue ‘Mobilitätspaket 2018-2022’ vorgestellt. Damit bekennt sich das Land Niederösterreich ganz klar zum Ausbau der öffentlichen Verkehrsmittel – auch in der Region Purkersdorf. Neben dem REX-Ausbau sieht das Mobilitätspaket auch Taktverdichtungen für die S50 vor – und damit für unsere Hauptverkehrsader nach Wien. Gleichzeitig wird Niederösterreich auch den U-Bahn Ausbau über die Wiener Stadtgrenze prüfen. Wir begrüßen das ausdrücklich”, erklären LAbg. Bgm. Martin Michalitsch und ÖVP Purkersdorf Obmann GR Andreas Kirnberger.

Erst im vergangenen Jahr trat die Tarifreform des Verkehrsverbunds Ost-Region in Kraft. “Die Reform hat für Purkersdorfer, die nach Wien pendeln eine massive Preisentlastung gebracht. Insgesamt 175 Euro günstiger ist die neue Jahreskarte. Von dem im ‘Mobilitätspaket 2018-2022’ geplanten Ausbau der Öffis wird Purkersdorf stark profitieren. Ich danke daher dem Land Niederösterreich und unserer Landeshauptfrau für diese Initiative”, ist Kirnberger begeistert.

Ein wesentliches Projekt sei jedoch das Bahnhofsareal in Unter-Purkersdorf. “Diese Chance müssen wir nützen  um eine optimale Mischung aus Freizeit, Bildung, Gewerbe, Wohn- und Verkehrsprojekten zu finden. Bei einer Nutzung als möglichen Bahnhof für die U-Bahn wird man die Errichtung einer P&R-Anlage zu bedenken haben um die Parkplatzsituation zu verbessern. Purkersdorf ist heute extrem verbaut – mit dem großen Bahnhofsareal haben wir jedoch eine einmalige städtebauliche Chance, die wir keinesfalls verpassen dürfen”, stell Kirnberger fest.

Einen weiteren wichtigen Punkte im Zusammenhang mit Mobilität spricht LAbg Martin Michalitsch an: „Obwohl mit der neuen Westbahn und in Kürze auch mit der Güterzugsumfahrung St.Pölten eine wesentlich besser geeignete Strecke zur Verfügung steht, fahren immer noch Güterzüge auf der alten Westbahn durch dicht besiedeltes Gebiet. Dabei handelt es sich um jene Züge, die die Sicherheitseinrichtungen der neuen Strecke nicht genügen. So wie es im Flugverkehr bereits geschehen ist, sollte das alte rollende und lärmintensive Material auch im Güterzugverkehr schrittweise beginnend mit den Nachtstunden verboten werden. Ich habe daher den Verkehrsminister bereits aufgefordert hier Schritte zu setzen und lade alle Gemeinden an der alten Westbahn ein, sich dieser Initiative anzuschließen.

Das Mobilitätspaket ist unter www.noe.gv.at/mobilitaet abrufbar.

Kirnberger: “ÖVP unterstützt Bürgeranliegen”

Bürgerinitiative will Durchgang zwischen Wintergasse und AHS öffnen

“Zwischen Wintergasse und der AHS existiert bereits seit vielen Jahren ein gewidmeter öffentlicher Durchgang, der jedoch bislang nie zur Benutzung freigegeben wurde. Jetzt fordert eine Bürgerinitiative im Sinne der Sicherheit vor allem für Schulkinder die Freigabe dieses Durchgangs. Wir als ÖVP unterstützen dieses Anliegen, weil uns wichtig ist, dass Fußgänger und Schulkinder sicherer unterwegs sind”, gibt ÖVP-Chef Andreas Kirnberger bekannt.

Vor allem Morgens und nach Schulschluss sei die Situation in der Herrengasse sehr angespannt. Viele LKW-Transporte vom Holzverladeplatz beschwören brenzlige Situationen gerade herauf. “Jeder kann sich selbst davon überzeugen: sobald ein LKW Gegenverkehr in der Herrengasse hat, muss er defakto auf den Gehsteig ausweichen. Ich will mir gar nicht ausmalen, was passiert, wenn hier gleichzeitig Schulkinder mit Roller unterwegs sind und nicht mehr rechtzeitig bremsen können, weil der LKW sie schlicht und ergreifend nicht sieht”, ist Kirnberger besorgt.

