Beiträge

ÖVP-Neujahrsempfang: Kirnberger zieht Bilanz über 2016

Notarzt gerettet, Ersparnis für Pendler, Gemeinde erhöht Gebühren

Zum ÖVP Neujahrsempfang lud vergangenen Mittwoch ÖVP-Chef GR Andreas Kirnberger. Neben den Ehrengästen Bürgermeisterin Claudia Bock, Gemeinderat Christian Umshaus und Teilbezirksobmann Michael Strotzer konnte Kirnberger mehr als 60 Gäste aus Purkersdorf begrüßen. “Das vergangene Jahr war für uns von harter Arbeit für die Gemeinde geprägt. Zahlreiche Projekte konnten erfolgreich abgeschlossen werden. Ein großes Danke geht dabei an Landeshauptmann Erwin Pröll seine Stellvertreterin Johanna Mikl Leitner und das Land Niederösterreich. Das Land hat für uns den neuen Kindergarten in der Bad-Säckingen Straße, das neue Jugendtreff und den Umbau des Hauptplatzes finanziert. Darüber hinaus konnten wir gemeinsam erreichen, dass der Notarzt-Stützpunkt in unserer Stadt erhalten bleibt”, resümiert Kirnberger.

Auch im öffentlichen Verkehr war das vergangene Jahr ein gutes für die Pendlerinnen und Pendler. “Neben besseren Zugsverbindungen nach Wien, haben wir beschlossen, den Wienerwald Nachtbus später fahren zu lassen – damit werden auch die Abend- und Nachtverbindungen attraktiver. Und im Rahmen der Tarifreform des VOR konnten wir verbuchen, dass die Jahreskarte für Pendlerinnen und Pendler um 175 Euro billiger wird!”, so Kirnberger weiter.

Sorgen bereite Kirnberger vor allem, dass die Gemeinde kaum noch Geld für Projekte über habe. 2017 werden nur mehr 700.000 Euro für Projekte – seien es Förderungen für Schulausflüge oder Straßensanierungen – zur Verfügung stehen. Alles weitere, was die Stadt tun möchte, muss sie per Kredit finanzieren. Das sei eine Entwicklung, die nicht zukunftsfit sei. “Stattdessen wurden die Kinderbetreuungskosten von der Gemeinde massiv erhöht. Gerade Alleinerziehende trifft das in einem Maße, das ich für mich bedenklich ist. Hier muss die Gemeinde noch einmal nachjustieren”, fordert der ÖVP-Chef ein.

GR Florian Liehr, GR Elisabeth Mayer, Bgm. Claudia Bock, BM a.D. Dr. Andrea Kdolsky, StR Dipl.-Ing. Albrecht Oppitz, Abg.z.NR Mag. Michaela Steinacker, ÖVP-Obmann und GR Andreas Kirnberger, Bgm. Johann Novomestsky und Bgm. Josef Schmidl-Haberleitner

ÖVP Neujahrsempfang: Ein Abend im Zeichen der Zukunft

Vergangenen Mittwoch veranstaltete die ÖVP Purkersdorf ihren traditionellen Neujahrsempfang, zu dem VP-Chef Andreas Kirnberger rund 100 Mitglieder und Freunde der ÖVP begrüßen konnte. Als besondere Ehrengäste waren die Bürgermeister der umliegenden Gemeinden Bgm. Josef Schmidl-Haberleitner (Pressbaum), Bgm. Johann Novomestsky (Tullnerbach) und Bgm. Claudia Bock (Wolfsgraben)  sowie Ehrenbürger Kurt Schlintner und Purkersdorfs ÖVP-Nationalratsabgeordnete Michaela Steinacker gekommen.

