VP-Purkersdorf fordert die Nutzung ‚Erneuerbarer Energien‘ bei geplantem Kindergarten Wintergasse!

Architektenbüro stellte Projekt des geplanten 6-gruppigen Kindergarten mit Einsatz fossiler Brennstoffe vor. Das für den Kindergartenbau im Wettbewerb als siegreich hervorgegangene, renommierte und international tätige Architektenbüro „Hermann & Valentiny und Partner“ stellte gemeinsam mit der Bauträgerin WIPUR am 19. Februar dem Gemeinderat das Projekt anhand eines Modells vor. Der geplante Bau scheint gut durchdacht, nützt die Niveauunterschiede optimal aus und sieht Platz für insgesamt 6 Kindergartengruppen sowie ausreichend Freifläche vor.  Die Baukosten sollen nach ersten Schätzungen rund 2,3 Mio. € betragen. Die Einrichtung wird derzeit mit € 180.000 veranschlagt.

„Der Wermutstropfen liegt in der Tatsache, dass für die Heizung und Warmwasseraufbereitung  der Einsatz von Erdgas – also die Nutzung fossiler Brennstoffe  – vorgesehen ist“, so ÖVP-Obfrau Elisabeth Mayer. Dies sei umso überraschender, da unsere Gemeinde Mitglied des Klimabündnisses sei und hier Vorbildwirkung haben sollte. Dazu Mayer: „Die VP-Purkersdorf sieht die Nutzung von Gas oder Öl bei neuen Anlagen als rückschrittlich an und lehnt einen derartigen Einsatz in der heutigen Zeit rundweg ab!“

VP-Purkersdorf fordert rasches  Umdenken – hin zur Nutzung ‚Erneuerbarer Energien‘

Zukunftsweisend wären entweder der Einsatz einer Pelletsheizung, von Biomasse oder auch die Nutzbarmachung von Erdwärme. Zusätzlich könnte man als ideale Ergänzung den Einsatz von Solarenergie – z.B. zur Warmwasseraufbereitung – vorsehen und damit den Kindergartenbau Wintergasse über die Grenzen Purkersdorfs hinweg als nachahmungswertes Vorzeigeprojekt präsentieren.

Kostenfrage spricht eindeutig zugunsten ‚Erneuerbarer Energien‘

Werden die Anschaffungskosten bei der Nutzung von ‚Erneuerbaren Energien‘ gegenüber fossilen Brennstoffen als höher angesehen, sind die laufenden Betriebskosten durchwegs deutlich niedriger – also eine Entlastung für das Budget der Stadtgemeinde als künftige Mieterin des Kindergartens. Darüber hinaus sieht das neue Kindergartengesetz eine großzügige Förderung des Landes für den Bau vor.

Vorteile bei Nutzung alternativer Energien überzeugen

„Die Nutzung alternativer Energien schafft zusätzliche Arbeitsplätze sowohl in der Region als auch vor Ort, schützt das Klima, löst Energieprobleme, ist auch viel billiger und sehr innovativ“, so Mayer abschließend.

Brief an die Geschäftsführung der WIPUR zwecks Einhaltung allgemein anerkannter Umweltstandards

In einem Schreiben an die WIPUR wurde die Geschäftsführung ersucht, diese allgemein anerkannten Umweltstandards auch für den geplanten Kindergarten in der Wintergasse vorzusehen.

Denn Investitionen für die Umwelt lohnen sich!!