Seitens der Gemeinde werden jetzt Informationen von den Grundeigentümern sowie eine Beurteilung der Abteilung Raumordnung des Landes NÖ eingeholt. Wenn alles am Tisch liegt, wird das Thema in der Gemeinde besprochen.

“Die Verkehrssituation in der Herrengasse ist schon seit langem nicht mehr haltbar. Seitdem die Wintergasse – immerhin leider noch immer eine Sackgasse – immer stärker verbaut wird und die Gemeinde auch noch beinahe am Ende der Straße einen Kindergarten gebaut hat, hat der Verkehr in der schmalen Herrengasse immer mehr zugenommen. Täglich kommt es zu gefährlichen Situationen für Fußgänger und ganz besonders für Kinder. Der Durchgang zwischen Wintergasse und AHS ist für uns daher ein adäquater Weg diesen Zustand zu beenden”, erklärt ÖVP-Klubobmann und Verkehrssprecher GR Florian Liehr.

ÖVP-Neujahrsempfang: Kirnberger zieht Bilanz über 2016

Notarzt gerettet, Ersparnis für Pendler, Gemeinde erhöht Gebühren

Zum ÖVP Neujahrsempfang lud vergangenen Mittwoch ÖVP-Chef GR Andreas Kirnberger. Neben den Ehrengästen Bürgermeisterin Claudia Bock, Gemeinderat Christian Umshaus und Teilbezirksobmann Michael Strotzer konnte Kirnberger mehr als 60 Gäste aus Purkersdorf begrüßen. “Das vergangene Jahr war für uns von harter Arbeit für die Gemeinde geprägt. Zahlreiche Projekte konnten erfolgreich abgeschlossen werden. Ein großes Danke geht dabei an Landeshauptmann Erwin Pröll seine Stellvertreterin Johanna Mikl Leitner und das Land Niederösterreich. Das Land hat für uns den neuen Kindergarten in der Bad-Säckingen Straße, das neue Jugendtreff und den Umbau des Hauptplatzes finanziert. Darüber hinaus konnten wir gemeinsam erreichen, dass der Notarzt-Stützpunkt in unserer Stadt erhalten bleibt”, resümiert Kirnberger.

Auch im öffentlichen Verkehr war das vergangene Jahr ein gutes für die Pendlerinnen und Pendler. “Neben besseren Zugsverbindungen nach Wien, haben wir beschlossen, den Wienerwald Nachtbus später fahren zu lassen – damit werden auch die Abend- und Nachtverbindungen attraktiver. Und im Rahmen der Tarifreform des VOR konnten wir verbuchen, dass die Jahreskarte für Pendlerinnen und Pendler um 175 Euro billiger wird!”, so Kirnberger weiter.

Sorgen bereite Kirnberger vor allem, dass die Gemeinde kaum noch Geld für Projekte über habe. 2017 werden nur mehr 700.000 Euro für Projekte – seien es Förderungen für Schulausflüge oder Straßensanierungen – zur Verfügung stehen. Alles weitere, was die Stadt tun möchte, muss sie per Kredit finanzieren. Das sei eine Entwicklung, die nicht zukunftsfit sei. “Stattdessen wurden die Kinderbetreuungskosten von der Gemeinde massiv erhöht. Gerade Alleinerziehende trifft das in einem Maße, das ich für mich bedenklich ist. Hier muss die Gemeinde noch einmal nachjustieren”, fordert der ÖVP-Chef ein.

Aktion Schutzengel: Das Schulviertel sicherer machen

“Das Schulviertel in Purkersdorf ist wesentlich verkehrssicherer als noch vor ein paar Jahren. Das liegt an unseren Vorschlägen, die wir jahrelang eingebracht haben und die von der Gemeinde Dank unserer Beharrlichkeit 1:1 umgesetzt wurden: Durchfahrtverbot in der Schwarzhubergasse, Kiss&Go Zonen vor der Haupt- und bei der Volksschule, erhöhter Kreuzungsbereich Alois Mayer-Gasse Ecke Pummergasse und die Schülerlotsen, die durch unsere Senioren gestellt werden. All diese Maßnahmen waren unsere Vorschläge und tragen wesentlich zu mehr Sicherheit für die Kleinsten unserer Gesellschaft bei”, legt GR Andreas Kirnberger eine beeindruckte Bilanz über die Aktion Schutzengel in den vergangenen Jahren.