 

Kirnberger zog Bilanz über das Jahr 2015, das für die ÖVP Purkersdorf durchwachsen war. Zwar habe man unter schwierigen Bedingungen bei der Gemeinderatswahl respektabel abgeschnitten, aber es sei immer unerfreulich, wenn man nicht zulegen könne. “Ein großer Dank geht an Elisabeth Mayer, die als ehemalige Obfrau mehr als acht Jahre lang eine stabile Basis gelegt und im vergangenen Jahr eine Verjüngung in der Partei eingeleitet hat. Wir haben uns gut aufgestellt und sind jetzt gerüstet für die kommenden Herausforderungen”, betonte Kirnberger in seiner Rede.

 

Gerade Purkersdorf stehe vor großen Herausforderungen, so Kirnberger. “Die Finanzkraft der Gemeinde ist trotz hoher Gebühren sehr schwach – viele umliegenden Gemeinden haben da besser gewirtschaftet und haben dadurch auch mehr Mittel für Projekte und den Ausbau der Infrastruktur zur Verfügung. Gleichzeitig ist fast jeder freie Fleck verbaut. Wir müssen es schaffen, die zehntausend Einwohner Grenze zu knacken, um mehr Ertragsanteile und damit mehr Geld für die leeren Gemeindekassen zu bekommen.

 

Die Gemeinde muss ihre Hausaufgaben machen um auch für die Zukunft eine lebenswertes Umfeld bieten zu können. Das wird nur gelingen, wenn sich die ÖVP stark einbringt und die anderen Parteien von diesem zukunftsorientierten Weg überzeugt.”, führte der ÖVP Chef aus.

 

Anschließend berichtete Nationalratsabgeordnete Michaela Steinacker über aktuelle politische Entwicklungen im Bund. Hier sei vor allem die aktuelle Flüchtlingssituation eine Herausforderung. Dabei haben weder rechte noch linke Parteien die richtige Lösung – man müsse einen Mittelweg finden zwischen dem christlich-sozialen Weg und der Hilfe für Kriegsflüchtlinge und der möglichen Anzahl an Flüchtlingen im Land. So wäre es auch inhuman, wenn man mehr Flüchtlinge aufnehme, als Bevölkerung und Land verkraften können. Dafür werde es auch dringend notwendig sein, die bedarfsorientierte Mindestsicherung zu novellieren.

 

Neujahrsempfang in Purkersdorf: frisches junges ÖVP-Team stand im Vordergrund

Verkehrslandesrat Karl Wilfing hielt Festrede und betont guten Einsatz für Bevölkerung.

Mehr als 120 Gäste folgten der Einladung des Purkersdorfer ÖVP-Teams zum Neujahrsempfang mit Verkehrslandesrat Karl Wilfing, Bundesminister a.D. Robert Lichal, Landtagsabgeordnetem Willi Eigner und Nationalratsabgeordneter Michaela Steinacker als Ehrengästen.

“Wir haben uns für die kommende Wahl gut aufgestellt und treten mit einem jungen Team und 21 neuen Kandidatinnen und Kandidaten an. Und bei unseren Hausbesuchen merken wir, dass wir auch mit unseren Themen: Erlebnisspielplätze, mehr Kinderbetreuungsplätze und transparente Vergabe derselben sowie bessere Öffis und mehr Umweltbewusstsein goldrichtig liegen. Die Purkersdorferinnen und Purkersdorfer spüren, dass wir uns um ihre Anliegen kümmern”, erklärte Familienstadträtin Elisabeth Mayer.

Verkehrslandesrat Karl Wilfing betonte, dass man gerade für die Region um Purkersdorf viel im Bereich öffentlichen Verkehr verbessert hat: “Euer Einsatz für bessere öffentliche Verbindungen hat dafür gesorgt, dass es wesentliche Verbesserungen im Angebot für Purkersdorf gibt. Bei der ÖVP in Purkersdorf merkt und sieht man, dass ein junges frisches Team am Werk ist, dass sich für die Menschen einsetzt. Ich bin davon überzeugt, dass euer Einsatz von den Wählerinnen und Wählern belohnt werden wird.”

