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Mit dem eigenen NÖ Pflegemodell sind wir Vorbild für ganz Österreich

In NÖ herrscht soziale Wärme

Bekanntlich geht Niederösterreich bei der 24-Stunden-Betreuung Pflegebedürftiger einen eigenen Weg, damit „die Pflege weiterhin leistbar ist und nicht bestraft wird“, erklärt NÖAAB Landesobmann Dr. Michael Spindelegger aus aktuellem Anlass. Wir haben bereits ein funktionierendes und für Österreich beispielhaftes Modell“, sagt Spindelegger. In schwierigen Verhandlungen sei schließlich auch die Verlängerung der Pflegeamnestie bis Juni 2008 durchgesetzt worden, so der Zweite Nationalratspräsident weiter.

DAS  MODELL unterscheidet sich in vier Punkten von der Bundesregelung:

1. Doppelte Förderhöhe bei Selbstständigen bis zu 500 Euro, bei Unselbstständigen bis zu 1.000 Euro im Monat.

2. Es gibt keine Vermögensgrenze.

3. Gefördert wird bereits ab Pflegestufe 1 und 2 bei nachgewiesener Demenz.

4. Und es ist kein zusätzlicher Nachweis der Betreuungsnotwendigkeit ab Stufe 3 gefordert.

 

Die Abwicklung erfolgt zentral über die Pflegehotline oder durch mobile Beratung vor Ort.

 

DIE FÜNF SCHRITTE zur legalen, geförderten Betreuung:

1. Informationen bei der  Pflegehotline (02742/9005-9095) einholen.

2. Voraussetzung für ein Betreuungsverhältnis nach dem Hausbetreuungsgesetz ist Pflegegeld-Bezug zumindest der Pflegestufe 3 oder höher. Für die Stufen 1 und 2 ein (fach)ärztlicher Nachweis einer Demenzerkrankung.

3. Bei selbstständiger Tätigkeit: Abschluss eines Betreuungsvertrages, Anmeldung des Gewerbes bei der zuständigen Bezirkshauptmannschaft bzw. Magistrat. Die Anmeldung bei der Sozialversicherung und die Anzeige beim Finanzamt ist im Zuge der Gewerbeanmeldung möglich.

4. Bei unselbstständiger Tätigkeit: Abschluss eines Arbeitsvertrages, Anmeldung der Betreuungspersonen bei der Gebietskrankenkasse, Einzahlung in eine frei wählbare Mitarbeitervorsorgekasse.

5. Förderungsantrag an das Amt der  Landesregierung, Abteilung Sozialhilfe, stellen: 3109 St. Pölten, Landhausplatz 1 oder online unter www.noe.gv.at. Die Einkommensgrenze beträgt 2.500 Euro netto.

 

 Pflegehotline: 02742/9005-9095

Abschaffung des Regresses bei Heimpflege

In Würde altern

Die VP Niederösterreich ist DIE Sozialpartei: Ab dem 1.1.2008 tritt die neue Regress- Regelung in Kraft!

Der Sozialausschuss des  Landtages hat in seiner Sitzung heute Vormittag beschlossen, dass ab 1. 1. 2008 für die stationäre Pflege nicht mehr auf das Einkommen von Kindern und Ehepartnern zurückgegriffen werden soll (Regress-Regelung fällt). Die VP  hat im Ausschuss bereits zugestimmt, der entsprechende Landtagsbeschluss wird in der heutigen Sitzung erfolgen.

Ein weiterer sozialpolitischer Meilenstein, der Familien und Angehörige entlastet

  • Wir in Niederösterreich wollen den Menschen Sicherheit geben. Daher eine klare Absage an die sozial kalte und herzlose Politik von SP-Minister Buchinger!