Neue Begegnungszone

“Aber unsere Arbeit ist noch nicht vorbei. Es gibt immer den einen oder anderen Vorschlag, um eine weitere Verbesserung herbeizuführen”, führt Kirnberger aus. So ist beispielsweise der Bereich der Pummergasse zwischen den beiden Bahnunterführungen in der Früh ein absolutes Chaos. “Das ist verständlich, weil hier viele Kinder die Straßen queren, um zum Bahnhof und den Schulen zu kommen. Zeitgleich bringen viele Eltern ihre Kinder mit dem Auto zur Schule. Das erzeugt immer wieder gefährliche Situationen. Darüber hinaus ist der Gehweg dort viel zu schmal. Wir fordern daher ein, auch dort eine Begegnungszone zu errichten, damit alle Verkehrsteilnehmer gleichberechtigt sind und jeder entsprechend auf den anderen aufpassen muss”, so Kirnberger.

Begehbare Schwelle zur Busstation

Ein weiterer Verbesserungsvorschlag kommt von Mobilitätsbeauftragtem GR Florian Liehr: “An der Ecke Schwarzhubergasse und Pummergasse ist jetzt nach unseren Vorschlägen die Busstation für die Volksschule stationiert worden. Dort müssen die Kinder aber derzeit ungeschützt die Straße queren. Unser ursprünglicher Vorschlag enthielt an dieser Stelle eine begehbare Schwelle, damit die Kinder niveaugleich die Straße queren können und die Autofahrer angehalten sind, dort besonders vorsichtig vorbeizufahren. Das wäre auch im Hinblick darauf wichtig, dass die Schwarzhubergasse an der Stelle nicht gut einsehbar ist und Kinder zur Busstation laufen könnten, um dort auf den Bus zu warten. Diese Stelle zu entschärfen wäre wichtig!”

Kirnberger: Ab 7. Juli 175 Euro Ersparnis für Purkersdorf

“Was wir bereits vor ein paar Wochen für Purkersdorf bekannt gegeben haben, ist jetzt offiziell! Ab 7. Juli werden die Öffis nach Wien massiv günstiger – die Pendlerinnen und Pendler ersparen sich künftig 175 Euro im Jahr. Damit erfüllt sich eine langjährige Forderung der ÖVP Purkersdorf, die über Jahre hinweg vom Verkehrsverbund eine Abdämpfung des Zonensprungs eingefordert hat. Ich freue mich, dass der VOR mit seiner Tarifreform unserer Forderung nachgekommen ist”, erklärt ÖVP-Chef GR Andreas Kirnberger.

 

Die künftigen Tarife

  • Jahreskarte für Wien und Purkersdorf: 605 EUR (bisher: 780 EUR)
  • Monatskarte für Wien und Purkersdorf: 72,20 EUR (bisher: 89,70 EUR)
  • Einzelticket für Purkersdorf inkl. Wien: 3,90 EUR (bisher: 4,40 EUR)
  • Einzelticket für Purkersdorf: 1,70 EUR (bisher: 2,20 EUR)

 

“Die neuen Tarife mildern den Zonensprung nach Wien stark ab. Damit wird der Umstieg auf die öffentlichen Verkehrsmittel für den Arbeitsweg nach Wien sehr attraktiv. Durch die neuen Tarife können wir ein Riesenstück Forderung, der wir jahrelang nachgelaufen sind abhacken. Der Erfolg zeigt, dass man hartnäckig bleiben muss, wenn man etwas umsetzen will. Mein nächstes Ziel ist es daher, das Abendangebot im öffentlichen Verkehr auszubauen. In den Hauptverkehrszeiten haben wir bereits ein sehr gutes Zugangebot – aber in den Randzeiten, vor allem Abends, wäre eine Nachschärfung notwendig”, stellt ÖVP Klubobmann GR Florian Liehr fest.

 

Kirnberger: “Günstigere S-Bahn nach Wien ist Entlastung für Pendler!”