Auch Nationalratsabgeordnete und ÖVP-Justizsprecherin im Parlament, Michaela Steinacker, unterstrich die gute Leistung des ÖVP-Teams für Purkersdorf. “Dass sich Engagement lohnt, hat sich beim Bezirksgericht erneut gezeigt. Gemeinsam mit Elisabeth Mayer und Albrecht Oppitz war ich bei Justizminister Helmut Brandstetter, um ihn davon zu überzeugen, das Bezirksgericht in Purkersdorf zu belassen. Diesen ÖVP-Erfolg kann uns niemand wegnehmen, auch wenn sich nun andere damit zu schmücken versuchen”, stellte Steinacker fest.

Überraschungsbesuch von Landeshauptmann-Stellvertreter Wolfgang Sobotka beim Neujahrsempfang der Volkspartei Purkersdorf

GR Hans Pauxberger, SB-Obmann Fritz Pöchleitner, Josef Prinz, GR Leopold Zöchinger, WB-Obfrau Monika Nagl, LTAbg. Willibald Eigner, Familienstadträtin Stadtparteiobfrau Elisabeth Mayer, GR Silvia Urban, LH-Stv. LR Wolfgang Sobotka, ÖAAB-Obmann Florian Liehr, Jugendstadtrat Albrecht Oppitz

Der Neujahrsempfang der Volkspartei Purkersdorf am 7. Jänner 2010 löste dieses Jahr erstmals das traditionelle Katerfrühstück ab. Familienstadträtin Stadtparteiobfrau Elisabeth Mayer konnte rund siebzig Gäste in der Geschäftsstelle der Volkspartei empfangen – darunter auch den überraschend angereisten Landeshauptmann-Stellvertreter Wolfgang Sobotka.

Dank an Land NÖ für Unterstützung

In ihrer Neujahrsansprache wünschte die Familienstadträtin allen Gästen ein erfolgreiches Neues Jahr und vor allem Gesundheit. „Ich freue mich sehr, unseren Landeshauptmann-Stellvertreter begrüßen zu dürfen. Er ist – und das muss auch einmal gesagt werden – ein ganz besonders wichtiger Partner für unsere Stadt, da sein Ressort im Land für die vielen Förderungen, die Purkersdorf erhält, zuständig ist. Ich danke dir für die großartige Zusammenarbeit in den vergangenen Jahren. Vieles wurde in unserer Gemeinde erst durch die großzügigen Förderungen, die wir gemeinsam verhandelt haben, ermöglicht. Erst kürzlich konnten wir ja eine zusätzliche Straßenbauförderung in der Höhe von rund 90.000 Euro für Purkersdorf aushandeln. Vielen Dank!“, so Mayer.

 „Elisabeth Mayer holt das Beste für Purkersdorf heraus“

Auch der Landeshauptmann-Stellvertreter hob die gute Zusammenarbeit hervor und machte klar: „Ohne den beständigen Einsatz von Elisabeth Mayer und ihrem Team würde so manche Förderung nicht fließen. Sie ist ein harter Verhandlungspartner und lässt erst dann locker, wenn sie das Beste für Purkersdorf erreicht hat. Ich wünsche dem gesamten Team viel Erfolg im Neuen Jahr – natürlich vor allem am 14. März – und bin sicher, ihr werdet euch auch weiterhin so kraftvoll für eure Gemeinde einsetzen.“

 

Altbürgermeister Jauneckers Fahne nun daheim bei VP

Eine ganz besonders geschichtsträchtige Fahne wurde beim Neujahrsempfang erstmals gehisst: eine Fahne mit dem Wappen der Stadtgemeinde Purkersdorf, die ursprünglich im privaten Besitz von Altbürgermeister Hans Jaunecker war. Jaunecker gewann im Jahr 1970 mit großem Erfolg die Gemeinderatswahlen und löste damit die rund 30-jährige sozialdemokratische Vorherrschaft in Purkersdorf ab. „Diese Fahne ist für uns ein wichtiges Zeichen, denn sie symbolisiert mehr Vielfalt, als die derzeit vorherrschende 2/3-Mehrheit der SPÖ„, betonte Mayer.