 

Drohung der Krankenkassen, Rückforderungen zu erheben

In  wird niemand in der Übergangsphase von 3 Monaten gestraft

  • Wenn es in  heißt, während des Übergangs wird niemand gestraft, dann ist das auch so
  • Wenn die  GKK einen so unsozialen, harten Akt setzen, werden wir eine Lösung bieten

 

Der SPÖ ist Parteipolitik wichtiger als der Mensch
=> SP-Politik in Pflege ist sozial unwürdig
=> bester Beweis für Herzlosigkeit und soziale Kälte

Eigenes NÖ-Modell für 24-Stunden-Betreuung vorgestellt

LR Bohuslav, LH Pröll und Unterstützung von der Pflege-Hotline

Niederösterreich geht in der Pflegebetreuung einen eigenständigen Weg, „der für die Betroffenen auch leistbar ist und im Einklang mit den vorhandenen Gesetzen steht“, so Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll. Dieses eigene „NÖ Modell“ hat Pröll in St. Pölten vorgestellt.

Für selbstständige Tätigkeit gebe es bei der Betreuung 500 Euro, bei unselbstständigen Kräften das Doppelte, 1000 Euro Förderung. Dafür werden vom Land Niederösterreich rund 30 Millionen Euro investiert. Bei der stationären Betreuung, kündigt der Landeshauptmann an, werde ab 1. Jänner 2008 nicht mehr auf das Einkommen der Kinder der zu Pflegenden zurückgegriffen.

 

In  keine Vermögensgrenze

In Niederösterreich gebe es für die 24-Stunden-Betreuung keine Vermögensgrenze. „Damit ist gewährleistet“, so Pröll, „dass mit Auslaufen der Amnestie für illegale Pflegekräfte auf Bundesebene mit 1. Jänner 2008 die Pflege in Niederösterreich weiterhin leistbar ist und nicht bestraft wird.“ Weiters wird eine Beratungs- und Informationskampagne durchgeführt werden, um über das eigenständige Fördermodell ausführlich zu beraten. Dazu wird es auch ein mobiles Beratungsteam geben, welches im Land unterwegs sein wird und Betroffenen zur Seite steht. Auch das Personal bei der Pflegehotline (Tel: 02742/9005-9095) wird im Zuge der Informationsoffensive verfünffacht. Für den Bezug des Pflegegeldes ist zumindest Pflegestufe 3 bzw. der ärztliche Nachweis einer Demenzerkrankung für die Stufen 1 und 2, notwendig, erläuterte die niederösterreichische Soziallandesrätin Dr. Petra Bohuslav ergänzend.

 

Regressverzicht bei Heimpflege wichtiger Schritt

Von den Gesamtkosten des Sozialpaketes entfallen rund 24 bis 25 Millionen Euro auf das Pflegemodell, der Rest auf den Regressverzicht bei der stationären Pflege. Es sei ein wichtiger Schritt, dass künftig für einen Heimplatz nicht mehr auf das Einkommen der Kinder zurückgegriffen werde, so Pröll. „Das nimmt Pflegebedürftigen die Sorge ab, sich als Belastung zu fühlen“, meinte der Landeshauptmann und es werde sichergestellt, „dass auf die Kinder der Betroffenen keine finanziellen Belastungen zukommen“.

 

SPÖ-Buchinger für herzloseste und sozial kälteste Situation verantwortlich

Das eigenständige -Modell sei notwendig, weil das Buchinger-Modell „untauglich“ sei. Lediglich 15 von den rund 4000 niederösterreichischen Pflegefällen hätte sich für das Modell des SPÖ-Sozialministers entschieden. Buchinger sei für die „herzloseste und sozial kälteste“ Situation verantwortlich, die je ein Sozialminister zu verantworten hatte. Vom Regierungschef erwarte sich Pröll, dass dieser „eingreift“ und seinen Sozialminister „zur Ordnung ruft. Gusenbauer tut dies nicht, er lässt die Dinge einfach treiben“, kritisiert Pröll. „Wir spielen da nicht mit“, sagt der Landeshauptmann.