“Lange Zeit hat Purkersdorf darauf warten müssen, günstig nach Wien zu fahren. ÖVP-Lösungsvorschläge für die Zonengrenze im öffentlichen Verkehr wie die Öffi-Card wurden von der Gemeinde nicht umgesetzt. Umso mehr freut es mich, dass nun nach langer Zeit seitens des Verkehrsverbund Ost-Region eine maßgebliche Vergünstigung für die Purkersdorferinnen und Purkersdorfer erreicht werden kann. Künftig soll die Jahreskarte für die Außenzone in Purkersdorf um ganze 180 Euro günstiger sein als bisher. Damit entsteht erstmals ein gemeinsamer Mobilitätsraum für alle”, gibt ÖVP-Chef GR Andreas Kirnberger bekannt.

Durch den lang erwarteten Zusammenschluss von VOR (Verkehrsverbund Ost-Region) und VVNB (Verkehrsverbund Niederösterreich und Burgenland) soll auch das Tarifsystem adaptiert werden. “Für uns in Purkersdorf soll die Jahreskarte von Purkersdorf nach Wien – inklusive Zone 100 – statt 780 Euro künftig nur mehr 605 Euro kosten soll. Das ist eine große Entlastung für die Pendlerinnen und Pendler aus Purkersdorf und wird den öffentlichen Verkehr weiter attraktivieren. Möglich wird das durch die Verkleinerung der bisherigen Zone, die sich künftig an der Gemeindegrenze orientieren soll. Wer schon bisher in Purkersdorf-Sanatorium eingestiegen ist, kann auch weiterhin nur mit der Zone 100 unterwegs sein. Die Umsetzung soll noch im Sommer erfolgen”, ergänzt GR Florian Liehr.

Noch rechtzeitig vor dem Sommer sollen die Jahreskartenbesitzer Informationen zu den günstigeren Tarifen seitens des VOR kontaktiert werden.

Haben Sie Fragen? Sie können uns gerne kontaktieren!

 

Stau auf Westeinfahrt

U4-Sanierung: Kirnberger fürchtet Chaos und fordert P&R-Ausbau

Mit Anfang April diesen Jahres fängt die Sanierung der U4 an. Ab dann fährt auf einer Spur der zweispurigen Westeinfahrt alle 2 ½ Minuten ein Schienenersatzverkehrsbus. “Das bedeutet, dass nur mehr eine Spur für den regulären Autoverkehr zur Verfügung steht. Ein Verkehrschaos mit Stau zurück auf die Autobahn ist daher schon jetzt vorprogrammiert – der Wahnsinn soll bis September andauern. Purkersdorf wird davon natürlich eine der am stärksten betroffenen Gemeinden sein – einerseits, weil viele Purkersdorfer nach Wien zur Arbeit pendeln und andererseits, weil auch andere bei uns auf die Öffis umsteigen wollen werden – beispielsweise Gablitzer und Tullnerbacher. Wir müssen daher schnellstens darauf reagieren und prüfen, wo zusätzliche P&R-Stellplätze, zumindest provisorisch, eingerichtet werden können”, fordern ÖVP-Chef GR Andreas Kirnberger und Verkehrssprecher GR Florian Liehr ein.

P&R_Kapazitäten am Ende

Leider sind die P&R-Kapazitäten in Purkersdorf schon jetzt am Limit. Die Stadt nehme bewusst in Kauf, dass Einkäufer und Arbeitnehmer auf der P&R-Anlage parken. Durch diese “Fremdnutzung” ist die ÖBB bislang auch nicht bereit, die Kapazität auszubauen. “Purkersdorf muss daher selbst vorangehen. Wir brauchen den Ausbau der P&R-Stellplätze in Purkersdorf – wenn notwendig muss die Gemeinde das alleine machen”, stellt Kirnberger fest.

Stau vorprogrammiert

Dazu kommt, dass auch die ÖBB die Westbahnstrecke sanieren werden und im Sommer zwei Tunnels komplett gesperrt sind. Dann fallen auch alle REX Verbindungen zwischen Wien Westbahnhof und St. Pölten aus. Dazu Kirnberger: “Das bedeutet, dass noch mehr Leute nach Purkersdorf kommen werden, um einen P&R-Stellplatz zu bekommen, damit sie sich die Westeinfahrt und den dortigen Stau ersparen. Hier muss jetzt rasch reagiert werden – wir brauchen dringend einen Ausbau der Kapazitäten auf der Westbahn. Wir werden daher Kontakt mit dem Verkehrsverbund Ost-Region aufnehmen, der hier für mehr Zugverbindungen zwischen Purkersdorf und Wien sorgen muss. Wir werden die Pendler nicht im Regen stehen lassen!”