Öffi-Verkehr ausbauen.

„Für uns hat Bürgerbeteiligung höchste Priorität. Wir legen jetzt den Grundstein für die Entwicklung der Stadt in den kommenden 20 Jahren – da muss die Bevölkerung entsprechend eingebunden werden“, legt sich ÖVP Chef Andi Kirnberger fest. Auf Initiative der ÖVP ist daher bei der Erarbeitung des neuen Raumordnungsprogramms und des Verkehrskonzeptes Bürgerbeteiligung ein zentraler Bestandteil. Mittels Bürgerbeteiligungsabenden – in den jeweiligen Stadtvierteln – werden alle Purkersdorferinnen und Purkersdorfer eingebunden und um Anregungen, Ideen und Feedback gefragt.

Ideenschmiede Purkersdorf

Bevor jedoch die Stadtplanungs-Kommission ihre Arbeit aufnimmt, hat die ÖVP jedoch selbst aufgerufen, sich an der Zukunft der Stadt zu beteiligen und lud zu einer Ideenschmiede. Gerade im Bereich Verkehr und Infrastruktur gibt es viele gute Bürger-Ideen, die von der ÖVP Purkersdorf aufgegriffen und weitergetragen werden. In zwei Arbeitsgruppen mit jeweils rund 10-15 Interessierten wurden folgende Forderungen festgelegt:

  1. Die ab Dezember verbesserte Taktung der Züge ist der erste Schritt in die richtige Richtung. Darin sehen wir jedoch erst den Anfang einer zufriedenstellenden Lösung. Wir fordern eine weitere Erhöhung der Taktung – auch zu Tagesrandzeiten.
  2. Verlängerung der S45 von Hütteldorf nach Purkersdorf: Dadurch kann ohne massiven finanziellen Mehraufwand eine durchgängige Verbindung vom Westen in den Norden (Handelskai) im 30-Minuten-Takt geschaffen werden.
  3. Sofortige Wiedereinrichtung der Linie S80 von Unter Purkersdorf nach Aspern-Nord über den Hauptbahnhof.
  4. Die Entwicklung des Bahnhof Unter-Purkersdorf zum öffentlichen Verkehrsknotenpunkt mit P&R Anlage und direkter Busanbindung. 
  5. Purkersdorf soll Teil der Kernzone 100 werden: Das kann durch direkte Verhandlungen mit dem Verkehrsverbund erreicht werden. Damit wollen wir Anreize schaffen, um auf die öffentlichen Verkehrsmittel umzusteigen.
  6. Entlegene Siedlungsgebiete sollen mittels öffentlichem Verkehr besser angebunden werden. Das Stadttaxi ist zwar eine gute Einrichtung, aber es deckt den vorhandenen Bedarf nicht.
  7. Öffentliche Verbindungswege sollen auch im Rahmen der Raumplanung berücksichtigt werden, um die Wege innerhalb Purkersdorfs und vor allem in den Siedlungen für Kinder und ältere Bürgerinnen und Bürger sicher und kurz zu halten.
  8. Planung sicherer Kindergarten- und Schulwege; Schaffung verkehrsberuhigter Zonen vor neuralgischen Punkten durch zB Straßenerhöhungen oder verstärkte Präsenz der Exekutive. Schaffung von Gehsteigen und/oder Fahrradwegen
  9. Konzept für Fahrradwege, die alle wichtigen infrastrukturellen Punkte in Purkersdorf verbindet (Schulen, Behörden, Knotenpunkte etc.)
  10. Derzeit sind viele Straßen in der Stadt mehr als sanierungsbedürftig. Deshalb wollen wir die Sanierung der Siedlungsstraßen – inklusive optischer Kennzeichnung von Parkplätzen.
  11. Parkraumbewirtschaftungskonzept Bahnhof Purkersdorf Sanatorium: Hier gilt es, den „Wildparkern“ offiziell Parkraum zu Verfügung zu stellen, wobei wir durch Maßnahme 4 & 5 eine deutliche Entlastung für den Bahnhof Sanatorium erwarten.
  12. Die Beleuchtung der öffentlichen Wege und Straßen soll rasch verbessert werden. Derzeit gibt es zu viele schlechte beleuchtete Wege zB von der Feuerwehr zur P&R Anlage, von Sanatorium nach Unter Purkersdorf entlang der Wien, vom Bhf. Sanatorium zur Wiener Straße
  13. Durchzugsverkehr auf der B44 (von Pressbaum kommend) und der B1 (von Gablitz kommend) in den Stoßzeiten mit vernünftiger Ampelregelung rascher durchbringen. Die ständigen Staus sollen reduziert werden. 
  14. Ausbau des P&R Purkersdorf Zentrum – dafür muss die Stadt dringend Finanzmitteln freimachen.
  15. Projekt Unter-Purkersdorf: es muss sorgfältig geplant und überlegt werden, welche Konzepte dort nachhaltig und sinnvoll umgesetzt werden können. Das kann aus unserer Sicht nur unter Einbindung der   Gesamtbevölkerung und der Anwohner realisiert werden. Bereits angedachte Beispiele sind die Entwicklung eines Fachhochschul-Campus für beispielsweise Forstwirtschaft und Umwelt in Zusammenarbeit mit den Bundesforsten.
  16. Entwicklung einer Straßenverbindung zwischen Wintergasse und Unter Purkersdorf; nachhaltige Verkehrsentlastung für den Flaschenhals Herrengasse inkl. neuem Verkehrskonzept

Diese Forderungen sind von und mit engagierten Bürgerinnen und Bürgern erarbeitet worden. Warum? Weil wir Purkersdorf nicht in der dunklen Amtsstube hinter verschlossenen Türen gestalten wollen, sondern aktiv mit Ihnen zusammen! Wir freuen uns daher über Ihren persönlichen Input, denn jede Idee zählt, wenn es darum geht, unsere Stadt wieder lebenswert zu machen. 

Schreiben Sie uns gerne an 

ta.fr1582195058odsre1582195058krup-1582195058pv@tk1582195058erid1582195058