Stadtplanung neu denken.

Bürgerbeteiligung in der Stadtplanung

Wie bereits im von uns eingeforderten Bürgerbeteiligungsprozess sollen die Bürgerinnen und Bürger während der gesamten Planungsphase einbezogen werden. Wesentlich ist, dass die Rückmeldungen der Bürgerinnen und Bürger auch tatsächlich vom Planungsbüro miteinbezogen werden. Die Purkersdorferinnen und Purkersdorfer sollen nicht nur das Gefühl haben, dass sie mitbestimmen können. Sie sollen tatsächlich ein integrativer Bestandteil der Planung ihrer eigenen Stadt werden.

Siedlungsstruktur erhalten

  • Purkersdorf soll nicht weiter fächendeckend großvolumig verbaut werden.
  • Wir werden mittelfristig 10.000 Einwohner (Hauptwohnsitz) erreichen (mehr Ertragsanteile) – das sollte jedoch die maximal angestrebte Einwohnerzahl bleiben.
  • Die kleinräumige Struktur in Purkersdorfs Siedlungen soll erhalten
  • Die Zonen für verdichtete Bauweise sind neu zu definieren.
  • Die Parzelierungsgröße von Baugrundstücken ist zu überdenken, damit Wohnraum wieder leistbar wird.
  • Die Raumplanung und der Bebauungsplan sind dahingehend zu adaptieren, damit es künftig nicht mehr möglich ist, dass direkt vor der Nase der Anwohner zubetoniert wird.

Stadtentwicklungsgebiet Unter-Purkersdorf sinnvoll nützen

  • Die Planung des Stadtentwicklungsgebietes Unter-Purkersdorf muss im Einklang mit der Bevölkerung
  • Wesentlich erscheint uns, ausreichend P&R-Stellplätze einzuplanen, um den Bedarf für den geplanten Viertelstundentakt der S-Bahn zu decken.
  • Zugleich sollen verschiedene Konzepte urbaner Entwicklung geprüft werden.
  • Es sollte auch angedacht und geprüft werden, ob das Areal für einen neuen bzw. zusätzlichen Schulkampus geeignet ist.
  • Eventuell käme das Gebiet auch als Standort für eine Fachhochschule in Frage. Bereits angedachte Beispiele sind die Entwicklung eines Fachhochschul-Campus für Forstwirtschaft und Umwelt in Zusammenarbeit mit den Bundesforsten.
  • Umgesetzt werden sollen jedenfalls kleinräumige Büroräumlichkeiten für die Start-up-Szene und Gewerbe.
  • Ein Ballspielplatz und Outdoor-Fitnessanlagen nach dem Vorbild in Gablitz sind einzuplanen.
  • Holzverladeplatz ÖBB – Neue Konzeption – neue Möglichkeiten suchen, um die Wintergasse vom Schwerverkehr zu entlasten.
  • Bahnstation Purkersdorf Sanatorium nicht unbedacht lassen; P&R, Erreichbarkeit für Fußgänger!
  • Verkehrslösung für Purkersdorf Sanatorium und Unter Purkersdorf einplanen.
  • Varianten für eine Anbindung der Wintergasse an die Wiener Straße in Höhe Purkersdorf Sanatorium prüfen.

Ortskern beleben

  • Der Grünraum und die grüne Seele der Stadt sollen als Naherholungsgebiet erhalten bleiben.
  • Den Ortskern wiederbelebung – nicht nur am Freitag.
  • Erarbeitung von Konzepten für die Wirtschaft, um Ansiedelungen von Unternehmen zu erleichtern.
  • Veranstaltungsinfrastruktur verbessern – indoor bzw. outdoor ähnlich wie Perchtoldsdorf
  • Zusammenspiel von Vereinen, Schulen, Kirchen sowie Gesellschaft fördern
  • Parkplätze im oder Nahe am Zentrum müssen geschaffen werden (Evt. Ankauf Flächen, Parkgarage, Überbauung Bach, etc…), um für die Geschäfte den Käufermarkt zu erhalten sowie den Ortskern zu beleben.
  • Weiterentwicklung des Ortskerns für mehr Fußgängerfreundlichkeit
  • Augenmerk auf die Liegenschaften und die zukünftige Nutzung der aktuellen Hotels & Pensionen (Tourismusentwicklung)

Verkehrskonzepte überarbeiten

  • Für eine positive Entwicklung der Stadt braucht es völlig neue Denkweisen im Rahmen des örtlichen Verkehrs – sowohl bei den politisch Verantwortlichen als auch in der Bevölkerung.
  • Purkersdorf erstickt mittlerweile – besonders zu Spitzenzeiten – im Verkehr. Deshalb soll der Durchzugsverkehr erschwert werden, ohne dabei die Purkersdorfer in ihrer Lebensqualität einzuschränken!
  • Parallel dazu braucht es einen massiven Ausbau der öffentlichen Verkehrsanbindung – auch zu Randzeiten.
  • Daher muss darüber nachgedacht werden, sich von einer Individualförderung zu verabschieden und stattdessen innovative Konzepte wie andere Städte – bspw. Schwechat – zu prüfen und ggfs zu verfolgen.
  • Ein innerstädtischer Verkehrsbetrieb, der alle Siedlungen verbindet, muss oberstes Ziel sein. Erst dann wäre es möglich, dass auch in vom Zentrum weiter entfernten Siedlungen das Auto nicht mehr notwendig ist
  • Gehwege und Radwege dort, wo es Sinn macht (zB: Verbindungen der Siedlungen zum Zentrum). Abseits der Straßen sollen diese Siedlungen für Fußgänger durchlässig gemacht werden.
  • Verbindungen für Fußgänger verkehrssicherer und in verkehrsberuhigter Lage schaffen, sichere Querungen über die Hauptverkehrsachsen (B44, B1) im Hinblick auf Erreichbarkeit der Schulen und des Hauptplatzes..
  • Temposituationen in Wohngebieten und vor Schulen bzw Kindergärten prüfen und anpassen
  • Bessere Straßenbeleuchtung mittels LED Technologie (z.B. auf der B44 zwischen Feuerwehr und P&R-Parkplatz)
  • Ausbau des Stadttaxis hin zu einem Siedlungsbus
  • Citybikestationen in allen Siedlungen
  • Straßensanierungen und Ausbau der Gehsteige